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Planner 5D ist eine KI gestützte Software zur Planung von Häusern, Innenräumen und Grundrissen in 2D und 3D. Nutzer können Grundrisse erstellen, Räume einrichten und ihre Entwürfe mit realistischen 4K Renderings visualisieren.
Kernfunktionen
2D- und 3D-Grundrisserstellung
AI Floor Plan Converter zum Umwandeln hochgeladener Grundrisse
KI-Designgenerator zur automatischen Erstellung von Designs
Möbel- und Dekorbibliothek mit über 8.000 Gegenständen
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Preis
Free USD 0; Premium USD 4.99 pro Monat (59.99 jährlich oder 19.99 pro Monat); Professional USD 33.33 pro Monat (399.99 jährlich oder 49.99 pro Monat); Enterprise: individuell
Der 3D Architekt ist eine Architektursoftware, mit der Du Grundrisse parallel in 2D und 3D nach deutschen und europäischen Baustandards erstellen kannst. Sie richtet sich auch an Einsteiger ohne fachliche Vorkenntnisse.
Kernfunktionen
Grundrisserstellung nach deutschen Baustandards inklusive Elektro-, Sanitär- und Heizungsplanung
Paralleles Arbeiten in 2D-Grundriss und 3D-Modell
Automatische Raumerkennung, Dach- und Treppenkonstruktion
Berechnung von Wohnfläche und Nutzfläche (WoFlV, DIN 277)
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Preis
3D Architekt Basic 99,99 €, 3D Architekt Advance 119,99 €, 3D Architekt Professional 149,99 €
Bauplanung und Hausplanung für Deutschland, Österreich und die Schweiz
Plan7Architekt ist eine CAD Software zur Haus und Grundrissplanung in 2D und 3D, mit der auch Laien baugenehmigungsfähige Pläne nach deutschen, österreichischen und schweizerischen Standards erstellen können.
Kernfunktionen
Grundrisserstellung in 2D und 3D
Hausplanung Stockwerk für Stockwerk
Raumplanung und Einrichtung
3D Visualisierung
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Preis
Plan7Architekt Basic 99,99€, Plan7Architekt Expert 119,99€, Plan7Architekt Pro 149,99€
Capmo ist eine kollaborative Bauprojektmanagement-Software mit KI-Unterstützung, die Projektbeteiligte, Baudaten und Prozesse vernetzt und die Bauleitung bei Aufgaben wie Dokumentensuche oder Nachtragsprüfung entlastet.
Kernfunktionen
Planserver mit Planprüfläufen, Aufmaßen und Planverteilung
Baudokumentation mit Bautagebuch und Fotodokumentation
Formulare und Checklisten
Projektmanagement mit Aufgaben, Besprechungen und Bauzeitenplan
3D-Hausplanung für Bau, Renovierung und Innenarchitektur
Cedreo ist eine 3D-Hausplanungssoftware, mit der Bauprofis komplette Bauprojekte samt Grundrissen, Geländeplanung und fotorealistischen 3D-Darstellungen in kurzer Zeit erstellen können. Sie unterstützt den gesamten Vertriebsprozess von der Konzeption bis zur Kundenpräsentation.
BIM-Planung für Architektur, Ingenieurwesen und Bau
ALLPLAN ist eine BIM Plattform für Architektur, Ingenieurwesen und Bauwesen, die den gesamten Prozess vom Entwurf bis zur baureifen Umsetzung unterstützt. Sie kombiniert KI gestützte Werkzeuge, integrierte BIM Arbeitsabläufe und Zusammenarbeit in der Cloud.
ArCADia BIM ist eine 3D CAD BIM Software für die Architektur und das Bauwesen. Sie ermöglicht das Erstellen von Konstruktionszeichnungen, Ansichten, CAD-Details und 3D-Modellen sowie die softwareübergreifende Zusammenarbeit aller am Bauprozess Beteiligten.
Kernfunktionen
Architekturplanung
Elektro- und Sanitärplanung
Bewehrung und Konstruktion
Erstellung von Konstruktionszeichnungen
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Preis
42,41 EUR – 133,88 EUR einmalig (je nach Lizenztyp)
cadvilla ist eine CAD-Software für Windows, mit der du Häuser, Wohnungen und gewerbliche Immobilien in 2D planen und in 3D fotorealistisch visualisieren kannst. Sie richtet sich sowohl an Einsteiger ohne Vorkenntnisse als auch an anspruchsvolle Anwender.
