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20 Tools im Vergleich
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Unternehmen zur Verwaltung von Geschäftsreisen ihrer Mitarbeiter sowie Reisebüros
Eine digitale Plattform zur vollständigen Verwaltung von Geschäftsreisen, die Reiseanträge, Online-Buchungen, Kostenabrechnung und Genehmigungsabläufe über eine einheitliche Lösung abdeckt. Das System ist als Webanwendung und mobiler App verfügbar.
Kernfunktionen
Online-Reisebuchung mit über 1 Million Hotels und 300+ Fluggesellschaften
Digitale Reiseanträge mit konfigurierbarem Genehmigungsworkflow
Automatisierte Reisekostenabrechnung mit Belegerfassung
Mobile App für PC, Tablet und Smartphone
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Preis
ab 99 € pro Monat (zzgl. einmalige Implementierungskosten)
Eine integrierte Software-Suite für Reiseveranstalter, die Buchungen, Inventarverwaltung und Geschäftsbetrieb vereinheitlicht. Die Lösung unterstützt verschiedene Geschäftsmodelle von Direktverkauf über B2B bis zu Supplier-Management.
Kernfunktionen
B2C-Buchungsplattform für Kundenengagement
Inventar- und Content-Management für Reiseprodukte
Zentrale Supplier-Verwaltung über GP Travel Hub
API-Integration zu externen Systemen und Lieferanten
Finanzteams, HR- und Büromitarbeiter, Arbeitnehmer in Unternehmen für Verwaltung von Geschäftsreisen und Spesenabrechnung
Cloudbasierte Plattform für die Verwaltung von Geschäftsreisen und Spesenabrechnung. Die Software kombiniert Reisebuchung, Richtlinienautomatisierung, Spesentracking und Reporting in einem System.
Kernfunktionen
Reisebuchung mit umfangreichem Inventar
Automatisierung von Reise- und Spesenrichtlinien
Digitalisierung und Vereinfachung von Spesenabrechnung
Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) aller Branchen, die ihre HR-Prozesse und Ausgabenverwaltung digitalisieren möchten
Cloudbasierte HR-Software für Mittelstandsunternehmen, die neben Personalverwaltung und Zeitwirtschaft auch Reisekostenabrechnung und Spesenmanagement mit automatisierter Berechnung abdeckt. Die Lösung nutzt künstliche Intelligenz, um manuelle Aufwände bei der Ausgabenverwaltung zu reduzieren.
Kernfunktionen
Reisekostenabrechnung mit automatischer Pauschalenberechnung
Unternehmensweites Geschäftsreisen-Management für Betriebe aller Größen in verschiedenen Industrien
TripSource ist eine maßgeschneiderte End-to-End-Lösung für Geschäftsreisen-Management, die auf spezifische Bedürfnisse zugeschnitten ist. GetGoing ist eine sofort einsatzbereite All-in-One-Lösung für Reisen und Spesenmanagement.
Kernfunktionen
Buchung und Umbuchung von Reisen
Genehmigungen und Automatisierung von Freigaben
Reiseausgaben-Management
Echtzeit-Insights zu Reiseprogrammen und Zahlungen
Eine Buchungs- und Ticketing-Plattform für Tourenanbieter und Attraktionen, mit der du online, vor Ort und über Partner-Kanäle verkaufen kannst. Die Software verwaltet Verfügbarkeiten, Bestellungen und Kunden aus einer zentralen Oberfläche.
Kernfunktionen
Verfügbarkeitsverwaltung
Bestellungs- und Ticketmanagementsystem
Kundenverwaltung
Integration mit OTA-Kanälen
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Preis
3% pro Buchung, keine monatlichen Gebühren oder Einrichtungskosten
Mittelständische Unternehmen mit 500-2.500 Mitarbeitenden zur Verwaltung und Kostenkontrolle von Geschäftsreisen
Ein Travel-Management-System, das Unternehmen hilft, ihre Geschäftsreisekosten durch systematische Optimierung von Buchungsverhalten, Genehmigungsprozessen, Rollen und Service-Abläufen zu senken. Das System bietet verschiedene Entwicklungsstufen und integriert sich mit SAP Concur.
