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Finde in 5 Fragen die passende Elektronische Patientenakte für Hautärzte
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Zone · Organisch
8 Tools im Vergleich
Serverseitig sortiert nach Vollständigkeit und verifizierten Bewertungen. Nicht käuflich.
Online-Diagnose und Beratung für Haut- und Geschlechtskrankheiten durch Hautfachärzte
Digitale Plattform für Online-Hautfachärztliche Begutachtung von Hautproblemen über Smartphone-Apps oder Webformular. Patienten können Fotos und Informationen hochladen und erhalten innerhalb kürzester Zeit eine fachärztliche Einschätzung von erfahrenen Hautärzten.
Arztpraxen, Allgemeinmediziner, Fachärzte, Psychotherapeuten und Therapeuten in der Schweiz
Cloudbasierte Praxissoftware für Ärzte und Therapeuten in der Schweiz zur Verwaltung von Patienten, Terminen, Abrechnung und Praxisorganisation. Die Software unterstützt verschiedene Fachrichtungen mit spezialisierten Funktionen.
Dermatologische Praxen, Kliniken und Fachärzte für Hautmedizin
Eine KI-gestützte Hautanalysesoftware, die sichtbare Hautveränderungen, Muttermale, Ausschläge und über 55 weitere Hauterkrankungen erkennt. Die Clinician-Version unterstützt Hautärzte bei strukturierten Hautuntersuchungen und effizienterem Arbeitsablauf.
Kernfunktionen
KI-gestützte Hautbildanalyse mit Echtzeit-Kameraleitung
3D-Ganzkörper-Muttermalvermessung zur Dokumentation und Verfolgung von Veränderungen
Regelmäßige, strukturierte Hautuntersuchungen mit Selbstkontrollen
Risikoeinschätzung für über 55 Hauterkrankungen
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Preis
Die App ist kostenlos als Download verfügbar; Details zu Kostenpflicht-Versionen für Kliniker sind auf der Seite nicht angegeben
Chiropraktik, Osteopathie, Physiotherapie, Sportmedizin, Psychotherapie, medizinische Ästhetik und weitere medizinische Fachbereiche
Pabau ist eine Praxisverwaltungs- und klinische Softwarelösung für medizinische Betriebe, die verschiedene Module für Patientenverwaltung, Terminplanung, Abrechnung und Marketing integriert. Das System richtet sich an unterschiedliche medizinische Fachrichtungen, einschließlich Chiropraktik.
Kernfunktionen
Elektronische Patientenakten (EMR) mit Formularen und Charting
Praxissoftware für Arztpraxen mit automatischen Updates, Terminplaner und mobiler Datenzugriff. Das System unterstützt die tägliche Praxisorganisation und ist auf die Anforderungen von Arztpraxen ausgerichtet.
Dermatologische Praxen und Hautärzte zur Online-Patientenfernberatung
Digitale Plattform, die Patienten mit Dermatologen verbindet und eine Online-Diagnose von Hautproblemen ermöglicht. Patienten laden Fotos hoch und erhalten innerhalb von 48 Stunden eine fachärztliche Diagnose.
Kernfunktionen
Foto-Upload zur Dokumentation von Hautveränderungen
Auswahl von Dermatologen in der Nähe
Diagnose und individuelle Handlungsempfehlungen durch Fachärzte
Rechnungslegung für Krankenversicherungen
Bewertung
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Zu wenig Daten
ab 5 Konten zeigen wir die Zahl
Preis
18,90 CHF bis 92,16 CHF je nach Bearbeitungszeit, Kostenübernahme durch Grundversicherung möglich
Arztpraxen, Zahnarztpraxen, Physiotherapiepraxen, psychologische Praxen, medizinische Zentren, Apotheken und weitere Gesundheitseinrichtungen
OneDoc Pro ist eine Praxisverwaltungssoftware, die den Patientenfluss von der Terminanfrage über Abrechnung bis zur Nachverfolgung strukturiert und mit bestehender Praxissoftware integriert. Die Lösung automatisiert wiederkehrende Aufgaben und spart administrative Zeit.