Kernfunktionen
Zeichnen von Grundrissen in 2D und 3D
Automatische Erstellung eines 3D Modells in Echtzeit
Planung von Innenwänden und Dachlösungen
Einrichtung und individuelle Raumplanung
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Preis
cadvilla basic € 39,95, cadvilla basic plus € 59,95, cadvilla professional € 124,95, cadvilla prof. plus € 219,00
Betriebe und Teams aller Größen, die ihre Produktivität steigern und Arbeitsprozesse vereinheitlichen möchten
ClickUp ist eine Plattform für Projektmanagement und Produktivität, die verschiedene Funktionen wie Aufgabenverwaltung, Chat, KI-Agenten und Automatisierungen in einer Lösung zusammenfasst. Die Software richtet sich an Teams und Betriebe, die ihre Arbeitsprozesse zentralisieren und effizienter gestalten möchten.
Kernfunktionen
Projektmanagement und Aufgabenplanung
KI-Agenten (Super Agents) für automatisierte Aufgaben
Integrierte AEC-Software für Architekten und Bauingenieure, die Architekturplanung, Tragwerksplanung und Detaillierung mit Building Information Modeling verbindet. Die Software ermöglicht den Entwurf von Gebäuden bis zur Fertigung.
Kernfunktionen
Integrierte Architektur- und Tragwerksplanung
Building Information Modeling
Automatisierte Analyse und Detaillierung
Strukturelle Visualisierung
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Preis
Kostenlose Testversion verfügbar, Lebenslange Lizenz zum Kauf, 30-Tage-Geld-zurück-Garantie
Verwaltung und Organisation von Architektur- und Ingenieurbüros
Geschäftsverwaltungssoftware für Architektur- und Ingenieurbüros, die Projektmanagement, Personalplanung, Finanzierung und Abrechnung in einer einzigen Plattform vereint. Das System unterstützt bei der Verwaltung von Anfragen, Projekten, Teams und Zahlungsabläufen.
Blitzhandel24 bietet als offizieller Vertriebspartner führender Hersteller eine Auswahl an Architektur- und CAD-Software an. Die Plattform vertreibt Softwarelizenzen und Cloud-Lösungen für verschiedene Branchen und Anforderungen.
Eine 2D/3D-Kollaborationsplattform für Bauprojekte, mit der Teams aus Architektur, Ingenieurwesen und Bauwirtschaft Projekte koordinieren können. Die Software ermöglicht zentrale Verwaltung von Zeichnungen, Modellen und Aufgabenverfolgung in einer einzigen Umgebung.
Kernfunktionen
Einheitliche 2D/3D-Umgebung für Zeichnungen und Modelle
Automatisierte Kollisionserkennung und Clash-Detection
Integriertes Aufgabenmanagement mit räumlicher Lokalisation
Echtzeit-Projekt-Dashboards und Datenvisualisierung
Architektur- und Ingenieurbüros in Bereichen wie Hoch- und Tiefbau, Landschaftsarchitektur, Innenarchitektur, Stadtplanung, Tragwerksplanung, TGA, Elektro- und Lichtplanung, Prüfingenieurwesen und Brandschutz
PROJEKT PRO ist eine Software für Architekten und Ingenieure, die ein digitales Bautagebuch, Mängelmanagement und weitere Funktionen zur Projektsteuerung bietet. Damit kannst du Projekte planen, kontrollieren und Baustellen dokumentieren.
Wenn wir von Architektur Programmen sprechen, meinen wir Software, mit der Gebäude geplant, gezeichnet und dokumentiert werden. Das reicht von der ersten Skizze über die Werkplanung bis zu den Unterlagen, die am Ende auf der Baustelle liegen. Der Kern ist meistens ein CAD-System, also computergestütztes Zeichnen, oft ergänzt um BIM, das steht für Building Information Modeling.
Der Unterschied zwischen reinem CAD und BIM ist entscheidend, und viele unterschätzen ihn. Bei klassischem CAD zeichnest du Linien, die eine Wand darstellen. Bei BIM setzt du eine Wand, die weiß, dass sie eine Wand ist: mit Material, Dicke, Höhe und einer Verbindung zu allen anderen Bauteilen. Änderst du die Deckenhöhe, ziehen alle betroffenen Bauteile mit. Das klingt nach einer Kleinigkeit, macht aber in der Praxis den Unterschied zwischen einem Modell, das lebt, und einem Stapel Zeichnungen, die du bei jeder Änderung einzeln anfassen musst.
