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Was wir wissen
/krypto-buchhaltung
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15 Tools im Vergleich
Serverseitig sortiert nach Vollständigkeit und verifizierten Bewertungen. Nicht käuflich.
Für Privatanleger und institutionelle Kunden wie Steuerberater und Fondsmanager zur Verfolgung von Kryptoportfolios und Steuererklärungserstellung
Eine Plattform zur Verwaltung von Kryptowährungsportfolios und automatischen Steuerberechnung. Die Software verbindet über 400 Börsen und Wallets, berechnet Steuern für mehr als 100 Länder und erstellt fertige Steuererklärungen.
Kryptowährungsunternehmen, Accounting-Kanzleien, Wirtschaftsprüfer und institutionelle Treasurys, die Kryptobestände verwalten und bilanzieren müssen
Eine Buchhaltungssoftware, die Blockchain-Daten automatisch in prüfungsreife Finanzberichte umwandelt. Sie unterstützt professionelle Nutzer wie Treasurys, Fonds und Steuerkanzleien mit Compliance-Tools und Echtzeit-Reporting.
Kernfunktionen
Automatische Transaktionsklassifizierung für über 90 Blockchains
12 verschiedene Kostenbasismethoden zur Gewinnermittlung
IFRS- und US-GAAP-konforme Finanzberichte
Integration mit QuickBooks, Xero, Zoho Books und anderen Buchhaltungssoftwarelösungen
Krypto-Anleger und Betriebe benötigen die Software zur Dokumentation und Berechnung ihrer Kryptogewinne für die Steuererklärung.
Du verbindest deine Wallets und Börsen mit der Software, die dann automatisch deine Krypto-Transaktionen importiert und Steuerereignisse erkennt. Blockpit berechnet deine Steuern nach den offiziellen Regeln deines Landes und erstellt fertige Steuererklärungsberichte.
Kernfunktionen
Automatischer Import von Wallet- und Börsentransaktionen über APIs oder CSV-Upload
Schulen, kleine Unternehmen, NGOs und Einzelpersonen
Buchhaltungssoftware mit einfacher Bedienungsweise, die auf Tabellen basiert und professionelle Auswertungen erstellt. Für Schulen gibt es ein kostenloses Abonnement.
Kryptowährungsbesitzer und Trader, die ihre Steuern berechnen müssen; Steuerberater und CPAs, die Kryptokunden betreuen
Software zur Berechnung von Steuern auf Kryptowährungen, NFTs und DeFi-Transaktionen. Du kannst deine Börsen und Wallets verbinden, deine Transaktionen überprüfen und Steuererklärungen generieren.
Kernfunktionen
Automatische Verbindung zu Kryptobörsen und Wallets per API oder CSV
Berechnung von Kostenbasis, Gewinnen und Verlusten
Generierung von Steuererklärungsformularen
Verwaltung von Kundendaten für Steuerberater und CPAs
Privatpersonen, Unternehmen und Steuerberater zur Verwaltung und Deklaration von Krypto-Steuern
Divly ist eine Plattform zur automatischen Berechnung und Erstellung von Krypto-Steuererklärungen. Die Software importiert Transaktionen aus Wallets und Börsen, verfolgt Gewinne und generiert lokalisierte Steuerberichte für verschiedene Länder.
Kernfunktionen
Import von über 200 Wallets und Börsen
Verfolgung von Portfolio-Performance und steuerpflichtigen Gewinnen
Generierung von lokalisierten Steuerberichten in Landessprache
Steuerkanzleien, Trading-GmbHs, Stiftungen und private Investoren, die ihre Wertpapiergeschäfte effizient und konform verbuchen müssen
VICTAR ist eine cloudbasierte Software, die Depot-Transaktionen automatisch in DATEV-konforme Buchungssätze und Steuerberichte umwandelt. Die Lösung verbindet sich direkt mit Broker-Konten und erspart manuelle Verbuchungsarbeit bei komplexen Wertpapiergeschäften.
Kernfunktionen
Vollautomatische API-Anbindung zu Brokern
100% DATEV-Konformität mit direktem Import
Verarbeitung aller Asset-Klassen (Aktien, ETFs, Optionen, Futures, Fremdwährungen)
Cloud-basiert ohne Installation oder manuelle PDF-Uploads
Bewertung
Noch keine Bewertung
Zu wenig Daten
ab 5 Konten zeigen wir die Zahl
Preis
Transparente Flatrate-Preise mit jährlicher Abrechnung, unabhängig vom Depotvolumen, ohne versteckte Gebühren
Eine cloudbasierte Buchhaltungssoftware für österreichische Unternehmer, mit der du Rechnungen, Angebote und Belege verwalten kannst. Die Software ist finanzamtskonform und erfordert keine speziellen Buchhaltungskenntnisse.
