Kostenlos, unverbindlich und in unter zwei Minuten. Wir stellen dir echte Fragen zur Software, keine Werbung.
Was wir wissen
/elektronische-patientenakten-fuer-orthopaeden
Anbieter
8
mit Preisangabe
2 / 8
Verifizierte Preise
0
Bewertungen
0
Noch kein verifizierter Preis in dieser Kategorie. Was du siehst, sind Listenpreise der Anbieter. Verifiziert heißt bei uns: aus echten, anonymisierten Abrechnungsdaten, ab einer Mindestzahl an Konten.
Finde in 5 Fragen die passende Elektronische Patientenakte für Orthopäden
Kostenlos, unverbindlich und in unter zwei Minuten. Wir stellen dir echte Fragen zur Software, filtern aus 8 Tools die passenden heraus und begründen jede Empfehlung.
Zone · Organisch
8 Tools im Vergleich
Serverseitig sortiert nach Vollständigkeit und verifizierten Bewertungen. Nicht käuflich.
Psychiatrien, Rehabilitations- und Heimeinrichtungen
Spezialisierte Softwarelösung für Psychiatrien, Rehabilitations- und Heimeinrichtungen, die als Klinikinformationssystem (KIS) konzipiert ist. Das System ermöglicht prozessorientierte und flexible Verwaltung von Patientendaten mit integrierten Fachanwendungen.
Kernfunktionen
Klinikinformationssystem (KIS NG) für klinische Abläufe
Integration hochspezialisierter Fachanwendungen
Abteilungsübergreifende und interprofessionelle Nutzung
Rehabilitations-, Psychiatrie- und Heimeinrichtungen
Softwarelösung für Psychiatrien, Rehabilitations- und Heimeinrichtungen mit integrierten Funktionen für klinische Abläufe. Bietet ein Klinikinformationssystem mit elektronischer Patientenakte speziell auf die Anforderungen von Reha-Einrichtungen zugeschnitten.
Kernfunktionen
Klinikinformationssystem mit ePA-Funktionen
Prozessorientierte und intuitive Bedienung
Integration spezialisierter Fachanwendungen
Abteilungsübergreifende und interprofessionelle Nutzung
Cloudbasierte Praxissoftware für Arztpraxen mit digitaler Patientenakte, Online-Terminbuchung und KI-gestützten Automatisierungsfunktionen. Die Lösung ist DSGVO-konform, ISO 27001-zertifiziert und wird in Deutschland gehostet.
Kernfunktionen
Digitale Patientenakte mit One-Klick-Dokumentation
Cloud-Plattform zur Speicherung, Verwaltung und Weitergabe von medizinischen Bilddaten mit CE-Zertifizierung. Ermöglicht die Archivierung von Röntgen-, CT- und anderen Aufnahmen sowie deren Einsicht über Browser ohne lokale Installation.
Kernfunktionen
Cloud-basierte Bildarchivierung ohne eigenen Server
Orthopäden und orthopädische Chirurgen mit Spezialisierung auf Knie, Wirbelsäule und Gelenke
Digitale Plattform, die es Patienten ermöglicht, orthopädische Befunde hochzuladen und Fernkonsultationen mit auf Gelenke und Wirbelsäule spezialisierten Fachärzten zu vereinbaren.
Arztpraxen, Allgemeinmediziner, Fachärzte, Psychotherapeuten und Therapeuten in der Schweiz
Cloudbasierte Praxissoftware für Ärzte und Therapeuten in der Schweiz zur Verwaltung von Patienten, Terminen, Abrechnung und Praxisorganisation. Die Software unterstützt verschiedene Fachrichtungen mit spezialisierten Funktionen.
Arztpraxen und andere Leistungserbringer im Gesundheitswesen in der Schweiz
Die elektronische Krankengeschichte ist ein Modul der Praxissoftware-Lösungen der Ärztekasse. Sie ermöglicht die digitale Verwaltung von Patientendaten in Arztpraxen.
Kernfunktionen
Digitale Patientendatenverwaltung
Integration in Praxissoftwarelösungen
Verwendbar mit verschiedenen Softwarevarianten (Rockethealth, Variante I, HIP)
Kombination mit weiteren Modulen wie Praxisagenda und Dokumentenverwaltung
Was eine Elektronische Patientenakten für Orthopäden wirklich leistet
Eine Elektronische Patientenakte, oft kurz ePA oder Praxisdokumentation genannt, ist im Kern der digitale Ort, an dem alles zu einem Patienten zusammenläuft: Anamnese, Befunde, Diagnosen, Verordnungen, Bildmaterial und der Verlauf über die Zeit. In der Orthopädie hat das eine besondere Note, weil hier viel mit Bildgebung gearbeitet wird und weil Behandlungen sich oft über Monate ziehen. Ein Patient mit Knieproblemen kommt selten einmal, er kommt über einen längeren Zeitraum, und du musst bei jedem Termin nachvollziehen können, was vorher passiert ist.