Kernfunktionen
Online-Terminbuchung rund um die Uhr
Automatische E-Mail- und SMS-Erinnerungen
Integrierte Abrechnung mit Tarifunterstützung
Videokonsultationen
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Noch keine Bewertung
Zu wenig Daten
ab 5 Konten zeigen wir die Zahl
Preis
Ab CHF 590 pro Monat für verschiedene Tarife je nach Fachrichtung
Einzelpraxen, Gemeinschaftspraxen, Gruppenpraxen und Tageskliniken; einsetzbar für Hausärzte, Fachärzte und Belegärzte aller medizinischen Fachrichtungen
Praxissoftware für Arztpraxen in der Schweiz und Liechtenstein. Die Software unterstützt verschiedene Fachrichtungen und Organisationsformen und kann individuell konfiguriert werden.
Was eine Elektronische Patientenakten für Hautärzte wirklich leistet
Eine elektronische Patientenakte (kurz EPA) ist im Kern der digitale Ersatz für den Papierordner, den du früher aus dem Regal gezogen hast. Sie speichert Stammdaten, Diagnosen, Befunde, Verordnungen und die gesamte Verlaufsdokumentation an einem Ort. Für eine dermatologische Praxis reicht diese Grundfunktion aber nicht aus, weil dein Fach visuell arbeitet. Du brauchst eine Akte, die klinische Fotos strukturiert ablegt, sie einem Körperbereich zuordnet und über die Zeit vergleichbar macht.
Das ist der entscheidende Unterschied zu einer allgemeinen Praxissoftware. In der Dermatologie hängt die Verlaufsbeurteilung an Bildern: das Muttermal beim letzten Termin, die Läsion drei Monate später, die Psoriasis vor und nach der Systemtherapie. Eine EPA, die dafür gebaut ist, zeigt dir diese Bilder nebeneinander, statt dass du dich durch Datei-Ordner klickst.
Was zur EPA gehört und was nicht
Verwechsle die praxisinterne EPA nicht mit der ePA der Telematikinfrastruktur, also der versichertenbezogenen Akte, die die Krankenkassen bereitstellen. Das sind zwei verschiedene Dinge. Deine Praxis-EPA ist deine Dokumentation, dein Werkzeug für den Alltag. Die Anbindung an die Telematikinfrastruktur ist eine Zusatzfunktion, die deine Software beherrschen muss, aber sie ersetzt die interne Akte nicht.
Eine gute EPA für Hautärzte trägt dich durch den Termin: Patient aufrufen, Anamnese sehen, dokumentieren, Foto zuordnen, Diagnose codieren, Rezept oder Überweisung erstellen, Abrechnungsziffern hinterlegen. Wenn eine dieser Ketten bricht, merkst du das jeden Tag, dreißig Mal.
Feature-Deep-Dive
Diese Funktionen zählen im Alltag
Bildmanagement und Verlaufsdokumentation
Das ist die wichtigste Funktion für dein Fach. Achte darauf, wie Fotos in die Akte kommen. Kannst du direkt aus dem Behandlungsraum mit einem Dermatoskop oder einer Kamera Bilder übertragen, oder musst du sie umständlich importieren? Werden Bilder einem Körperschema zugeordnet, sodass du beim nächsten Termin genau die Stelle wiederfindest? Ein Ganzkörper-Mapping bei Muttermalkontrollen spart dir spürbar Zeit, wenn es funktioniert.
Anamnese und Textbausteine
Hautärzte dokumentieren viele ähnliche Befunde. Prüfe, ob du dir eigene Textbausteine anlegen kannst, ohne dass du dafür einen Techniker brauchst. Wenn du für ein Standard-Ekzem drei Klicks statt drei Sätze tippen musst, rechnet sich das über den Tag.
