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/geschaeftskonten
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Geschäftskonto für Selbstständige, Freiberufler, Gründer, Startups, Vereine und Unternehmen verschiedener Rechtsformen
Ein digitales Geschäftskonto für Gründer, Selbstständige, Freiberufler und verschiedene Unternehmensformen. Du kannst es komplett online eröffnen und erhältst Zugang zu Banking-Funktionen wie Überweisungen, Daueraufträge und Umsatzverwaltung.
Kernfunktionen
Digitales Online-Banking und Mobile App
Verschiedene Kontovarianten (Base, Complete, Premium)
Debit Mastercard
Zahlungsverkehr und Echtzeitüberweisung
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Zu wenig Daten
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Preis
Ab 0 Euro monatlichem Grundpreis, Kontoeröffnung in etwa 10 Minuten
Buchhaltungssoftware für Schweizer Einzelfirmen, mit der du ohne spezielle Buchhaltungskenntnisse oder Treuhänder deine Finanzen verwalten kannst. Die Lösung kombiniert Rechnungsstellung, Angebote, Aufträge und Ausgabenverwaltung in einer Plattform.
Kernfunktionen
Rechnungen, Offerten und Aufträge erstellen
Ausgabenverwaltung und Belegerfassung
Zeiterfassung
QR-Rechnung
Bewertung
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Zu wenig Daten
ab 5 Konten zeigen wir die Zahl
Preis
Ab CHF 6.67 pro Monat (Basis-Plan), CHF 12 pro Monat (Pro-Plan). 30 Tage gratis testen, keine Kreditkarte erforderlich, jederzeit kündbar.
Finanzmanagement für Einzelunternehmer, Kleine und Mittlere Unternehmen, sowie Unternehmensgründungen
Qonto ist ein All-in-One Geschäftskonto mit integrierten Finanzwerkzeugen für Rechnungsstellung, Buchhaltung, Zahlungsmanagement und Kreditlösungen. Die Plattform ermöglicht es Unternehmen, ihre kompletten Finanzen zentral zu verwalten.
Kernfunktionen
E-Invoicing (zertifizierte Plattform)
Buchhaltung und Rechnungsmanagement
Kartenzahlungen und SEPA-Transfers
Automatische Lieferantenrechnungsverwaltung
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Zu wenig Daten
ab 5 Konten zeigen wir die Zahl
Preis
Verschiedene Tarife nach Unternehmensgröße verfügbar; Kontoverzinsung bis zu 5% möglich
Buchhaltung und E-Rechnung für Gründer, Selbstständige, Freiberufler, Kleinunternehmer und kleine Unternehmen
sevdesk ist eine Buchhaltungssoftware für Gründer und Selbstständige, mit der du unter anderem rechtskonforme E-Rechnungen erstellen und die E-Rechnungspflicht erfüllen kannst.
Kernfunktionen
E-Rechnungen erstellen und E-Rechnungspflicht erfüllen
Rechnungen und Angebote schreiben
Belegerfassung an einem Ort
Banking mit automatischer Verbuchung von Zahlungseingängen
Freiberufler, Einzelunternehmer, Kleinunternehmen, GmbH, UG, Startups, Personengesellschaften, Vereine und Großunternehmen
Eine digitale Banking- und Finanzplattform für Selbstständige und Unternehmen mit umfangreichen Tools zur Kontoführung, Zahlungsabwicklung und Finanzverwaltung. Nach Registrierung erhalten Nutzer unbegrenzte IBANs und Zugang zu verschiedenen Finanzfunktionen.
Internationale Geschäftstätigkeit, besonders für Start-ups und wachsende Unternehmen
Ein Geschäftskonto für Start-ups und wachsende Unternehmen, das internationale Zahlungen, Geldverwaltung und Teamfinanzen in über 40 Währungen ermöglicht. Das Konto unterstützt Geldtransfers, Zahlungsempfang, Geschäftskarten und die Integration von Buchhaltungssoftware.
Selbstständige, Freiberufler, GmbH/UG/GbR, Kleinunternehmer und Gründer
Du erhältst ein kostenloses digitales Geschäftskonto mit integrierter Buchhaltung und automatischer Steuerschätzung. Die App hilft dir, deine Finanzen zu verwalten und Steuern zu planen.