Regiondo ist eine All-in-One-Buchungssoftware für Touroperatoren und Aktivitätsanbieter, mit der du Tickets online verkaufen und Buchungen zentral verwalten kannst. Die Plattform ermöglicht es dir, deine Angebote auf mehreren Kanälen wie OTA-Plattformen zu distribuieren.
Hochschulen und andere Betriebe für Personalmanagement, Zeitwirtschaft und Talententwicklung
Factorial ist eine KI-gestützte Personalmanagement-Plattform, die verschiedene HR-Funktionen wie Urlaubsverwaltung, Zeiterfassung, Talentmanagement und Gehaltsabrechnung vereinigt. Die Lösung richtet sich an Betriebe, die ihre Personalverwaltung digitalisieren möchten.
Ein Cloud-basiertes CRM-System für Reiseveranstalter und Reisebüros zur Verwaltung von Buchungen, Kundenbeziehungen, Angeboten und Abläufen. Die Software integriert Kommunikation, Finanzen und Vertriebsprozesse in einer zentralen Plattform.
Kernfunktionen
Buchungsverwaltung und Tracking von Zahlungen
Kundenverwaltung mit Profilierung und Präferenzhistorie
Angebotserstellung und Customization für Reiseangebote
Geschäftsreisenverwaltung und Reisekostenabrechnung für Unternehmen
Eine Plattform zur Verwaltung von Geschäftsreisen, die Buchung, Reiseorganisation und Kostenabrechnung mit automatisierten Prozessen verbindet. Sie unterstützt Reisende, Travel Manager und Finanzverantwortliche von der Planung bis zur Abrechnung.
Verkehrsbetriebe mit Fahrplänen, Linien-, Rund- und Ausflugsverkehr, Airlines und touristische Anbieter
Travelmanager ist eine Buchungssoftware für Verkehrsbetriebe wie Reedereien, Busunternehmen, Bahnlinien und Airlines. Die Lösung deckt Ticketverkauf, Fahrplanverwaltung, Ressourcenplanung und Abrechnung zentral ab.
Reisebüros, Reiseveranstalter, DMCs zur Planung, Angebotserstellung und Verwaltung von maßgeschneiderten Reisen
Cloud-basierte All-in-One-Software für die Erstellung von Reiseangeboten und Itineraren mit KI-Unterstützung. Die Plattform ermöglicht es Reisebüros, Reiseveranstaltern und DMCs, Angebote zu erstellen, Buchungen zu verwalten und Kundenservices zu erbringen.
Kernfunktionen
KI-gestützter Itinerary Builder mit Drag-and-Drop-Funktion
Angebotskalkulator und Quotenerstellung
Travel CRM zur Verwaltung von Anfragen, Angeboten und Kunden
Buchhaltung und Operationen mit Zahlungsverwaltung
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Preis
Pro Plan mit kostenlosen Anpassungen erwähnt, detaillierte Preise nicht angegeben
Mittlere und kleine Individual-Reiseveranstalter, Spezialveranstalter, Gruppenreiseveranstalter, Event- und Incentive-Reiseveranstalter, Seminar- und Kongressveranstalter
Webbasierte Komplettlösung für Reiseveranstalter mit integrierten Verwaltungs-, Verkaufs- und Präsentationsfunktionen. Die Software ermöglicht es Reiseveranstaltern, dynamische Reisen zu planen, zu konfigurieren, zu verwalten und über ein Reiseportal zu verkaufen.
Kernfunktionen
Webbasiertes Backoffice für Verwaltung von Kontakten, Leistungen, Buchungen und Rechnungen
Reiseportal mit Konfigurator, der Kunden individuelle Reiseangebote zusammenstellen lässt
Integrierte Buchungsmaschine für Online-Buchungen und Anfragen
Reiseveranstalter zur Verwaltung strategischer und operativer Aufgaben im Reiseveranstaltergeschäft
Tourmingo ist ein modulares Backoffice-System für kleine und mittlere Reiseveranstalter. Die webbasierte Software unterstützt die Verwaltung von Individual-, Pauschal- und Gruppenreisen von der Anfrage bis zur Rechnung.
