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Banken, Fintech-Unternehmen, Zahlungsdienstleister, E-Geld-Institute, Kryptounternehmen, Marktplätze und andere Unternehmen, die Fintech-Produkte starten oder modernisieren möchten
Eine modulare Software-Suite für schnelle Launches von Fintech-Produkten mit Zugriff auf Quellcode. Die Plattform ermöglicht Kreditkartenausgabe, digitale Geldbörsen, Zahlungsverarbeitung und weitere Banking-Funktionen.
Retail, Hospitality, Gastronomie und weitere Branchen, die Zahlungen über verschiedene Kanäle akzeptieren müssen
Eine Plattform für mobile und omnichannel Zahlungsabwicklung, die verschiedene Verkaufskanäle und Zahlungsarten verbindet. Das System ermöglicht es Betrieben, Zahlungen online, am Point of Sale und unterwegs zu akzeptieren.
Unternehmen aus verschiedenen Branchen wie Online-Einzelhandel, Fintech, Gaming, Marktplätze und Zahlungssysteme nutzen die Lösung zur Zahlungsabwicklung.
Eine Digital-Wallet-Lösung, mit der Kunden Zahlungen orchestrieren und verwalten können. Das System unterstützt sowohl Fiat- als auch Kryptowährungen in einem einheitlichen System.
Kernfunktionen
Verwaltung von Fiat- und Kryptowährungen in einem System
Multi-Währungs-Konten mit interner Währungsumrechnung
Zahlungsorchestrierung durch einen technischen Partner
Einzelhandel, Fashion und Lifestyle, Gastronomie, Lebensmittel (FMCG/CPG), Apotheken und Supermärkte für Kundenengagement und Verkaufsförderung
Litecard ist eine Marketingplattform, mit der du Angebote, Loyalty-Karten und Membership-Pässe direkt in Apple Wallet und Google Wallet erstellst und verwaltest. Du kannst damit Push-Benachrichtigungen und personalisierte Inhalte an Kunden senden, ohne eine separate App zu entwickeln.
Kernfunktionen
Erstellung von Wallet-basierten Angeboten und Gutscheinen
Order-Tracking mit Live-Updates für Apple Wallet
Umwandlung von Loyalitätskarten und Membership-Pässen in digitale Wallets
Walletmaker-Tool zur schnellen Erstellung von Mobile-Wallet-Pässen
Retail, Reisen und Gastgewerbe, digitale Medien, SaaS-Plattformen, Finanzdienstleistungen
Adyen ist eine Plattform für Zahlungsverkehr und Finanzprodukte, die es Unternehmen ermöglicht, Zahlungen zu akzeptieren, Auszahlungen zu verarbeiten und digitale Wallets anzubieten. Die Lösung unterstützt mehrere Kanäle und Zahlungsmethoden über eine zentrale Schnittstelle.
Kernfunktionen
Akzeptanz von Zahlungen über verschiedene Kanäle
Globale Auszahlungen und Geldtransfers
Eingebettete Finanzprodukte wie Kartenvergabe und Konten
Kryptowährungs- und digitale Vermögensanlage für Privatnutzer und Unternehmen
Bitpanda ist eine Investitionsplattform, auf der du Kryptowährungen, Edelmetalle und Aktien kaufen und verkaufen kannst. Die Vision Wallet ermöglicht dir den Zugang zu Web3-Anwendungen und der regulierten Vision Chain.
Mobile Zahlungen, digitale Dokumentenverwaltung, kontaktloses Bezahlen
Google Wallet ist eine digitale Geldbörse-App, mit der du Kreditkarten, Kundenkarten, Bordkarten, Tickets, Geschenkkarten und digitale Autoschlüssel auf deinem Smartphone speichern und verwalten kannst. Die App ermöglicht mobiles Bezahlen an Orten, die Google Pay akzeptieren.
