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Unternehmen, die unter die CSRD-Berichtspflicht fallen oder ESG- und Nachhaltigkeitsberichte erstellen müssen
Eine Plattform für Nachhaltigkeitsberichterstattung und Compliance, die Unternehmen bei der Erfüllung von CSRD-Anforderungen unterstützt. Die Software bietet Module für Emissionsmanagement, Risikobewertung und ESG-Offenlegungen.
LeaseWise ist eine Leasing-Management-Software, die den gesamten Leasingprozess abdeckt, von der Kalkulation bis zum Vertragsende. Das System unterstützt Personenwagen, Firmenwagen und Fahrräder sowie verschiedene Leasing-Modelle wie Operational, Financial und Private Lease.
Web-basierte Software für Leasingmakler und Leasinggesellschaften zur Verwaltung von Vertragsanbahnung und Vertragsverwaltung. Die Lösung ermöglicht die komplette Abwicklung von Anfragen über Angebotsstellung bis zur Vertragsverwaltung in einer Anwendung.
Kernfunktionen
Anfragen verwalten und Angebote erstellen
Prüfungsrelevante Dokumente hochladen und bearbeiten
Unterlagen zwischen Makler und Leasinggesellschaft freigeben
Unternehmen und Organisationen mit eigenem Fuhrpark, die ihre Leasingflotte bilanzieren und verwalten müssen
comm.lease ist eine Softwarelösung zur Verwaltung und Bilanzierung von Leasingflotten in Unternehmen. Das Programm lässt sich als Baukasten individuell zusammenstellen und verbindet Daten sowie Prozesse aus verschiedenen Systemen.
Kernfunktionen
Automatisierung von Prozessen im Fuhrparkmanagement
Datensynchronisation und Bündelung
Integration von Drittanbieter-Software
Zentrale Bedienoberfläche für alle Dokumente und Vorgänge
Unternehmen und Institutionen, die Fahrzeuge und Objekte im Bestand verwalten
Die community4you AG bietet eine modular anpassbare ERP-Software für Leasingmanagement an. Die Lösung lässt sich flexibel on Premise oder als Cloud-Variante einsetzen und integriert sich über die eigene open-EIS Plattform in bestehende IT-Umgebungen.
CFOs, Controller, Accountants, Nachhaltigkeitsmanager und Steuerfachleute in größeren Unternehmen und Konzernen
Eine integrierte Cloud-Plattform für Finanzteams, die mit intelligenten Workflows Finanzabschlüsse, Planung und Reporting unterstützt. Die Software verbindet Menschen, Daten und Pläne in einer zentralen Lösung und automatisiert Routineaufgaben wie Fehler- und Datenvalidierung.
Finanzabteilungen von Leasingnehmern und Leasinggebern zur Verwaltung und Bilanzierung von Leasingverträgen nach internationalen und lokalen Standards
Software zur Klassifizierung, Verbuchung und Bilanzierung von Leasingverhältnissen nach IFRS 16 und lokalem Recht wie HGB. Die Lösung bietet eine benutzerfreundliche Oberfläche und ist für Leasingportfolios unterschiedlicher Größe geeignet.
Rechnungsautomatisierung, Vertragsverwaltung, automatisierte Post-Verarbeitung, Fallverwaltung, Beschaffung und Finanzen in Industrie, Banking, Versicherung, Logistik und Healthcare
Doxis ist eine Plattform für intelligente Dokumentenverwaltung und Content Automation, die den gesamten Dokumentenlebenszyklus von der Erfassung bis zur Archivierung auf einer Lösung abbildet. Die Software nutzt künstliche Intelligenz, um Geschäftsprozesse zu automatisieren und Inhalte intelligent zu verarbeiten.
Betriebe, die Leasingverträge nach IFRS 16 bilanzieren und ihre Finanzplanung, Liquidität und Controlling integriert verwalten müssen
Modulare Plattform für Controlling, Planung und Business Intelligence mit speziellem IFRS 16 Modul zur Verwaltung von Leasingverträgen. Du kannst Zahlungsströme abbilden und Leasingverträge im Browser verwalten, ohne separate Speziallösungen nutzen zu müssen.