Kernfunktionen
Reiseverwaltung von Anfrage bis Rechnung
Modular aufgebaute Basis- und Zusatzmodule
Unbegrenzte Anzahl von Arbeitsplätzen
Logistikplanung und Optimierung
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Preis
Individuell konfigurierte Preise basierend auf Modulauswahl und Nutzeranzahl
Mittlere bis große Unternehmen für die Verwaltung von Geschäftsreisen und Mitarbeiterspesen
Navan ist eine cloudbasierte Plattform für die Verwaltung von Geschäftsreisen und Spesenabrechnungen. Sie vereint Buchung, Kartenzahlung und automatisierte Spesenabrechnung in einem System.
Kernfunktionen
Zentrale Buchung und Verwaltung von Geschäftsreisen
Automatisierte Spesenabrechnung und Kategorisierung
Verwaltung von Unternehmenskarten und Zahlungen
KI-gestützte Ausgabenanalyse und Einsparungspotenziale
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Preis
Kostenlos für Navan Business (erste 5 Nutzer), Navan Enterprise auf Anfrage
Unternehmen, die Geschäftsreisen und Mitarbeiterausgaben zentral verwalten und automatisieren möchten
Eine Plattform, die Geschäftsreisen, Ausgabenverwaltung und Unternehmensrichtlinien in einem System vereint. Die Software automatisiert Buchungen, Spesenabwicklung und Policy-Management für Teams.
mTrip ist eine White-Label-Plattform, die Reisebüros, Reiseveranstaltern und TMCs ermöglicht, unter eigenem Namen eine gebrandete Mobile App, Reiseplanungsfunktionen und Dokumente anzubieten. Die Lösung verbindet Itinerare, mobile Apps, automatisierte Dokumentenlieferung und optionale Duty-of-Care-Tools auf einer Plattform.
Kernfunktionen
White-Label Mobile App für iOS und Android
Itinerary Builder zur Erstellung von Reiseunterlagen
Automatisierte Dokumentenlieferung
Duty-of-Care und Risikomanagement mit Traveler Tracking
Betriebe mit Geschäftsreisen und Mitarbeiterspesen, von Kleinunternehmen bis Großunternehmen
Eine KI-gestützte Plattform zur Verwaltung von Geschäftsreisen und Spesenabrechnungen. Die Software automatisiert den gesamten Prozess von der Reiseplanung bis zur Erstattung und erfasst Belege automatisch.
Webbasierte Reisebürosoftware für die effiziente Abwicklung und Bearbeitung von Reisebuchungen. Die Lösung ist zukunftssicher und unterstützt mehrere Content-Formate.
Was eine Travel Management Systeme wirklich leistet
Ein Travel Management System bündelt alles, was mit Geschäftsreisen zu tun hat, an einer Stelle: die Buchung von Flügen, Bahn, Hotels und Mietwagen, die Freigabe durch Vorgesetzte, die Abrechnung der Reisekosten und die Auswertung, wohin das Geld eigentlich fließt. Ohne so ein System läuft das in vielen Betrieben über eine Mischung aus Reisebüro per Telefon, Excel-Tabellen, Belegen im Schuhkarton und einer Mail an die Buchhaltung. Das funktioniert bis zu einer gewissen Größe, danach wird es teuer und unübersichtlich.
Der Kern besteht aus zwei Welten, die oft verwechselt werden. Die eine ist das Buchen (die Vorseite der Reise): Ein Mitarbeiter sucht eine Verbindung, wählt sie aus, jemand gibt sie frei, sie wird gebucht. Die andere ist das Abrechnen (die Rückseite): Nach der Reise werden Belege erfasst, Pauschalen berechnet, die Erstattung angestoßen. Manche Systeme decken beide Welten ab, manche nur eine. Wenn du nur den Abrechnungsteil kaufst, aber gedacht hast, du bekommst auch die Buchung, hast du das erste teure Missverständnis.