Sichere Speicherung und Verwaltung von Kryptowährungen und digitalen Vermögenswerten für Privatnutzer
Eine Hardware-Wallet-Lösung für die sichere Verwaltung von Kryptowährungen, bei der deine privaten Schlüssel verschlüsselt auf physischen NFC-Karten gespeichert werden. Du verwaltest deine Vermögenswerte über eine mobile App und kannst Transaktionen mit einem Tap durchführen.
Kernfunktionen
Unterstützt über 14.100 Token auf 90+ Blockchains
Nicht-verwahrte Lösung ohne externe Kontrolle
Seedlose Aktivierung mit optionaler Recovery-Phrase
Verwaltung und Verwendung von Kryptowährungen und Fiatgeld im mobilen Alltag
Krak ist eine Mobile Wallet von Kraken, mit der du Krypto und Bargeld senden, ausgeben und vermehren kannst. Die Anwendung bietet eine integrierte Karte mit Cashback-Möglichkeiten.
Finanzinstitute, Banken, Neo-Banken und Retailer, die digitale Zahlungsservices anbieten möchten
Eine cloudbasierte Plattform zum Aufbau proprietärer digitaler Geldbörsen, mit der du Käufer und Verkäufer auf verschiedenen Geräten und Plattformen verwalten kannst. Die Lösung ermöglicht es dir, mit bekannten Wallet-Anbietern zu konkurrieren.
Einzelhandel, Dienstleistungen und andere Betriebe, die Zahlungen von Kunden akzeptieren und ihre Finanzen verwalten müssen
Eine Zahlungs- und Business-Plattform, mit der du Kartenzahlungen vor Ort und online akzeptierst, dein Geschäftskonto verwaltest und Transaktionen überwachst. Du kannst Kartenterminals nutzen oder dein Smartphone mit Tap to Pay-Funktion als Kartenleser einsetzen.
Kernfunktionen
Kartenterminals (myPOS Flex, myPOS Ultra GC) für stationäre und mobile Zahlungen
Finanzinstitute, Neo-Banks und Zahlungsdienstleister, die ihre eigene digitale Wallet-Lösung aufbauen möchten
Eine Cloud-native Plattform zum Aufbau von proprietären digitalen Wallets, mit der du dich gegen etablierte Anbieter wie PayPal oder Alipay behaupten kannst. Die Lösung unterstützt die Verwaltung von Käufern und Verkäufern auf verschiedenen Geräten und Plattformen.
Retail, Hospitality, Gaming, Finanzdienstleistungen, Travel, Bildung und weitere Branchen
Trust Payments stellt eine omnichannel Zahlungsplattform bereit, die mobile Zahlungen, Point-of-Sale-Transaktionen und Online-Zahlungen über verschiedene Geräte und Kanäle ermöglicht. Die Lösung verbindet Technologie, Daten und Banking-Services für einheitliche Commerce-Erlebnisse.
Einzelhandel, Gastgewerbe, Lebensmittel und Getränke, Online-Handel, Einzelunternehmer
Eine Zahlungsplattform, mit der Betriebe über 30 Zahlungsmethoden akzeptieren können, darunter Mobile Wallets wie Alipay, WeChat Pay und UnionPay. Die Lösung unterstützt sowohl In-Store-Zahlungen als auch Online-Transaktionen.
Kernfunktionen
POS-Terminal für Kartenzahlungen und mobile Geldbörsen
SoftPOS auf Smartphone für kontaktlose Transaktionen
Finanzen, Telekommunikation, eCommerce, Gaming und Gambling für Identifizierungs- und Signaturrprozesse
AUTHADA ist eine Plattform für digitale Identifizierung und rechtssichere elektronische Signaturen mit Smartphone und Ausweisdokumenten. Sie bietet mehrere Module für Online-Identifikation, digitales Signieren und vor-Ort-Prozesse, die Unternehmen in Finanzen, Telekommunikation und eCommerce einsetzen.
