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15 Tools im Vergleich
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Gastronomie, Retail, Hotellerie, Health & Beauty, Fashion, Coiffeure und weitere Branchen für mobile und stationäre Zahlungsabwicklung
Software-Lösung, mit der du kontaktlose Kartenzahlungen direkt über dein Smartphone oder iPhone akzeptieren kannst. Die Lösung ermöglicht bargeldlose Zahlungen ohne separate Hardware-Terminals.
Kleine und mittlere Unternehmen, die Kartenzahlungen und andere Zahlungsmethoden verarbeiten müssen
Payrexx ist eine Zahlungsverarbeitungslösung für Schweizer und internationale kleine und mittlere Unternehmen. Die Software ermöglicht Zahlungsabwicklung online, im Geschäft und über verschiedene Kanäle hinweg mit Unterstützung mehrerer Zahlungsmethoden.
Kernfunktionen
POS-Terminals und Kartenleser für Zahlungsverarbeitung
Online- und stationäre Zahlungsabwicklung
Zahlungslinks per E-Mail, SMS oder Telefon
Shop-Plugin-Integration für gängige E-Commerce-Systeme
Einzelhandel, Gastronomie, Hotellerie, Dienstleistungen, E-Commerce, Gesundheitswesen und weitere Branchen
PAYONE stellt eine Reihe von Zahlungsverarbeitungslösungen bereit, darunter Kassensysteme, mobile Kartenlesegeräte und E-Commerce-Softwarepakete. Die Lösungen ermöglichen es Betrieben, Kartenzahlungen, kontaktlose Zahlungen per Smartphone und andere gängige Bezahlverfahren zu akzeptieren.
Kernfunktionen
Kartenlesegeräte für mobile Zahlungserfassung
Kassensysteme mit integrierten Zahlungsfunktionen
E-Commerce-Lösungen für Online-Shops
Kontaktlose Zahlungen per Smartphone, Tablet oder Smartwatch
Bewertung
Noch keine Bewertung
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ab 5 Konten zeigen wir die Zahl
Preis
Ab 12,90 Euro monatlich für PAYONE Classic, verschiedene Pakete ab 19,00 bis 99,00 Euro monatlich je nach Lösung
Mobiles Kassensystem für kleine Betriebe wie Bars und Nachtclubs, das Zahlungen über eine App und Kartenlese-Geräte abwickelt. Das System bietet verschiedene Ausstattungsstufen je nach Geschäftsgröße und Anforderungen.
Kernfunktionen
Kostenlose App für iOS und Android
Kartenlese-Geräte für mobiles Bezahlen
Flat-Rate Gebührenmodell ohne versteckte Kosten
Kundenbindung über Rewards und Fivestars Integration
Kleine Läden, mittelständische Händler und große Einzelhandelsketten, die Hardwarekosten für Terminals einsparen oder flexibel Zahlungen über mehrere Filialen akzeptieren möchten.
Eine mobile Zahlungsanwendung, die Smartphones in Zahlungsterminals umwandelt, ohne zusätzliche Hardware zu benötigen. Die App verarbeitet kontaktlose Zahlungen mit Debit-, Kredit- und digitalen Geldbörsen.
Kernfunktionen
Kontaktlose Zahlungen akzeptieren (auch auf Geräten ohne NFC)
Einzelhandel, Online-Handel und mobile Zahlungsabwicklung für Unternehmen aller Größen
Eine mobile Anwendung, mit der Unternehmen Kreditkartenzahlungen von unterwegs akzeptieren und verwalten können. Die App ist Teil der CardPointe-Plattform und ermöglicht die nahtlose Zahlungsabwicklung über verschiedene Kanäle.
Kernfunktionen
Kreditkartenzahlung akzeptieren
Transaktionen an einem zentralen Ort verwalten
Kontaktlose Zahlungen
Desktop-Terminals, Virtual Terminal und Web-Integration
Banken, Fintech-Unternehmen, Zahlungsdienstleister, E-Geld-Institute, Kryptounternehmen, Marktplätze und andere Unternehmen, die Fintech-Produkte starten oder modernisieren möchten
Eine modulare Software-Suite für schnelle Launches von Fintech-Produkten mit Zugriff auf Quellcode. Die Plattform ermöglicht Kreditkartenausgabe, digitale Geldbörsen, Zahlungsverarbeitung und weitere Banking-Funktionen.
