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HERO ist eine gewerkeübergreifende Software für Handwerksbetriebe, die Aufträge, Finanzen, KI-Funktionen und Automationen in einem System vereint. Sie deckt den kompletten Betriebsablauf vom Angebot bis zur Rechnung ab.
Kernfunktionen
Rechnungsprogramm und Angebotserstellung
Kunden- und Personalverwaltung
Digitale Zeiterfassung
Digitale Plantafel und Baustellenplaner
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Preis
HERO Select ab 69 € (59 € Aktionspreis) / mtl., HERO OS ab 119 € (109 €) / mtl., HERO OS Plus ab 299 € (289 €) / mtl., jeweils zzgl. MwSt.
Bauunternehmen verschiedener Branchen wie Hochbau, Tiefbau, Straßenbau, TGA, Ingenieurbau, Anlagenbau, GalaBau und Abbruch
Pro-Bau/S AddOne ist eine ERP-Software für Bauunternehmen, die die kaufmännische Steuerung im Büro mit der technischen Abwicklung auf der Baustelle verbindet. Dazu gehört ein Modul für das digitale Bautagebuch sowie eine mobile Variante über die Bau-App.
Baubetriebe, Bauunternehmen und Planer, die Erdarbeiten und andere Bauleistungen kalkulieren und abrechnen
RIB Software entwickelt eine Produktsuite für die Bauwirtschaft, die Kalkulationsfunktionen, Kostenplanung, Mengenbermittlung und Projektmanagement umfasst. Die Lösungen unterstützen alle Phasen von der Vorkalkulation über die Ausführung bis zur Fertigstellung.
Kernfunktionen
Kostenplanung und Kalkulation für Bauprojekte
Mengenbermittlung und Takeoff-Funktionen
Kostenkontrolle und Kostenprognosen während der Ausführung
Betriebe im Bereich Erdarbeiten und verwandte Branchen
ErdProfi ist eine branchenspezialisierte Software für Erdarbeitsbetriebe, die verschiedene Geschäftsprozesse wie Leistungserfassung, Kalkulation, Fakturierung und Geräteverwaltung integriert. Das System wird ergänzt durch die mobile Anwendung ErdMobile für den Außeneinsatz.
Kernfunktionen
Zentrale Leistungserfassung
Gerätekalkulation
Fakturierung und Eingangsrechnungsverarbeitung
Dokumentenmanagementsystem mit automatischer Belegerkennung
Digitale Dokumentation und Verwaltung von Baustellen für Baubetriebe
123erfasst ist eine mobile Bausoftware für die Baustelle, die unter anderem ein digitales Bautagebuch bietet. Die Daten werden zwischen App auf dem Mobilgerät und Bürosoftware synchronisiert, auch offline.
Baukalkulationen für Handwerksbetriebe und Bauunternehmen aller Gewerke (Elektro, Rohre, Heizung, Gipskarton, Maler, Verglasung, Landschaftsbau, Möblierung)
KI-gestützte Kalkulationssoftware für Bauunternehmen, die automatisiert Aufmasse aus Bauplänen erstellt und diese in Kostenvoranschläge umwandelt. Die Lösung reduziert die Aufmasszeit erheblich und unterstützt verschiedenste Bauleistungen.
Kernfunktionen
Automatische Erkennung und Zählung von Symbolen und Bauteilen
Automatische Berechnung von Flächen und Längenmessungen
Verarbeitung verschiedenster Dateiformate (PDF, Bilder, CAD) mit Skalenerkennung
Bauunternehmen verschiedenster Sparten wie Hoch- und Tiefbau, Straßenbau, Abbrucharbeiten, Sanierung und viele weitere Baubranchen
Eine Baumanagement-Software, die Bauunternehmen bei der Digitalisierung ihrer Arbeitsabläufe unterstützt. Das System deckt den gesamten Projektverlauf von der Angebotskalkulation bis zur Nachkalkulation ab.