Kernfunktionen
Online-Identifizierung mittels eID und Smartphone
Digitale Signaturen für rechtssichere Dokumentenunterzeichnung
Vor-Ort-KYC-Prozess für schnellere Legitimationsprüfung
Privatpersonen und Unternehmen zur Verwaltung und zum Handel von digitalen Vermögenswerten sowie zur alltäglichen Zahlung über die Visa-Karte
Bitpanda ist eine regulierte Plattform für den Handel und die Verwaltung digitaler Vermögenswerte wie Kryptowährungen, Edelmetalle und Aktien. Die Plattform bietet eine integrierte Wallet-Lösung sowie eine Visa-Karte mit Cashback-Funktion an.
Kernfunktionen
Vision Wallet für Web3-Zugang
Bitpanda Card mit BTC-Cashback
Kryptowährungshandel mit bis zu 10x Leverage
Sparplan-Funktionalität
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0% Einzahlungsgebühren, 1 Euro pro Trade für Aktien und ETFs
Banken, digitale Banken, Fintechs, Telekommunikationsunternehmen, Kryptounternehmen und Zahlungsdienstleister, die Kartenprogramme und Zahlungslösungen aufbauen oder skalieren möchten
Eine Plattform zur Erstellung und Skalierung von Kartenvergabetechnologie für Finanzinstitute. Sie ermöglicht es Banken und Fintechs, verschiedene Kartenprodukte inklusive virtueller Karten und digitaler Wallets zu entwickeln und bereitzustellen.
Sichere Verwaltung und Verwahr von Kryptowährungen und digitalen Vermögenswerten für DeFi- und Web3-Anwendungen
Eine Kryptowährungs-Wallet-Anwendung und Web3-Gateway zur sicheren Verwaltung digitaler Vermögenswerte. Die Software ermöglicht es dir, verschiedene Kryptowährungen zu verwalten und mit dezentralen Anwendungen zu interagieren.
Eine Cloud-Plattform, mit der Unternehmen digitale Pässe für Apple Wallet, Google Wallet und Samsung Wallet erstellen und verwalten können. Die Lösung ermöglicht es, Gutscheine, Loyalitätskarten, Eintrittskarten und weitere Pässe direkt an Kundensmariphones zu übermitteln.
Kernfunktionen
Visueller Editor für Wallet-Pässe
Push-Benachrichtigungen und dynamische Inhaltsanpassung
Standort- und zeitbasierte Mitteilungen
Suchfunktion und Zielgruppensegmentierung
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Kostenlos testen, Bezahlung über Stripe, PayPal und Sofort-Banking möglich
Privatpersonen, Expatriates, Reisende, Freiberufler, Startups, kleine Unternehmen, Banken und Finanzplattformen
Digitales Konto mit integrierter Geldbörse für internationale Geldtransfers und tägliche Zahlungen in über 40 Währungen. Bietet Debitkarten, Multi-Currency-Funktionen und sichere Verwaltung von Auslandskonten.
Kernfunktionen
Internationale Geldtransfers mit niedrigen Gebühren
Multi-Currency-Debitkarte für 150+ Länder
Globale IBANs und Bankverbindungen
Verzinste Guthaben durch Wise Assets
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Gebührenmodell basierend auf Transfergröße und Währung; kostenlos kostenloses Konto möglich, Zinssatz 3,32% variabel auf Guthaben
Nuvei stellt eine Zahlungsinfrastruktur-Plattform bereit, mit der Betriebe über 700 verschiedene Zahlungsoptionen akzeptieren und abwickeln können. Die Lösung unterstützt Ein- und Auszahlungen, internationale Zahlungsabwicklung sowie mehrere Zusatzfunktionen wie Betrugsprävention und Gebührenverwaltung.
Eine intelligente Geldbörse, die praktische Aufbewahrung mit fortschrittlichen Sicherheitsfunktionen verbindet. Die Wiseward wird als Limited Edition angeboten und in der EU hergestellt.