Kernfunktionen
Echtzeit-Steuerschätzung mit automatischer Rücklagenbildung
Bis zu fünf Unterkonten für flexible Geldverwaltung
Selbstständige und kleine Teams, die ihre Geschäftsfinanzen, Rechnungen und Buchhaltung zentral organisieren möchten
Online-Geschäftskonto für Einzelunternehmer und Teams mit integrierten Banking-, Abrechnungs- und Buchhaltungsfunktionen. Du verwaltest Einnahmen, Ausgaben und erhältst Finanzübersichten an einem Ort.
Kernfunktionen
Kostenloses Geschäftskonto mit bis zu 500 SEPA-Transfers monatlich
Global tätige Unternehmen verschiedener Größen (Startups bis Enterprise) und Branchen, die internationale Zahlungen abwickeln und Ausgaben zentral verwalten müssen
Integrierte Plattform für Ausgabenmanagement, internationale Zahlungen und Finanzoperationen mit Multi-Currency-Konten und automatisierten Workflows. Ermöglicht Unternehmen, globale Zahlungen, Ausgabenverfolgung und Finanzautomation über ein zentrales Tool zu verwalten.
Kernfunktionen
Automatisierte Ausgabenverfolgung und Buchhaltung
Multi-Currency-Konten und internationale Zahlungen
Kartenverwaltung mit regionaler oder teambasierter Organisation
Echtzeit-Benachrichtigungen und Transaktionsüberwachung
Selbstständige und Kleinunternehmen in der Schweiz
Buchhaltungssoftware für Schweizer Selbstständige, die Rechnungsstellung, Buchführung und Geschäftsverwaltung vereinfacht. Die Lösung automatisiert Routineaufgaben und bietet eine zentrale Übersicht über finanzielle Daten.
Kernfunktionen
Einfache Buchhaltung mit Einnahmen- und Ausgabenverfolgung
Offerten- und Rechnungserstellung mit Personalisierung
Schweizer KMU und Betriebe, die ein modernes, digital verwaltbares Geschäftskonto benötigen
YAPEAL stellt eine Plattform bereit, über die Betriebe digitale Geschäftskonten und Karten eröffnen können. Das System ermöglicht es auch anderen Anbietern, Finanzfunktionen in ihre eigenen Produkte zu integrieren.
Selbstständige, Freiberufler und juristische Personen, die ein Geschäftskonto benötigen
Online-Geschäftskonto für Betriebe in verschiedenen Varianten. Du kannst zwischen easy business basic und easy business pro wählen und erhältst Zugang zu Banking-Funktionen sowie zusätzlichen Business-Services.
Selbstständige, Freelancer und kleine bis mittlere Unternehmen
Online-Geschäftskonto mit integrierten Funktionen für Rechnungsstellung, Ausgabenkontrolle und internationale Zahlungen. Die Plattform stellt deutsche IBAN-Konten bereit und ermöglicht Zahlungsabwicklung sowie Ausgabenverwaltung.
Vermietfirmen aller Art, wie Fahrzeugvermietung, Baumaschinen- und Werkzeugverleih, Kamera- und Event-Equipment-Verleih, Freizeitartikel-Verleih, E-Bike-Verleih und weitere Vermietbranchen
Eine Software-Lösung zur Verwaltung und Buchung von Mietobjekten mit Echtzeit-Verfügbarkeitskontrolle und automatischer Abrechnung. Die Anwendung ermöglicht Online-Reservierungen, sichere Zahlungsabwicklung und reduziert administrativen Aufwand für Vermietfirmen.
Kernfunktionen
Echtzeit-Verfügbarkeitskontrolle für alle Mietobjekte
Online-Reservierungen und Buchungssystem
Automatische Zahlungsabwicklung mit Kreditkarte und PayPal
Freelancer, Kleinunternehmer, Consultants, Agenturen, Handwerksbetriebe, UGs und GmbHs, die ihre Rechnungsstellung und Buchhaltung vereinfachen wollen
FastBill ist eine Buchhaltungs und Rechnungssoftware, mit der du rechtssichere Rechnungen und E-Rechnungen erstellen, versenden und empfangen kannst. Zusätzlich automatisiert sie deine Belegerfassung und gibt dir einen Überblick über deine Finanzen.
