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Planner 5D ist eine KI gestützte Software zur Planung von Häusern, Innenräumen und Grundrissen in 2D und 3D. Nutzer können Grundrisse erstellen, Räume einrichten und ihre Entwürfe mit realistischen 4K Renderings visualisieren.
Kernfunktionen
2D- und 3D-Grundrisserstellung
AI Floor Plan Converter zum Umwandeln hochgeladener Grundrisse
KI-Designgenerator zur automatischen Erstellung von Designs
Möbel- und Dekorbibliothek mit über 8.000 Gegenständen
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Preis
Free USD 0; Premium USD 4.99 pro Monat (59.99 jährlich oder 19.99 pro Monat); Professional USD 33.33 pro Monat (399.99 jährlich oder 49.99 pro Monat); Enterprise: individuell
Der 3D Architekt ist eine Architektursoftware, mit der Du Grundrisse parallel in 2D und 3D nach deutschen und europäischen Baustandards erstellen kannst. Sie richtet sich auch an Einsteiger ohne fachliche Vorkenntnisse.
Kernfunktionen
Grundrisserstellung nach deutschen Baustandards inklusive Elektro-, Sanitär- und Heizungsplanung
Paralleles Arbeiten in 2D-Grundriss und 3D-Modell
Automatische Raumerkennung, Dach- und Treppenkonstruktion
Berechnung von Wohnfläche und Nutzfläche (WoFlV, DIN 277)
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Preis
3D Architekt Basic 99,99 €, 3D Architekt Advance 119,99 €, 3D Architekt Professional 149,99 €
Bauplanung und Hausplanung für Deutschland, Österreich und die Schweiz
Plan7Architekt ist eine CAD Software zur Haus und Grundrissplanung in 2D und 3D, mit der auch Laien baugenehmigungsfähige Pläne nach deutschen, österreichischen und schweizerischen Standards erstellen können.
Kernfunktionen
Grundrisserstellung in 2D und 3D
Hausplanung Stockwerk für Stockwerk
Raumplanung und Einrichtung
3D Visualisierung
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Preis
Plan7Architekt Basic 99,99€, Plan7Architekt Expert 119,99€, Plan7Architekt Pro 149,99€
3D-Hausplanung für Bau, Renovierung und Innenarchitektur
Cedreo ist eine 3D-Hausplanungssoftware, mit der Bauprofis komplette Bauprojekte samt Grundrissen, Geländeplanung und fotorealistischen 3D-Darstellungen in kurzer Zeit erstellen können. Sie unterstützt den gesamten Vertriebsprozess von der Konzeption bis zur Kundenpräsentation.
ArCADia BIM ist eine 3D CAD BIM Software für die Architektur und das Bauwesen. Sie ermöglicht das Erstellen von Konstruktionszeichnungen, Ansichten, CAD-Details und 3D-Modellen sowie die softwareübergreifende Zusammenarbeit aller am Bauprozess Beteiligten.
Kernfunktionen
Architekturplanung
Elektro- und Sanitärplanung
Bewehrung und Konstruktion
Erstellung von Konstruktionszeichnungen
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Preis
42,41 EUR – 133,88 EUR einmalig (je nach Lizenztyp)
BIM-Planung für Architektur, Ingenieurwesen und Bau
ALLPLAN ist eine BIM Plattform für Architektur, Ingenieurwesen und Bauwesen, die den gesamten Prozess vom Entwurf bis zur baureifen Umsetzung unterstützt. Sie kombiniert KI gestützte Werkzeuge, integrierte BIM Arbeitsabläufe und Zusammenarbeit in der Cloud.
cadvilla ist eine CAD-Software für Windows, mit der du Häuser, Wohnungen und gewerbliche Immobilien in 2D planen und in 3D fotorealistisch visualisieren kannst. Sie richtet sich sowohl an Einsteiger ohne Vorkenntnisse als auch an anspruchsvolle Anwender.