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Praktische Aufbewahrung
Fortgeschrittene Sicherheitsfunktionen
Intelligente Technologie
In EU hergestellt
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99,00 USD (Preorder mit 50% Rabatt), regulär 198,00 USD
Eine Mobile Wallet ist im Kern eine App, die Zahlungsmittel, Karten und teilweise auch Ausweise oder Tickets digital auf dem Smartphone bündelt. Statt die Plastikkarte aus dem Portemonnaie zu ziehen, hältst du das Handy oder die Uhr an das Terminal, und die Zahlung läuft über NFC. So weit die einfache Erklärung. Im Betrieb ist die Sache aber selten so einfach, weil eine Mobile Wallet an zwei sehr unterschiedlichen Enden auftaucht.
Das erste Ende ist die Kundensicht: Deine Kundschaft zückt das Handy und bezahlt kontaktlos. Das zweite Ende, und das ist für dich als Betrieb das eigentlich relevante, ist die Frage, ob dein Kassensystem oder dein Terminal diese Zahlungen überhaupt sauber annimmt, verbucht und in die Buchhaltung überträgt. Eine Wallet ist also kein isoliertes Werkzeug, sondern ein Baustein in einer Kette aus Terminal, Zahlungsdienstleister, Kassensoftware und Buchhaltung.
Dazu kommt eine dritte Bedeutung, die oft durcheinandergeht: Es gibt Wallets, die primär als Zahlungsverfahren für deine Kundschaft gedacht sind, und es gibt Wallet-Funktionen, die du selbst als Unternehmen nutzt, etwa um Firmenkarten digital auszugeben oder Ausgaben pro Mitarbeiter zu bündeln. Kläre für dich vorab, welche der beiden Richtungen du eigentlich meinst, weil sich Auswahlkriterien und Kosten stark unterscheiden.
Der Unterschied zwischen Wallet, Bezahlverfahren und Kartennetz
Eine Wallet speichert die Karte, das Kartennetz wickelt die Transaktion ab, und das Bezahlverfahren ist die Methode am Terminal. In der Praxis vermischen Anbieter diese Ebenen im Marketing. Für dich zählt, dass eine Wallet fast nie ein eigenes Konto ist, sondern meist eine bestehende Karte oder ein bestehendes Konto abbildet. Wenn dir jemand eine Wallet als Ersatz für dein Geschäftskonto verkaufen will, hör genau hin, was da wirklich dahintersteht.
Feature-Deep-Dive
Diese Funktionen zählen im Alltag
Viele Funktionslisten lesen sich beeindruckend und sind im Alltag trotzdem egal. Ich gehe hier auf die Punkte ein, die im Betrieb tatsächlich einen Unterschied machen.
Akzeptanzbreite
Die wichtigste Frage: Welche Wallets und Karten kann dein Terminal annehmen? Es nützt dir nichts, wenn eine Wallet technisch modern ist, aber deine Kundschaft ein anderes System nutzt. Prüfe, welche gängigen NFC-Verfahren dein Terminal unterstützt, und nicht nur, welche eine einzelne Wallet abdeckt.
Abrechnungsgeschwindigkeit und Sichtbarkeit
Wie schnell landet das Geld auf deinem Konto, und wie transparent siehst du die einzelnen Transaktionen? Manche Systeme buchen gesammelt, manche einzeln. Für die Kontrolle deiner Kasse macht das einen großen Unterschied. Achte darauf, ob du jede Transaktion einzeln nachvollziehen kannst oder nur einen Sammelbetrag pro Tag bekommst.
Rückerstattungen und Stornos
Ein unterschätztes Feature. Wie einfach kannst du eine Wallet-Zahlung stornieren oder teilweise zurückerstatten? Bei manchen Konstellationen ist das ein Klick, bei anderen musst du über einen Umweg gehen. Lass dir das in der Demo konkret zeigen, mit einer echten Rückabwicklung, nicht nur mit einem Screenshot.