Der Unterschied zu einer allgemeinen Praxissoftware liegt im Detail. Eine gute Lösung für Orthopäden bildet Dinge ab, die eine hausärztliche Praxis nicht braucht: Bewegungsprotokolle, Gelenkstatus, die Verknüpfung mit Röntgen- oder MRT-Bildern, Verläufe bei konservativer Behandlung gegenüber operativer Nachsorge. Wenn du eine Software nutzt, die das nicht kennt, tippst du diese Informationen in Freitextfelder, und Freitext ist später schwer auswertbar und schwer wiederfindbar.
Wichtig ist die Abgrenzung zum Begriff ePA im gesetzlichen Sinn. In Deutschland gibt es die von den Krankenkassen bereitgestellte elektronische Patientenakte, die der Patient selbst verwaltet. Davon zu unterscheiden ist die Dokumentationssoftware in deiner Praxis, häufig als Teil eines Praxisverwaltungssystems. In diesem Guide geht es um deine Praxissoftware, also um das System, mit dem dein Team täglich arbeitet, nicht um die Kassenakte. Beide müssen sich am Ende verstehen, aber sie sind nicht dasselbe.
Feature-Deep-Dive
Diese Funktionen zählen im Alltag
Bildgebung und Anbindung
Orthopädie lebt von Bildern. Deine Software sollte DICOM verarbeiten oder zumindest sauber an ein Bildarchiv (PACS) anbinden. Achte darauf, ob du ein Röntgenbild direkt aus der Patientenakte heraus öffnen kannst oder ob du in ein zweites Programm wechseln musst. Jeder Programmwechsel kostet Sekunden, und bei vierzig Patienten am Tag summiert sich das.
Strukturierte Befunddokumentation
Gut ist, wenn du wiederkehrende Befunde als Vorlage anlegen kannst. Ein Gelenkstatus, ein Bewegungsprotokoll, eine Schmerzskala: Das sind Dinge, die du hundertmal dokumentierst. Wenn die Software dir dafür strukturierte Felder gibt statt eines leeren Textkastens, wird die Dokumentation schneller und die spätere Auswertung möglich.
Terminmanagement und Wiedervorlagen
In der Orthopädie arbeitest du oft mit Kontrollterminen. Sechs Wochen nach der konservativen Behandlung, Nachkontrolle nach dem Eingriff. Eine brauchbare Wiedervorlage, die dich erinnert, gehört ins System, nicht auf einen Zettel am Monitor.
Formulare und Verordnungen
Heilmittelverordnungen, Physiotherapie, Krankschreibungen: Das läuft in der Orthopädie in Masse. Prüfe, ob die Software die für dich relevanten Formulare kennt und ob sie Felder automatisch aus der Akte füllt. Ein Formular, bei dem du Name, Geburtsdatum und Diagnose jedes Mal neu abtippst, ist keine Zeitersparnis.
Schnittstellen
Kein System steht allein. Du brauchst eine Anbindung an die Telematikinfrastruktur, an Labor, oft an ein PACS, manchmal an ein separates Abrechnungssystem. Frage konkret nach, welche Schnittstellen vorhanden sind und ob sie im Preis enthalten sind oder extra kosten.
Mobiler Zugriff
Manche Orthopäden arbeiten in mehreren Räumen oder haben Belegbetten in einer Klinik. Wenn du unterwegs auf Akten zugreifen musst, prüfe, wie das technisch gelöst ist und ob es die Datenschutzanforderungen einhält.
Entscheidungshilfe
Worauf du bei der Auswahl achten solltest
Lass die richtige Person testen
Der häufigste Auswahlfehler beginnt bei der Demo. Oft sitzt der Praxisinhaber in der Präsentation, klickt sich durch und ist begeistert. Bedienen wird die Software aber deine medizinische Fachangestellte an der Anmeldung und im Behandlungszimmer. Lass in der Demo die Person klicken, die später täglich damit arbeitet. Gib ihr eine reale Aufgabe: Neuen Patienten anlegen, Termin vergeben, Befund dokumentieren, Verordnung ausdrucken. Wenn das umständlich wirkt, wird es im Alltag nicht besser.