Einzelhandel, Gastronomie, Hotels, Apotheken, Beauty und Kosmetik
Mobile Kartenzahlungslösung mit physischen Bezahlterminals und softwarebasierter SoftPOS-Lösung für bargeldlose Zahlungsabwicklung. Unterstützt alle gängigen Zahlungsarten, Girocard und Gutscheinkarten.
Einzelhandel, Online-Handel und mobile Geschäftsbetriebe
Mobile Anwendung zur Annahme und Verwaltung von Kreditkartenzahlungen für Betriebe. Ermöglicht es Geschäften, Zahlungen über verschiedene Kanäle anzunehmen und zentral zu verwalten.
Kernfunktionen
Kreditkartenzahlungen über mobile Geräte annehmen
Zentrale Verwaltung von Transaktionen über mehrere Kanäle
Integration mit Desktop-Terminals und virtuellen Zahlungsseiten
Einzelhandel, Gastronomie, Dienstleistungsbetriebe, mobile und stationäre Verkaufspunkte
Du erhältst eine Lösung zur Verarbeitung von Kartenzahlungen, die sowohl mobile Geräte als auch stationäre Terminals umfasst. Das System akzeptiert EC-Karten, Kreditkarten und Smartphone-Zahlungen mit transparenter Abrechnung und schneller Auszahlung.
Kernfunktionen
Mobile Kartenlesegeräte für den Außeneinsatz
Stationäre Kartenterminals für die Kasse
SoftPOS-Lösung für Smartphone-Zahlungen
Transparente Gebührenstruktur ohne Mindestumsatz
Bewertung
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Zu wenig Daten
ab 5 Konten zeigen wir die Zahl
Preis
ab 12,50 EUR pro Monat (Terminalmiete) plus 0,69% Kartengebühr
Einzelhandel, Gastronomie, Hotellerie, Dienstleistungen, E-Commerce, Gesundheitswesen, Großkunden wie Supermärkte und Tankstellen
PAYONE bietet verschiedene Softwareprodukte zur Abwicklung von Kartenzahlungen und anderen Bezahlverfahren für unterschiedliche Geschäftstypen. Die Lösungen umfassen Kassensysteme, Online-Zahlungslösungen und mobile Apps für kontaktlose Transaktionen.
Kernfunktionen
Kassensysteme mit Zahlungsintegration
E-Commerce-Lösungen für Webshops
Mobile Apps und Kartenlesegeräte für kontaktlose Zahlungen
Finanzteams und Betriebe, die ihre Ausgabenverwaltung digitalisieren und Spesenabrechnung sowie Kartenzahlungen zentral verwalten möchten.
Plattform zur Verwaltung von Betriebsausgaben, mit der du Zahlungskarten ausgeben, Spesenabrechnung bearbeiten und Transaktionen automatisch in die Buchhaltung synchronisieren kannst. Die Lösung kombiniert digitale Betahlkarten mit zentralem Kartenmanagement und Echtzeitübersicht über alle Ausgaben.
Unternehmen jeder Größe, die Zahlungen akzeptieren möchten, von Einzelhändlern bis zu Großunternehmen in über 160 Ländern
Zahlungsabwicklungsplattform, mit der du Kreditkartenzahlungen und andere Zahlungsmethoden weltweit akzeptieren kannst. Die Software unterstützt sowohl Online- als auch Vor-Ort-Zahlungen und ermöglicht die Integration in bestehende Geschäftssysteme.