Ein gutes Architektur Programm ist selten nur ein Zeichenwerkzeug. Es hält Grundrisse, Schnitte, Ansichten, Details, Mengen und oft auch die Ausschreibung zusammen. Der Wert liegt darin, dass eine Änderung an einer Stelle sich konsistent durch alle Ausgaben zieht. Wer das erste Mal erlebt, wie sich ein verschobenes Fenster automatisch in Grundriss, Ansicht und Bauteilliste aktualisiert, versteht, warum sich der Umstieg lohnt.
Wichtig ist die ehrliche Einordnung: Nicht jedes Büro braucht das volle BIM-Programm. Ein kleines Büro, das hauptsächlich Umbauten und Sanierungen im Bestand macht, arbeitet manchmal schneller mit einem schlankeren Werkzeug. Die Frage ist nie, was am meisten kann, sondern was zu deinen Projekten passt.
Feature-Deep-Dive
Diese Funktionen zählen im Alltag
Modellierung und Zeichnen
Die Basis muss stimmen. Wie schnell setzt du eine Wand, wie einfach ziehst du eine Treppe, wie sauber verbinden sich Bauteile an den Ecken. Das entscheidet sich nicht in der Featureliste, sondern wenn jemand acht Stunden am Tag damit arbeitet. Achte auf die Bibliotheken für Bauteile und Objekte: Türen, Fenster, Sanitär. Wenn du jedes Standardelement selbst bauen musst, verlierst du Zeit.
Planableitung und Bemaßung
Aus dem Modell müssen Pläne fallen, die dem Standard deines Büros entsprechen. Prüfe, wie flexibel die Bemaßung ist, ob du Planköpfe und Schriftfelder an deine Vorlagen anpassen kannst und wie die Software mit Detailmaßstäben umgeht. Ein Programm, das schöne 3D-Bilder macht, aber bei der 2D-Werkplanung schwächelt, ist im Alltag ein Problem.
Mengen und Auswertung
Wenn das Modell Bauteile kennt, kann es sie zählen. Flächen nach Wohnflächenverordnung, Bauteilmengen, Raumbücher. Achte darauf, wie die Auswertung mit deinen Anforderungen zusammenpasst und ob du die Listen in Formate exportieren kannst, die dein Ausschreibungsprogramm oder die Kostenberechnung versteht.
Zusammenarbeit und Schnittstellen
Kein Büro arbeitet allein. Tragwerksplaner, Haustechniker, Bauphysiker: alle wollen an das Modell. Hier ist das IFC-Format der zentrale Punkt, es ist der offene Standard für den Austausch von BIM-Modellen. Frag konkret, wie sauber der IFC-Export und -Import läuft, denn zwischen Anspruch und Realität liegen hier oft Welten. Prüfe auch, wie mehrere Personen gleichzeitig am selben Projekt arbeiten können.
Visualisierung
Renderings und Schnittperspektiven verkaufen Projekte an Bauherren. Manche Programme haben das eingebaut, andere setzen auf Export in spezialisierte Software. Kläre, was du wirklich brauchst: Für die meisten reicht eine solide interne Darstellung, fotorealistische Renderings sind oft ein separater Arbeitsschritt.
Entscheidungshilfe
Worauf du bei der Auswahl achten solltest
Der erste Filter ist deine Bürogröße und dein Projekttyp. Ein Einzelkämpfer, der Einfamilienhäuser plant, hat andere Anforderungen als ein Büro mit fünfzehn Leuten, das Gewerbebauten macht. Schreib auf, was deine typischen drei Projekte sind, und prüfe die Software gegen diese Realität, nicht gegen einen abstrakten Idealfall.
Der zweite Punkt ist das Ökosystem, in dem du dich bewegst. Mit welchen Fachplanern arbeitest du regelmäßig zusammen, welche Formate erwarten deine Auftraggeber. Wenn deine Statiker alle ein bestimmtes Format verlangen, muss deine Software das sauber bedienen. Frag deine Partner, bevor du entscheidest.