Wichtig ist das Verständnis, dass so ein System vor allem Prozesse abbildet, nicht nur Technik verkauft. Es zwingt dich, Regeln zu definieren: Wer darf was buchen? Ab welchem Betrag braucht es eine Freigabe? Welche Hotelkategorie ist erlaubt? Genau diese Regeln sind der eigentliche Nutzen, denn sie sorgen dafür, dass nicht jeder nach eigenem Gefühl bucht.
Feature-Deep-Dive
Diese Funktionen zählen im Alltag
Buchung und Reisekatalog
Das Herzstück ist die Suche über verschiedene Anbieter hinweg. Achte darauf, welche Inhalte tatsächlich angebunden sind: Bahn, klassische Airlines, Billigflieger, Hotelportale, Mietwagen. Manche Systeme zeigen dir zwar viele Optionen, buchen aber nur über einen einzigen Kanal, und dann fehlen genau die Verbindungen, die deine Leute wirklich nutzen.
Freigabe-Workflows
Hier entscheidet sich, ob das System im Alltag angenommen wird. Ein guter Workflow lässt sich an eure Hierarchie anpassen: Manche Reisen brauchen eine Freigabe, günstige Bahnfahrten vielleicht nicht. Prüfe, ob Vertretungsregeln möglich sind, denn wenn der Vorgesetzte im Urlaub ist und niemand freigeben kann, steht die ganze Buchung still.
Reisekostenabrechnung
Die Abrechnung ist der Teil, an dem sich die Mitarbeiter täglich reiben. Wichtig sind die automatische Berechnung von Verpflegungspauschalen, die korrekte Behandlung von Übernachtungen und die Erfassung von Belegen per Foto. Achte darauf, ob das System Kürzungen bei gestellten Mahlzeiten (Frühstück im Hotelpreis) automatisch berücksichtigt, denn das ist eine häufige Fehlerquelle in der Handabrechnung.
Belegerfassung und OCR
Viele Systeme lesen Belege per Texterkennung aus. Das spart Tipparbeit, ist aber nie fehlerfrei. Frage in der Demo nach, was passiert, wenn die Erkennung daneben liegt, und wie einfach die Korrektur ist. Ein System, das falsch erkennt und die Korrektur umständlich macht, ist langsamer als reines Abtippen.
Schnittstellen
Das Reisekostensystem steht selten allein. Es muss Daten an die Lohnbuchhaltung und die Finanzbuchhaltung liefern. Prüfe konkret, welche Exportformate und welche direkten Anbindungen es gibt. Wenn am Ende jemand die Ergebnisse manuell in ein anderes Programm überträgt, hast du einen Teil des Nutzens verschenkt.
Auswertungen
Ein oft unterschätzter Bereich: Wer gibt wie viel wofür aus? Gute Reportings zeigen dir, ob sich Rahmenverträge mit Hotels lohnen oder wo die Kosten aus dem Ruder laufen. Diese Zahlen brauchst du spätestens, wenn die Geschäftsführung fragt, warum die Reisekosten gestiegen sind.
Entscheidungshilfe
Worauf du bei der Auswahl achten solltest
Beginne nicht mit der Funktionsliste, sondern mit der Frage, wie viele Reisen ihr im Jahr macht und wie komplex sie sind. Ein Betrieb mit zehn Dienstreisen pro Jahr braucht etwas anderes als eine Firma mit Außendienst, der ständig unterwegs ist. Für wenige, einfache Reisen kann ein reines Abrechnungstool reichen. Für viel Reiseverkehr mit vielen Freigabestufen lohnt sich das umfassende System.
Lass die Software in der Demo von der Person bedienen, die später damit arbeitet, nicht vom Chef und nicht vom Vertriebler des Anbieters. Der Vielreisende, der abends im Hotel schnell seine Belege erfassen will, merkt in fünf Minuten, ob das mobil funktioniert oder ob er dafür einen Rechner braucht. Genau diese Person entscheidet über den Erfolg der Einführung.
Achte darauf, ob das System mit euren Reiserichtlinien umgehen kann. Wenn ihr Regeln habt (etwa maximale Hotelpreise pro Stadt oder bevorzugte Buchungsklassen), muss sich das abbilden lassen. Systeme, die alles erlauben und nur im Nachhinein melden, dass eine Buchung gegen die Richtlinie verstieß, verlagern die Kontrolle in die Buchhaltung, statt sie vorne zu verhindern.