Anbindung an Kasse und Buchhaltung
Hier entscheidet sich, ob die Wallet dir Arbeit spart oder Arbeit macht. Wenn Wallet-Zahlungen automatisch mit der richtigen Zuordnung in deiner Kassensoftware und später in der Buchhaltung landen, gut. Wenn du am Monatsende Beträge von Hand zusammensuchst und zuordnest, hast du ein Problem eingekauft.
Offline-Verhalten
Was passiert, wenn das Internet ausfällt? Kann das Terminal Wallet-Zahlungen zwischenspeichern, oder steht der Verkauf still? Gerade an Standorten mit wackeligem Netz ist das entscheidend.
Belegausgabe
Bekommt deine Kundschaft einen digitalen Beleg, und erfüllt dieser die Anforderungen an einen ordnungsgemäßen Kassenbon? Das klingt nebensächlich, wird aber bei einer Prüfung schnell wichtig.
Entscheidungshilfe
Worauf du bei der Auswahl achten solltest
Lass die Person testen, die später kassiert
Der klassische Fehler: Der Chef sieht sich die Demo an, findet sie schick, und die Kraft an der Kasse bekommt das System erst am ersten Arbeitstag in die Hand. Lass die Software oder das Terminal in der Demo von genau der Person bedienen, die später jeden Tag damit arbeitet. Wenn diese Person nach fünf Minuten unsicher ist, hast du deine Antwort.
Prüfe die ganze Kette, nicht nur die Wallet
Eine Wallet steht nie allein. Frag dich: Terminal vorhanden oder neu? Zahlungsdienstleister schon gebunden oder frei? Kassensystem kompatibel? Buchhaltung angebunden? Wenn ein Glied der Kette nicht passt, kippt die ganze Entscheidung.
Vertragsbindung und Ausstieg
Schau dir an, wie lange du gebunden bist und wie du wieder rauskommst. Bei Terminals gibt es oft Mietmodelle mit langer Laufzeit. Kläre vor der Unterschrift, was passiert, wenn du in einem Jahr wechseln willst, und ob du deine Transaktionsdaten mitnehmen kannst.
Support in deiner Sprache und zu deinen Zeiten
Wenn am Samstagnachmittag das Terminal keine Wallet-Zahlungen mehr annimmt und du niemanden erreichst, verlierst du Umsatz. Frag konkret nach den Support-Zeiten und ob es eine Nummer gibt, die ein Mensch abnimmt, nicht nur ein Ticketsystem mit Antwort in zwei Tagen.
Skalierung
Überleg, wie es in zwei Jahren aussieht. Ein zweiter Standort, mehr Kassen, saisonale Spitzen: Kann das System mitwachsen, und was kostet das dann? Ein System, das für einen kleinen Betrieb günstig ist, kann bei Wachstum teuer werden.
Das sagt unser Experte zu Mobile Wallets
Markus Laue, Gründer von Toolfolio
Der Fehler, den ich am häufigsten sehe: Es wird nur auf die Transaktionsgebühr geschaut, weil die im Vergleich am griffigsten wirkt. Dabei stecken die eigentlichen Kosten in der Grundgebühr, in den Auszahlungen und vor allem in der Zeit, die jeden Monat für die Zuordnung in der Buchhaltung draufgeht. Ich habe Betriebe erlebt, die mit dem vermeintlich günstigsten Anbieter am Jahresende teurer und mit mehr Handarbeit dastanden. Rechne immer die Gesamtsumme über ein Jahr, mit deinem echten Volumen, und beziehe deine Buchhaltung vor der Unterschrift ein, nicht danach.
Total Cost of Ownership
Übliche Preismodelle bei Mobile Wallets
Beim Thema Kosten wird es unübersichtlich, weil selten ein einzelner Preis dranhängt, sondern mehrere Kostenarten zusammenkommen. Ich nenne dir bewusst keine Zahlen, weil die stark von Branche, Volumen und Anbieter abhängen. Wichtiger ist, dass du alle Kostenarten kennst und danach fragst.