Buchhalter und Privatpersonen, die ihre Kryptowährungstransaktionen verwalten und Steuererklärungen erstellen müssen
Eine webbasierte Software zur Verwaltung von Kryptowährungsportfolios und automatischen Erstellung von Steuererklärungen. Sie konvertiert komplexe Kryptotransaktionen in konforme Steuerberichte für über 65 Länder.
Kernfunktionen
Anbindung von über 900 Wallets und Börsen
Unterstützung von über 2000 DeFi-Protokollen auf 150+ Blockchains
Verwaltung von über 300.000 Kryptowährungen mit historischen Kursdaten
NFT-Galerie zur Verwaltung von digitalen Sammlungen
Trader und Krypto-Investoren, die ihre Steuererklärung in Deutschland erstellen müssen
Eine Software, die Transaktionsdaten aus Trading- und Krypto-Plattformen automatisch verarbeitet und nach deutschen Steuerregeln klassifiziert. Sie erstellt strukturierte Steuerberichte mit Zeilenangaben für die Steuererklärung.
Kernfunktionen
Import von Transaktionsdaten aus Brokern und Krypto-Exchanges
Automatische Klassifizierung von Kapitalerträgen, CFDs, Kryptowährungen und Dividenden
Generierung strukturierter Steuerberichte für Anlage KAP/KAP-INV/SO
Buchhaltungsteams und Finanzabteilungen von Unternehmen, die mit Kryptowährungen und Web3-Vermögenswerten arbeiten
Eine Buchhaltungssoftware für Unternehmen, die Kryptowährungen und digitale Vermögenswerte verwalten. Sie verbindet Blockchain-Daten automatisch mit dem Hauptbuch und unterstützt die ERP-Integration.
Kernfunktionen
Integration mit über 300 Blockchains, Wallets und Exchanges
Steuerberatungspraxen und Unternehmen, die Kryptowährungen halten und diese steuerlich bilanzieren müssen
Eine Software-Lösung, die Blockchain-Daten automatisiert in die DATEV-Buchhaltung übertragen kann. Sie vereinfacht die steuerlich korrekte Abbildung von Kryptotransaktionen für Steuerberater und Unternehmen.
Selbstständige und Freiberufler in Deutschland, die ihre Finanzen, Steuern und Rechnungen verwalten wollen
Accountable ist eine Software für Selbstständige, die Steuern, Buchhaltung, Rechnungen und Banking an einem Ort verbindet. E-Rechnungen lassen sich damit gesetzeskonform erstellen und versenden.
Unternehmen, die mit Kryptowährungen handeln oder diese halten und eine ordnungsgemäße Buchhaltung benötigen
Eine Buchhaltungssoftware speziell für die Verbuchung von Kryptowährungen in Unternehmen. Das Tool unterstützt Betriebe bei der korrekten buchhalterischen Abbildung von Kryptowerten.
Wenn du zum ersten Mal Kryptowährungen in einem Betrieb verbuchen musst, merkst du schnell, dass die normale Finanzbuchhaltung an ihre Grenzen kommt. Eine Krypto-Buchhaltung ist im Kern ein Werkzeug, das die Bewegungen auf deinen Wallets und Börsenkonten sammelt, sie steuerlich einordnet und in eine Form bringt, die du deinem Steuerberater oder dem Finanzamt vorlegen kannst.
Der entscheidende Punkt: Bei jeder Transaktion muss ein Wert in Euro zum Zeitpunkt des Vorgangs festgehalten werden. Wenn du am Dienstag Bitcoin gegen Ethereum tauschst, ist das steuerlich ein Verkauf und ein Kauf zugleich, und beide Seiten brauchen einen Eurokurs. Genau diese Umrechnung, tausendfach über ein Jahr verteilt, kannst du in einer Tabelle nicht sauber hinbekommen. Die Software zieht Kurse aus historischen Datenquellen und ordnet jeder Bewegung einen Wert zu.