Prüfe die Migration deiner Altdaten
Du hast wahrscheinlich Jahre an Patientendaten in deinem alten System. Frage vor der Entscheidung, wie die Übernahme läuft, was übernommen wird und was nicht. Häufig kommen Stammdaten und Diagnosen mit, aber Bildarchive oder alte Freitextbefunde bleiben zurück oder landen als PDF-Anhang. Kläre das schriftlich, bevor du unterschreibst.
Cloud oder lokale Installation
Beide Modelle gibt es. Bei einer lokalen Installation liegt der Server in deiner Praxis, du bist für Backups und Wartung verantwortlich (oder dein IT-Dienstleister). Bei einer Cloud-Lösung liegt das beim Anbieter, du brauchst aber eine stabile Internetverbindung. Überlege ehrlich, wie es um deine Anbindung und deine IT-Betreuung steht.
Support-Erreichbarkeit
Wenn am Montagmorgen mit vollem Wartezimmer nichts geht, brauchst du jemanden am Telefon. Frage nach Support-Zeiten, nach Reaktionszeiten und danach, ob der Support auf Deutsch und mit Verständnis für die Praxis erreichbar ist. Ein Ticketsystem mit Antwort in achtundvierzig Stunden hilft dir in dieser Situation nicht.
Das sagt unser Experte zu Elektronische Patientenakten für Orthopäden
Markus Laue, Gründer von Toolfolio
Der Fehler, den ich am häufigsten sehe, ist, dass die Auswahl am Schreibtisch des Inhabers stattfindet und nicht dort, wo die Software später läuft. Der Chef klickt sich durch die Demo, findet alles logisch und unterschreibt. Ein paar Wochen später sitzt die medizinische Fachangestellte an der Anmeldung und ärgert sich über drei Klicks, wo einer gereicht hätte. Ich rate immer dazu, die Person testen zu lassen, die täglich damit arbeitet, mit einer echten Aufgabe aus dem Alltag. Wenn das in der Demo hakt, hakt es später den ganzen Tag.
Total Cost of Ownership
Übliche Preismodelle bei Elektronische Patientenakten für Orthopäden
Die reinen Lizenzkosten sind selten das ganze Bild. Rechne mit mehreren Posten, die je nach Anbieter unterschiedlich zusammengesetzt sind.
Verbreitete Modelle
Grundsätzlich siehst du zwei Muster. Entweder eine monatliche Miete pro Arbeitsplatz oder pro Praxis, häufig bei Cloud-Lösungen. Oder ein einmaliger Kauf der Lizenz mit laufenden Wartungsgebühren, häufiger bei lokalen Installationen. Beim Kaufmodell zahlst du am Anfang mehr, danach weniger, beim Mietmodell verteilt sich die Last gleichmäßiger.
Kosten, die gern übersehen werden
Schau nicht nur auf den Grundpreis. Frage nach folgenden Posten, weil sie oft separat berechnet werden:
Anbindung an die Telematikinfrastruktur und die dafür nötige Hardware
Updates: enthalten oder extra
Denke in mehreren Jahren
Eine Praxissoftware wechselst du nicht jedes Jahr. Rechne die Kosten über drei bis fünf Jahre durch, inklusive Wartung und absehbarer Erweiterungen. Ein günstiger Einstiegspreis, der nach dem ersten Jahr durch teure Zusatzmodule aufgeholt wird, ist am Ende nicht günstig. Lass dir die Gesamtsumme über den Zeitraum aufschreiben, nicht nur den Monatspreis.
Aus der Praxis
Fehler, die in der Praxis wirklich passieren
Die Schulung wird gespart
Ein Klassiker. Die Software wird eingeführt, das Team bekommt eine kurze Einweisung und dann läuft der Betrieb weiter. Die Folge: Jeder nutzt nur die Funktionen, die er zufällig gefunden hat, halbe Möglichkeiten bleiben ungenutzt und es schleichen sich falsche Arbeitsweisen ein. Plane feste Schulungszeit ein, am besten außerhalb der Sprechstunde.
Datenmigration am Livetag
Manche versuchen, die Altdaten am Tag der Umstellung zu migrieren. Das geht selten gut. Wenn die Übernahme hakt, steht die Praxis. Migriere und teste vorher, in einer Testumgebung, und plane einen Puffer ein.
Kein Backup-Konzept bei lokaler Installation
Wer selbst den Server betreibt, ist selbst für die Sicherung verantwortlich. Ich habe erlebt, dass Praxen jahrelang dachten, das Backup laufe, und im Ernstfall war die letzte Sicherung Monate alt oder nicht wiederherstellbar. Teste die Wiederherstellung, nicht nur das Anlegen des Backups.