Kernfunktionen
Automatische Kalkulation und Angebotserstellung
LV-Vergleich und Zuschlagskalkulation
Soll-Ist-Vergleich und Projektcontrolling
Ressourcenplanung mit Kolonnen- und Geräteverwaltung
Kleine und mittelständische Bauunternehmen in Österreich
Bau-Software für österreichische Bauunternehmen mit Funktionen zur Ausschreibung, Kalkulation, Abrechnung und Projektkontrolle. Das System unterstützt Kalkulanten, Bauleitern und Geschäftsführer bei täglichen Aufgaben durch automatisierte Prozesse und Datenmanagement.
Kernfunktionen
Ausschreibung und Leistungsverzeichnis-Erstellung
Kalkulation mit Stammdaten, Umlagen und Preisvergleich
Abrechnung mit Aufmaßblättern und automatisierter Rechnungserstellung
Baukalkulation, Baumanagement, Projektabwicklung, Abrechnung und Kostenplanung für Bauunternehmen im deutschsprachigen Raum
Modulare Bauprojektsoftware mit integrierter Kalkulation, BIM-Anbindung und Controlling-Funktionen. Richtet sich an Baukonzerne, KMU-Bauunternehmen sowie Architektur- und Planungsbüros.
Garten- und Landschaftsbau, Landschaftsarchitektur, Erd- und Tiefbau
DATAflor ist eine Softwarelösung für Garten- und Landschaftsbau, Landschaftsarchitekten sowie Erd- und Tiefbaubetriebe. Die Software umfasst CAD-Programme für Planung und Visualisierung sowie Business-Software für Kalkulation und Aufmaß.
Kernfunktionen
CAD-Programme für Planungsaufgaben und Visualisierungen
Aufmaßlösung mit moderner Vermessungstechnologie
Kalkulations- und Abrechnungssystem
Pflanzplanung und Beleuchtungsplanung
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Preis
Kostenlose Version für Bildungseinrichtungen verfügbar
Handwerksbetriebe aus verschiedenen Branchen, insbesondere Hoch- und Tiefbauer, Garten- und Landschaftsbauer, Zimmerer und weitere spezialisierte Handwerkszweige
Branchensoftware für Handwerksbetriebe mit Fokus auf Kalkulation und Aufmaß. Das System richtet sich an verschiedene Handwerkszweige und bietet spezialisierte Lösungen für deren betriebliche Prozesse.
Bauunternehmen und Bauleiter, die Bauprojekte digital planen, dokumentieren und steuern möchten
Flexxter ist eine KI-gestützte Baumanagement-Software, die die gesamte Projektsteuerung von der Planung bis zur Abnahme in einer App bündelt. Dazu gehört auch ein integriertes Bautagebuch.
ERP-Handwerkersoftware, die speziell für Garten- und Landschaftsbaubetriebe konzipiert ist. Sie deckt alle wichtigen Bürofunktionen in einer Lösung ab und ermöglicht die Verwaltung von Angeboten, Rechnungen und Leistungsverzeichnissen.
Kernfunktionen
Angebotserstellung und Rechnungswesen
Verwaltung von Leistungsverzeichnissen
Mehrfachfenstertechnik für paralleles Arbeiten
Drag-und-Drop-Funktionalität
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Preis
Kauf oder Miete möglich, 14 Tage kostenlos testbar
Baubetriebe aller Größen, die Angebote für Abriss-, Schnitt-, Mauerwerks- und andere Bauleistungen erstellen
Eine Kalkulationssoftware, die es Bauunternehmen ermöglicht, Preisangebote für Bauleistungen automatisiert zu erstellen. Die Software enthält aktuelle Preisdatenbanken für verschiedene Länder und Bauleistungen.
Modulares Softwaresystem für Bauunternehmen mit über 70 Modulen, das Kalkulation, Lohnverrechnung, Kostenrechnung und Disposition abdeckt. Die Lösung unterstützt sowohl Haupt- als auch Nebengewerbe in allen Planungsschritten und Betriebsabläufen.
Was eine Kalkulationssoftware für Erdarbeiten wirklich leistet
Eine Kalkulationssoftware für Erdarbeiten hilft dir, aus einer Ausschreibung oder einer Kundenanfrage einen belastbaren Preis zu machen. Das klingt einfach, ist es aber nicht. Bei Erdarbeiten hängt am Ende viel an Mengen, die niemand exakt kennt, bevor der Bagger im Boden steht: Aushubmengen, Bodenklassen, Transportwege, Deponiekosten. Die Software nimmt dir das Rechnen ab und, wichtiger, sie sorgt dafür, dass du nichts vergisst.