Was das Tool sammelt
Eine Krypto-Buchhaltung liest deine Daten typischerweise über zwei Wege ein: über Programmierschnittstellen (APIs) zu Börsen und über die öffentlichen Adressen deiner Wallets, die sie direkt aus der Blockchain ausliest. Dazu kommen CSV-Importe für Fälle, die anders nicht abgedeckt sind. Aus diesem Rohmaterial baut das Tool eine lückenlose Historie: Käufe, Verkäufe, Tauschvorgänge, Staking-Erträge, Gebühren, Überträge zwischen deinen eigenen Wallets.
Was es am Ende ausgibt
Das Ergebnis ist meist ein Steuerreport, der die Gewinne und Verluste aufschlüsselt, sowie eine Übersicht über Einkünfte aus Staking, Lending oder Mining. In einem Betrieb geht es zusätzlich darum, diese Zahlen in die eigentliche Buchhaltung zu überführen. Hier trennt sich, ob ein Tool nur für Privatpersonen gedacht ist oder ob es an eine Finanzbuchhaltung andocken kann.
Feature-Deep-Dive
Diese Funktionen zählen im Alltag
Anbindung an Börsen und Wallets
Das wichtigste Merkmal ist, welche Börsen und welche Blockchains überhaupt unterstützt werden. Wenn du auf einer kleineren Börse handelst oder ein Netzwerk nutzt, das das Tool nicht kennt, musst du alles von Hand nachtragen. Prüfe vor der Entscheidung, ob genau deine Handelsplätze und deine Netzwerke in der Liste stehen, nicht die bekanntesten drei, sondern deine.
Umgang mit Transfers zwischen eigenen Wallets
Ein unterschätztes Feature ist die automatische Erkennung von Überträgen. Schickst du Coins von deiner Börse auf deine eigene Hardware-Wallet, ist das kein Verkauf, sondern nur ein Ortswechsel. Erkennt die Software das nicht, taucht der Vorgang als steuerpflichtiger Verkauf auf und verfälscht dein Ergebnis. Gute Tools bieten eine Zusammenführung solcher Transfers an, oft musst du sie aber manuell bestätigen.
Behandlung von Staking, Lending und Airdrops
Erträge aus Staking oder Lending sind steuerlich eine eigene Kategorie. Das Tool sollte diese Zuflüsse als Einkünfte erfassen und mit dem Kurs zum Zuflusszeitpunkt bewerten. Achte darauf, ob die Software die verschiedenen Ertragsarten trennt, denn steuerlich werden sie unterschiedlich behandelt.
Nachvollziehbarkeit und Korrekturmöglichkeiten
Im Betrieb wirst du immer wieder Transaktionen finden, die falsch klassifiziert sind. Du brauchst die Möglichkeit, einzelne Vorgänge nachzubearbeiten, zu kommentieren und den ursprünglichen Zustand nachzuvollziehen. Ein Tool, das dir keine Korrektur erlaubt oder Änderungen nicht dokumentiert, wird dir bei einer Prüfung Probleme machen.
Mehrbenutzer und Steuerberater-Zugang
Wenn dein Steuerberater direkt in die Daten schauen soll, ist ein getrennter Zugang mit eigenen Rechten praktisch. So musst du nicht deine Zugangsdaten teilen und der Berater kann sehen, was er braucht, ohne Vollzugriff auf deine Konten zu haben.
Entscheidungshilfe
Worauf du bei der Auswahl achten solltest
Lass die Person testen, die später damit arbeitet
Der erste Rat aus der Praxis: Wenn du eine Demo oder eine Testphase nutzt, lass die Software von der Person bedienen, die später jeden Monat damit arbeitet, nicht vom Chef, der einmal draufschaut und nickt. Die tägliche Arbeit sieht anders aus als eine gut vorbereitete Vorführung.
Prüfe die Abdeckung mit deinen echten Daten
Importiere in der Testphase deine tatsächlichen Transaktionen, nicht ein sauberes Beispiel. Erst wenn du deine eigene, chaotische Historie mit alten Börsen, längst geschlossenen Konten und exotischen Tokens einliest, siehst du, wo das Tool aussteigt. Genau an diesen Lücken entsteht später die Handarbeit.
Achte auf die Datenhoheit
Kläre, wo deine Daten liegen und ob du sie jederzeit vollständig exportieren kannst. Du willst nicht in einer Situation landen, in der du das Tool wechseln möchtest, aber deine aufbereitete Historie nicht mitnehmen kannst. Ein sauberer Export in einem offenen Format ist ein Muss.
