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19 Tools im Vergleich
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Stotax stellt eine Reihe von Softwarelösungen bereit, die auf Steuerberatung, Buchhaltung und Lohnabrechnung ausgerichtet sind. Die Lösungen sind modular aufgebaut und können von verschiedenen Nutzergruppen wie Steuerberatern, Buchhaltern und Unternehmen eingesetzt werden.
Kernfunktionen
Zentrale Verwaltung von Finanz- und Lohndaten
Digitaler Datenaustausch zwischen Kanzlei und Mandanten
Lohn- und Gehaltsabrechnung mit aktuellen Standards
Selbstständige und Freiberufler in Deutschland, die ihre Finanzen, Steuern und Rechnungen verwalten wollen
Accountable ist eine Software für Selbstständige, die Steuern, Buchhaltung, Rechnungen und Banking an einem Ort verbindet. E-Rechnungen lassen sich damit gesetzeskonform erstellen und versenden.
Privatpersonen, Arbeitgeber, Unternehmer, Vereine und steuerberatende Berufe zur Erstellung und Abgabe von Steuererklärungen
ELSTER ist eine Online-Plattform zur Abgabe von Steuererklärungen und zum Datenaustausch mit Finanzbehörden. Die Lösung umfasst mehrere spezialisierte Anwendungen für unterschiedliche Nutzergruppen, darunter Privatpersonen, Arbeitgeber und Unternehmer.
Kernfunktionen
Online-Steuererklärungsabgabe ohne Ausdrucke und Postversand
Nutzung auf Tablet und Smartphone möglich
Automatische Steuererklärungserstellung mit MeinELSTER+
Selbstständige und Unternehmen für Buchhaltung, Steuererklärung und Geschäftsverwaltung
Softwarelösungen für Buchhaltung, Steuererklärung und Geschäftsverwaltung von Selbstständigen und Unternehmen. Die Produkte unterstützen automatisierte Prozesse und ermöglichen es Betrieben, ihre Finanzen und steuerlichen Pflichten digital zu verwalten.
Kernfunktionen
Erstellung von Einnahmeüberschussrechnung und Kassenbuch
Schweizer Einzelunternehmen und Freelancer mit einfacher Buchhaltung
Buchhaltungssoftware für Schweizer Selbständige mit Funktionen wie QR-Rechnungserstellung, KI-gestütztem Belegscan und MWST-Abrechnung. Die App läuft auf mehreren Plattformen und ist speziell für die Schweizer Geschäitsrealität entwickelt.
Unternehmen für Buchhaltung, Lohn- und Personalverwaltung
Buchhaltungssoftware, die Finanz- und Lohndaten zentral bündelt und strukturierte Abläufe mit vollständiger Kontrolle über Unternehmenszahlen ermöglicht. Die Software richtet sich an Betriebe und unterstützt die laufende Buchhaltung im Tagesgeschäft.
Buchhaltung und E-Rechnung für Gründer, Selbstständige, Freiberufler, Kleinunternehmer und kleine Unternehmen
sevdesk ist eine Buchhaltungssoftware für Gründer und Selbstständige, mit der du unter anderem rechtskonforme E-Rechnungen erstellen und die E-Rechnungspflicht erfüllen kannst.
Kernfunktionen
E-Rechnungen erstellen und E-Rechnungspflicht erfüllen
Rechnungen und Angebote schreiben
Belegerfassung an einem Ort
Banking mit automatischer Verbuchung von Zahlungseingängen
Buchhalter, Treuhänder und kleine bis mittlere Unternehmen zur Verwaltung von Bankdaten, Automatisierung von Buchhaltungsprozessen und Echtzeit-Cashflow-Überwachung
Automatisierte Buchhaltungssoftware mit KI-Unterstützung für Buchhalter und KMU. Die Plattform verbindet Bank- und Rechnungsdaten, automatisiert Buchhaltungsprozesse und ermöglicht sichere Zusammenarbeit.