Im Kern verbindet so ein Werkzeug drei Dinge. Erstens eine Struktur für dein Leistungsverzeichnis, also die einzelnen Positionen mit Mengen und Einheiten. Zweitens eine Hinterlegung deiner eigenen Kosten: Löhne, Maschinenstunden, Material, Fremdleistungen. Drittens eine Logik, die daraus einen Einheitspreis und eine Angebotssumme bildet, inklusive deiner Zuschläge für Baustellengemeinkosten, Wagnis und Gewinn.
Der Unterschied zu einer Tabellenkalkulation liegt nicht darin, dass die Software besser rechnet. Excel rechnet auch. Der Unterschied liegt darin, dass eine Fachsoftware die Zusammenhänge kennt: Sie weiß, dass eine Maschinenstunde aus Abschreibung, Reparatur, Treibstoff und Bediener besteht. Sie kann GAEB-Dateien einlesen, also das Format, in dem öffentliche Auftraggeber und viele Generalunternehmer ihre Ausschreibungen verschicken. Und sie hält deine Kalkulationsgrundlagen an einer Stelle, sodass du eine Lohnerhöhung einmal einpflegst und nicht in dreißig Tabellen suchst.
Was so eine Software nicht leistet, solltest du genauso klar sehen. Sie ersetzt nicht dein Wissen über den Boden vor Ort. Sie schätzt keine Bodenklasse, wenn du sie nicht eingibst. Und sie sagt dir nicht, ob dein Stundenverrechnungssatz stimmt. Sie rechnet mit dem, was du ihr fütterst. Müll rein, Müll raus, das gilt hier besonders.
Feature-Deep-Dive
Diese Funktionen zählen im Alltag
GAEB-Import und -Export
Wenn du an öffentlichen Ausschreibungen teilnimmst oder für größere GUs arbeitest, ist der saubere Umgang mit GAEB kein Extra, sondern die Grundvoraussetzung. Achte darauf, dass die Software die gängigen Austauschphasen beherrscht, also das Einlesen des Leistungsverzeichnisses und die Rückgabe deines bepreisten Angebots. In der Praxis scheitert es oft an Details: Langtexte, die abgeschnitten werden, oder Positionen, die nach dem Export nicht mehr zum Original passen. Teste das mit einer echten GAEB-Datei aus deinem Alltag, nicht mit der Musterdatei des Anbieters.
Kalkulation über Kostenarten
Eine gute Software zerlegt jede Position in ihre Bestandteile: Lohn, Gerät, Stoff, Fremdleistung. Das nennt man oft Kalkulation über die Endsumme oder über Zuschläge. Für Erdarbeiten ist besonders die Gerätekalkulation wichtig. Du willst hinterlegen können, was ein Bagger einer bestimmten Klasse pro Stunde kostet, und diesen Wert dann in vielen Positionen wiederverwenden.
Mengenermittlung und Massenberechnung
Bei Erdarbeiten steht und fällt die Kalkulation mit den Massen. Manche Programme bieten eine eigene Mengenermittlung, in der du Aushub, Auffüllung und Abtransport aus Profilen oder Flächen rechnest. Wenn du das brauchst, prüfe, ob die berechneten Massen sauber in die Positionen übernommen werden, ohne dass du Zahlen abtippst.
Nachtragsmanagement
Gerade im Tiefbau kommt selten das raus, was ausgeschrieben war. Der Boden ist anders, die Menge ändert sich, es kommt eine Zusatzleistung. Eine Software, die aus deiner Urkalkulation heraus Nachträge bilden kann, spart dir viel Streit. Du siehst dann, mit welchen Ansätzen du ursprünglich gerechnet hast, und kannst den Nachtrag darauf aufbauen.