Transaktionsgebühren
Der Klassiker: Pro Zahlung fällt ein Anteil an, oft als Prozentsatz vom Umsatz, manchmal plus ein fester Betrag pro Transaktion. Frag nach, ob dieser Satz für alle Karten und Wallets gleich ist oder ob bestimmte Verfahren teurer sind. Genau hier verstecken sich die Unterschiede.
Hardware
Terminals kannst du oft kaufen oder mieten. Kauf bedeutet einmalige Ausgabe, Miete bedeutet laufende Kosten und meist eine Bindung. Rechne beide Varianten über die geplante Nutzungsdauer durch, nicht nur den ersten Monat.
Grundgebühren und Softwarelizenzen
Manche Anbieter verlangen eine monatliche Grundgebühr unabhängig vom Umsatz. Bei geringem Volumen kann diese Grundgebühr den größten Kostenblock ausmachen. Achte darauf, ob die Gebühr pro Terminal oder pro Standort anfällt.
Versteckte Nebenkosten
Hier sitzt der Ärger: Gebühren für Auszahlungen, für Rückerstattungen, für Chargebacks, für Zusatzmodule oder für den Datenexport in die Buchhaltung. Frag ausdrücklich nach der vollständigen Preisliste und nicht nur nach dem beworbenen Hauptpreis.
Die eigentlichen Kosten: deine Zeit
Der größte versteckte Posten ist oft die Zeit, die du und dein Team für Einrichtung, Abstimmung und monatliche Nachbereitung aufwendet. Ein System mit sauberer Buchhaltungsanbindung kostet vielleicht mehr an Gebühren, spart dir aber jeden Monat Stunden. Rechne das mit, sonst vergleichst du Äpfel mit Birnen.
Aus der Praxis
Fehler, die in der Praxis wirklich passieren
Nur auf die Transaktionsgebühr geschaut
Ein Betrieb wählt das System mit dem niedrigsten Prozentsatz und übersieht die monatliche Grundgebühr und die Auszahlungsgebühr. Am Jahresende steht er schlechter da als mit dem vermeintlich teureren Angebot. Vergleiche immer die Gesamtsumme über ein Jahr, mit deinem realistischen Umsatzvolumen.
Buchhaltung erst nach dem Start bedacht
Das System läuft, die Kundschaft zahlt, und dann kommt der Steuerberater und fragt, wie er die Wallet-Zahlungen zuordnen soll. Wenn die Anbindung nicht von Anfang an mitgedacht wurde, entsteht jeden Monat Handarbeit. Sprich mit deiner Buchhaltung, bevor du unterschreibst, nicht danach.
Keinen Testlauf mit echtem Geld gemacht
Eine Demo ist nicht dasselbe wie ein echter Verkauf. Mach vor dem Rollout ein paar echte Transaktionen mit verschiedenen Wallets, inklusive einer Rückerstattung, und schau, ob alles sauber ankommt. Fehler zeigen sich hier, nicht in der Präsentation.
Team nicht geschult
Das Personal weiß nicht, wie man eine Wallet-Zahlung storniert oder was zu tun ist, wenn eine Zahlung hängt. Die Folge: unsichere Situationen an der Kasse und verärgerte Kundschaft. Eine kurze Einweisung mit den drei häufigsten Fällen reicht oft schon.
Netzausfall nicht durchgespielt
Ein Betrieb verlässt sich komplett auf Wallet-Zahlungen und hat keinen Plan B, wenn das Netz ausfällt. Halte immer eine Rückfalloption bereit, sei es Bargeld oder ein zweiter Anschluss.
Compliance
Rechtliche Anforderungen in DACH
Beim Thema Zahlungen und Kasse gibt es in Deutschland, Österreich und der Schweiz eine Reihe von Pflichten, die du nicht ignorieren kannst. Ich bin kein Rechtsanwalt, und dieser Abschnitt ersetzt keine Beratung, aber ich zeige dir, worauf du achten musst.