Kaufmännische Verwaltung, Steuerberatung und Buchhaltung für Unternehmen
Future-X vertreibt verschiedene kaufmännische Software und Steuerlösungen für Unternehmen, darunter Lexware-Produkte für Buchhaltung, Lohn und Gehalt sowie QuickSteuer/Taxman. Die Software ist sowohl als Einzellizenz als auch im Abonnement-Modell erhältlich.
Selbstständige, Kleinunternehmer und Unternehmen, unter anderem im E-Commerce, sowie Steuerberater
easybill ist eine Rechnungssoftware für Selbstständige und Unternehmen, mit der du rechtssichere E-Rechnungen erstellen und deine Abläufe rund um Rechnungen automatisieren kannst.
Steuersoftware und Buchhaltungslösungen für Unternehmen und Selbstständige. Die Produkte ermöglichen die Erstellung von Einnahmeüberschussrechnungen, Kassenbüchern und bieten umfassende Buchhaltungs- sowie Steuerfunktionen.
Anwaltskanzleien, E-Commerce, Vereine, IT-Services, Arztpraxen und weitere Branchen
Online-Buchhaltungssoftware mit KI-gestützter Automatisierung für Anwaltskanzleien und andere Unternehmen. Die cloudbasierte Lösung automatisiert Belegerfassung, Zahlungsmanagement und Buchhaltungsprozesse mit hohem Automatisierungsgrad.
Kernfunktionen
KI-gestützte Belegerkennung und automatisches Zuordnen von Belegen und Zahlungen
Echtzeit-Reports und Dashboard
Bankkontenanbindung und Zahlungsstromverwaltung
Export zu DATEV und Finanzbehörden
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Zu wenig Daten
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Preis
50 Prozent Rabatt auf den ersten Monat wird erwähnt, kostenlose Testversion verfügbar
Kleine und mittlere Unternehmen, Handwerker, Dienstleister, Händler, Gründer und Selbstständige in Österreich
Online-Buchhaltungs- und Fakturierungssoftware speziell für österreichische Unternehmen und Selbstständige. Das Tool unterstützt bei der Rechnungsstellung, Buchführung und bietet einen intelligenten Assistenten für die Vereinfachung von Verwaltungsaufgaben.
Kernfunktionen
Rechnungsstellung (innerhalb von 30 Sekunden)
Doppelte Buchhaltung und Einnahmen-Ausgaben-Rechnung
Selbstständige, Freelancer, Kleinunternehmen, Einzelunternehmen, EPU, GmbH, Vermieter, Vereine und Gesundheitsberufe in Österreich
Online-Buchhaltungssoftware für österreichische Unternehmen, die Rechnungsstellung, Einnahmen-Ausgaben-Erfassung, Steuermeldungen und Finanzanalysen ermöglicht. Die Lösung ist speziell für den österreichischen Markt entwickelt und bietet automatisierte Prozesse sowie KI-gestützte Belegerkennung.
Kernfunktionen
Rechnungserstellung und E-Rechnungen
Automatische Bankkontoanbindung
KI-gestützte Belegerkennung
Umsatzsteuervoranmeldung (UVA) und Zusammenfassende Meldung
Steuerberater, Finanzberater und Pensionskassen-Fachleute in der Schweiz
Steuerberatungssoftware für Schweizer Steuerplaner und Finanzberater, die Steuerplanung, Vorsorgeanalyse und Finanzplanung in einer Lösung vereint. Die Software ermöglicht es, komplexe Beratungsfragen zu Steuern, Vorsorge und Vermögensplanung schneller und fundierter zu beantworten.