Anwaltskanzleien, E-Commerce, Vereine, IT-Services, Arztpraxen und weitere Branchen
Online-Buchhaltungssoftware mit KI-gestützter Automatisierung für Anwaltskanzleien und andere Unternehmen. Die cloudbasierte Lösung automatisiert Belegerfassung, Zahlungsmanagement und Buchhaltungsprozesse mit hohem Automatisierungsgrad.
Kernfunktionen
KI-gestützte Belegerkennung und automatisches Zuordnen von Belegen und Zahlungen
Echtzeit-Reports und Dashboard
Bankkontenanbindung und Zahlungsstromverwaltung
Export zu DATEV und Finanzbehörden
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Preis
50 Prozent Rabatt auf den ersten Monat wird erwähnt, kostenlose Testversion verfügbar
Leasinggesellschaften und Finanzdienstleister im Leasing-Sektor
Software für Leasinggesellschaften zur Automatisierung von Risikomanagement-Prozessen. Die Lösung unterstützt Credit Risk Management und Kreditentscheidungen im Leasing-Segment.
Du erhältst eine Software-Lösung zur Abwicklung von Leasing-Prozessen, die auf deine individuellen Anforderungen zugeschnitten wird. Die Lösung ist Teil des Angebots von flc solutions für Finanzdienstleister im Leasing-Bereich.
Steuerberater, Bilanzbuchhalter und Unternehmen für Buchhaltung und Jahresabschluss
RZL bietet eine Buchhaltungssoftware aus Österreich mit speziellen Modulen für Finanzbuchhaltung, Jahresabschluss und Bilanzierung. Die Lösung richtet sich an Steuerberater, Bilanzbuchhalter und Unternehmen und ermöglicht es, Finanzen übersichtlich zu verwalten.
Leasing- und Finanzierungsgesellschaften, die ihre Geschäftsprozesse für Finanzierungen digital abwickeln möchten
Das Unternehmen entwickelt und implementiert Softwarelösungen für Leasing- und Finanzierungsgesellschaften. Die Software bildet Geschäftsprozesse mittels Workflow-Techniken ab und deckt den gesamten Lebenszyklus von Finanzierungsgeschäften ab.
Kernfunktionen
Vertragsverwaltung für Finanzierungsverträge (Leasing, Kredit, Miete, Teilzahlung)
Die Software unterstützt Leasinggesellschaften bei der automatisierten Abwicklung komplexer Risikomanagement-Prozesse. Sie ist Teil der KI-gestützten Risikomanagement-Plattform von SCHUMANN für Finanzdienstleister im Leasing- und Factoring-Bereich.
Leasingunternehmen, Leasing-Makler, Fuhrparkmanagement in verschiedenen Branchen (Arztpraxen, Bauunternehmen, Einzelhandel, Fahrschulen, Pflegedienste, Speditionen)
Cloudbasierte Software zur zentralen Verwaltung von Fahrzeugen, Maschinen und Leasing-Verträgen. Das System ermöglicht automatisierte Vertragserfassung, Angebotsmanagement und digitale Kommunikation mit Kunden und Leasinggesellschaften.
Kernfunktionen
Dashboard mit Überblick über Kennzahlen und Verträge
Unternehmen, die Leasingverhältnisse verwalten und bilanzieren müssen, insbesondere für regulatorische Compliance
Eine Softwarelösung, die Unternehmen hilft, ihre Leasingverhältnisse regelkonform zu verwalten und zu bilanzieren. Die Software berechnet gewinn- und verlustbezogene Kosten, Cashflows und Bilanzparameter für Leasingportfolios.
Banken, Leasinggesellschaften, Factoringgesellschaften und andere Finanzdienstleister für die Verwaltung und Optimierung von Kredit-, Leasing- und Finanzierungsgeschäften
NAVAX Software entwickelt und vertreibt Softwarelösungen für Leasing-, Factoring- und Kreditgeschäfte von Banken und Finanzdienstleistern. Das Unternehmen bietet mehrere Architekturlinien an, darunter das plattformunabhängige Credit Management System (CMS) und Lösungen auf Basis von HENRI oder Microsoft Dynamics.