Kernfunktionen
Zeichnen von Grundrissen in 2D und 3D
Automatische Erstellung eines 3D Modells in Echtzeit
Planung von Innenwänden und Dachlösungen
Einrichtung und individuelle Raumplanung
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Preis
cadvilla basic € 39,95, cadvilla basic plus € 59,95, cadvilla professional € 124,95, cadvilla prof. plus € 219,00
BIM-Kollaboration und Projektkoordination in der AECO-Branche
Revizto ist eine 2D/3D-Kollaborationsplattform für die AECO-Branche, mit der Architekten, Ingenieure, Bauunternehmen und Bauherren komplexe Projekte koordinieren können. Sie vereint Zeichnungen und Modelle in einer interaktiven Arbeitsumgebung.
Kernfunktionen
Einheitliche 2D/3D-Umgebung für alle Pläne und Modelle
Integriertes Issue-Management zur Nachverfolgung von Aufgaben
Architektur- und Ingenieurbüros in Bereichen wie Hoch- und Tiefbau, Landschaftsarchitektur, Innenarchitektur, Stadtplanung, Tragwerksplanung, TGA, Elektro- und Lichtplanung, Prüfingenieurwesen und Brandschutz
PROJEKT PRO ist eine Software für Architekten und Ingenieure, die ein digitales Bautagebuch, Mängelmanagement und weitere Funktionen zur Projektsteuerung bietet. Damit kannst du Projekte planen, kontrollieren und Baustellen dokumentieren.
Integrierte AEC-Software für Architekten und Bauingenieure, die Architekturplanung, Tragwerksplanung und Detaillierung mit Building Information Modeling verbindet. Die Software ermöglicht den Entwurf von Gebäuden bis zur Fertigung.
Kernfunktionen
Integrierte Architektur- und Tragwerksplanung
Building Information Modeling
Automatisierte Analyse und Detaillierung
Strukturelle Visualisierung
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Preis
Kostenlose Testversion verfügbar, Lebenslange Lizenz zum Kauf, 30-Tage-Geld-zurück-Garantie
Eine 3D-CAD- und CAM-Software mit umfangreichen Funktionen für Konstruktion, Simulation und Dokumentation. Das Programm ermöglicht Präzisionsmodellierung, Blechbearbeitung, Montagezeichnungen und fotorealistische Renderings.
Kernfunktionen
3D-Modellierung mit erweiterbaren Funktionen
Blechkonstruktion mit automatischen Abwicklungen
Montagemodellierung und realistische Bewegungssimulation
2D-Zeichnungserstellung für Konstruktion und Fertigung
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Preis
1.999 USD einmalig (oder 199,90 USD pro Monat auf 10-Monats-Zahlungsplan)
Verwaltung und Organisation von Architektur- und Ingenieurbüros
Geschäftsverwaltungssoftware für Architektur- und Ingenieurbüros, die Projektmanagement, Personalplanung, Finanzierung und Abrechnung in einer einzigen Plattform vereint. Das System unterstützt bei der Verwaltung von Anfragen, Projekten, Teams und Zahlungsabläufen.
Was eine Architektur CAD Programme wirklich leistet
Ein Architektur CAD Programm ist mehr als ein digitales Zeichenbrett. Im Kern geht es darum, ein Gebäude nicht nur zu zeichnen, sondern es als zusammenhängendes Modell zu beschreiben. Wenn du eine Wand ziehst, weiß die Software, dass das eine Wand ist: mit Höhe, Materialaufbau, Anschluss an Decke und Boden. Das ist der Unterschied zu reiner 2D Zeichnung, wo eine Linie einfach eine Linie bleibt.
In der Praxis erledigt so ein Programm drei Dinge gleichzeitig. Es hält deine Geometrie fest (Grundrisse, Schnitte, Ansichten), es verwaltet die Informationen dahinter (welche Wand aus welchem Material, welches Fenster in welcher Ausführung) und es sorgt dafür, dass Änderungen konsistent bleiben. Verschiebst du im Grundriss eine Wand, wandert sie idealerweise auch im Schnitt mit. Genau das spart dir die stundenlange Fehlersuche, die früher entstand, wenn Grundriss und Schnitt nicht mehr zusammenpassten.