Berücksichtige die Berechnungsmethode
Für die Ermittlung von Gewinnen gibt es verschiedene Verfahren, etwa die Reihenfolge, in der Coins als verkauft gelten. Prüfe, ob die Software die Methode unterstützt, die für dich passt, und ob du das mit deinem Steuerberater abgestimmt hast, bevor du dich festlegst.
Das sagt unser Experte zu Krypto-Buchhaltung
Markus Laue, Gründer von Toolfolio
Der häufigste Fehler, den ich sehe, ist der Zeitpunkt. Die Leute fangen erst im Frühjahr an, das ganze Vorjahr auf einmal zu rekonstruieren, und dann fehlt die Erinnerung an die eine seltsame Transaktion vom letzten Sommer. Ich rate jedem, unterjährig einmal im Quartal draufzuschauen, solange man noch weiß, was passiert ist. Der zweite große Fehler ist die vergessene alte Börse: Fehlt der ursprüngliche Kauf, sieht ein Gewinn viel höher aus, als er wirklich war. Sammle wirklich alle Konten ein, auch die längst geschlossenen.
Total Cost of Ownership
Übliche Preismodelle bei Krypto-Buchhaltung
Staffelung nach Transaktionszahl
Das verbreitetste Modell staffelt den Preis nach der Anzahl der Transaktionen pro Jahr. Solange du wenig handelst, bleibst du günstig, aber sobald ein Bot oder häufiges Trading ins Spiel kommt, kann die Transaktionszahl schnell in die Höhe schießen. Rechne mit deinem echten Handelsvolumen, nicht mit einer Schätzung nach unten.
Jahreslizenz gegen laufendes Abo
Manche Anbieter verkaufen einen Report pro Steuerjahr, andere ein laufendes Abonnement. Beim jahresweisen Modell zahlst du gezielt für den Zeitraum, den du abrechnen willst. Beim Abo hast du durchgehend Zugriff, zahlst aber auch in ruhigen Monaten. Was günstiger ist, hängt davon ab, ob du kontinuierlich oder nur zur Steuererklärung damit arbeitest.
Versteckte Kosten im Blick behalten
Die eigentliche Lizenz ist selten der ganze Preis. Rechne die Zeit ein, die das Nachbearbeiten falsch erkannter Transaktionen kostet. Diese Arbeitsstunden tauchen auf keiner Rechnung auf, sind aber real. Ein billiges Tool, das viel Handarbeit erzeugt, kann teurer sein als ein teureres, das sauber importiert. Denk auch an mögliche Zusatzkosten für den Steuerberater-Zugang oder für Premium-Support.
Was ich dir konkret rate
Nimm dein voraussichtliches Transaktionsvolumen und schau, in welche Preisstufe du fällst, und dann eine Stufe darüber. Handelsjahre wachsen selten kleiner. Rechne den Preis nicht für dieses Jahr, sondern für ein Jahr, in dem du aktiver bist, als du es gerade bist.
Aus der Praxis
Fehler, die in der Praxis wirklich passieren
Die vergessene alte Börse
Ein Klassiker: Jemand hat vor Jahren auf einer Börse gehandelt, die inzwischen nicht mehr existiert oder die er längst vergessen hat. Die Coins wurden irgendwann abgezogen, aber der ursprüngliche Kauf fehlt in der Historie. Das Tool zeigt dann einen Verkauf ohne bekannten Anschaffungswert, und plötzlich sieht ein Gewinn viel höher aus, als er ist. Sammle wirklich alle Konten ein, auch die toten.
Transfers, die als Verkauf gelten
Wie oben beschrieben: Überträge zwischen eigenen Wallets werden nicht erkannt und tauchen als Verkauf und Kauf auf. Ich habe Fälle gesehen, in denen das die gesamte Gewinnrechnung durcheinandergebracht hat. Kontrolliere nach dem Import gezielt, ob deine internen Überträge korrekt zusammengeführt wurden.
Gebühren, die niemand einträgt
Bei jeder Transaktion fallen Netzwerkgebühren an. Werden sie nicht erfasst, stimmen deine Werte nicht, und du zahlst unter Umständen mehr Steuer als nötig, weil die Gebühren den Gewinn mindern können. Prüfe, ob das Tool Gebühren automatisch mitzieht.