Kernfunktionen
Credit Management System (CMS) plattformunabhängig
Treasury- und Cash-Management für Finanzteams, Entscheider und Treasurer in Unternehmen
Agicap ist eine KI-gestützte Treasury-Software, die Bank- und Buchhaltungsdaten in einer Plattform vereint und unter anderem E-Invoicing, Zahlungsausführung sowie Cashflow-Prognosen ermöglicht.
Kernfunktionen
Cash-Management und Liquiditätsplanung
E-Invoicing und Zahlungsausführung
Bidirektionale Konnektivität zu Banken, ERPs und Buchhaltungstools
Automatische Bankabstimmung und Buchung von Journalen
Leasing- und Factoringunternehmen sowie Finanzdienstleister, die ein konformes Risikomanagement nach KWG, MaRisk und BAIT aufbauen müssen.
Intelligente Risikomanagement- und Controllingsoftware für Leasing- und Factoringunternehmen. Die Lösung unterstützt beim Risikocontrolling auf Unternehmens-, Kunden- und Kontenebene und gewährleistet Einhaltung aufsichtsrechtlicher Vorgaben.
Leasinggesellschaften, Banken, Factoringgesellschaften und andere Finanzdienstleister für Leasing-, Kredit- und Finanzierungsprozesse
NAVAX Software stellt IT- und Softwarelösungen für Leasing-, Kredit- und Factoringgesellschaften bereit. Das Unternehmen bietet verschiedene Architekturlinien (CMS, HENRI, Microsoft Dynamics) zur Optimierung von Finanzierungsprozessen.
Fuhrpark- und Leasing-Management für private und gewerbliche Betriebe
Plattform zur Verwaltung von Leasing-Fahrzeugen, mit der du Verträge, Kosten, Fristen und Schäden zentral verwaltest. Die Software synchronisiert Fahrzeugdaten automatisch und unterstützt Flottengrößen von einem bis über 500 Fahrzeugen.
Kernfunktionen
Vertragsverwaltung und automatische Synchronisierung
Zentrale Verwaltung von Kosten und Fristen
Schadendokumentation und Verwaltung
Digitale Buchung von Poolfahrzeugen
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Preis
ab 0 € (bis 5 Fahrzeuge dauerhaft kostenlos) oder ab 4,90 € pro Fahrzeug und Monat (Starter-Tarif)
Vertragsverwaltung und Vertragsanalyse für verschiedene Branchen und Abteilungen wie Procurement, Finance, Legal, HR, Vertrieb und Logistik
Cloud-basierte Vertragsmanagement-Software mit KI-gestützter Dokumentenanalyse, die automatisch Verträge auswertet und wichtige Klauseln sowie Fristen hervorhebt. Die Plattform bietet zudem digitale Signaturen, automatisierte Workflows und zentralisierte Vertragsverwaltung mit hoher Datensicherheit.
Kernfunktionen
KI-gestützte Vertragsanalyse und automatische Risikenerkennung
Digitale Signaturen für verschiedene Dateiformate
Fristenmanagement mit automatischen Benachrichtigungen
Multi-Unternehmen-Verwaltung für Konzerne und Holdings
Leasing-Unternehmen und Finanzinstitutionen, die Leasing-Produkte verwalten und ihre digitalen Prozesse optimieren möchten
LeaseTech ist eine Software-Suite für Leasing-Management und digitale Transformation im Leasing-Geschäft. Sie umfasst verschiedene Module für Angebotsverwaltung, Kundenprozesse und Mobile-Anwendungen.
Was eine Software für Leasing-Bilanzierung wirklich leistet
Eine Software für Leasing-Bilanzierung nimmt dir eine Arbeit ab, die in Excel schnell fehleranfällig wird: Sie bildet Leasingverträge über ihre gesamte Laufzeit korrekt in der Buchhaltung ab. Das klingt trocken, ist aber der Kern. Sobald du nach IFRS 16 bilanzierst, musst du für fast jeden Leasingvertrag ein Nutzungsrecht (Right-of-Use-Asset) und eine Leasingverbindlichkeit ansetzen. Die Software rechnet dir den Barwert der künftigen Leasingzahlungen aus, verteilt die Abschreibung des Nutzungsrechts über die Laufzeit und splittet jede Rate in einen Zins- und einen Tilgungsanteil.