Zwei Welten: 2D CAD und modellbasiertes Arbeiten
Es lohnt sich, den Unterschied früh zu verstehen. Klassisches 2D CAD ist schnell zu lernen und für kleine Umbauten oder reine Zeichenarbeit oft ausreichend. Modellbasiertes Arbeiten (oft unter dem Stichwort BIM geführt) verlangt mehr Einarbeitung, zahlt sich aber aus, sobald du Mengen auswerten, mit Fachplanern koordinieren oder größere Projekte über Jahre pflegen willst. Viele Betriebe machen den Fehler, ein volles Modellwerkzeug zu kaufen und dann doch nur Linien zu ziehen. Dann zahlst du für Funktionen, die du nie nutzt.
Feature-Deep-Dive
Diese Funktionen zählen im Alltag
Die Verknüpfung von Grundriss, Schnitt und Ansicht
Das ist die Funktion, die dir im Alltag am meisten Zeit spart. Prüfe in der Demo konkret: Du änderst eine Geschosshöhe. Passt sich der Schnitt automatisch an, oder musst du nachziehen? Bei manchen Werkzeugen ist die Kopplung sauber, bei anderen brüchig. Das merkst du nicht auf der Verkaufsfolie, nur beim Ausprobieren.
Bauteilbibliotheken und Kataloge
Ein gutes Programm bringt Wände, Fenster, Türen und Treppen als parametrische Bauteile mit. Wichtig ist, wie leicht du eigene Bauteile anlegst und ob Herstellerkataloge einspielbar sind. Frag konkret, ob die Bibliothek den DACH Markt abbildet oder eher amerikanische Bauweisen. Ein Programm, das mit Zoll und Ständerbauweise denkt, macht dir bei einem Massivbau in Sachsen keine Freude.
Bemaßung, Beschriftung und Planköpfe
Das klingt banal, ist aber ein Zeitfresser. Wie schnell setzt du eine Kettenbemaßung? Aktualisiert sich die Maßzahl, wenn du das Bauteil verschiebst? Wie flexibel sind Plankopf und Schriftfeld an dein Büro anpassbar? Wenn du für jeden Plan das Schriftfeld manuell füllst, verlierst du über ein Projekt hinweg viele Stunden.
Mengen und Auswertungen
Sobald du modellbasiert arbeitest, kannst du Flächen, Rauminhalte und Bauteilmengen direkt ableiten. Prüfe, ob die Auswertung mit deinen Anforderungen zusammenpasst, etwa Wohnflächenberechnung nach den in DACH üblichen Verfahren. Erfundene Automatik hilft dir nicht, wenn du am Ende doch alles per Hand kontrollierst.
Datenaustausch und Schnittstellen
Du arbeitest selten allein. Statiker, Haustechnik, Bauphysik: alle wollen deine Daten, oft in einem neutralen Format. Achte darauf, ob das Programm offene Austauschformate sauber exportiert und importiert. Ein Import, der die Hälfte der Geometrie verliert, ist keiner. Lass dir in der Demo eine echte Datei von einem Fachplaner einlesen, nicht die aufbereitete Beispieldatei des Anbieters.
Visualisierung und Renderings
Manche Programme bringen die Bildaufbereitung mit, andere setzen auf externe Werkzeuge. Überlege ehrlich, wie oft du wirklich fotorealistische Bilder brauchst. Für die Bauherrenpräsentation reicht oft eine solide Schnelldarstellung. Eine teure Renderengine, die du zweimal im Jahr nutzt, rechnet sich selten.
Entscheidungshilfe
Worauf du bei der Auswahl achten solltest
Wer bedient das Programm später wirklich?
Lass die Software in der Demo von der Person bedienen, die später täglich damit arbeitet, nicht vom Chef und nicht vom Vertriebler. Der Chef sieht die schönen Folien, die Zeichnerin merkt nach zehn Minuten, ob der Arbeitsfluss zu ihr passt. Gib deinen Leuten eine reale Aufgabe aus einem alten Projekt und lass sie diese nachbauen.
Passt die Software zu deiner Projektgröße?
Ein Büro, das überwiegend Einfamilienhäuser und kleine Umbauten plant, braucht andere Werkzeuge als eines, das Gewerbebauten mit zwanzig Fachplanern koordiniert. Kaufe nicht die größtmögliche Lösung, weil sie beeindruckt, sondern die, die zu deinen typischen Aufträgen passt. Umgekehrt: wenn du weißt, dass du in die Modellkoordination hineinwachsen willst, plane das mit ein.