Kernfunktionen
E-Rechnungen erstellen, versenden und empfangen
Professionelle Rechnungen mit Vorlageneditor und automatischem Versand wiederkehrender Rechnungen
Belegerfassung per App, E-Mail und Automatisierung mit Belegerkennung
DATEV Rechnungsdatenservice und Steuerberaterzugang
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14 Tage kostenlos testen, E-Rechnung in allen Tarifen enthalten
Ein Geschäftskonto trennt das Geld des Betriebs vom privaten Geld. Das klingt banal, ist aber der eigentliche Zweck. Sobald du selbstständig bist oder eine Firma führst, laufen Einnahmen, Ausgaben, Steuern und Gehälter über einen Punkt zusammen. Wenn dieser Punkt dein privates Girokonto ist, verlierst du irgendwann den Überblick, und dein Steuerberater rechnet dir am Jahresende Stunden auf, weil er private und betriebliche Buchungen auseinandersortieren muss.
Ein Geschäftskonto ist also zuerst ein Ordnungsinstrument. Es sammelt jeden Zahlungsvorgang an einer Stelle, macht ihn nachvollziehbar und liefert die Grundlage für deine Buchhaltung. Alles Weitere (Karten, Unterkonten, Schnittstellen zur Buchhaltung) baut darauf auf.
Kontoführung ist mehr als Ein und Ausgang
Im Alltag merkst du schnell, dass ein Konto nicht nur Geld hält. Du brauchst es, um Lieferanten zu bezahlen, Lastschriften einzuziehen, Gehälter zu überweisen und Rücklagen für die Umsatzsteuer zu bilden. Ein gutes Geschäftskonto lässt dich diese Vorgänge sauber abbilden, statt dass du dir Beträge auf Zetteln notierst. Wer als Betrieb wächst, merkt: Das Konto ist der Knotenpunkt zwischen Bank, Buchhaltung und Finanzamt.
Der Unterschied zum Privatkonto
Rechtlich gibt es für viele Rechtsformen keine strikte Pflicht zum separaten Konto, aber praktisch führt kein Weg daran vorbei. Bei einer GmbH oder UG ist das getrennte Vermögen ohnehin zwingend, weil die Gesellschaft eine eigene juristische Person ist. Bei Einzelunternehmern ist es eine Frage der Ordnung, nicht des Gesetzes, aber die Banken schließen die geschäftliche Nutzung privater Konten in ihren AGB oft aus.
Feature-Deep-Dive
Diese Funktionen zählen im Alltag
Ein Geschäftskonto sieht auf den ersten Blick aus wie das andere. Die Unterschiede zeigen sich erst, wenn du täglich damit arbeitest.
Unterkonten und Rücklagen
Viele Betriebe scheitern nicht am Umsatz, sondern an der Umsatzsteuer, weil das Geld schon ausgegeben war, als das Finanzamt es wollte. Unterkonten helfen: Du legst ein separates Konto für die Umsatzsteuer an und schiebst nach jeder Rechnung den Steueranteil dorthin. Achte darauf, ob die Bank echte Unterkonten mit eigener IBAN bietet oder nur virtuelle Töpfe. Für die Buchhaltung ist der Unterschied relevant.
Karten und Nutzerverwaltung
Sobald mehr als eine Person Geld ausgibt, brauchst du Karten für Mitarbeiter und die Möglichkeit, Limits zu setzen. Prüfe, ob du einzelne Karten sperren und Ausgabengrenzen pro Karte festlegen kannst. Prüfe auch, ob mehrere Personen mit unterschiedlichen Rechten Zugriff auf das Konto haben (jemand darf sehen, jemand darf freigeben, jemand darf überweisen).