Das Entscheidende: Es geht nicht um eine einmalige Rechnung, sondern um eine fortlaufende Fortschreibung. Ein Leasingvertrag verändert sich. Die Laufzeit wird verlängert, eine Rate wird indexiert, ein Fahrzeug geht früher zurück. Jede dieser Änderungen (im Fachjargon "Modification" oder "Remeasurement") zwingt dich zu einer Neuberechnung des Barwerts. Eine gute Software macht daraus einen dokumentierten Vorgang, statt dass du eine Formel in Zeile 340 überschreibst und niemand mehr nachvollziehen kann, warum.
Was die Software nicht ist
Sie ersetzt nicht deine Finanzbuchhaltung und nicht dein ERP. Sie ist eine Fachanwendung, die vorne die Vertragsdaten aufnimmt und hinten die Buchungssätze liefert, die dann ins Hauptbuch fließen. Wenn dir jemand erzählt, das Tool ersetze deinen Steuerberater oder deine Bilanzierungslogik im ERP, sei vorsichtig. Es ist eine Spezialschicht für einen Bereich, den viele ERP-Systeme nur oberflächlich abdecken.
Für wen sich das lohnt
Hast du drei Leasingverträge, brauchst du keine eigene Software. Das rechnest du sauber in einer Tabelle. Ab etwa fünfzehn bis zwanzig laufenden Verträgen, verteilt über verschiedene Vertragsarten (Fuhrpark, IT, Immobilien), wird die manuelle Pflege zum Risiko. Spätestens wenn du für den Konzernabschluss nach IFRS bilanzieren musst oder ein Wirtschaftsprüfer die Herleitung jeder Zahl sehen will, brauchst du ein System, das die Berechnung reproduzierbar macht.
Feature-Deep-Dive
Diese Funktionen zählen im Alltag
Barwertberechnung und Zinssatzverwaltung
Das Herzstück. Die Software muss den Grenzfremdkapitalzinssatz (Incremental Borrowing Rate) sauber verwalten können, weil der bei den meisten Verträgen der maßgebliche Diskontierungszinssatz ist. Achte darauf, dass du unterschiedliche Zinssätze je Laufzeit, Währung und Vertragsart hinterlegen kannst. Ein einziger pauschaler Zinssatz für alles reicht in der Praxis selten.
Umgang mit Vertragsänderungen
Hier trennt sich Spreu von Weizen. Frage in der Demo konkret: Was passiert, wenn eine indexbasierte Rate zum 1. Januar steigt? Wie bildet ihr eine Laufzeitverlängerung ab? Wie eine vorzeitige Rückgabe mit Restwertzahlung? Ein schwaches Tool zwingt dich, den Vertrag zu löschen und neu anzulegen, womit die Historie verloren geht. Ein gutes Tool führt die Änderung als datierten Vorgang und rechnet den Effekt korrekt gegen das Nutzungsrecht.
Buchungssätze und Schnittstellen
Die Software soll dir fertige Buchungssätze liefern, die in dein Hauptbuch passen. Prüfe, ob die Kontenzuordnung frei konfigurierbar ist und ob es eine echte Schnittstelle zu deinem ERP oder deiner Buchhaltung gibt, oder ob du am Ende doch eine CSV exportierst und manuell einliest. Manuelle Exporte sind kein K.o.-Kriterium, aber du solltest wissen, dass sie Arbeit machen.
Reporting und Anhangangaben
IFRS 16 verlangt umfangreiche Anhangangaben: Laufzeitband der Verbindlichkeiten (Fälligkeitsanalyse), Zinsaufwand, Abschreibungen auf Nutzungsrechte, Zugänge. Die Software sollte diese Auswertungen auf Knopfdruck liefern. Lass dir in der Demo genau diesen Anhangreport zeigen, denn den brauchst du zum Jahresabschluss unter Zeitdruck.