Stammdaten und Vorlagen
Der eigentliche Wert entsteht über die Zeit. Wenn du Positionen, Ansätze und Preise als Stammdaten pflegst, wird jede neue Kalkulation schneller. Achte darauf, wie leicht sich diese Datenbank pflegen lässt und ob du eigene Bausteine anlegen kannst, etwa eine typische Rohrgrabenposition mit deinen Ansätzen.
Auswertung und Kalkulationssicherheit
Am Ende willst du sehen, wo dein Geld verdient wird. Eine brauchbare Auswertung zeigt dir Lohnanteil, Gerätestunden und Deckungsbeitrag pro Angebot. Das hilft dir nicht nur beim Anbieten, sondern auch beim späteren Vergleich: Was hast du kalkuliert, was ist tatsächlich rausgekommen.
Entscheidungshilfe
Worauf du bei der Auswahl achten solltest
Passt die Software zu deiner Betriebsgröße
Ein Einzelunternehmer mit zwei Baggern hat andere Anforderungen als ein Betrieb mit dreißig Leuten und eigener Kalkulationsabteilung. Kleine Betriebe brauchen ein Werkzeug, das sie ohne wochenlange Einarbeitung bedienen. Größere brauchen Rechteverwaltung, mehrere gleichzeitige Nutzer und Schnittstellen zur Buchhaltung. Ordne dich ehrlich ein, bevor du dich von Funktionslisten beeindrucken lässt, die du nie nutzt.
Lass die richtige Person testen
Ein Fehler, den ich immer wieder sehe: Der Chef schaut sich die Demo an und ist begeistert. Bedienen muss die Software später aber der Kalkulator oder der Polier im Büro. Lass genau diese Person in der Testphase eine echte Kalkulation durchziehen, vom GAEB-Import bis zum fertigen Angebot. Wenn sie nach zwei Stunden noch nicht durch ist, ist das ein Signal.
Datenübernahme aus dem Altsystem
Wenn du schon mit Excel oder einer anderen Lösung arbeitest, frage konkret, wie deine Stammdaten und alten Kalkulationen umziehen. Oft ist der Wechsel weniger die Software selbst, sondern die Frage, ob du bei null anfängst. Kläre, ob es eine Importmöglichkeit gibt oder ob jemand das für dich aufbereitet, und was das kostet.
Support und Erreichbarkeit
Wenn am Freitagnachmittag die Angebotsabgabe für Montag ansteht und der GAEB-Export klemmt, brauchst du jemanden, der abnimmt. Frage, wie der Support erreichbar ist, ob per Telefon oder nur per Ticket, und ob deutschsprachige Ansprechpartner den Tiefbau kennen. Ein Support, der Erdarbeiten versteht, ist mehr wert als einer, der nur die Software erklärt.
Offline oder Cloud
Auf mancher Baustelle und in manchem Büro ist die Internetverbindung nicht zuverlässig. Kläre, ob du die Software auch ohne Netz nutzen kannst und wo deine Daten liegen. Beides hat Vor- und Nachteile, aber du solltest die Entscheidung bewusst treffen, nicht erst merken, wenn die Leitung weg ist.
Das sagt unser Experte zu Kalkulationssoftware für Erdarbeiten
Markus Laue, Gründer von Toolfolio
Der Fehler, den ich am häufigsten sehe, ist erschreckend banal: Die Verrechnungssätze im System werden einmal angelegt und danach jahrelang nicht angefasst. Die Software rechnet dann fehlerfrei mit veralteten Löhnen und alten Maschinenkosten, und niemandem fällt auf, dass die Marge längst weggeschmolzen ist. Ich frage Betriebe oft, wann sie ihre Sätze zuletzt geprüft haben, und bekomme betretenes Schweigen. Dabei ist die Lösung einfach: ein fester Jahrestermin, an dem du deine hinterlegten Ansätze durchgehst. Die beste Software nützt dir nichts, wenn du sie mit Zahlen von vorgestern fütterst.
Total Cost of Ownership
Übliche Preismodelle bei Kalkulationssoftware für Erdarbeiten
Der Kaufpreis oder die Monatsgebühr ist selten der ganze Preis. Rechne von Anfang an mit den Nebenkosten, sonst überrascht dich die Rechnung im zweiten Jahr.