Abrechnung nach GOÄ und EBM
In Deutschland brauchst du beides, wenn du Kassen- und Privatpatienten behandelst. Die Software sollte Diagnosen und Leistungen so verknüpfen, dass die Abrechnung nicht zur separaten Fleißarbeit wird. Achte darauf, ob Ziffernvorschläge sinnvoll sind oder ob sie dich mit Falschvorschlägen zumüllen.
Terminverwaltung und Recall
Muttermalkontrollen und Nachsorge leben vom Wiedereinbestellen. Eine EPA, die dir Recall-Listen erzeugt, hilft dir dabei, Patienten nicht zu verlieren. Prüfe, ob sich das in deinen Terminkalender integriert oder ob es ein Insellösung bleibt.
Schnittstellen
Labor, Histologiebefunde von Pathologen, das Kartenlesegerät, gegebenenfalls ein Diktiersystem: All das muss zusammenspielen. Frag konkret nach, welche Laborschnittstelle (etwa LDT) unterstützt wird und ob Histobefunde automatisch in die richtige Akte einsortiert werden.
Entscheidungshilfe
Worauf du bei der Auswahl achten solltest
Lass die richtige Person testen
Der häufigste Bewertungsfehler: Der Praxisinhaber schaut sich die Demo an und ist begeistert. Bedienen muss die Software aber die MFA an der Anmeldung und im Behandlungszimmer. Lass die Software in der Demo von genau der Person bedienen, die später damit arbeitet, nicht vom Chef. Gib ihr eine konkrete Aufgabe: neuen Patienten anlegen, Foto zuordnen, Rezept erstellen. Was dabei hakt, hakt später täglich.
Migration der Altdaten
Wenn du von einer bestehenden Software wechselst, ist die Datenübernahme oft der teuerste und schmerzhafteste Teil. Frag vor Vertragsabschluss, was genau migriert wird: Stammdaten, Verlauf, Bilder, Dokumente. Lass dir schriftlich geben, welche Daten in welchem Format übernommen werden und was verloren geht. Bilder werden oft vergessen.
Cloud oder lokal
Manche Systeme laufen auf einem Server in deiner Praxis, andere in der Cloud. Cloud bedeutet weniger eigene IT-Wartung, aber du bist von deiner Internetverbindung abhängig. Fällt das Netz aus, willst du wissen, ob du noch dokumentieren kannst. Bei lokalen Lösungen trägst du die Verantwortung für Backups und Serverwartung selbst. Beides hat seine Berechtigung, je nach deiner Praxisgröße und IT-Situation.
Support, den du erreichst
Wenn am Montagmorgen das Kartenlesegerät streikt und die Wartezimmer voll sind, brauchst du jemanden am Telefon, nicht ein Ticketsystem mit Antwort in zwei Werktagen. Frag nach den Support-Zeiten, ob es eine Telefon-Hotline gibt und ob der Support das dermatologische Fachgebiet kennt.
Das sagt unser Experte zu Elektronische Patientenakten für Hautärzte
Markus Laue, Gründer von Toolfolio
Der Fehler, den ich am häufigsten sehe: Der Praxisinhaber entscheidet allein nach der Verkaufsdemo, und niemand aus dem Team hat die Software vorher selbst in der Hand gehabt. Das Ergebnis kommt Monate später, wenn die MFA an der Anmeldung jeden Tag gegen unlogische Klickwege kämpft und heimlich wieder zum Zettel greift. Ich sage dann immer: Ihr habt nicht die Software gekauft, die ihr braucht, sondern die, die sich am besten präsentiert hat. Lass die Leute testen, die später jeden Tag damit arbeiten, dann fällt genau das auf, was in der Demo poliert wurde.
Total Cost of Ownership
Übliche Preismodelle bei Elektronische Patientenakten für Hautärzte
Der Lizenzpreis ist selten der ganze Preis. Rechne über mehrere Jahre, nicht über den ersten Monat.