Zu viel Freitext
Gerade in der Orthopädie ist die Versuchung groß, alles in ein Textfeld zu schreiben. Das ist schnell, aber später kannst du nicht auswerten, wie viele Patienten mit einer bestimmten Diagnose du hast oder welche Verläufe typisch sind. Nutze die strukturierten Felder, auch wenn es am Anfang mehr Klicks kostet.
Entscheidung ohne das Team
Wenn der Inhaber allein entscheidet und das Team vor vollendete Tatsachen stellt, sinkt die Akzeptanz. Menschen, die mitentscheiden durften, arbeiten anders mit als Menschen, denen etwas übergestülpt wurde. Beziehe die Anmeldung und die Behandlungszimmer früh ein.
Compliance
Rechtliche Anforderungen in DACH
Deutschland
Patientendaten sind besondere Kategorien personenbezogener Daten nach der DSGVO, sie unterliegen also erhöhtem Schutz. Dazu kommt die ärztliche Schweigepflicht. Du brauchst mit dem Anbieter einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung, wenn dieser in deinem Auftrag Daten verarbeitet, etwa bei einer Cloud-Lösung. Für die Anbindung an die Telematikinfrastruktur gelten die Vorgaben der Gematik. Zur Aufbewahrung: Patientenunterlagen sind grundsätzlich lange aufzubewahren, prüfe die für deinen Bereich geltenden Fristen mit deiner ärztlichen Standesvertretung, weil sie je nach Art der Unterlage variieren.
Österreich
Hier gilt ebenfalls die DSGVO, ergänzt durch nationales Datenschutzrecht. Zusätzlich gibt es ELGA, die elektronische Gesundheitsakte, mit eigenen Anforderungen an teilnehmende Gesundheitsdiensteanbieter. Wenn du in Österreich praktizierst, kläre, ob und wie deine Software an ELGA anbindet.
Schweiz
In der Schweiz gilt das revidierte Datenschutzgesetz, nicht die DSGVO, auch wenn viele Prinzipien ähnlich sind. Es gibt das elektronische Patientendossier (EPD) mit eigenem Rechtsrahmen. Prüfe die Anforderungen an die Datenhaltung, besonders wenn Daten außerhalb der Schweiz gespeichert werden sollen.
Was du praktisch tun solltest
Unabhängig vom Land: Frage den Anbieter, wo die Daten physisch gespeichert werden, wer Zugriff hat und wie verschlüsselt wird. Lass dir den Vertrag zur Auftragsverarbeitung vor Vertragsschluss zeigen. Und bei rechtlichen Detailfragen zu Fristen und Pflichten hol dir eine fachkundige Auskunft ein, dieser Abschnitt ersetzt keine Rechtsberatung.
Playbook
So gehst du die Auswahl konkret an
Schritt eins: Anforderungen aufschreiben
Setz dich mit deinem Team zusammen und schreib auf, was ihr täglich tut und was heute nervt. Wie viele Arbeitsplätze, welche Formulare, welche Bildgebung, welche Schnittstellen. Diese Liste ist dein Maßstab. Ohne sie vergleichst du Gefühle statt Fakten.
Schritt zwei: Vorauswahl treffen
Grenz auf zwei bis drei Systeme ein, die deine wichtigsten Anforderungen abdecken. Mehr solltest du nicht ernsthaft testen, sonst verlierst du den Überblick.
Schritt drei: Echte Demos mit echten Aufgaben
Lass dir nicht nur eine Präsentation zeigen, sondern gib dem Anbieter konkrete Aufgaben aus deinem Alltag. Neuen Patienten anlegen, Röntgenbild öffnen, Heilmittelverordnung erstellen. Lass dein Team klicken, nicht den Vertriebsmitarbeiter.
Schritt vier: Referenzen einholen
Frage den Anbieter nach anderen orthopädischen Praxen, die das System nutzen, und ruf dort an. Frage nach dem Support, nach der Migration und danach, was sie heute anders machen würden.
Schritt fünf: Gesamtkosten über fünf Jahre rechnen
Hol dir für die Favoriten eine schriftliche Aufstellung aller Kosten über fünf Jahre, inklusive Einrichtung, Migration, Schulung, Wartung und Zusatzmodulen. Vergleiche diese Summen, nicht die Monatspreise.