Die gängigen Modelle
Grob gibt es zwei Wege. Beim Kaufmodell zahlst du einmal für eine Lizenz und danach optional für Updates und Wartung. Beim Abomodell zahlst du laufend, meist pro Nutzer und Monat oder Jahr, und Updates sind darin oft enthalten. Welches günstiger ist, hängt von deinem Zeithorizont ab. Über viele Jahre kann eine Kauflizenz billiger sein, wenn du keine ständigen Updates brauchst. Ein Abo bindet weniger Kapital und ist planbarer.
Die versteckten Posten
Achte auf diese Punkte, weil sie in der Werbung selten oben stehen. Kosten pro zusätzlichem Arbeitsplatz, wenn dein Team wächst. Wartungs- oder Updategebühren, die beim Kaufmodell oft jährlich dazukommen. Einmalige Einrichtungskosten und Datenübernahme. Schulungen, die du am Anfang wahrscheinlich brauchst. Und Module, die separat kosten, etwa eine Mengenermittlung oder ein Schnittstellenmodul zur Buchhaltung.
Die eigentlich teuerste Position
Die größte Kostenposition steht in keinem Angebot: deine Zeit für die Einarbeitung und Pflege. Wenn eine Software billig ist, aber dein Kalkulator dreimal so lange braucht, hast du nichts gespart. Kalkuliere die Arbeitszeit mit ein, die das Anlegen der Stammdaten und die Einarbeitung kosten. Das ist oft der größte Brocken im ersten Jahr.
Ehrliche Kostenrechnung
Stell dir für den Vergleich eine einfache Frage auf: Was kostet mich das über drei Jahre, inklusive aller Nutzer, Wartung, Schulung und der Einführungszeit. Erst diese Zahl ist vergleichbar. Ein Anbieter, der dir das transparent aufschlüsselt, ist meist der ehrlichere.
Aus der Praxis
Fehler, die in der Praxis wirklich passieren
Falsche Verrechnungssätze im System
Der häufigste stille Fehler: Jemand legt die Software an, hinterlegt einen Stundensatz und der Betrieb rechnet drei Jahre damit, obwohl Löhne und Maschinenkosten längst gestiegen sind. Die Software rechnet fehlerfrei mit einem falschen Ausgangswert. Setze dir einen festen Termin, mindestens einmal im Jahr, an dem du deine hinterlegten Sätze überprüfst.
Zu späte Massenkontrolle
Ein Kalkulator übernimmt die Mengen aus dem Leistungsverzeichnis, ohne sie zu prüfen. Wenn dort eine Aushubmenge zu niedrig steht, weil der Planer sich verschätzt hat, trägst du das Risiko. Prüfe die kritischen Massen selbst, bevor du sie in die Kalkulation übernimmst.
Deponiekosten unterschätzt
Gerade bei belastetem Boden explodieren die Entsorgungskosten. Ich habe Angebote gesehen, in denen der Aushub sauber kalkuliert war, aber die Entsorgung mit einem alten Deponiepreis. Wenn der Boden dann Z2 ist statt Z0, ist die Marge weg. Trenne den Abtransport und die Entsorgung sauber als eigene Positionen und arbeite mit aktuellen Annahmen.
Keiner kann die Software außer einer Person
Ein Betrieb, in dem nur ein Mitarbeiter das Programm beherrscht, hat ein Klumpenrisiko. Wird die Person krank oder kündigt, steht die Kalkulation still. Sorge dafür, dass mindestens zwei Leute die wesentlichen Abläufe können.
Angebot ohne Nachkalkulation
Viele kalkulieren nach vorne und schauen nie zurück. Ohne Nachkalkulation weißt du nie, ob deine Ansätze stimmen. Nimm dir bei jedem größeren Projekt Zeit, die tatsächlichen Kosten mit deiner Urkalkulation zu vergleichen. Nur so werden deine Ansätze über die Jahre besser.