Lernkurve und Umstieg
Jeder Umstieg kostet erst einmal Produktivität. Frag dich ehrlich, wie viele Wochen dein Team langsamer sein wird und ob du dir das im laufenden Projektgeschäft leisten kannst. Ein Umstieg mitten in der heißen Abgabephase ist der sichere Weg ins Chaos. Plane ihn in eine ruhigere Zeit.
Support und Community
Wenn du um zehn Uhr abends vor der Abgabe feststeckst, hilft dir die Hochglanzbroschüre nicht. Prüfe, in welcher Sprache der Support antwortet, wie schnell und ob es eine aktive Nutzergemeinschaft gibt. Ein Programm mit vielen deutschsprachigen Anwendern bietet dir Foren und Tutorials, die dich unabhängig vom Hersteller machen.
Das sagt unser Experte zu Architektur CAD Programme
Markus Laue, Gründer von Toolfolio
Der häufigste Fehler, den ich sehe, ist die Auswahl vom Schreibtisch des Chefs aus. Da entscheidet jemand über ein Programm, das er selbst nie öffnet, weil ihn die Präsentation überzeugt hat. Ich frage dann immer, wer damit später wirklich zeichnet, und genau diese Person saß in der Demo nicht mit am Tisch. Wenn ich das umdrehe und die Zeichnerin eine echte Aufgabe testen lasse, fällt die Entscheidung plötzlich ganz anders aus. Software wird nicht gekauft, um zu beeindrucken, sondern um damit zu arbeiten.
Total Cost of Ownership
Übliche Preismodelle bei Architektur CAD Programme
Der Anschaffungspreis ist nur ein Teil der Rechnung. Rechne über mehrere Jahre, dann siehst du die wahren Kosten.
Kauflizenz gegen Abo
Grob gibt es zwei Modelle. Bei der klassischen Kauflizenz zahlst du einmal einen höheren Betrag und besitzt die Version dauerhaft. Updates kosten dann meist extra oder über einen Wartungsvertrag. Beim Abo zahlst du laufend, monatlich oder jährlich, und bekommst Updates inklusive. Rechne beide Varianten über einen Zeitraum durch, den du realistisch nutzt, etwa fünf bis sieben Jahre. Das Abo wirkt am Anfang günstig, summiert sich über die Jahre aber deutlich.
Versteckte Posten
Denk an das, was neben der Lizenz anfällt: Schulungen, eventuell neue Hardware, weil das Modell mehr Rechenleistung verlangt, Zusatzmodule für Aufgaben, die im Grundpaket fehlen, und Wartungsverträge. Frag beim Anbieter konkret nach, welche Funktionen im Grundpreis enthalten sind und was Aufpreis kostet. Häufig steckt die Mengenauswertung oder eine bestimmte Schnittstelle in einem teureren Paket.
Ausstiegskosten
Ein Punkt, den viele übersehen: Was passiert mit deinen Daten, wenn du das Programm wechselst? Wenn deine Projekte in einem geschlossenen Format liegen, das nur dieses eine Programm lesen kann, bist du gebunden. Achte deshalb schon beim Einstieg darauf, dass du deine Daten in offenen Formaten herausbekommst. Das ist deine Versicherung gegen späteren Ärger.
Aus der Praxis
Fehler, die in der Praxis wirklich passieren
Der Umstieg ohne Plan
Ein Büro entscheidet sich für ein neues Programm, installiert es und erwartet, dass am Montag alles läuft. Die Folge: Drei Wochen halbe Produktivität, genervte Mitarbeiter, ein Projekt gerät in Verzug. Ein Umstieg braucht einen Plan mit Schulung, Testphase und einer klaren Rückfallebene, solange die alte Software noch verfügbar ist.
Keine Bürostandards
Wenn jeder im Team seine eigenen Layer, Stifte und Beschriftungen anlegt, wird jedes gemeinsame Projekt zum Ratespiel. Lege früh Bürostandards fest: Schichtstruktur, Plankopf, Namenskonventionen. Das ist Fleißarbeit, spart dir aber über Jahre hinweg unzählige Stunden Aufräumen.