Kernfunktionen
Unterstützung von über 135 Währungen und Zahlungsmethoden
Abwicklung von Online- und Filialzahlungen
Kartenvergabe (physisch und virtuell)
Grenzüberschreitende Zahlungen mit Stablecoins und Krypto
Bewertung
Noch keine Bewertung
Zu wenig Daten
ab 5 Konten zeigen wir die Zahl
Preis
Token kosten 0,01 € pro 1.000 Einheiten nach dem Pro-Plan mit monatlicher Abrechnung
Kleine Einzelhandelsbetriebe wie Cafés, Boutiquen, Nagelstudios, Barbiere, Tierpflegen
Mobile Zahlungssoftware für kleine Unternehmen, die kontaktlose und Kartenzahlungen verarbeitet. Die Lösung besteht aus einer App mit POS-Funktionen und optionalen Kartenlesegeräten für flexible Checkout-Lösungen.
Kernfunktionen
Kostenlose App für iOS und Android
Flache Gebührenstruktur ohne versteckte Kosten
Kundenbindungsprogramm über Fivestars App integrierbar
Kleine und mittlere Unternehmen, Einzelhandel, Hospitality, Handwerk und weitere Branchen, die mobile Zahlungslösungen benötigen
SoftPOS ist eine Softwarelösung, die Smartphones in mobile Zahlungsterminals umwandelt. Sie ermöglicht Betrieben die Verarbeitung von Kartenzahlungen mobil über ein Smartphone-Gerät.
Was eine Mobile Kreditkartenverarbeitungssoftware wirklich leistet
Mobile Kreditkartenverarbeitungssoftware macht aus einem Smartphone oder Tablet ein Kassenterminal. Statt eines fest verbauten Geräts an der Theke nimmst du Kartenzahlungen dort entgegen, wo der Kunde gerade steht: am Tisch im Café, auf der Baustelle, am Marktstand oder beim Kunden zu Hause. Technisch verbindet sich die App entweder mit einem kleinen Kartenleser (per Bluetooth) oder liest die Karte direkt über NFC am Gerät ein.
Das ist der Kern, aber die Software ist mehr als nur der Moment der Zahlung. Sie verbucht die Transaktion, erstellt einen Beleg, ordnet Trinkgeld zu, verwaltet Rückerstattungen und schiebt die Daten in deine Buchhaltung oder dein Warenwirtschaftssystem. Die Zahlung selbst dauert Sekunden, alles drumherum ist der eigentliche Alltag.
Wichtig zu verstehen: Die Software ist selten der Teil, der dein Geld verarbeitet. Dahinter steht ein Zahlungsdienstleister (Acquirer), der die Karte prüft und das Geld auf dein Konto bringt. Die App ist die Oberfläche. Wer nur auf die App schaut und nicht fragt, wer im Hintergrund abwickelt, übersieht die Hälfte.
Für wen sich das lohnt
Sinnvoll ist das überall, wo der Zahlungsort nicht fest ist oder wo ein klassisches Terminal zu teuer oder zu unflexibel wäre. Handwerker, die vor Ort abrechnen wollen. Gastronomie mit Außenbereich. Verkäufer auf Messen und Märkten. Dienstleister, die zum Kunden fahren. Für einen Betrieb mit einer festen Kasse und hohem Durchsatz ist ein stationäres Terminal oft besser, für alle anderen ist die mobile Lösung meist die vernünftigere.
Feature-Deep-Dive
Diese Funktionen zählen im Alltag
Belegausgabe, die wirklich funktioniert
Klingt banal, ist es nicht. Kunden wollen einen Beleg, oft per E-Mail oder SMS, manchmal gedruckt. Prüfe, ob die Software den digitalen Beleg sauber verschickt und ob ein Bondrucker angebunden werden kann, falls du ihn brauchst. In der Gastronomie ist der gedruckte Bon oft Pflicht in der Praxis, weil nicht jeder Gast seine Mailadresse durchgeben will.
Trinkgeld und Splitting
Wenn du in der Gastronomie arbeitest, ist die Trinkgeldfunktion kein Nice-to-have. Kann der Kunde am Gerät selbst einen Betrag oder Prozentsatz wählen? Lässt sich eine Rechnung auf mehrere Karten aufteilen? Das entscheidet, ob dein Personal am Tisch schnell durch ist oder mit dem Handy kämpft.