Am Jahresende erst anfangen
Der teuerste Fehler ist zeitlicher Natur. Wer erst im Frühjahr für das Vorjahr anfängt, muss ein ganzes Jahr auf einmal rekonstruieren, oft mit lückenhaften Erinnerungen. Wenn du unterjährig einmal im Quartal drüberschaust, findest du Fehler, solange du dich noch erinnerst, was der eine seltsame Vorgang war.
Blindes Vertrauen in den Report
Manche nehmen den Report, wie er kommt, und reichen ihn ein. Die Software rechnet richtig, aber nur mit den Daten, die sie hat. Sind die Daten unvollständig oder falsch klassifiziert, ist das Ergebnis falsch, egal wie professionell der Report aussieht. Prüfe immer die Plausibilität: Passt das Gesamtbild zu dem, was du gemacht hast?
Compliance
Rechtliche Anforderungen in DACH
Deutschland
In Deutschland gelten Kryptowährungen als sonstige Wirtschaftsgüter. Für private Veräußerungen ist die Haltedauer relevant, im betrieblichen Kontext gelten andere Regeln. Wichtig ist die Dokumentationspflicht: Du musst nachweisen können, wie du zu deinen Werten gekommen bist. Deshalb ist die Nachvollziehbarkeit der Berechnung so entscheidend. Sprich mit deinem Steuerberater ab, welche Bewertungsmethode du anwendest und ob sie konsistent über die Jahre bleibt.
Österreich
In Österreich wurden Kryptowährungen steuerlich eingeordnet und werden für viele Vorgänge wie Kapitalvermögen behandelt. Die Details unterscheiden sich deutlich von Deutschland, gerade bei der Frage, was als steuerpflichtiger Vorgang gilt. Wenn du in Österreich buchst, stelle sicher, dass das Tool die dortige Behandlung abbilden kann und nicht nur die deutsche Logik.
Schweiz
In der Schweiz spielt das Vermögen eine Rolle, und die kantonale Ebene ist relevant. Die Behandlung privater Kapitalgewinne unterscheidet sich grundlegend von der in Deutschland. Auch hier gilt: Prüfe, ob das Tool die für die Schweiz passenden Reports liefert.
Aufbewahrung und Nachweis
Über alle drei Länder hinweg gilt, dass du deine Aufzeichnungen aufbewahren musst. Die Rohdaten deiner Transaktionen, nicht nur der fertige Report, sollten gesichert sein. Achte darauf, dass du sie exportieren und langfristig ablegen kannst, unabhängig davon, ob du das Tool weiter nutzt. Diese Angaben ersetzen keine Steuerberatung: Für deinen konkreten Fall führt kein Weg an einer fachkundigen Beratung vorbei.
Playbook
So gehst du die Auswahl konkret an
Schritt eins: Bestandsaufnahme
Schreib zuerst auf, welche Börsen, Wallets und Netzwerke du überhaupt nutzt, auch die alten und stillgelegten. Notiere, ob du staking- oder lendingbasierte Erträge hast und wie viele Transaktionen ungefähr pro Jahr zusammenkommen. Ohne dieses Bild kannst du kein Tool sinnvoll bewerten.
Schritt zwei: Anforderungen priorisieren
Lege fest, was für dich Pflicht ist und was schön wäre. Für den einen ist der Steuerberater-Zugang entscheidend, für den anderen die Unterstützung eines bestimmten Netzwerks. Trenne diese beiden Ebenen klar, sonst verlierst du dich in Nebensächlichkeiten.
Schritt drei: Testen mit echten Daten
Wähle zwei oder drei Kandidaten und importiere deine tatsächliche Historie. Achte darauf, wie viele Transaktionen automatisch korrekt erkannt werden und wie viel du nacharbeiten musst. Genau dieser Aufwand ist dein späterer Alltag.
Schritt vier: Die Bedienung im Alltag prüfen
Lass die Person testen, die es später bedient. Beobachte, ob sie ohne Handbuch versteht, wie man eine falsch klassifizierte Transaktion korrigiert. Wenn schon der einfache Fall Fragen aufwirft, wird der komplizierte Fall zum Problem.
Schritt fünf: Steuerberater einbeziehen
Zeig deinem Steuerberater einen Testreport, bevor du dich entscheidest. Er sieht sofort, ob die Ausgabe für ihn brauchbar ist oder ob er alles umbauen muss. Ein Tool, dessen Report dein Berater nicht mag, verursacht doppelte Arbeit.