Verbreitete Modelle
Du triffst grob auf zwei Muster. Erstens die Einmallizenz mit laufender Wartungsgebühr: Du zahlst einen größeren Betrag beim Kauf und danach jährlich für Updates und Support. Zweitens das Abomodell (SaaS), bei dem du monatlich oder jährlich pro Arbeitsplatz oder pro Behandler zahlst. Cloud-Lösungen laufen meist über das Abomodell.
Wo die versteckten Kosten sitzen
Achte auf diese Posten, weil sie in der ersten Angebotszeile oft fehlen:
Einrichtung und Installation, teils als einmalige Pauschale.
Datenmigration von der Altsoftware, häufig nach Aufwand berechnet.
Schulung deines Teams, manchmal pro Tag oder pro Person.
Kosten pro zusätzlichem Arbeitsplatz, wenn du wächst.
Schnittstellen zu Labor oder Diktiersystem als Aufpreis.
Hardware wie Kartenlesegeräte und die Anbindung an die Telematikinfrastruktur.
Frag konkret: Was kostet es, in zwei Jahren einen dritten Behandlerplatz hinzuzufügen? Was kostet der Wechsel wieder weg, also der Export deiner Daten? Ein Anbieter, der beim Datenexport mauert, ist ein Warnsignal.
Rechne mit deinen echten Zahlen
Stell dir eine Praxis mit drei Arbeitsplätzen vor. Multiplizier den Preis pro Platz, addiere die Wartung, leg Migration und Schulung im ersten Jahr obendrauf. Erst diese Summe über vier oder fünf Jahre ist vergleichbar mit einem anderen Angebot. Der günstigste Monatspreis ist nicht automatisch die günstigste Gesamtrechnung.
Aus der Praxis
Fehler, die in der Praxis wirklich passieren
Die Fotoflut ohne Struktur
Ein Klassiker in der Dermatologie: Es wird viel fotografiert, aber die Bilder landen unstrukturiert. Nach zwei Jahren findet niemand mehr das Verlaufsfoto von einer bestimmten Läsion, weil die Zuordnung zum Körperbereich nie konsequent gemacht wurde. Leg von Anfang an fest, wer wie fotografiert und benennt, sonst hast du ein digitales Chaos statt einer digitalen Akte.
Backup, das nie getestet wurde
Viele Praxen haben ein Backup, aber niemand hat je geprüft, ob sich die Daten daraus wiederherstellen lassen. Das merkst du erst, wenn der Server kaputt ist, und dann ist es zu spät. Teste die Wiederherstellung einmal, bevor du sie brauchst.
Schulung auf die lange Bank
Die Software wird eingeführt, die Schulung findet zwischen zwei Sprechstunden statt, halb nebenbei. Danach nutzt das Team zehn Prozent der Funktionen und ärgert sich über den Rest. Plan die Schulung an einem geschlossenen Tag oder außerhalb der Sprechzeiten, und plan eine zweite Runde einige Wochen später, wenn die ersten echten Fragen aufgetaucht sind.
Der Wechsel zum falschen Zeitpunkt
Eine Softwareumstellung mitten in der Hochsaison, etwa im Frühjahr bei den Muttermalkontrollen, ist ein vermeidbares Eigentor. Leg die Umstellung in eine ruhigere Phase, und rechne mit einer Übergangszeit, in der die Praxis langsamer läuft.
Alles vom Chef entscheiden lassen
Wenn das Team nicht mitreden durfte, sabotiert es die neue Software, bewusst oder unbewusst, mit Rückkehr zu Zettelwirtschaft. Hol die MFA früh dazu. Wer mitentscheidet, macht mit.
Compliance
Rechtliche Anforderungen in DACH
Gesundheitsdaten gehören zu den besonders geschützten personenbezogenen Daten. Das ist keine Formalie, sondern der Kern deiner Verantwortung als Praxisinhaber.