Zu viel Modell zu früh
Manche modellieren jedes Detail bis zur letzten Schraube, obwohl der Planungsstand das gar nicht hergibt. Das kostet Zeit und macht das Modell schwerfällig. Modelliere so genau, wie es die aktuelle Phase verlangt, nicht genauer. In der Vorplanung reicht ein grobes Modell.
Der Vertrauensfehler bei der Schnittstelle
Ein Betrieb tauscht Daten mit dem Statiker und geht davon aus, dass alles sauber ankommt. Erst spät fällt auf, dass Bauteile verrutscht oder falsch interpretiert wurden. Vereinbare mit deinen Fachplanern früh einen Testaustausch mit einer echten Datei und prüfe das Ergebnis, bevor das Projekt läuft.
Compliance
Rechtliche Anforderungen in DACH
Bei CAD Software für Architektur greifen mehrere Themen ineinander, die du nicht ignorieren solltest.
Lizenzrecht
Prüfe genau, wofür deine Lizenz gilt. Darf sie auf mehreren Rechnern laufen? Ist sie an einen Nutzer oder an ein Gerät gebunden? Bei Netzwerklizenzen zählt oft die Zahl gleichzeitiger Nutzer. Eine Lizenzprüfung durch den Hersteller kommt vor, und wer hier nachlässig war, zahlt drauf. Dokumentiere, welche Lizenzen du hast und wo sie eingesetzt werden.
Datenschutz
Sobald das Programm Daten in eine Cloud legt oder mit Onlinediensten arbeitet, ist die DSGVO im Spiel. Kläre, wo die Daten liegen und ob der Anbieter einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung anbietet. Bei Bauprojekten stecken oft personenbezogene Daten in den Unterlagen, etwa Namen von Bauherren. Ein Serverstandort innerhalb der EU macht die Sache einfacher.
Aufbewahrung und Nachweispflichten
Planungsunterlagen musst du über lange Zeiträume aufbewahren, und Haftungsfragen können Jahre nach Fertigstellung auftauchen. Sorge dafür, dass du deine Projektdaten auch dann noch öffnen kannst, wenn du das Programm längst gewechselt hast. Ein Archiv in offenen Formaten und als PDF ist hier deine Absicherung. Verlasse dich nicht darauf, dass es ein Format in zehn Jahren noch gibt.
Normen und Standards
Achte darauf, dass das Programm mit den in DACH üblichen Normen für Zeichnungen, Bemaßung und Flächenberechnung umgehen kann. Wenn deine Auswertungen nicht den hier geltenden Regeln folgen, musst du nachbessern, und das kostet Zeit und Vertrauen bei Behörden und Bauherren.
Playbook
So gehst du die Auswahl konkret an
Schritt 1: Bedarf ehrlich aufschreiben
Bevor du irgendeine Demo ansiehst, notiere, was du wirklich brauchst. Welche Projektarten? Wie viele Arbeitsplätze? Musst du modellbasiert arbeiten oder reicht 2D? Mit welchen Fachplanern tauschst du Daten? Diese Liste ist dein Maßstab. Ohne sie lässt du dich von jeder schönen Funktion blenden.
Schritt 2: Kandidaten grob einordnen
Grenze anhand deiner Liste auf zwei bis drei Kandidaten ein. Mehr braucht kein Mensch parallel zu testen, sonst verlierst du den Überblick. Achte darauf, dass die Kandidaten wirklich in deine Größenordnung und Arbeitsweise passen.
Schritt 3: Mit echten Daten testen
Nimm ein abgeschlossenes eigenes Projekt und baue einen Teil davon in jedem Kandidaten nach. So merkst du im direkten Vergleich, wo dir der Arbeitsfluss liegt und wo du gegen die Software kämpfst. Lass das die Person machen, die später damit arbeitet.
Schritt 4: Schnittstelle prüfen
Tausche eine echte Datei mit einem deiner Fachplaner aus, in beide Richtungen. Prüfe, ob die Geometrie und die Informationen sauber ankommen. Das ist der Punkt, an dem viele schöne Programme durchfallen.
Schritt 5: Kosten über Jahre rechnen
Stelle für jeden Kandidaten die Gesamtkosten über fünf bis sieben Jahre auf: Lizenz, Wartung, Schulung, mögliche Hardware, Zusatzmodule. Erst dann vergleichst du Äpfel mit Äpfeln.