Schritt sechs: Kosten hochrechnen und entscheiden
Rechne die Kosten für ein aktives Jahr, nicht für ein ruhiges, und addiere die geschätzte Nacharbeitszeit. Vergleiche die Kandidaten auf dieser Basis. Dann entscheidest du nicht nach dem niedrigsten Preisschild, sondern nach den echten Gesamtkosten. So gehst du die Auswahl strukturiert an, statt dich vom ersten schönen Interface leiten zu lassen.
Häufige Fragen
Was Betriebe uns zu Krypto-Buchhaltung am häufigsten fragen
Was macht eine Krypto-Buchhaltung genau?
+
Eine Krypto-Buchhaltung sammelt die Bewegungen auf deinen Wallets und Börsenkonten und ordnet jeder Transaktion einen Eurowert zum Zeitpunkt des Vorgangs zu. Daraus erstellt sie einen Steuerreport mit Gewinnen, Verlusten und Einkünften aus Staking oder Lending. Sie nimmt dir die tausendfache Kursumrechnung ab, die du in einer Tabelle kaum sauber hinbekommst.
Warum wird ein Übertrag auf meine eigene Wallet als Verkauf angezeigt?
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Wenn du Coins von einer Börse auf deine eigene Wallet schickst, ist das steuerlich nur ein Ortswechsel und kein Verkauf. Erkennt die Software diesen Transfer nicht automatisch, verbucht sie ihn fälschlich als Verkauf und Kauf. Du solltest solche internen Überträge nach dem Import gezielt prüfen und zusammenführen.
Reicht eine Tabelle statt einer Krypto-Buchhaltung?
+
Bei sehr wenigen Transaktionen kann eine Tabelle funktionieren, wird aber schnell fehleranfällig. Jeder Tausch braucht einen historischen Eurokurs für beide Seiten, und das von Hand nachzuhalten ist mühsam und riskant. Sobald du regelmäßig handelst oder mehrere Börsen und Wallets nutzt, lohnt sich ein spezialisiertes Tool.
Wie viel kostet eine Krypto-Buchhaltung?
+
Die Preise richten sich meist nach der Anzahl der Transaktionen pro Jahr, manche Anbieter verkaufen einen Report pro Steuerjahr, andere ein laufendes Abo. Konkrete Preise unterscheiden sich stark je Anbieter und Umfang. Rechne mit deinem echten Handelsvolumen und plane die Zeit für die Nachbearbeitung falsch erkannter Vorgänge mit ein.
Kann ich den Steuerreport einfach beim Finanzamt einreichen?
+
Die Software rechnet korrekt, aber nur mit den Daten, die sie hat. Sind Konten unvollständig oder Transaktionen falsch klassifiziert, ist auch das Ergebnis falsch. Prüfe den Report auf Plausibilität und stimme die Bewertungsmethode mit deinem Steuerberater ab, bevor du etwas einreichst.
Werden alle Börsen und Netzwerke unterstützt?
+
Nein, jedes Tool deckt eine bestimmte Auswahl an Börsen und Blockchains ab. Prüfe vor der Entscheidung, ob genau deine Handelsplätze und Netzwerke in der Liste stehen, nicht nur die bekanntesten. Fehlt etwas, musst du diese Vorgänge von Hand nachtragen.
Muss ich meine Krypto-Daten aufbewahren?
+
Ja, in Deutschland, Österreich und der Schweiz musst du deine Aufzeichnungen nachweisen und aufbewahren können. Sichere nicht nur den fertigen Report, sondern auch die Rohdaten deiner Transaktionen. Achte darauf, dass du diese Daten jederzeit exportieren und langfristig ablegen kannst.
Ist die steuerliche Behandlung in Deutschland, Österreich und der Schweiz gleich?
+
Nein, die drei Länder behandeln Kryptowährungen deutlich unterschiedlich, etwa bei der Frage, was als steuerpflichtiger Vorgang gilt und wie Gewinne bewertet werden. Ein Tool sollte die für dein Land passende Logik und Reports liefern. Für deinen konkreten Fall solltest du immer einen fachkundigen Steuerberater einbeziehen.
Käuflich ist ausschließlich die Sichtbarkeit in der gesponserten Zone, immer gekennzeichnet. Die organische Reihenfolge, die Bewertungen und die verifizierten Daten sind nie käuflich und werden serverseitig unabhängig berechnet. Preisangaben tragen Stand und Quelle.