Prüfe die Sprache und den Support. Ein System, dessen Oberfläche halb übersetzt ist oder dessen Support nur in einer anderen Zeitzone erreichbar ist, kostet dich im Alltag Nerven. Frage nach, wie lange eine typische Supportanfrage bis zur Antwort braucht, und lass dir das nicht nur zusichern, sondern von Referenzkunden bestätigen.
Das sagt unser Experte zu Travel Management Systeme
Markus Laue, Gründer von Toolfolio
Der häufigste Fehler, den ich sehe: Betriebe kaufen das System und hoffen, dass es ihnen die Ordnung bringt, die sie selbst nie hatten. Ich erlebe immer wieder, dass niemand vorher die Reiserichtlinie festgelegt hat, und dann bildet die Software eben das Durcheinander ab, das vorher in den Köpfen war. Ich sage meinen Kunden deshalb: Erst die Regeln, dann das Tool. Wer diese Reihenfolge umdreht, zahlt für ein teures System und wundert sich, dass die Abrechnung immer noch chaotisch ist.
Total Cost of Ownership
Übliche Preismodelle bei Travel Management Systeme
Die Lizenzgebühr ist selten der größte Posten, und wer nur darauf schaut, verrechnet sich. Es gibt verschiedene Modelle, und du musst wissen, welches zu eurem Reiseaufkommen passt.
Verbreitete Abrechnungsmodelle
Manche Anbieter rechnen pro aktivem Nutzer und Monat ab. Das ist gut kalkulierbar, wird aber teuer, wenn viele Leute selten reisen. Andere rechnen pro Buchung oder pro Transaktion ab, was bei wenig Reisen günstig ist, bei viel Reiseverkehr aber schnell wächst. Ein drittes Modell ist eine Grundgebühr plus Transaktionskosten. Rechne dein tatsächliches Reiseaufkommen gegen jedes Modell durch, statt den beworbenen Einstiegspreis zu vergleichen.
Versteckte Kosten
Die Einrichtung wird oft separat berechnet, besonders die Anbindung an eure Buchhaltung. Frage konkret, was die Einführung kostet und was im Preis enthalten ist. Auch Schulungen, zusätzliche Nutzer und die Anbindung weiterer Schnittstellen können extra kosten. Ein weiterer Posten sind Servicegebühren des angebundenen Reisebüros, die manchmal zusätzlich zur Software anfallen.
Der Aufwand auf eurer Seite
Ein Kostenblock, den kein Anbieter auf die Rechnung schreibt, ist eure eigene Zeit. Die Einführung bindet interne Leute: jemand muss die Reiserichtlinien hinterlegen, die Freigaben einrichten, die Kollegen schulen. Plane diese Zeit ein, denn sie entscheidet, ob das System läuft oder nur halb genutzt wird. Rechne auch die laufende Pflege ein, denn Richtlinien und Mitarbeiter ändern sich.
Aus der Praxis
Fehler, die in der Praxis wirklich passieren
Der erste Fehler ist, das System zu kaufen, ohne vorher die Reiserichtlinie zu klären. Wer keine Regeln hat, bekommt durch die Software keine, sondern nur ein digitales Chaos. Kläre erst, was erlaubt ist, dann bilde es ab.
Ein zweiter Fehler ist die Einführung ohne die Vielreisenden ins Boot zu holen. Wenn die Leute, die täglich unterwegs sind, das System als Bremse erleben, buchen sie weiter am System vorbei und reichen ihre Belege später ein. Dann hast du zwei Prozesse parallel und keine sauberen Daten.
Drittens wird die Schnittstelle zur Buchhaltung oft unterschätzt. In der Demo sieht der Export gut aus, aber im echten Betrieb passen die Kostenstellen nicht, oder das Format wird von eurem Buchhaltungsprogramm nicht sauber eingelesen. Teste das mit echten Daten, bevor du unterschreibst, nicht mit dem Musterdatensatz des Anbieters.