Kassenführung und Aufzeichnungspflichten
In Deutschland gelten strenge Regeln zur ordnungsgemäßen Kassenführung, unter anderem mit einer technischen Sicherheitseinrichtung für elektronische Kassen. Wenn deine Wallet-Zahlungen über ein Kassensystem laufen, muss dieses die Anforderungen erfüllen. Kläre mit deinem Steuerberater, ob dein System sauber aufgestellt ist.
Belegausgabepflicht
In Deutschland besteht grundsätzlich eine Pflicht, einen Beleg auszugeben. Der Beleg kann digital sein, muss aber angeboten werden. Prüfe, ob dein System das korrekt umsetzt.
Datenschutz
Zahlungsdaten sind personenbezogene Daten. Die DSGVO gilt, und du musst wissen, wo die Daten verarbeitet werden, wer Zugriff hat und ob ein Auftragsverarbeitungsvertrag mit dem Anbieter nötig ist. Frag den Anbieter nach dem Speicherort der Daten und nach dem AV-Vertrag.
Regionale Unterschiede
Österreich hat eigene Regelungen zur Registrierkassenpflicht, die Schweiz wiederum ein anderes System ohne die deutsche technische Sicherheitseinrichtung. Wenn du über Ländergrenzen hinweg arbeitest, prüfe die Anforderungen für jeden Standort einzeln und verlass dich nicht darauf, dass eine deutsche Lösung automatisch überall passt.
Zahlungsdiensteaufsicht
Anbieter von Zahlungsdiensten unterliegen einer Aufsicht. Für dich als Betrieb ist das ein Vertrauensindikator: Ein regulierter Anbieter ist meist die sicherere Wahl. Du musst die Regeln nicht selbst kennen, aber du solltest wissen, dass ein seriöser Anbieter hier transparent ist.
Playbook
So gehst du die Auswahl konkret an
Hier eine Reihenfolge, die sich in der Praxis bewährt hat.
Schritt 1: Ist-Aufnahme
Schreib auf, was du heute hast: Terminal, Kassensystem, Zahlungsdienstleister, Buchhaltungssoftware. Notiere dazu dein ungefähres monatliches Zahlungsvolumen und die typische Höhe einer Zahlung. Diese Zahlen brauchst du für jeden Vergleich.
Schritt 2: Anforderungen festlegen
List die Muss-Kriterien getrennt von den Nice-to-have-Punkten. Ein Muss-Kriterium ist zum Beispiel die Anbindung an deine Buchhaltung. Ein Nice-to-have ist vielleicht ein bestimmtes Design des Belegs. Trenne das klar, sonst verzettelst du dich.
Schritt 3: Zwei bis drei Angebote einholen
Hol dir konkrete Angebote mit vollständiger Preisliste, nicht nur den Werbepreis. Bestehe auf einer Aufstellung aller Gebührenarten, die ich oben genannt habe.
Schritt 4: Demo mit der richtigen Person
Lass die Kasse von der Person bedienen, die später damit arbeitet. Spiel drei Szenarien durch: eine normale Zahlung, eine Rückerstattung und eine hängende Zahlung.
Schritt 5: Testlauf und Buchhaltungscheck
Mach echte Transaktionen und lass deine Buchhaltung einmal prüfen, ob die Daten sauber ankommen und zugeordnet werden können. Dieser Schritt spart dir später am meisten Ärger.
Schritt 6: Vertrag prüfen und entscheiden
Schau dir Laufzeit, Kündigung und Datenmitnahme an, bevor du unterschreibst. Erst wenn diese drei Punkte klar sind, triffst du die Entscheidung.
Wenn du diese Reihenfolge einhältst, vermeidest du die teuren Fehler, die ich in Betrieben immer wieder sehe: eine schnelle Entscheidung nach Bauchgefühl, die dann jeden Monat Zeit und Nerven kostet.
Häufige Fragen
Was Betriebe uns zu Mobile Wallets am häufigsten fragen
Was ist eine Mobile Wallet überhaupt?