Der dritte Punkt ist der Umstieg. Wenn du bereits Projekte in einem alten System hast, kläre, ob und wie du die Altdaten übernehmen kannst. Oft ist die ehrliche Antwort: Bestandsprojekte laufen im alten System aus, neue starten im neuen. Das kostet dich eine Übergangszeit mit zwei Systemen, und das solltest du einplanen.
Der wichtigste Rat zur Demo: Lass die Software in der Demo von der Person bedienen, die später täglich damit arbeitet, nicht vom Chef und nicht vom Vertriebler. Gib ihr eine konkrete Aufgabe aus einem echten Projekt: einen Grundriss zeichnen, eine Änderung durchziehen, einen Plan ableiten. Wenn das nach zwei Stunden noch hakt, wird es im Alltag nicht besser.
Das sagt unser Experte zu Architektur Programme
Markus Laue, Gründer von Toolfolio
Der Fehler, den ich am häufigsten sehe: Betriebe entscheiden über die Softwareauswahl im Chefbüro, ohne die Leute zu fragen, die später jeden Tag damit zeichnen. Dann steht da ein teures Programm, das der Geschäftsführer in der Demo beeindruckend fand, und das Team quält sich durch Abläufe, die im Alltag einfach nicht passen. Ich sage immer: Die Person, die acht Stunden am Tag damit arbeitet, muss die Software in der Testphase in der Hand haben, nicht der, der die Rechnung unterschreibt. Und wer die Einarbeitungskosten unterschätzt, zahlt am Ende doppelt, einmal für die Lizenz und einmal für die verlorene Produktivität in den ersten Monaten.
Total Cost of Ownership
Übliche Preismodelle bei Architektur Programme
Die Lizenzkosten sind bei Architektur Programmen fast nie der größte Posten. Trotzdem fangen wir dort an. Verbreitet sind zwei Modelle: der einmalige Kauf einer Lizenz mit optionalem Wartungsvertrag und das Abonnement, bei dem du monatlich oder jährlich zahlst. Beim Kauf zahlst du vorne viel, beim Abo verteilt sich die Last, addiert sich über die Jahre aber auf. Rechne beide Modelle über einen Zeitraum von fünf Jahren durch, dann wird der Vergleich ehrlich.
Was gern übersehen wird:
Schulung und Einarbeitung. Ein BIM-Programm lernt niemand nebenbei. Rechne mit Kurszeiten und, noch teurer, mit der reduzierten Produktivität in den ersten Monaten. Diese Anlaufkosten sind oft höher als die Lizenz.
Hardware. Modellierung und Rendering brauchen Rechenleistung. Wenn dein alter Rechner das neue Programm nur zäh stemmt, gehört die neue Hardware zur Rechnung.
Wartung und Updates. Beim Kaufmodell ist der Wartungsvertrag oft optional, aber ohne ihn bekommst du keine neuen Versionen. Kläre, was der Vertrag jährlich kostet.
Zusatzmodule. Manche Funktionen wie erweiterte Ausschreibung oder spezielle Auswertungen kosten extra. Frag, was im Basispreis steckt und was nachgekauft werden muss.
Support. Prüfe, ob Support inklusive ist oder pro Fall abgerechnet wird, und in welcher Sprache und Zeitzone du Hilfe bekommst.
Mein Rat: Die günstigste Lizenz nützt dir nichts, wenn dein Team drei Monate braucht, um produktiv zu werden. Rechne die Zeit deiner Leute mit in die Gesamtkosten ein, das ist der Posten, der wirklich weh tut.
Aus der Praxis
Fehler, die in der Praxis wirklich passieren
Die Software nach den Wünschen statt nach den Projekten aussuchen
Ein Büro kauft das Programm mit den meisten Funktionen, weil man ja vielleicht irgendwann mal Großprojekte macht. Zwei Jahre später nutzt niemand die Hälfte, und die Leute stolpern über die Komplexität. Kauf für das, was du tust, nicht für das, was du dir erträumst.
Keine Standards und Vorlagen aufbauen
Wer ohne Bürostandard startet, hat nach einem Jahr fünf verschiedene Planköpfe, drei Ebenenstrukturen und keine Konsistenz. Bevor das erste Projekt läuft, gehören Vorlagen, Ebenenstruktur und Bauteilbibliotheken definiert. Das ist mühsam und wird gern verschoben, rächt sich aber sicher.