Viertens: Betriebe wählen ein System, das für viel größere Firmen gebaut ist, weil es beeindruckend wirkt. Dann ersticken sie in Funktionen, die sie nie brauchen, und die einfache Bahnbuchung dauert länger als vorher. Die Größe der Software sollte zu eurer Größe passen.
Fünftens wird die Datenpflege vergessen. Ein neuer Mitarbeiter kommt, ein alter geht, eine Kostenstelle ändert sich, aber im System steht noch der alte Stand. Nach einem Jahr stimmen die Auswertungen nicht mehr, und keiner weiß warum. Lege von Anfang an fest, wer die Stammdaten pflegt.
Compliance
Rechtliche Anforderungen in DACH
Bei Reisekosten geht es schnell ums Steuerrecht, und hier unterscheiden sich Deutschland, Österreich und die Schweiz. In Deutschland gelten feste Verpflegungspauschalen und Regeln zur Kürzung bei gestellten Mahlzeiten, außerdem die Unterscheidung zwischen steuerfreier Erstattung und steuerpflichtigem Arbeitslohn. Das System sollte die aktuellen Sätze kennen und automatisch anwenden, denn falsche Pauschalen fallen spätestens bei einer Lohnsteuerprüfung auf.
Achte darauf, dass die Belegaufbewahrung den Anforderungen an die Aufbewahrung geschäftlicher Unterlagen genügt. In Deutschland sind die Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern und Aufzeichnungen (GoBD) relevant, wenn Belege digital erfasst und die Originale vernichtet werden. Das System muss die Belege revisionssicher und unveränderbar speichern. Kläre mit deinem Steuerberater, ob das ersetzende Scannen bei euch zulässig ist.
Beim Datenschutz gilt die DSGVO. Reisedaten sind personenbezogen: Wer war wann wo? Das ist sensibel. Prüfe, wo der Anbieter die Daten speichert, ob ein Auftragsverarbeitungsvertrag angeboten wird und ob der Serverstandort für euch akzeptabel ist. Wenn Daten außerhalb der EU verarbeitet werden, brauchst du eine tragfähige Rechtsgrundlage.
In Österreich und der Schweiz weichen die Pauschalen und die steuerliche Behandlung ab. Wenn ihr grenzüberschreitend arbeitet oder Standorte in mehreren Ländern habt, muss das System die jeweiligen Regeln beherrschen. Verlasse dich hier nicht auf allgemeine Zusagen, sondern lass dir konkret zeigen, wie ein österreichischer oder Schweizer Fall abgerechnet wird.
Playbook
So gehst du die Auswahl konkret an
Schritt 1: Ist-Zustand aufschreiben
Halte fest, wie ihr heute bucht und abrechnet, wie viele Reisen pro Jahr anfallen und wo es hakt. Zähle die Beteiligten: Reisende, Freigeber, Buchhaltung. Ohne dieses Bild vergleichst du Angebote im luftleeren Raum.
Schritt 2: Reiserichtlinie klären
Lege fest, was erlaubt ist, bevor du ein System suchst. Welche Klassen, welche Hotelgrenzen, ab welchem Betrag eine Freigabe. Diese Regeln sind später die Konfiguration.
Schritt 3: Anforderungen priorisieren
Trenne, was ihr wirklich braucht, von dem, was nur nett wäre. Buchung und Abrechnung, welche Schnittstellen, welche Länder. Diese Liste schützt dich davor, dich von Zusatzfunktionen blenden zu lassen.
Schritt 4: Demos mit echten Fällen
Geh mit zwei oder drei Anbietern in die Demo und bring einen echten Reisefall mit, samt Belegen und einer Buchung, die gegen eure Richtlinie verstößt. Lass die Vielreisenden und die Buchhaltung bedienen, nicht zuschauen.
Schritt 5: Schnittstelle testen
Lass einen echten Export in eure Buchhaltung laufen, bevor du unterschreibst. Prüfe, ob die Kostenstellen stimmen und das Format sauber eingelesen wird.
Schritt 6: Kosten durchrechnen
Rechne alle Modelle gegen euer echtes Reiseaufkommen, inklusive Einrichtung, Schulung und interner Zeit. Nimm nicht den Einstiegspreis, sondern die Summe über drei Jahre.