+
Eine Mobile Wallet ist eine App, die Karten und Zahlungsmittel digital auf dem Smartphone oder der Uhr bündelt und kontaktlos per NFC bezahlt. Für Betriebe ist entscheidend, ob das eigene Terminal diese Zahlungen sauber annimmt, verbucht und an die Buchhaltung überträgt. Eine Wallet ist also kein isoliertes Werkzeug, sondern ein Baustein in der Kette aus Terminal, Zahlungsdienstleister und Kasse.
Brauche ich für Mobile Wallets ein neues Terminal?
+
Nicht zwingend. Entscheidend ist, ob dein vorhandenes Terminal die gängigen NFC-Zahlungsverfahren unterstützt. Prüfe vor einer Neuanschaffung, welche Verfahren dein Gerät abdeckt, statt dich nur auf eine einzelne Wallet zu konzentrieren.
Welche Kosten kommen bei Mobile Wallets auf mich zu?
+
Es fallen meist mehrere Kostenarten zusammen: Transaktionsgebühren pro Zahlung, eventuell eine monatliche Grundgebühr, Hardwarekosten für das Terminal sowie Nebenkosten für Auszahlungen, Rückerstattungen oder den Datenexport. Vergleiche immer die Gesamtsumme über ein Jahr mit deinem realistischen Volumen, nicht nur den beworbenen Hauptpreis.
Wie erfülle ich in Deutschland die Kassenpflichten bei Wallet-Zahlungen?
+
Wenn deine Wallet-Zahlungen über ein elektronisches Kassensystem laufen, muss dieses die Anforderungen an eine ordnungsgemäße Kassenführung erfüllen, in Deutschland unter anderem mit einer technischen Sicherheitseinrichtung. Zudem gilt die Belegausgabepflicht, wobei der Beleg auch digital sein darf. Kläre die konkrete Umsetzung mit deinem Steuerberater.
Was passiert bei einer Wallet-Zahlung, wenn das Internet ausfällt?
+
Das hängt vom System ab: Manche Terminals können Zahlungen zwischenspeichern, bei anderen steht der Verkauf still. Frag den Anbieter ausdrücklich nach dem Offline-Verhalten und halte immer eine Rückfalloption wie Bargeld oder einen zweiten Anschluss bereit.
Wie storniere ich eine Wallet-Zahlung oder erstatte einen Betrag zurück?
+
Das ist je nach System unterschiedlich einfach, von einem Klick bis zu einem Umweg über mehrere Schritte. Lass dir die Rückerstattung in der Demo mit einer echten Abwicklung zeigen, nicht nur mit einem Screenshot, und schule dein Team im Vorfeld für diesen Fall.
Gelten Mobile Wallets in Österreich und der Schweiz gleich wie in Deutschland?
+
Nein, die rechtlichen Anforderungen unterscheiden sich. Österreich hat eigene Regeln zur Registrierkassenpflicht, die Schweiz ein anderes System ohne die deutsche technische Sicherheitseinrichtung. Wenn du über Ländergrenzen arbeitest, prüfe die Anforderungen für jeden Standort einzeln.
Wie gehe ich die Auswahl einer Lösung konkret an?
+
Nimm zuerst deinen Ist-Zustand auf, lege Muss-Kriterien getrennt von Nice-to-have fest und hol zwei bis drei Angebote mit vollständiger Preisliste ein. Danach folgt eine Demo mit der Person, die später kassiert, ein Testlauf mit echten Transaktionen samt Buchhaltungscheck und zuletzt die Prüfung von Laufzeit, Kündigung und Datenmitnahme im Vertrag.
Käuflich ist ausschließlich die Sichtbarkeit in der gesponserten Zone, immer gekennzeichnet. Die organische Reihenfolge, die Bewertungen und die verifizierten Daten sind nie käuflich und werden serverseitig unabhängig berechnet. Preisangaben tragen Stand und Quelle.