Kernfunktionen
Berechnung von Einkommen-, Vermögens- und Grundstückgewinnsteuern
Steueroptimierung durch Szenarien-Vergleiche (Lohn vs. Dividende, Wohnortwechsel)
Vorsorgeanalyse für AHV, BVG und Säule 3a
Finanzplanung für Vermögen, Liquidität und Immobilien
Steuerberatungskanzleien und Unternehmen in Österreich
Cloud-basierte Steuersoftware für Kanzleien und Unternehmen mit Modulen für Finanzbuchhaltung, Bilanz, Lohnverrechnung und digitales Belegmanagement. Die Software wird in drei Paketen mit unterschiedlichen Funktionsumfängen angeboten.
Erstellung und Abgabe von Steuererklärungen für Privatpersonen
Online-Software zur Erstellung von Steuererklärungen mit automatischer Datenprüfung und Abgabe an das Finanzamt. Die Anwendung unterstützt verschiedene Steuerarten wie Lohnsteuer und Kapitalerträge.
Kernfunktionen
KI-gestützte Belegerkennung (IntelliScan) mit automatischer Zuordnung
Online-Formular zur Eingabe persönlicher Angaben und Steuerdaten
Buchhaltung und Finanzverwaltung für Klein-, Mittel- und Großbetriebe
Finanzbuchhaltungssoftware mit integrierter Kostenrechnung und Steuerpaket für Unternehmen. Die Lösung wird auch in der Schweighofer Cloud angeboten und ermöglicht flexible, ortsunabhängige Nutzung.
Steuererklärungen für Angestellte, Familien, Studierende, Rentnerinnen und Rentner, Vermieter, Kleinunternehmerinnen und Kleinunternehmer sowie Selbstständige
Taxfix ist eine App, mit der du deine Steuererklärung selbst ausfüllen kannst oder von unabhängigen Steuerprofis erledigen lässt. Die Software führt dich dabei Schritt für Schritt durch den Prozess und berücksichtigt alle relevanten Pauschalen und Ausgaben.
Kernfunktionen
Schritt-für-Schritt Anleitung ohne Fachbegriffe
Automatische Übernahme von Werten aus dem Vorjahr
Berechnung der voraussichtlichen Erstattung vor dem Absenden
Was eine Steuersoftware für Unternehmen wirklich leistet
Eine Steuersoftware für Unternehmen ist kein Ersatz für den Steuerberater, und das ist der erste Punkt, den viele falsch verstehen. Sie ist das Werkzeug, das die Vorarbeit strukturiert: Sie sammelt Belege, ordnet Buchungen zu, bereitet Umsatzsteuervoranmeldungen vor und erstellt am Ende Formulare, die ans Finanzamt gehen. Was du damit gewinnst, ist weniger manuelle Übertragung von Zahlen und eine bessere Nachvollziehbarkeit, wenn drei Monate später jemand fragt, warum eine Buchung so und nicht anders gelaufen ist.
In der Praxis deckt eine solche Software je nach Anbieter unterschiedliche Bereiche ab. Manche konzentrieren sich auf die reine Steuererklärung, also Umsatzsteuer, Gewerbesteuer, Körperschaft- oder Einkommensteuer. Andere sind eher Buchhaltungswerkzeuge, die einen Steuerteil mitbringen. Wieder andere sind vollständige Kanzleilösungen, die dein Steuerberater nutzt und in die du nur deine Belege einspeist. Bevor du irgendetwas vergleichst, solltest du wissen, in welche dieser Kategorien ein Tool fällt, sonst vergleichst du Äpfel mit Birnen.
Wer im Betrieb damit arbeitet
Das entscheidet mehr als jede Funktionsliste. Ein Einzelunternehmer, der seine Einnahmenüberschussrechnung selbst macht, braucht etwas völlig anderes als eine GmbH mit angestellter Buchhalterin und externem Steuerberater. Im ersten Fall zählt Einfachheit und Führung durch den Prozess. Im zweiten Fall zählt die saubere Übergabe an die Kanzlei und die Frage, ob dein Berater die Daten überhaupt einlesen kann. Kläre diese Rollenfrage zuerst.