Schritt 7: Pilot statt Vollstart
Führe das System zuerst in einer Abteilung ein, sammle Rückmeldungen und passe die Konfiguration an. Erst wenn das läuft, rollst du es auf den ganzen Betrieb aus.
Häufige Fragen
Was Betriebe uns zu Travel Management Systeme am häufigsten fragen
Was ist ein Travel Management System?
+
Ein Travel Management System bündelt die Buchung von Geschäftsreisen, die Freigabe durch Vorgesetzte, die Reisekostenabrechnung und die Auswertung an einer Stelle. Es ersetzt die Mischung aus Telefonbuchung, Excel-Tabellen und losen Belegen. Der eigentliche Nutzen liegt darin, dass es feste Regeln für Buchung und Freigabe abbildet.
Brauche ich als kleiner Betrieb überhaupt so ein System?
+
Das hängt von eurem Reiseaufkommen ab. Bei wenigen, einfachen Reisen im Jahr kann ein reines Abrechnungstool oder sogar eine saubere Excel-Lösung reichen. Sobald der Reiseverkehr steigt oder mehrere Freigabestufen nötig sind, spart ein System deutlich Zeit und sorgt für sauberere Daten.
Was kostet ein Travel Management System?
+
Es gibt verschiedene Modelle: pro Nutzer und Monat, pro Buchung oder eine Grundgebühr plus Transaktionskosten. Welches günstiger ist, hängt davon ab, wie viele Leute wie oft reisen. Rechne zusätzlich Einrichtung, Schulung, Schnittstellen und eure eigene Zeit ein, denn die Lizenz ist selten der größte Posten.
Berechnet das System die Verpflegungspauschalen automatisch?
+
Gute Systeme kennen die aktuellen Pauschalen und wenden sie automatisch an, inklusive der Kürzung bei gestellten Mahlzeiten wie einem Frühstück im Hotelpreis. Prüfe in der Demo mit einem echten Fall, ob das korrekt funktioniert. Falsche Pauschalen fallen spätestens bei einer Lohnsteuerprüfung auf.
Ist die digitale Belegerfassung rechtlich zulässig?
+
In Deutschland ist das ersetzende Scannen unter den Grundsätzen zur ordnungsmäßigen Buchführung (GoBD) grundsätzlich möglich, wenn die Belege revisionssicher und unveränderbar gespeichert werden. Ob du die Originale danach vernichten darfst, solltest du mit deinem Steuerberater klären. Das System muss die entsprechende Speicherung technisch unterstützen.
Worauf muss ich beim Datenschutz achten?
+
Reisedaten sind personenbezogen und fallen unter die DSGVO. Achte darauf, wo der Anbieter die Daten speichert, ob ein Auftragsverarbeitungsvertrag angeboten wird und ob der Serverstandort akzeptabel ist. Bei Verarbeitung außerhalb der EU brauchst du eine tragfähige Rechtsgrundlage.
Kann ein System auch Reisen in Österreich und der Schweiz abrechnen?
+
Nur wenn es die dortigen Pauschalen und die abweichende steuerliche Behandlung beherrscht. Wenn ihr grenzüberschreitend arbeitet oder mehrere Standorte habt, lass dir konkret zeigen, wie ein österreichischer oder Schweizer Fall abgerechnet wird. Verlasse dich nicht auf allgemeine Zusagen.
Wie vermeide ich, dass Mitarbeiter am System vorbei buchen?
+
Beziehe die Vielreisenden früh ein und lass sie das System in der Demo selbst bedienen. Wenn die Buchung mobil und schnell funktioniert, wird es angenommen. Erlebt der Außendienst das Tool als Bremse, entstehen Parallelprozesse und die Daten werden unbrauchbar.
Käuflich ist ausschließlich die Sichtbarkeit in der gesponserten Zone, immer gekennzeichnet. Die organische Reihenfolge, die Bewertungen und die verifizierten Daten sind nie käuflich und werden serverseitig unabhängig berechnet. Preisangaben tragen Stand und Quelle.