IFC-Austausch nicht vorher testen
Ein Büro plant sauber, exportiert das Modell für den Statiker, und der bekommt einen Datensalat, weil die Bauteile falsch klassifiziert waren. Teste den Austausch mit deinen echten Partnern an einem echten Modell, bevor du dich auf einen Ablauf verlässt.
Nur eine Person schulen
Der eine Kollege, der alles kann, geht in Urlaub oder wechselt den Job, und plötzlich steht das Büro. Verteile Wissen von Anfang an auf mehrere Schultern und dokumentiere die Bürostandards schriftlich.
Updates ungeprüft in laufende Projekte ziehen
Ein neues Update mitten im Projekt kann Dateien so verändern, dass ältere Versionen sie nicht mehr sauber öffnen. Aktualisiere zwischen Projekten oder halte laufende Projekte bewusst auf einer Version, bis sie abgeschlossen sind.
Compliance
Rechtliche Anforderungen in DACH
Beim Thema Recht geht es bei Architektur Programmen um mehrere Ebenen. Erstens die fachlichen Normen: Deine Pläne und Berechnungen müssen den geltenden Bauvorschriften und Normen entsprechen. Die Software unterstützt dich dabei, verantwortlich bleibst aber du. Prüfe, ob das Programm die für deinen Markt relevanten Normen und Vorlagen mitbringt, etwa für Flächenberechnungen, und ob diese aktuell gehalten werden.
Zweitens der Datenschutz. Sobald du personenbezogene Daten verarbeitest, etwa Kontaktdaten von Bauherren im Projektmanagement der Software, gilt die DSGVO. Bei cloudbasierten Lösungen brauchst du einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung mit dem Anbieter. Kläre, wo die Server stehen, denn der Serverstandort innerhalb der EU vereinfacht vieles. In der Schweiz gilt zusätzlich das dortige Datenschutzgesetz, das der DSGVO ähnlich, aber nicht identisch ist.
Drittens Archivierung und Nachweispflichten. Bauunterlagen musst du über lange Zeiträume aufbewahren, und die Fristen unterscheiden sich je nach Land und Art der Unterlage. Achte darauf, dass du deine Projektdaten auch in Jahren noch öffnen kannst. Das ist ein Argument für offene Formate und gegen eine reine Abhängigkeit von einem proprietären Dateiformat, das du nur öffnen kannst, solange du die Lizenz zahlst.
Viertens die Lizenzbedingungen selbst. Prüfe, ob eine Lizenz an einen Rechner oder an eine Person gebunden ist und wie es mit Heimarbeit aussieht. Bei Abomodellen ist die Frage entscheidend, was mit deinen Daten passiert, wenn du das Abo kündigst. Kannst du sie exportieren, in welchem Format, und wie lange hast du Zugriff.
Ein Hinweis zur Ehrlichkeit: Ich bin kein Anwalt, und die konkrete rechtliche Lage hängt von deinem Standort und deinen Projekten ab. Bei größeren Entscheidungen, etwa zum Datenschutz in der Cloud, hol dir eine fachkundige Einschätzung.
Playbook
So gehst du die Auswahl konkret an
Schritt 1: Anforderungen aufschreiben
Nimm dir deine letzten drei bis fünf Projekte und schreib auf, was du dabei gebraucht hast. Welche Planarten, welche Auswertungen, welche Fachplaner, welche Formate. Daraus wird deine Anforderungsliste. Trenne dabei sauber zwischen Pflicht und Wunsch.
Schritt 2: Das Team einbeziehen
Die Leute, die täglich zeichnen, wissen am besten, wo es hakt. Frag sie, was am aktuellen Werkzeug nervt und was sie sich wünschen. Wer das Team übergeht, kauft am Bedarf vorbei und bekommt später Widerstand.
Schritt 3: Auf zwei bis drei Kandidaten eingrenzen
Mit deiner Anforderungsliste filterst du das Feld. Mehr als drei ernsthafte Kandidaten machen den Vergleich unübersichtlich. Die Kategorieübersicht oben auf dieser Seite hilft dir bei der Vorauswahl.
Schritt 4: Echte Tests mit echten Aufgaben
Hol dir Testversionen und lass dein Team an einem echten Projektausschnitt arbeiten. Definiere vorher Aufgaben: einen Grundriss modellieren, eine Änderung durchziehen, einen Plan ableiten, ein IFC an einen Partner geben. Notiert, wo es hakt.