Feature-Deep-Dive
Diese Funktionen zählen im Alltag
Belegerfassung und Digitalisierung
Der Alltag entscheidet sich beim Beleg. Kannst du eine Rechnung fotografieren und wird sie sauber ausgelesen, oder tippst du weiter Beträge ab? Achte darauf, wie das Tool mit schlecht lesbaren Belegen umgeht und ob es die erkannten Daten zur Kontrolle anzeigt, bevor es sie übernimmt. Eine automatische Erkennung, die du nicht prüfen kannst, ist gefährlicher als gar keine.
Umsatzsteuervoranmeldung und ELSTER-Anbindung
Für die meisten Betriebe ist die Umsatzsteuervoranmeldung der Vorgang, der am häufigsten wiederkehrt. Prüfe, ob die Software direkt über die ELSTER-Schnittstelle übermittelt oder ob du Daten exportieren und woanders eingeben musst. Der Unterschied klingt klein, kostet aber jeden Monat Zeit und ist eine häufige Fehlerquelle.
Kontenrahmen und Buchungslogik
Wenn die Software mit Buchhaltung zu tun hat, muss sie einen gängigen Kontenrahmen unterstützen. Frag deinen Steuerberater, welchen er nutzt, und prüf, ob das Tool diesen sauber abbildet. Sonst entsteht bei jeder Übergabe Übersetzungsarbeit, und die macht am Ende jemand von Hand.
Schnittstellen zu anderen Systemen
Steuersoftware steht selten allein. Sie hängt an deiner Buchhaltung, an deinem Bankkonto, vielleicht an deinem Warenwirtschaftssystem oder deinem Kassensystem. Jede Schnittstelle, die nicht existiert, wird zur manuellen Übertragung. Mach eine Liste aller Systeme, die Zahlen liefern, und prüf für jedes einzelne, ob es angebunden werden kann.
Mehrbenutzer und Rechte
Sobald mehr als eine Person arbeitet, brauchst du Rollen. Die Buchhalterin soll buchen, der Steuerberater lesen und exportieren, der Geschäftsführer vielleicht nur Auswertungen sehen. Prüf, ob sich diese Rechte fein genug einstellen lassen, damit nicht jeder alles ändern kann.
Entscheidungshilfe
Worauf du bei der Auswahl achten solltest
Lass die richtige Person testen
Der wichtigste Rat vorweg: Lass die Software in der Demo von der Person bedienen, die später täglich damit arbeitet, nicht vom Chef und nicht vom Vertriebler. Wenn deine Buchhalterin nach zehn Minuten frustriert ist, wird das Tool im Alltag nicht genutzt, egal wie gut die Funktionsliste aussieht.
Frag deinen Steuerberater vor dem Kauf
Dein Steuerberater arbeitet am Ende mit den Daten. Frag ihn, bevor du unterschreibst, welche Formate er einlesen kann und mit welchen Systemen er gute Erfahrungen hat. Es passiert regelmäßig, dass ein Betrieb ein Tool kauft, das der Berater nicht verarbeiten kann, und dann exportiert jemand Dateien hin und her.
Prüf den Datenexport, bevor du dich bindest
Stell dir vor, du willst in zwei Jahren wechseln. Kommst du dann an deine Daten heran, und in welchem Format? Ein Tool, das dich beim Reingehen umwirbt, aber beim Rausgehen sperrt, ist ein Risiko. Test den Export einmal in der Probephase mit echten Daten.
Achte auf die Update-Praxis bei Gesetzesänderungen
Steuerrecht ändert sich jedes Jahr. Formulare, Sätze, Fristen. Frag konkret, wie schnell nach einer Gesetzesänderung das Tool aktualisiert wird und ob das im Preis enthalten ist oder extra kostet. Eine veraltete Steuersoftware produziert falsche Formulare, und das merkst du erst, wenn das Finanzamt reagiert.