Schritt sechs: Umstellung planen
Leg einen Termin fest, plane Puffer, teste die Migration vorher, schule das Team vorher. Kündige die Umstellung dem Team rechtzeitig an und reduziere am Livetag bewusst die Patientenzahl, damit Raum für Anlaufprobleme bleibt.
Wenn du diese Schritte gehst, triffst du keine perfekte, aber eine nachvollziehbare Entscheidung. Und das ist bei einer Software, mit der dein Team die nächsten Jahre täglich arbeitet, genau das, worauf es ankommt.
Häufige Fragen
Was Betriebe uns zu Elektronische Patientenakten für Orthopäden am häufigsten fragen
Was kostet eine Elektronische Patientenakte für eine orthopädische Praxis?
+
Es gibt keinen einheitlichen Preis, weil Anbieter mit unterschiedlichen Modellen arbeiten, etwa monatliche Miete pro Arbeitsplatz oder einmaliger Kauf mit laufender Wartung. Achte neben dem Grundpreis auf Kosten für Einrichtung, Datenmigration, Schulung und Zusatzmodule wie die Bildgebung. Lass dir die Gesamtkosten über drei bis fünf Jahre schriftlich aufstellen, statt nur den Monatspreis zu vergleichen.
Ist die Praxissoftware dasselbe wie die gesetzliche elektronische Patientenakte?
+
Nein. Die gesetzliche elektronische Patientenakte wird von den Krankenkassen bereitgestellt und vom Patienten selbst verwaltet. Deine Praxissoftware ist das System, mit dem dein Team täglich dokumentiert und arbeitet. Beide müssen sich technisch verstehen, aber sie sind zwei verschiedene Dinge.
Cloud oder lokale Installation, was ist besser für eine Orthopädie-Praxis?
+
Das hängt von deiner Situation ab. Bei einer lokalen Installation liegt der Server in der Praxis und du bist für Backups und Wartung verantwortlich. Bei einer Cloud-Lösung übernimmt das der Anbieter, du brauchst dafür aber eine stabile Internetverbindung. Prüfe ehrlich, wie es um deine Anbindung und deine IT-Betreuung steht.
Wie läuft die Übernahme meiner alten Patientendaten?
+
Frage den Anbieter vor Vertragsschluss genau, was übernommen wird und was nicht. Häufig kommen Stammdaten und Diagnosen mit, während Bildarchive oder alte Freitextbefunde als PDF landen oder zurückbleiben. Teste die Migration vorher in einer Testumgebung und migriere niemals ungeprüft am Tag der Umstellung.
Worauf muss ich beim Datenschutz achten?
+
Patientendaten sind nach der DSGVO besonders geschützt, dazu kommt die ärztliche Schweigepflicht. Bei einer Cloud-Lösung brauchst du einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung und solltest wissen, wo die Daten gespeichert werden und wer Zugriff hat. Lass dir diesen Vertrag vor Vertragsschluss zeigen und hol bei Detailfragen fachkundige Beratung ein.
Braucht eine Orthopädie-Software eine Anbindung an die Bildgebung?
+
In der Orthopädie ist das in den meisten Fällen sinnvoll, weil viel mit Röntgen und MRT gearbeitet wird. Achte darauf, ob du Bilder direkt aus der Patientenakte öffnen kannst oder in ein zweites Programm wechseln musst. Frage auch, ob DICOM verarbeitet wird und ob die Anbindung im Preis enthalten ist.
Wie erkenne ich in der Demo, ob eine Software alltagstauglich ist?
+
Gib dem Anbieter konkrete Aufgaben aus deinem Alltag und lass die Person klicken, die später damit arbeitet, nicht den Vertrieb oder allein den Inhaber. Neuen Patienten anlegen, Termin vergeben, Befund dokumentieren, Verordnung erstellen. Wenn das schon in der Demo umständlich wirkt, wird es im Betrieb nicht besser.
Wie lange muss ich Patientendaten aufbewahren?
+
Patientenunterlagen unterliegen langen Aufbewahrungsfristen, die je nach Art der Unterlage unterschiedlich ausfallen können. Die genauen Fristen solltest du mit deiner ärztlichen Standesvertretung oder einer fachkundigen Stelle klären. Wichtig ist, dass deine Software eine revisionssichere und langfristige Aufbewahrung überhaupt ermöglicht.
Käuflich ist ausschließlich die Sichtbarkeit in der gesponserten Zone, immer gekennzeichnet. Die organische Reihenfolge, die Bewertungen und die verifizierten Daten sind nie käuflich und werden serverseitig unabhängig berechnet. Preisangaben tragen Stand und Quelle.