Offline-Fähigkeit
Auf dem Markt oder in einem Keller ist das Netz manchmal weg. Manche Apps können Transaktionen zwischenspeichern und später übertragen. Das birgt ein Risiko (die Karte wird erst später geprüft), aber es rettet dir den Umsatz, wenn die Verbindung wackelt. Frag konkret, wie die Software mit Netzausfall umgeht.
Rückerstattungen und Stornos
Ein Kunde will zurückgeben, das passiert. Wie einfach ist eine Teilrückerstattung? Braucht es die Originalkarte? Wie lange dauert es, bis das Geld beim Kunden ankommt? Wenn das umständlich ist, hängst du am Telefon mit dem Support statt beim nächsten Kunden.
Anbindung an Buchhaltung und Warenwirtschaft
Jede Transaktion, die du danach von Hand in ein anderes System tippst, ist verlorene Zeit und eine Fehlerquelle. Prüfe, ob die Software einen Export oder eine direkte Schnittstelle zu deinem Buchhaltungsprogramm oder Kassensystem hat. Ein sauberer DATEV-Export erspart deinem Steuerberater und dir viel Ärger.
Nutzerverwaltung
Wenn mehrere Leute kassieren, willst du sehen, wer was gebucht hat. Getrennte Logins, Rollen, vielleicht Zugriffsbeschränkungen für Rückerstattungen. In einem Betrieb mit Aushilfen ist das kein Luxus, sondern die Grundlage, um Fehler oder Unterschlagung überhaupt nachvollziehen zu können.
Entscheidungshilfe
Worauf du bei der Auswahl achten solltest
Lass die Person testen, die später kassiert
Der häufigste Fehler bei Demos: Der Chef klickt sich durch und ist begeistert. Kassieren tut später die Aushilfe oder der Monteur. Setz genau diese Person in die Demo. Sie merkt in fünf Minuten, ob die Bedienung im Stress taugt oder ob der Bestätigungsbutton an einer blöden Stelle sitzt.
Prüfe die Auszahlungsdauer
Wie lange dauert es, bis das Geld auf deinem Konto ist? Manche Dienstleister zahlen am nächsten Werktag aus, andere brauchen mehrere Tage. Für deinen Cashflow ist das ein echter Faktor, gerade wenn du klein anfängst. Frag das direkt und lass es dir schriftlich geben.
Hardware-Abhängigkeit klären
Brauchst du ein zusätzliches Lesegerät oder reicht dein Smartphone? Läuft die App auf deinen vorhandenen Geräten oder musst du neue kaufen? Prüfe auch, ob ältere Geräte unterstützt werden, denn eine App, die nur auf dem neuesten Betriebssystem läuft, kann dich zu ungeplanten Neuanschaffungen zwingen.
Support in deiner Sprache und Zeitzone
Wenn am Samstagnachmittag das Kassieren nicht mehr geht, willst du keinen Chatbot und keine Hotline in einer anderen Zeitzone. Frag, wann der Support erreichbar ist, ob es einen deutschsprachigen Ansprechpartner gibt und wie schnell man Hilfe bekommt.
Kündigungsbedingungen und Bindung
Lies nach, ob du an eine Mindestlaufzeit gebunden bist und was mit deiner Hardware passiert, wenn du wechselst. Manche Modelle binden dich über einen Gerätekauf, andere über einen Vertrag. Beides ist okay, solange du es vorher weißt.
Das sagt unser Experte zu Mobile Kreditkartenverarbeitungssoftware
Markus Laue, Gründer von Toolfolio
Der Fehler, den ich am häufigsten sehe: Leute vergleichen nur die beworbene Prozentzahl und tippen ihre echten Zahlen nie in eine Rechnung ein. Dann stellt sich nach drei Monaten heraus, dass genau die Kartenart, die ihre Kunden am meisten nutzen, teurer abgerechnet wird. Ich sage jedem: Nimm deinen echten Monatsumsatz, deine echte Transaktionszahl und rechne zwei Anbieter komplett durch, mit allen Nebenkosten. Das kostet dich eine halbe Stunde und spart dir manchmal mehr, als du im ersten Jahr an Software ausgibst.