Das sagt unser Experte zu Steuersoftware für Unternehmen
Markus Laue, Gründer von Toolfolio
Der Fehler, den ich am häufigsten sehe, ist der gleiche: Ein Betrieb sucht sich eine Steuersoftware allein danach aus, wie schön sie in der Demo aussieht, und fragt den Steuerberater erst, wenn alles unterschrieben ist. Dann stellt sich heraus, dass der Berater die Daten kaum verarbeiten kann, und plötzlich schickt jemand jede Woche Dateien per Mail hin und her. Genau die Handarbeit, die man loswerden wollte, ist wieder da. Ich sage jedem: Sprich mit deinem Steuerberater, bevor du dich bindest, nicht danach. Diese eine Frage vorab spart dir Monate an Ärger.
Total Cost of Ownership
Übliche Preismodelle bei Steuersoftware für Unternehmen
Preise nenne ich hier bewusst keine, weil sie sich ändern und stark von Umfang und Anbieter abhängen. Wichtiger ist, dass du die Modelle verstehst und weißt, wo versteckte Kosten liegen.
Abo gegen Einmalkauf
Manche Tools verkaufst du einmal als Programm, das du installierst. Andere sind ein laufendes Abonnement, meist monatlich oder jährlich. Beim Einmalkauf zahlst du oft für jede neue Jahresversion erneut, weil sich das Steuerrecht ändert. Rechne deshalb nicht mit dem Kaufpreis, sondern mit den Kosten über mehrere Jahre.
Staffelung nach Nutzern und Umfang
Viele Abomodelle staffeln nach Zahl der Nutzer, nach Zahl der Belege oder nach Umfang der Funktionen. Prüf, in welche Stufe dein Betrieb fällt und ob du bei Wachstum schnell in die nächste, teurere Stufe rutschst. Rechne mit dem Stand in zwei Jahren, nicht mit dem von heute.
Versteckte Posten
Achte auf Kosten, die nicht im Grundpreis stehen. Dazu gehören Gebühren für zusätzliche Mandanten oder Firmen, Aufpreise für Schnittstellen, Kosten für Support jenseits der einfachen Hilfe und Einrichtungsgebühren zum Start. Frag den Anbieter, eine vollständige Liste aller möglichen Zusatzkosten schriftlich zu geben.
Der Aufwand für Einführung und Schulung
Die größte Position im ersten Jahr steht oft in keiner Preisliste: die Zeit, die dein Team braucht, um umzustellen und sich einzuarbeiten. Wenn du eine Buchhalterin zwei Wochen an ein neues Tool gewöhnst, ist das ein realer Kostenblock. Plan ihn ein, statt ihn zu ignorieren.
Aus der Praxis
Fehler, die in der Praxis wirklich passieren
Das Tool passt nicht zum Steuerberater
Der häufigste Fehler, den ich sehe: Ein Betrieb sucht sich eine Software aus, die im Test toll wirkt, und merkt erst nach Monaten, dass der Steuerberater die Daten nur mit Mühe verarbeiten kann. Am Ende exportiert jemand jede Woche Dateien und schickt sie per Mail hin und her. Das ist genau die Handarbeit, die die Software abschaffen sollte.
Niemand pflegt die Belege
Eine Software ist nur so gut wie die Disziplin dahinter. Ich habe Betriebe gesehen, die ein gutes Tool hatten, aber Belege drei Monate liegen ließen und dann in einer Nacht nachtrugen. Das erzeugt Fehler und Stress genau vor der Frist. Lege fest, wer wann Belege einpflegt, und mach es zu einer festen Routine.
Die Testphase wird mit Spieldaten gefüllt
Wer in der Probezeit nur ein paar erfundene Buchungen anlegt, testet nichts. Erst mit echten Belegen, echten Bankumsätzen und der echten Monatsabrechnung zeigt sich, ob das Tool im Alltag trägt. Nutz die Testphase für einen echten Monat, nicht für ein Beispiel.