Compliance
Rechtliche Anforderungen in DACH
GAEB und VOB im deutschen Umfeld
Wer in Deutschland an öffentlichen Ausschreibungen teilnimmt, kommt an der VOB und am GAEB-Standard nicht vorbei. Die Software sollte die relevanten GAEB-Versionen sauber verarbeiten, damit dein Angebot formal korrekt eingereicht werden kann. Ein Angebot, das wegen eines Formatfehlers nicht eingelesen werden kann, ist so gut wie nicht abgegeben.
Datenschutz
Sobald du personenbezogene Daten verarbeitest, etwa Mitarbeiterlöhne in der Kalkulation oder Kundendaten, gilt die Datenschutz-Grundverordnung. Bei Cloud-Lösungen ist relevant, wo die Daten gespeichert werden und ob der Anbieter einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung anbietet. Frage danach, gerade wenn Server außerhalb der EU stehen.
Aufbewahrung und Nachvollziehbarkeit
Kalkulationen und die daraus entstehenden Angebote und Verträge unterliegen steuerlichen und handelsrechtlichen Aufbewahrungsfristen. In Deutschland reden wir bei geschäftlichen Unterlagen üblicherweise über mehrjährige Fristen. Kläre, ob und wie du Kalkulationen so archivieren kannst, dass sie auch nach einem Softwarewechsel noch lesbar sind.
Regionale Unterschiede
In Österreich und der Schweiz gelten andere Normen und Formate. Die Schweiz nutzt für den Datenaustausch teils eigene Standards, Österreich hat eigene Ausschreibungsregeln. Wenn du grenzüberschreitend arbeitest, prüfe, ob die Software die jeweiligen Anforderungen abdeckt, statt anzunehmen, dass eine deutsche Lösung überall passt.
Ein Hinweis zur Sicherheit: Ich bin kein Anwalt, und die rechtlichen Anforderungen ändern sich. Nimm diese Punkte als Checkliste, nicht als Rechtsberatung, und kläre Zweifelsfälle mit jemandem, der für deinen Fall haftet.
Playbook
So gehst du die Auswahl konkret an
Schritt eins: Anforderungen aufschreiben
Bevor du eine einzige Demo ansiehst, schreib auf einer Seite auf, was du wirklich brauchst. Wie viele Leute kalkulieren. Ob du GAEB brauchst. Ob du eine Mengenermittlung willst. Welche Schnittstellen zu deiner Buchhaltung nötig sind. Diese eine Seite bewahrt dich davor, dich von Funktionen blenden zu lassen, die du nie nutzt.
Schritt zwei: Zwei bis drei Kandidaten auswählen
Mehr als drei Kandidaten sind zu viel, dann verlierst du den Überblick. Nimm die, die zu deiner Betriebsgröße und deinen Anforderungen passen. Die Auswahl auf dieser Seite hilft dir dabei, die Kategorie einzugrenzen.
Schritt drei: Echte Testkalkulation
Nimm ein Projekt, das du schon abgeschlossen hast und dessen tatsächliche Kosten du kennst. Kalkuliere es in jeder Testsoftware neu und vergleiche das Ergebnis mit der Realität. So siehst du nicht nur, ob die Software funktioniert, sondern auch, ob sie zu deiner Denkweise passt.
Schritt vier: Die richtige Person entscheidet mit
Hol den Menschen dazu, der später täglich damit arbeitet. Frag ihn nach dem Test ehrlich, wo es gehakt hat. Wenn er sich unwohl fühlt, ändert sich das nach dem Kauf nicht.
Schritt fünf: Kosten über drei Jahre rechnen
Lass dir von jedem Kandidaten die Gesamtkosten über drei Jahre aufschlüsseln, inklusive aller Nutzer, Wartung und Schulung. Erst dann vergleichst du Äpfel mit Äpfeln.
Schritt sechs: Vertrag und Ausstieg prüfen
Bevor du unterschreibst, kläre die Laufzeit, die Kündigungsfrist und was mit deinen Daten passiert, wenn du wechselst. Ein Anbieter, der dir den Export deiner eigenen Daten schwer macht, ist ein Warnzeichen. Deine Kalkulationen gehören dir, das sollte auch der Vertrag hergeben.
Wenn du diese sechs Schritte gehst, triffst du keine perfekte Entscheidung, aber eine belastbare. Und du vermeidest die teuren Fehler, die entstehen, wenn man nach einer schönen Demo aus dem Bauch heraus kauft.