Total Cost of Ownership
Übliche Preismodelle bei Mobile Kreditkartenverarbeitungssoftware
Die Kosten setzen sich fast immer aus mehreren Teilen zusammen, und wer nur auf einen schaut, verrechnet sich.
Transaktionsgebühr
Der wichtigste Kostenblock: eine Gebühr pro Zahlung, oft ein Prozentsatz vom Umsatz, manchmal plus ein fester Betrag pro Transaktion. Hier lohnt sich das Rechnen mit deinen echten Zahlen. Bei vielen kleinen Beträgen wirkt sich ein fester Anteil pro Transaktion stärker aus als bei wenigen großen. Rechne beide Szenarien mit deinem durchschnittlichen Bon durch.
Hardwarekosten
Der Kartenleser kostet einmalig oder wird gemietet. Manche Anbieter geben das Gerät günstig ab und verdienen an den Transaktionen, andere verlangen mehr für die Hardware und weniger pro Zahlung. Beides kann sich rechnen, je nach deinem Umsatz.
Monatliche Grundgebühr
Manche Lösungen sind grundgebührfrei, andere verlangen eine feste Monatspauschale, dafür oft niedrigere Transaktionsgebühren. Für Betriebe mit hohem Umsatz kann sich eine Grundgebühr lohnen, für Gelegenheitsnutzer selten.
Versteckte Nebenkosten
Hier liegen die Überraschungen: Gebühren für Rückerstattungen, Aufschläge für Firmenkarten oder ausländische Karten, Kosten für zusätzliche Nutzer, Preise für den Beleg-Versand. Frag explizit nach einer vollständigen Preisliste und nicht nur nach dem beworbenen Prozentsatz.
Die Rechnung, die du machen solltest
Nimm deinen geschätzten Monatsumsatz, die Anzahl der Transaktionen und deinen durchschnittlichen Bon. Setz das in die Modelle von zwei oder drei Anbietern ein. Erst dann siehst du, was dich wirklich kostet. Der niedrigste beworbene Prozentsatz ist nicht automatisch das günstigste Gesamtpaket.
Aus der Praxis
Fehler, die in der Praxis wirklich passieren
Nur auf die Prozentzahl schauen
Ein Betrieb wählt den Anbieter mit dem niedrigsten beworbenen Satz und merkt später, dass Firmenkarten teurer abgerechnet werden und genau die bei seinen Kunden häufig sind. Die Rechnung mit echten Zahlen hätte das gezeigt.
Die Netzabdeckung nicht getestet
Auf dem Papier läuft alles, am Marktstand ist das Mobilfunknetz überlastet und keine Zahlung geht durch. Teste vor der Entscheidung an deinem tatsächlichen Einsatzort, nicht im Büro mit WLAN.
Personal nicht eingewiesen
Die Software ist gut, aber niemand hat der Aushilfe gezeigt, wie man storniert. Am ersten hektischen Tag entsteht Chaos, Kunden warten. Plane eine echte Einweisung ein und mach eine kurze schriftliche Anleitung für die wichtigsten Fälle.
Belege nicht sauber archiviert
Die digitalen Belege liegen irgendwo in der App, aber niemand hat einen regelmäßigen Export eingerichtet. Beim Jahresabschluss fehlt der Überblick. Kläre von Anfang an, wie und wohin die Daten für die Buchhaltung fließen.
Akku und Ladelogistik vergessen
Der Kartenleser oder das Tablet ist mittags leer und der Betrieb steht. Klingt lächerlich, passiert ständig. Denk an Ladekabel, Powerbank und eine feste Routine, wer die Geräte morgens lädt.
Compliance
Rechtliche Anforderungen in DACH
PCI DSS
Wer Kartenzahlungen abwickelt, ist an den Sicherheitsstandard PCI DSS gebunden. In der Regel übernimmt der Zahlungsdienstleister den Großteil der technischen Absicherung, aber du bleibst als Betrieb mitverantwortlich. Frag deinen Anbieter, welche Pflichten bei dir liegen und ob er dir dabei hilft.