Keiner hat den Ausstieg geprüft
Ein Betrieb wollte nach zwei Jahren wechseln und stellte fest, dass der Export nur ein unbrauchbares Format lieferte. Die alten Daten waren praktisch gefangen. Prüf den Weg nach draußen, bevor du reingehst, nicht wenn es zu spät ist.
Compliance
Rechtliche Anforderungen in DACH
Die rechtlichen Anforderungen unterscheiden sich zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz, und eine Software, die für ein Land gemacht ist, passt nicht automatisch für ein anderes.
Deutschland
In Deutschland gelten die Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern in elektronischer Form, bekannt als GoBD. Sie verlangen unter anderem, dass Buchungen nachvollziehbar, unveränderbar und vollständig sind und dass Belege revisionssicher aufbewahrt werden. Prüf, ob der Anbieter erklärt, wie seine Software diese Anforderungen abbildet, etwa durch eine unveränderbare Ablage und ein Protokoll aller Änderungen. Die Übermittlung ans Finanzamt läuft über ELSTER, das solltest du direkt aus der Software heraus können.
Österreich
In Österreich läuft die elektronische Kommunikation mit der Finanzverwaltung über FinanzOnline. Achte darauf, dass eine Software, die du für einen österreichischen Betrieb einsetzt, diese Anbindung unterstützt und die österreichischen Formulare und Fristen kennt. Ein für Deutschland gebautes Tool tut das oft nicht.
Schweiz
Die Schweiz hat ein eigenes System mit der Mehrwertsteuer und kantonalen Unterschieden bei anderen Steuern. Wenn du einen Schweizer Betrieb führst, prüf, ob die Software die schweizerischen Anforderungen abbildet und nicht nur eine deutsche Lösung mit Franken-Zeichen ist.
Datenschutz
Über alle drei Länder hinweg gilt: In der Steuersoftware liegen sensible Finanzdaten. Prüf, wo die Daten gespeichert werden, ob der Anbieter einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung anbietet und wie der Zugriff gesichert ist. Bei Cloud-Lösungen ist der Serverstandort ein Punkt, den du erfragen solltest.
Playbook
So gehst du die Auswahl konkret an
Schritt eins: Anforderungen aufschreiben
Setz dich mit der Person zusammen, die täglich damit arbeitet, und schreibt gemeinsam auf, was das Tool leisten muss. Welche Steuerarten, welche Systeme müssen angebunden werden, wie viele Nutzer, welche Formulare. Diese Liste ist deine Messlatte für jeden Vergleich.
Schritt zwei: Den Steuerberater einbeziehen
Bevor du irgendetwas testest, sprich mit deinem Steuerberater. Frag ihn, mit welchen Formaten und Systemen er arbeitet und was ihm die Übergabe erleichtert. Seine Antwort schränkt deine Auswahl sinnvoll ein.
Schritt drei: Zwei oder drei Kandidaten testen
Wähl aus dem Angebot über diesem Guide zwei oder drei Tools, die zu deiner Liste passen, und test sie in der Probephase mit echten Daten aus einem echten Monat. Lass die Alltagsperson testen, nicht dich.
Schritt vier: Kosten über drei Jahre rechnen
Rechne nicht mit dem Startpreis, sondern mit den Gesamtkosten über drei Jahre, inklusive Zusatzposten, Updates und dem Aufwand für die Einführung. Vergleiche die Kandidaten auf dieser Basis.
Schritt fünf: Ausstieg und Compliance prüfen
Bevor du unterschreibst, test den Datenexport einmal und lass dir schriftlich geben, wie der Anbieter GoBD und Datenschutz abbildet. Erst wenn das steht, ist die Entscheidung reif.
Schritt sechs: Routine festlegen
Nach der Entscheidung leg fest, wer wann Belege einpflegt und wer die Voranmeldung prüft. Die beste Software scheitert an fehlender Routine. Ein fester Wochentag für die Belegerfassung wirkt mehr als jede Funktion.