Schritt 5: Referenzen und Austausch prüfen
Sprich mit Büros, die die Software einsetzen, am besten in ähnlicher Größe. Frag nach dem, was im Verkaufsgespräch nicht vorkommt: Wie war die Einarbeitung, wie läuft der Support, wo sind die Grenzen.
Schritt 6: Gesamtkosten über fünf Jahre rechnen
Stell Lizenz, Wartung, Schulung, Hardware und Zusatzmodule für beide Modelle über fünf Jahre gegenüber. Erst diese Zahl ist ehrlich vergleichbar.
Schritt 7: Einführung planen
Entscheide dich, plane die Schulung, definiere die Bürostandards und lege fest, wie Altprojekte behandelt werden. Ein sauberer Start spart dir Monate Chaos. Setz einen Termin, an dem ihr prüft, ob die Entscheidung sich bewährt hat.
Häufige Fragen
Was Betriebe uns zu Architektur Programme am häufigsten fragen
Was ist der Unterschied zwischen CAD und BIM?
+
Bei klassischem CAD zeichnest du Linien, die ein Bauteil darstellen. Bei BIM setzt du intelligente Bauteile, die ihre Eigenschaften wie Material, Höhe und Dicke kennen und miteinander verbunden sind. Änderst du im BIM etwas an einer Stelle, ziehen alle betroffenen Ausgaben wie Grundriss, Schnitt und Bauteilliste automatisch mit.
Braucht ein kleines Architekturbüro überhaupt BIM?
+
Nicht zwingend. Wer hauptsächlich Umbauten und Sanierungen im Bestand macht, kommt oft mit einem schlankeren Werkzeug schneller voran. Die entscheidende Frage ist nicht, was am meisten kann, sondern was zu deinen typischen Projekten passt und was deine Fachplaner und Auftraggeber erwarten.
Was kostet ein Architektur Programm wirklich?
+
Die Lizenz ist selten der größte Posten. Dazu kommen Schulung, die reduzierte Produktivität in der Einarbeitung, passende Hardware, Wartungsverträge und eventuell Zusatzmodule. Rechne die Gesamtkosten über fünf Jahre durch, dann wird der Vergleich zwischen Kauf- und Abomodell ehrlich.
Warum ist das IFC-Format so wichtig?
+
IFC ist der offene Standard für den Austausch von BIM-Modellen zwischen verschiedenen Programmen. Tragwerksplaner, Haustechniker und Bauphysiker arbeiten oft mit anderer Software als du. Ein sauberer IFC-Export und -Import entscheidet darüber, ob die Zusammenarbeit reibungslos läuft oder in Datensalat endet.
Kann ich meine alten Projekte in eine neue Software übernehmen?
+
Das hängt stark vom alten und neuen System ab. Oft ist die ehrliche Antwort, dass Bestandsprojekte im alten System auslaufen und nur neue Projekte im neuen starten. Kläre die Datenübernahme vor der Entscheidung und plane eine Übergangszeit mit zwei Systemen ein.
Kaufen oder mieten: Was ist besser?
+
Beim Kauf zahlst du vorne viel und brauchst meist einen Wartungsvertrag für Updates. Beim Abo verteilt sich die Last, summiert sich über die Jahre aber auf. Rechne beide Modelle über fünf Jahre durch und kläre beim Abo, ob du deine Daten nach einer Kündigung noch exportieren und öffnen kannst.
Worauf muss ich beim Datenschutz achten?
+
Sobald du personenbezogene Daten wie Bauherrenkontakte verarbeitest, gilt die DSGVO. Bei Cloudlösungen brauchst du einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung, und ein Serverstandort innerhalb der EU vereinfacht die Sache. In der Schweiz gilt zusätzlich das dortige Datenschutzgesetz.
Wie teste ich ein Architektur Programm sinnvoll?
+
Lass die Person testen, die später täglich damit arbeitet, nicht den Chef oder den Vertriebler. Gib ihr echte Aufgaben aus einem realen Projekt: einen Grundriss zeichnen, eine Änderung durchziehen, einen Plan ableiten und ein IFC an einen Partner geben. Notiert, wo es hakt.
Käuflich ist ausschließlich die Sichtbarkeit in der gesponserten Zone, immer gekennzeichnet. Die organische Reihenfolge, die Bewertungen und die verifizierten Daten sind nie käuflich und werden serverseitig unabhängig berechnet. Preisangaben tragen Stand und Quelle.