Datenschutz
In Deutschland und der EU gilt die DSGVO, in der Schweiz das revidierte Datenschutzgesetz. Gesundheitsdaten fallen unter die besondere Kategorie mit erhöhtem Schutzbedarf. Wenn du eine Cloud-Lösung nutzt, brauchst du mit dem Anbieter einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV). Frag, wo die Daten gespeichert werden. Ein Serverstandort innerhalb der EU beziehungsweise in Deutschland vereinfacht die Sache deutlich.
Dokumentationspflicht und Aufbewahrung
Du bist gesetzlich verpflichtet, die Behandlung zu dokumentieren und die Unterlagen aufzubewahren. Die genaue Aufbewahrungsfrist hängt vom Land und der Art der Unterlagen ab. Kläre das mit deiner Standesorganisation oder deinem Rechtsberater, statt dich auf eine Faustregel zu verlassen. Deine EPA muss sicherstellen, dass Einträge nachträglich nicht unbemerkt veränderbar sind, sonst ist die Beweiskraft der Dokumentation gefährdet.
Telematikinfrastruktur
In Deutschland ist die Anbindung an die Telematikinfrastruktur für viele Anwendungen relevant. Prüfe, ob deine Software die für dich nötigen Anwendungen unterstützt und ob die Anbindung zertifiziert ist. In Österreich und der Schweiz gelten eigene Systeme, informier dich für dein Land konkret.
Auskunftsrecht der Patienten
Patienten haben das Recht auf Einsicht in ihre Akte und auf eine Kopie. Deine Software sollte einen sauberen Export für einzelne Patienten ermöglichen. Prüf das, bevor die erste Anfrage kommt.
Dieser Abschnitt ersetzt keine Rechtsberatung. Zieh für deine konkrete Situation einen Fachanwalt oder deinen Datenschutzbeauftragten hinzu.
Playbook
So gehst du die Auswahl konkret an
Schritt 1: Ist-Zustand aufschreiben
Bevor du Anbieter anschaust, schreib auf, was in deiner Praxis heute funktioniert und was nervt. Wie viele Arbeitsplätze, welche Geräte, welche Schnittstellen brauchst du (Labor, Histologie, Diktat)? Diese Liste ist dein Maßstab.
Schritt 2: Muss und Kann trennen
Mach zwei Spalten. Muss: strukturiertes Bildmanagement, GOÄ- und EBM-Abrechnung, Laborschnittstelle. Kann: schön, aber verzichtbar. So verhinderst du, dass eine hübsche Nebenfunktion die Entscheidung kippt, obwohl ein Muss-Kriterium fehlt.
Schritt 3: Zwei bis drei Anbieter in die Demo
Mehr als drei ernsthafte Demos überfordern dein Team und verwässern den Vergleich. Gib jedem Anbieter dieselben Aufgaben, damit du wirklich vergleichst und nicht drei Verkaufsshows.
Schritt 4: Das Team bedienen lassen
Wie oben gesagt: Die MFA testet, nicht der Chef. Notiert nach jeder Demo gemeinsam, was gut lief und was hakte, direkt danach, solange der Eindruck frisch ist.
Schritt 5: Referenzen anrufen
Bitte den Anbieter um zwei dermatologische Praxen als Referenz und ruf dort an. Frag nach dem Support im Ernstfall, nach der Migration und danach, was sie heute anders machen würden. Das ist die ehrlichste Auskunft, die du bekommst.
Schritt 6: Gesamtkosten über fünf Jahre rechnen
Erst jetzt vergleichst du Angebote, und zwar mit der vollen Rechnung aus dem TCO-Abschnitt, nicht mit dem Startpreis.
Schritt 7: Ausstieg schriftlich klären
Lass dir vor der Unterschrift zusagen, wie du im Fall der Fälle wieder rauskommst: welches Datenformat, welche Kosten, welche Frist. Wer dir das nicht schriftlich gibt, will dich binden, nicht überzeugen.