Kassensicherung und Belegpflicht
In Deutschland gilt seit einigen Jahren eine Belegausgabepflicht und für elektronische Kassensysteme die Anforderung einer technischen Sicherheitseinrichtung (TSE). Ob deine mobile Lösung als Kassensystem im Sinne der Vorschriften gilt und eine TSE braucht, hängt vom konkreten Einsatz ab. Kläre das mit deinem Steuerberater, denn hier hängt eine echte Pflicht dran und im Zweifel eine Betriebsprüfung.
In Österreich gibt es die Registrierkassenpflicht mit eigenen Anforderungen, in der Schweiz sind die Regeln anders gelagert. Wenn du grenzüberschreitend arbeitest, prüfe die Regeln jedes Landes einzeln.
Datenschutz und DSGVO
Du verarbeitest personenbezogene Daten, unter anderem wenn du Belege per Mail verschickst. Kläre, wo die Daten gespeichert werden und ob der Anbieter einen Auftragsverarbeitungsvertrag anbietet. Bei einem Anbieter außerhalb der EU stellt sich die Frage der Datenübermittlung. Das ist kein Formalkram, sondern kann bei einer Beschwerde relevant werden.
Aufbewahrungspflichten
Geschäftsunterlagen und damit auch Zahlungsbelege unterliegen gesetzlichen Aufbewahrungsfristen. Stell sicher, dass du die Daten über die geforderte Dauer zugänglich und unveränderbar aufbewahren kannst, auch wenn du irgendwann den Anbieter wechselst.
Playbook
So gehst du die Auswahl konkret an
Schritt 1: Zahlen sammeln
Bevor du irgendeine App anschaust, notiere: geschätzter Monatsumsatz über Karte, Anzahl der Transaktionen, durchschnittlicher Bon, Anteil an Firmen- und Auslandskarten (soweit du das schätzen kannst), Anzahl der Personen, die kassieren. Ohne diese Zahlen kannst du keine ehrliche Kostenrechnung machen.
Schritt 2: Muss-Kriterien festlegen
Schreib auf, was zwingend nötig ist: Offline-Fähigkeit ja oder nein, Trinkgeldfunktion, Anbindung an dein Buchhaltungsprogramm, TSE-Anforderung, mehrere Nutzer. Trenne das klar von den Nice-to-haves. So filterst du schnell.
Schritt 3: Zwei oder drei Kandidaten durchrechnen
Setz deine Zahlen aus Schritt 1 in die Preismodelle ein. Rechne die Gesamtkosten pro Monat, nicht nur den Prozentsatz. Berücksichtige Hardware, Grundgebühr und die Nebenkosten für Rückerstattungen und Firmenkarten.
Schritt 4: Demo mit der richtigen Person
Lass die Software von der Person testen, die später kassiert, und zwar in einer realistischen Situation. Simuliere eine Rückerstattung, ein Trinkgeld, eine geteilte Rechnung. Achte darauf, wie viele Klicks jeder Vorgang braucht.
Schritt 5: Am echten Einsatzort testen
Wenn möglich, mach einen Testtag am tatsächlichen Ort mit echter Netzverbindung. Nur so merkst du, ob die Offline-Funktion taugt und ob die Verbindung hält.
Schritt 6: Verträge und Compliance prüfen
Lies Mindestlaufzeit, Kündigungsfristen und Nebenkosten. Kläre mit deinem Steuerberater die TSE- und Belegfragen. Frag nach dem Auftragsverarbeitungsvertrag.
Schritt 7: Einweisung und Notfallplan
Bevor es losgeht, weise dein Personal ein und schreib eine kurze Anleitung für Storno, Rückerstattung und Netzausfall. Leg fest, wer die Geräte lädt und wen man bei Problemen anruft. Der beste Auswahlprozess bringt nichts, wenn am ersten Tag niemand weiß, wie man einen Fehler korrigiert.
Wenn du diese sieben Schritte durchgehst, triffst du eine Entscheidung auf Basis deiner eigenen Zahlen und nicht auf Basis eines Werbeversprechens. Das ist der ganze Trick.