Häufige Fragen
Was Betriebe uns zu Kalkulationssoftware für Erdarbeiten am häufigsten fragen
Was kostet eine Kalkulationssoftware für Erdarbeiten?
+
Das hängt stark vom Modell und der Betriebsgröße ab, und seriöse Pauschalpreise gibt es nicht. Du zahlst entweder einmalig für eine Kauflizenz plus Wartung oder laufend pro Nutzer im Abo. Rechne immer die Gesamtkosten über drei Jahre inklusive Schulung, Zusatznutzern und Einführungszeit, nicht nur den beworbenen Grundpreis.
Brauche ich zwingend GAEB-Unterstützung?
+
Wenn du an öffentlichen Ausschreibungen teilnimmst oder für größere Generalunternehmer arbeitest, ja, denn diese verschicken ihre Leistungsverzeichnisse in der Regel als GAEB-Datei. Ohne sauberen GAEB-Import und -Export kannst du solche Angebote kaum formgerecht bearbeiten. Arbeitest du nur direkt für private Kunden, ist GAEB seltener zwingend.
Reicht Excel für die Kalkulation von Erdarbeiten?
+
Für einen kleinen Betrieb mit wenigen, einfachen Angeboten kann Excel zunächst reichen. Der Nachteil zeigt sich mit der Zeit: Fehler in Formeln fallen spät auf, GAEB fehlt, und die Pflege deiner Stammdaten wird unübersichtlich. Eine Fachsoftware kennt die Zusammenhänge von Lohn, Gerät und Stoff und hält deine Grundlagen an einer Stelle.
Wie lange dauert die Einführung einer solchen Software?
+
Das lässt sich nicht pauschal beziffern, weil es vor allem an deinen Stammdaten hängt. Die Software selbst ist oft schnell installiert, aber das Anlegen deiner Positionen, Ansätze und Verrechnungssätze braucht Zeit. Plane die Einarbeitung als eigenen Aufwand ein, denn sie ist meist die größte Kostenposition im ersten Jahr.
Cloud oder lokale Installation, was ist besser?
+
Beides hat Vor- und Nachteile. Eine Cloud-Lösung ist von überall erreichbar und wird zentral aktualisiert, setzt aber eine stabile Internetverbindung voraus und wirft Fragen zum Speicherort der Daten auf. Eine lokale Installation funktioniert offline, verlangt aber, dass du dich selbst um Backups und Updates kümmerst.
Was passiert mit meinen Daten, wenn ich die Software wechsle?
+
Das solltest du vor dem Kauf klären, denn deine Kalkulationen gehören dir. Frage konkret, in welchem Format du deine Stammdaten und Angebote exportieren kannst und ob das ohne Zusatzkosten möglich ist. Ein Anbieter, der den Datenexport erschwert, ist ein Warnzeichen für eine Bindung, die du nicht willst.
Kann die Software die Bodenklasse oder die Deponiekosten selbst einschätzen?
+
Nein, das kann keine Software leisten. Sie rechnet nur mit den Angaben, die du eingibst, also mit der Bodenklasse und den Entsorgungskosten, die du hinterlegst. Gerade bei belastetem Boden solltest du Abtransport und Entsorgung als eigene Positionen mit aktuellen Annahmen führen, sonst schmilzt die Marge unbemerkt.
Wer im Betrieb sollte die Software in der Testphase bedienen?
+
Genau die Person, die später täglich damit kalkuliert, also der Kalkulator oder der Polier im Büro, nicht nur der Chef in der Demo. Lass sie eine echte, abgeschlossene Kalkulation komplett durchziehen und frag danach ehrlich, wo es gehakt hat. Wenn sie sich im Test unwohl fühlt, ändert sich das nach dem Kauf nicht.
Käuflich ist ausschließlich die Sichtbarkeit in der gesponserten Zone, immer gekennzeichnet. Die organische Reihenfolge, die Bewertungen und die verifizierten Daten sind nie käuflich und werden serverseitig unabhängig berechnet. Preisangaben tragen Stand und Quelle.