Mehrmandantenfähigkeit und Konsolidierung
Wenn du mehrere Gesellschaften bilanzierst, brauchst du eine saubere Mandantentrennung und idealerweise eine Sicht über alle Gesellschaften. Prüfe, ob konzerninterne Leasingverträge korrekt behandelt werden können, weil die im Konzernabschluss anders laufen als im Einzelabschluss.
Parallele Rechnungslegung
Viele Betriebe müssen gleichzeitig nach HGB und IFRS bilanzieren. Nach HGB gilt die Trennung in Operating- und Finanzierungsleasing weiter, nach IFRS nicht. Eine brauchbare Software führt beide Sichten parallel aus denselben Vertragsdaten, ohne dass du alles doppelt pflegst.
Entscheidungshilfe
Worauf du bei der Auswahl achten solltest
Lass die richtige Person testen
Lass die Software in der Demo von der Person bedienen, die später täglich damit arbeitet, nicht vom Geschäftsführer und nicht vom Vertriebler des Anbieters. Gib dieser Person einen echten Vertrag aus deinem Bestand und lass sie ihn von Anfang bis zur ersten Buchung anlegen. Du merkst in zwanzig Minuten, ob die Bedienung durchdacht ist oder ob an jeder Ecke ein Feld fehlt.
Prüfe die Nachvollziehbarkeit
Ein Wirtschaftsprüfer will sehen, wie eine Zahl zustande kommt. Frage: Kann ich zu jeder Verbindlichkeit die komplette Berechnungshistorie einsehen? Gibt es einen Änderungsprotokoll, das zeigt, wer wann was geändert hat? Ohne diese Revisionssicherheit hast du bei der Prüfung ein Problem.
Datenmigration ernst nehmen
Wie kommen deine bestehenden Verträge ins System? Wenn du fünfzig laufende Verträge hast, willst du sie nicht einzeln abtippen. Frage nach einer Importvorlage und nach Unterstützung bei der Ersterfassung. Kläre auch, ob laufende Verträge mit ihrer Resthistorie übernommen werden können, nicht nur als Neuvertrag ab heute.
Anbieterstabilität
Eine Bilanzierungssoftware ist ein System, das du über Jahre nutzt. Frage, wie oft die Software an neue Standards angepasst wird und wie der Support erreichbar ist. Ein Anbieter, der zum Jahresabschluss nicht ans Telefon geht, ist ein echtes Risiko, weil deine kritische Phase genau dann liegt.
Das sagt unser Experte zu Software für Leasing-Bilanzierung
Markus Laue, Gründer von Toolfolio
Der Fehler, den ich am häufigsten sehe, ist die Auswahl durch die falsche Person. Der Geschäftsführer schaut sich zwei Demos an, findet die Oberfläche schön und unterschreibt. Dann sitzt die Buchhaltung ein halbes Jahr später da und merkt, dass jede Index-Anpassung drei Umwege braucht und der Anbieter zum Jahresabschluss nicht erreichbar ist. Ich sage jedem Betrieb: Lass die Person testen, die später täglich damit arbeitet, und gib ihr einen echten, komplizierten Vertrag. Alles andere ist eine Entscheidung mit verbundenen Augen.
Total Cost of Ownership
Übliche Preismodelle bei Software für Leasing-Bilanzierung
Konkrete Preise nenne ich hier bewusst nicht, weil sie stark schwanken und schnell veralten. Wichtiger ist, dass du die Kostenstruktur verstehst, damit dich später nichts überrascht.
Die üblichen Modelle
Die meisten Anbieter rechnen als Software as a Service mit einer jährlichen oder monatlichen Gebühr. Die Bemessung läuft oft über die Anzahl der Verträge, über die Zahl der Gesellschaften (Mandanten) oder über die Zahl der Nutzer. Manche kombinieren das. Rechne durch, wie sich die Kosten entwickeln, wenn dein Vertragsbestand wächst, denn ein Modell, das pro Vertrag abrechnet, kann bei einem großen Fuhrpark teuer werden.