Häufige Fragen
Was Betriebe uns zu Mobile Kreditkartenverarbeitungssoftware am häufigsten fragen
Was kostet eine mobile Kartenzahlungslösung wirklich?
+
Die Kosten setzen sich meist aus einer Transaktionsgebühr pro Zahlung, den Hardwarekosten für den Kartenleser und manchmal einer monatlichen Grundgebühr zusammen. Dazu kommen oft Nebenkosten für Rückerstattungen, Firmenkarten oder Auslandskarten. Um die echten Kosten zu ermitteln, solltest du deinen Monatsumsatz und deine Transaktionszahl in die Modelle mehrerer Anbieter einsetzen, statt nur auf den beworbenen Prozentsatz zu schauen.
Brauche ich für mobile Kartenzahlung eine TSE?
+
Ob deine mobile Lösung als Kassensystem im Sinne der deutschen Vorschriften gilt und eine technische Sicherheitseinrichtung braucht, hängt vom konkreten Einsatz ab. Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Kläre das vor der Anschaffung mit deinem Steuerberater, da hier eine gesetzliche Pflicht und im Zweifel eine Betriebsprüfung dranhängen.
Funktioniert Kartenzahlung auch ohne Internet?
+
Manche Apps können Transaktionen offline zwischenspeichern und später übertragen. Das birgt allerdings ein Risiko, weil die Karte erst verzögert geprüft wird. Frag beim Anbieter konkret nach, wie die Software mit Netzausfall umgeht, und teste die Funktion an deinem tatsächlichen Einsatzort.
Wie lange dauert es, bis das Geld auf meinem Konto ist?
+
Die Auszahlungsdauer unterscheidet sich je nach Zahlungsdienstleister. Manche zahlen am nächsten Werktag aus, andere brauchen mehrere Tage. Das ist besonders für deinen Cashflow relevant, deshalb solltest du die genaue Dauer vor Vertragsabschluss erfragen und dir schriftlich bestätigen lassen.
Reicht mein Smartphone oder brauche ich extra Hardware?
+
Das hängt von der Lösung ab. Einige Apps lesen Karten über NFC direkt am Gerät ein, andere benötigen einen zusätzlichen Kartenleser, der per Bluetooth verbunden wird. Prüfe außerdem, ob die App auf deinen vorhandenen Geräten und Betriebssystemversionen läuft, damit du keine ungeplanten Neuanschaffungen hast.
Was muss ich beim Datenschutz beachten?
+
Da du personenbezogene Daten verarbeitest, etwa beim Versand von Belegen per Mail, solltest du klären, wo die Daten gespeichert werden und ob der Anbieter einen Auftragsverarbeitungsvertrag anbietet. Bei Anbietern außerhalb der EU stellt sich zusätzlich die Frage der Datenübermittlung, die bei einer Beschwerde relevant werden kann.
Wie viele Mitarbeiter können gleichzeitig kassieren?
+
Das hängt von der Nutzerverwaltung der Software ab. Wenn mehrere Personen kassieren, solltest du auf getrennte Logins und Rollen achten, damit du nachvollziehen kannst, wer welche Buchung vorgenommen hat. Manche Anbieter berechnen zusätzliche Nutzer separat, was du bei den Kosten berücksichtigen solltest.
Kann ich Rückerstattungen einfach durchführen?
+
Die meisten Lösungen bieten Rückerstattungen und Stornos an, die Abläufe unterscheiden sich aber. Prüfe, ob Teilrückerstattungen möglich sind, ob die Originalkarte gebraucht wird und wie lange es dauert, bis das Geld beim Kunden ankommt. Teste diesen Vorgang am besten schon in der Demo, weil er im Alltag regelmäßig vorkommt.
Käuflich ist ausschließlich die Sichtbarkeit in der gesponserten Zone, immer gekennzeichnet. Die organische Reihenfolge, die Bewertungen und die verifizierten Daten sind nie käuflich und werden serverseitig unabhängig berechnet. Preisangaben tragen Stand und Quelle.