Mit dieser Reihenfolge triffst du eine Entscheidung, die du in drei Jahren nicht bereust. Nimm dir die Wochen, die es braucht. Eine EPA wechselst du nicht jedes Jahr.
Häufige Fragen
Was Betriebe uns zu Elektronische Patientenakten für Hautärzte am häufigsten fragen
Was kostet eine elektronische Patientenakte für eine Hautarztpraxis?
+
Pauschale Preise lassen sich seriös nicht nennen, weil sie stark von Praxisgröße, Arbeitsplätzen und Modell abhängen. Verbreitet sind Einmallizenzen mit jährlicher Wartung sowie monatliche Abomodelle pro Behandler oder Arbeitsplatz. Rechne immer die Gesamtkosten über vier bis fünf Jahre inklusive Migration, Schulung und Schnittstellen, nicht nur den Startpreis.
Was ist der Unterschied zwischen der Praxis-EPA und der ePA der Krankenkassen?
+
Die Praxis-EPA ist deine interne Dokumentationssoftware mit Befunden, Fotos und Abrechnung. Die ePA der Telematikinfrastruktur ist eine versichertenbezogene Akte, die die Krankenkassen bereitstellen. Beides ist getrennt, deine Software sollte die ePA aber anbinden können, ohne dass sie deine interne Akte ersetzt.
Warum braucht eine Hautarztpraxis eine spezielle EPA statt einer allgemeinen Praxissoftware?
+
Die Dermatologie arbeitet visuell, also über den Bildverlauf von Läsionen und Hautbefunden. Eine spezialisierte EPA ordnet Fotos einem Körperbereich zu und macht sie über die Zeit vergleichbar. Eine allgemeine Software kann das oft nur eingeschränkt, wodurch die Verlaufsbeurteilung mühsam wird.
Wie läuft die Migration der Daten von der alten Software?
+
Das ist häufig der teuerste und heikelste Teil eines Wechsels. Lass dir vor Vertragsabschluss schriftlich geben, welche Daten (Stammdaten, Verlauf, Dokumente und besonders Bilder) in welchem Format übernommen werden. Kläre vorab, was nicht migriert wird, damit du keine bösen Überraschungen erlebst.
Cloud oder lokaler Server: Was ist besser für die Praxis?
+
Eine Cloud-Lösung reduziert deinen eigenen Wartungsaufwand, macht dich aber von der Internetverbindung abhängig. Ein lokaler Server gibt dir mehr Kontrolle, verlangt aber eigene Backups und Wartung. Welche Variante passt, hängt von deiner Praxisgröße und deiner IT-Situation ab, beide sind grundsätzlich zulässig.
Welche Datenschutzanforderungen gelten für Patientendaten in Deutschland?
+
Gesundheitsdaten unterliegen der DSGVO als besondere Kategorie personenbezogener Daten mit erhöhtem Schutz. Bei Cloud-Lösungen brauchst du einen Auftragsverarbeitungsvertrag mit dem Anbieter, und ein Serverstandort in der EU vereinfacht die Umsetzung. Für die konkrete Situation solltest du deinen Datenschutzbeauftragten hinzuziehen.
Wer sollte die Software in der Demo testen?
+
Die Personen, die später täglich damit arbeiten, also vor allem die MFA an der Anmeldung und im Behandlungszimmer, nicht nur der Praxisinhaber. Gib ihnen konkrete Aufgaben wie einen neuen Patienten anlegen, ein Foto zuordnen und ein Rezept erstellen. Was dabei hakt, hakt später jeden Tag mehrfach.
Wie lange muss ich Patientenunterlagen aufbewahren?
+
Es gibt gesetzliche Aufbewahrungspflichten, die genaue Frist hängt vom Land und von der Art der Unterlagen ab. Verlass dich nicht auf eine Faustregel, sondern kläre die für dich geltenden Fristen mit deiner Standesorganisation oder einem Rechtsberater. Deine EPA sollte sicherstellen, dass Einträge nachträglich nicht unbemerkt verändert werden können.
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