Die Kosten neben dem Lizenzpreis
Der Lizenzpreis ist selten die ganze Wahrheit. Rechne mit:
Einrichtung und Migration: Die Ersterfassung deiner Bestandsverträge kostet Zeit oder Geld, oft beides. Frage, ob das im Preis enthalten ist.
Schulung: Deine Buchhaltung muss das Tool bedienen können. Kläre, ob Schulung inklusive ist.
Schnittstellen: Die Anbindung an dein ERP ist manchmal ein separates Projekt mit eigenem Preisschild.
Support: Prüfe, ob Support im Preis steckt oder ob nur ein Basispaket enthalten ist und du für schnelle Hilfe extra zahlst.
Der versteckte Kostenblock
Der größte Kostenfaktor ist oft nicht die Software, sondern die interne Zeit. Eine Software, die schlecht bedienbar ist, kostet dich jeden Monat Stunden. Rechne den Aufwand deiner Buchhaltung mit, wenn du zwei Angebote vergleichst. Das billigere Tool ist nicht das günstigere, wenn es doppelt so lange in der Bedienung dauert.
Aus der Praxis
Fehler, die in der Praxis wirklich passieren
Verträge zu spät erfassen
Ein Klassiker: Ein neuer Leasingvertrag wird unterschrieben, landet in einem Ordner und wird erst zum Jahresabschluss ins System gebracht. Dann fehlen unterjährig die Buchungen und du korrigierst im Nachhinein. Baue einen Prozess, bei dem jeder neue Vertrag sofort erfasst wird, am besten gekoppelt an die Vertragsunterschrift oder den Rechnungseingang.
Die Laufzeit falsch einschätzen
Die Laufzeit ist unter IFRS 16 nicht einfach die Grundmietzeit. Verlängerungsoptionen, die du mit hinreichender Sicherheit ziehen wirst, gehören in die Laufzeit hinein. Viele setzen hier nur die feste Grundlaufzeit an und liegen damit falsch. Kläre für jede Vertragsart eine Regel, wie ihr Optionen bewertet, und dokumentiere sie.
Index-Anpassungen vergessen
Bei indexierten Verträgen (etwa an einen Verbraucherpreisindex gekoppelt) ändert sich die Rate im Laufe der Zeit. Wer diese Anpassung nicht nachpflegt, hat eine falsche Verbindlichkeit in der Bilanz. Das fällt oft erst bei der Prüfung auf. Führe eine Liste aller indexierten Verträge und einen festen Termin, an dem du die Anpassungen prüfst.
Kurzläufer und geringwertige Leasingobjekte durcheinanderbringen
IFRS 16 erlaubt Erleichterungen für kurzfristige Leasingverhältnisse und für geringwertige Leasingobjekte. Diese Wahlrechte musst du bewusst und konsistent ausüben. In der Praxis sehe ich, dass mal so und mal so entschieden wird, ohne dass es jemand dokumentiert. Lege deine Bilanzierungsrichtlinie einmal fest und halte dich daran.
Excel parallel weiterführen
Der teuerste Fehler: Die Software ist da, aber jemand pflegt aus Gewohnheit noch eine Excel-Liste nebenher. Dann hast du zwei Wahrheiten und keine davon stimmt ganz. Entscheide dich für das System und schalte die Parallelwelt konsequent ab.
Compliance
Rechtliche Anforderungen in DACH
IFRS 16 als Treiber
Der maßgebliche Standard für die kapitalmarktorientierte und die konzernrechnungslegende Ebene ist IFRS 16. Er verlangt, dass Leasingnehmer nahezu alle Leasingverhältnisse in der Bilanz ansetzen, mit Nutzungsrecht und Leasingverbindlichkeit. Die frühere Trennung in bilanzneutrales Operating-Leasing und bilanzwirksames Finanzierungsleasing ist auf der Leasingnehmerseite unter IFRS entfallen. Wer nach IFRS bilanziert, kommt an einer sauberen Systematik kaum vorbei.