Häufige Fragen
Was Betriebe uns zu Steuersoftware für Unternehmen am häufigsten fragen
Ersetzt eine Steuersoftware den Steuerberater?
+
Nein, eine Steuersoftware ersetzt den Steuerberater nicht. Sie strukturiert die Vorarbeit, sammelt Belege und bereitet Formulare vor, während der Steuerberater die fachliche Prüfung und Beratung übernimmt. Am besten arbeiten beide zusammen, deshalb solltest du vor dem Kauf mit deinem Berater klären, welche Systeme er einlesen kann.
Worauf muss ich bei der ELSTER-Anbindung achten?
+
Prüf, ob die Software direkt über die ELSTER-Schnittstelle ans Finanzamt übermittelt oder ob du Daten erst exportieren und woanders eingeben musst. Eine direkte Anbindung spart bei jeder Umsatzsteuervoranmeldung Zeit und vermeidet Übertragungsfehler. Test das idealerweise einmal in der Probephase mit echten Daten.
Was bedeutet GoBD für die Auswahl einer Steuersoftware?
+
Die GoBD sind die Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern in elektronischer Form in Deutschland. Sie verlangen unter anderem, dass Buchungen nachvollziehbar, unveränderbar und vollständig sind und Belege revisionssicher abgelegt werden. Lass dir vom Anbieter schriftlich erklären, wie seine Software diese Anforderungen abbildet.
Lohnt sich ein Abo oder ein Einmalkauf?
+
Das hängt von deinem Betrieb ab, aber rechne in beiden Fällen mit den Kosten über mehrere Jahre statt mit dem Startpreis. Beim Einmalkauf zahlst du oft für jede neue Jahresversion erneut, weil sich das Steuerrecht ändert. Ein Abo verteilt die Kosten und enthält meist die Updates, staffelt aber häufig nach Nutzern oder Umfang.
Kann ich meine Daten später zu einem anderen Tool mitnehmen?
+
Das solltest du vor dem Kauf prüfen, denn nicht jede Software bietet einen brauchbaren Export. Test den Datenexport einmal in der Probephase mit echten Daten und schau, in welchem Format die Daten herauskommen. Ein Tool, das dich beim Wechsel sperrt, ist ein ernstes Risiko für die Zukunft.
Funktioniert eine deutsche Steuersoftware auch in Österreich oder der Schweiz?
+
Meistens nicht ohne Weiteres, weil sich die rechtlichen Anforderungen unterscheiden. Österreich nutzt FinanzOnline für die Kommunikation mit der Finanzverwaltung, die Schweiz hat ein eigenes Mehrwertsteuersystem mit kantonalen Unterschieden. Prüf, ob eine Software die Formulare, Fristen und Schnittstellen des jeweiligen Landes tatsächlich abbildet.
Wie viel Aufwand ist die Einführung einer neuen Steuersoftware?
+
Die Einführung ist oft der größte Kostenblock im ersten Jahr, steht aber in keiner Preisliste. Dein Team braucht Zeit zum Umstellen und Einarbeiten, gerade wenn eine Buchhalterin täglich damit arbeitet. Plan diesen Aufwand von Anfang an ein und nutz die Testphase für einen echten Monat statt für Beispieldaten.
Wer sollte die Software in der Demo testen?
+
Die Person, die später täglich damit arbeitet, sollte testen, nicht der Geschäftsführer und nicht der Vertriebler. Wenn deine Buchhalterin nach kurzer Zeit frustriert ist, wird das Tool im Alltag nicht sauber genutzt, egal wie gut die Funktionsliste aussieht. Der praktische Test mit echten Belegen sagt mehr als jede Präsentation.
Käuflich ist ausschließlich die Sichtbarkeit in der gesponserten Zone, immer gekennzeichnet. Die organische Reihenfolge, die Bewertungen und die verifizierten Daten sind nie käuflich und werden serverseitig unabhängig berechnet. Preisangaben tragen Stand und Quelle.