Schritt 6: Umstieg planen
Wenn die Entscheidung steht, lege einen Umstiegsplan fest. Wähle eine ruhigere Projektphase, plane Schulung ein, definiere deine Bürostandards und halte die alte Software als Rückfallebene bereit, bis das Team sicher ist. So vermeidest du den klassischen Fehlstart.
Häufige Fragen
Was Betriebe uns zu Architektur CAD Programme am häufigsten fragen
Was kostet ein Architektur CAD Programm?
+
Die Preise unterscheiden sich stark je nach Modell und Funktionsumfang, deshalb lässt sich keine pauschale Zahl nennen. Grundsätzlich gibt es Kauflizenzen mit einer höheren Einmalzahlung und Abomodelle mit laufenden Gebühren. Rechne immer die Gesamtkosten über fünf bis sieben Jahre, inklusive Wartung, Schulung und Zusatzmodulen, sonst täuscht dich der günstige Einstiegspreis.
Brauche ich BIM oder reicht 2D CAD?
+
Das hängt von deinen Projekten ab. Für kleine Umbauten und reine Zeichenarbeit reicht 2D oft aus und ist schneller zu lernen. Sobald du Mengen auswerten, größere Projekte über Jahre pflegen oder eng mit Fachplanern koordinieren willst, lohnt sich modellbasiertes Arbeiten trotz der längeren Einarbeitung.
Wie lange dauert die Einarbeitung in ein neues CAD Programm?
+
Das lässt sich nicht in einer festen Zahl sagen, weil es von Vorwissen und Funktionsumfang abhängt. Rechne aber damit, dass dein Team in den ersten Wochen langsamer arbeitet als vorher. Plane den Umstieg deshalb in eine ruhigere Projektphase und halte die alte Software als Rückfallebene bereit.
Kann ich meine Daten in ein anderes Programm übernehmen?
+
Das hängt vom Datenformat ab. Liegen deine Projekte in einem geschlossenen, herstellereigenen Format, ist ein Wechsel schwierig. Achte deshalb schon beim Einstieg darauf, dass du deine Daten in offenen Austauschformaten herausbekommst, das ist deine Absicherung gegen spätere Bindung.
Welche Schnittstellen sollte ein Architektur CAD Programm haben?
+
Wichtig sind offene Austauschformate, mit denen du Daten an Statiker, Haustechnik und Bauphysik weitergeben und von ihnen zurückbekommen kannst. Prüfe die Schnittstelle mit einer echten Datei von einem deiner Fachplaner, nicht mit der aufbereiteten Beispieldatei des Anbieters. Nur so siehst du, ob Geometrie und Informationen sauber ankommen.
Worauf muss ich beim Datenschutz achten?
+
Sobald das Programm Daten in einer Cloud speichert oder mit Onlinediensten arbeitet, greift die DSGVO. Kläre, wo die Daten liegen, ob ein Serverstandort in der EU angeboten wird und ob der Anbieter einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung bereitstellt. In Bauunterlagen stecken oft personenbezogene Daten wie Namen von Bauherren.
Soll ich lieber eine Kauflizenz oder ein Abo wählen?
+
Beim Abo zahlst du laufend und bekommst Updates inklusive, beim Kauf zahlst du einmal mehr und besitzt die Version dauerhaft. Über mehrere Jahre gerechnet summiert sich das Abo oft deutlich, während beim Kauf Wartung und Updates extra kosten können. Rechne beide Varianten über deinen realistischen Nutzungszeitraum durch, bevor du entscheidest.
Wer sollte die Software in der Demo testen?
+
Die Person, die später täglich damit arbeitet, nicht der Chef und nicht der Vertriebler. Gib ihr eine echte Aufgabe aus einem abgeschlossenen Projekt und lass sie diese nachbauen. So merkst du innerhalb kurzer Zeit, ob der Arbeitsfluss zum Team passt.
Käuflich ist ausschließlich die Sichtbarkeit in der gesponserten Zone, immer gekennzeichnet. Die organische Reihenfolge, die Bewertungen und die verifizierten Daten sind nie käuflich und werden serverseitig unabhängig berechnet. Preisangaben tragen Stand und Quelle.