HGB in Deutschland
Nach dem deutschen Handelsgesetzbuch gilt weiterhin die wirtschaftliche Zurechnung. Entscheidend ist, wem das Leasingobjekt wirtschaftlich zuzurechnen ist, was sich stark an den steuerlichen Leasingerlassen orientiert. Die Trennung in Operating- und Finanzierungsleasing bleibt hier bestehen. Wenn du sowohl HGB als auch IFRS abbilden musst, brauchst du eine Software, die beide Welten aus denselben Daten führt.
Österreich und Schweiz
In Österreich gilt das UGB mit einer wirtschaftlichen Betrachtungsweise, die dem HGB ähnelt. In der Schweiz ist das Obligationenrecht die Grundlage, daneben nutzen viele Unternehmen Swiss GAAP FER oder IFRS. Die Grundlogik der Zurechnung bleibt vergleichbar, die Details unterscheiden sich. Wenn du grenzüberschreitend bilanzierst, prüfe, ob die Software die jeweiligen nationalen Anforderungen abbildet, statt das zu unterstellen.
Nachvollziehbarkeit und Aufbewahrung
Unabhängig vom Standard gilt: Deine Buchführung muss nachvollziehbar und nachprüfbar sein, und die relevanten Unterlagen unterliegen den handels- und steuerrechtlichen Aufbewahrungsfristen. Für die Software heißt das, dass Berechnungen reproduzierbar sein müssen und Änderungen protokolliert werden. Kläre mit deinem Wirtschaftsprüfer früh, welche Nachweise er sehen will, und prüfe, ob die Software sie liefert.
Ein Hinweis: Dieser Text ersetzt keine Beratung durch Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer. Die konkrete Bilanzierung deiner Verträge klärst du mit fachkundiger Begleitung.
Playbook
So gehst du die Auswahl konkret an
Schritt 1: Bestand aufnehmen
Mach eine Liste aller laufenden Leasingverträge mit Vertragsart, Laufzeit, Rate, Zinssatz und Besonderheiten wie Indexierung oder Verlängerungsoptionen. Diese Liste ist die Grundlage für alles Weitere. Sie zeigt dir auch, wie groß dein tatsächlicher Bedarf ist.
Schritt 2: Anforderungen festlegen
Schreibe auf, was du brauchst: Nur IFRS oder auch HGB? Eine Gesellschaft oder mehrere? Welche Schnittstelle zu deinem ERP? Welche Vertragsarten (Fuhrpark, IT, Immobilien) musst du abbilden? Diese Liste trennt schnell die passenden von den unpassenden Anbietern.
Schritt 3: Zwei bis drei Anbieter in die Demo holen
Mehr als drei brauchst du nicht, sonst verlierst du den Vergleich. Gib jedem Anbieter denselben echten Testvertrag und lass ihn dir vom Anfang bis zum Buchungssatz vorführen. Nimm einen komplizierten Vertrag, nicht den einfachsten, den du hast.
Schritt 4: Die kritischen Fragen stellen
Frage in jeder Demo: Wie bildet ihr eine Laufzeitverlängerung ab? Wie eine Index-Anpassung? Wie eine vorzeitige Rückgabe? Wo sehe ich die Berechnungshistorie? Wie kommen meine Bestandsverträge ins System? Wenn ein Anbieter bei diesen Fragen ausweicht, weißt du genug.
Schritt 5: Referenz und Vertrag prüfen
Bitte um einen Kontakt zu einem Betrieb ähnlicher Größe, der die Software nutzt. Frag dort nach dem Support in der Jahresabschlussphase. Prüfe im Vertrag die Kündigungsfristen und was mit deinen Daten passiert, wenn du wechselst. Ein Datenexport in einem lesbaren Format sollte selbstverständlich sein.
Schritt 6: Klein starten
Wenn möglich, beginne mit einer Teilmenge deiner Verträge oder einer Testphase, bevor du den gesamten Bestand migrierst. So merkst du im echten Betrieb, ob das Tool hält, was die Demo versprochen hat, ohne dass gleich dein ganzer Abschluss davon abhängt.
Häufige Fragen
Was Betriebe uns zu Software für Leasing-Bilanzierung am häufigsten fragen
Ab wann lohnt sich eine Software für Leasing-Bilanzierung?
+
Bei nur wenigen Leasingverträgen reicht eine saubere Tabellenkalkulation. Ab etwa fünfzehn bis zwanzig laufenden Verträgen oder wenn du nach IFRS für einen Konzernabschluss bilanzieren musst, wird die manuelle Pflege zum Fehlerrisiko. Spätestens wenn ein Wirtschaftsprüfer die Herleitung jeder Zahl nachvollziehen können muss, ist eine spezialisierte Software sinnvoll.
Was ist der Unterschied zwischen IFRS 16 und HGB bei der Leasingbilanzierung?
+
Nach IFRS 16 setzt der Leasingnehmer nahezu alle Leasingverhältnisse mit einem Nutzungsrecht und einer Leasingverbindlichkeit in der Bilanz an. Nach HGB gilt weiterhin die wirtschaftliche Zurechnung mit der Trennung in Operating- und Finanzierungsleasing. Wenn du beide Standards abbilden musst, brauchst du eine Software, die beide Sichten aus denselben Vertragsdaten führt.
Kann ich Leasingbilanzierung nicht einfach in Excel machen?
+
Bei sehr wenigen und einfachen Verträgen ist das möglich. Sobald Vertragsänderungen wie Laufzeitverlängerungen oder Index-Anpassungen dazukommen, wird Excel schnell unübersichtlich und fehleranfällig. Vor allem fehlt die revisionssichere Historie, die ein Wirtschaftsprüfer sehen will, weshalb bei wachsendem Bestand eine spezialisierte Software vorzuziehen ist.
Wie werden meine bestehenden Verträge in eine neue Software übernommen?
+
Die meisten Anbieter stellen eine Importvorlage bereit, über die du Bestandsverträge einliest, statt sie einzeln abzutippen. Kläre vor dem Kauf, ob laufende Verträge inklusive ihrer bisherigen Historie übernommen werden können und ob der Anbieter bei der Ersterfassung unterstützt. Die Migration ist oft aufwendiger als gedacht, deshalb solltest du sie früh einplanen.
Was kostet eine Software für Leasing-Bilanzierung?
+
Die Preise schwanken stark und hängen meist von der Zahl der Verträge, Gesellschaften oder Nutzer ab. Neben dem Lizenzpreis solltest du Kosten für Einrichtung, Migration, Schulung, Schnittstellen und Support einkalkulieren. Der größte versteckte Kostenblock ist oft die interne Arbeitszeit, denn ein schwer bedienbares Tool kostet jeden Monat Stunden.
Muss die Software eine Schnittstelle zu meinem ERP haben?
+
Idealerweise ja, damit die Buchungssätze automatisch ins Hauptbuch fließen. Manche Tools bieten nur einen Export als CSV, den du manuell einliest, was zusätzlichen Aufwand bedeutet. Prüfe in der Demo, wie die Buchungssätze konkret in dein System kommen und ob die Kontenzuordnung frei konfigurierbar ist.
Wie geht die Software mit Vertragsänderungen um?
+
Eine gute Software führt Änderungen wie Laufzeitverlängerungen, Index-Anpassungen oder vorzeitige Rückgaben als datierten Vorgang und berechnet den Effekt auf Nutzungsrecht und Verbindlichkeit korrekt neu. Ein schwaches Tool zwingt dich, den Vertrag zu löschen und neu anzulegen, wodurch die Historie verloren geht. Frage genau danach in der Demo, denn Änderungen sind der Alltag.
Ersetzt die Software meinen Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer?
+
Nein. Die Software rechnet und dokumentiert, sie trifft aber keine Bilanzierungsentscheidungen für dich. Fragen wie die Bewertung von Verlängerungsoptionen oder die Ausübung von Wahlrechten klärst du mit fachkundiger Begleitung. Kläre früh mit deinem Prüfer, welche Nachweise er sehen will, und prüfe, ob die Software sie liefert.
Käuflich ist ausschließlich die Sichtbarkeit in der gesponserten Zone, immer gekennzeichnet. Die organische Reihenfolge, die Bewertungen und die verifizierten Daten sind nie käuflich und werden serverseitig unabhängig berechnet. Preisangaben tragen Stand und Quelle.