Buchhaltungsanbindung
Das ist der Punkt, an dem sich später Zeit gewinnen oder verlieren lässt. Ein Konto sollte sich mit deiner Buchhaltungssoftware oder der deines Steuerberaters verbinden lassen, sodass Umsätze automatisch übertragen werden. Achte auf die Art der Schnittstelle: ein direkter Export im richtigen Format, eine echte API oder nur ein PDF, das jemand abtippen muss. Frag deinen Steuerberater vorher, welche Formate er verarbeiten kann.
Belegverwaltung
Manche Konten lassen dich Belege direkt zur Buchung hochladen, per Foto oder Upload. Das spart am Jahresende die Suche nach dem verschwundenen Tankbeleg. Ob das für dich zählt, hängt davon ab, ob du das ohnehin schon in einem anderen Tool machst.
Zahlungsarten
Prüfe, welche Zahlungswege du wirklich brauchst. Lastschrifteinzug ist wichtig, wenn du Kunden per SEPA abbuchst. Überweisungen ins Ausland und Fremdwährungen zählen, wenn du Lieferanten außerhalb der Eurozone hast. Wenn du nur im Inland arbeitest, brauchst du diese Funktionen nicht und solltest nicht dafür zahlen.
Entscheidungshilfe
Worauf du bei der Auswahl achten solltest
Lass die Person testen, die damit arbeitet
Wenn eine Demo ansteht, setz nicht den Chef davor, sondern die Person, die später jeden Tag Rechnungen bucht und Überweisungen freigibt. Der Chef sieht die Oberfläche, der Buchhalter sieht die Umwege. Lass genau die Vorgänge durchspielen, die bei euch häufig sind: eine Sammelüberweisung, ein Beleg-Upload, ein Export zum Steuerberater.
Passt es zu deiner Rechtsform
Nicht jedes Konto ist für jede Rechtsform gedacht. Manche Anbieter nehmen keine GmbH in Gründung oder keine Vereine. Kläre vor der Anmeldung, ob deine Rechtsform überhaupt akzeptiert wird, sonst verlierst du Zeit im Kontoeröffnungsprozess.
Wie läuft die Kontoeröffnung
Die Eröffnung eines Geschäftskontos dauert je nach Anbieter und Rechtsform unterschiedlich lang. Bei einer GmbH brauchst du oft ein Konto vor der Handelsregistereintragung, weil das Stammkapital eingezahlt sein muss. Prüfe, ob der Anbieter Konten für Gesellschaften in Gründung öffnet und wie die Identitätsprüfung abläuft.
Erreichbarkeit im Problemfall
Ein gesperrtes Konto oder eine fehlgeschlagene Gehaltsüberweisung ist kein Fall für ein Kontaktformular mit Antwort in drei Werktagen. Prüfe, wie du im Ernstfall jemanden erreichst und ob es überhaupt einen telefonischen Kontakt gibt. Bei reinen Online-Anbietern ist das nicht selbstverständlich.
Das sagt unser Experte zu Geschäftskonten
Markus Laue, Gründer von Toolfolio
Der Fehler, den ich am häufigsten sehe, ist die vergessene Umsatzsteuer. Betriebe schauen auf einen vollen Kontostand und planen damit, obwohl ein guter Teil davon dem Finanzamt gehört. Ich habe erlebt, wie gesunde Firmen deshalb in Liquiditätsengpässe rutschen, nicht weil der Umsatz fehlte, sondern weil das Geld schon woanders war. Mein Rat ist immer derselbe: Richte am ersten Tag ein Unterkonto für die Steuer ein und schieb nach jeder Rechnung den Anteil dorthin. Das kostet dich zehn Minuten Einrichtung und erspart dir schlaflose Nächte im nächsten Frühjahr.
Total Cost of Ownership
Übliche Preismodelle bei Geschäftskonten
Der Kontopreis ist selten das, was am Ende auf der Rechnung steht. Rechne mit den tatsächlichen Nutzungskosten, nicht mit der Grundgebühr.
Grundgebühr und Kontomodelle
Die meisten Anbieter haben mehrere Stufen: ein günstiges oder kostenloses Basismodell und höhere Stufen mit mehr Karten, mehr Funktionen und mehr Buchungen. Das günstigste Modell reicht oft nur für sehr kleine Betriebe. Schau nach, ab wann du in die nächste Stufe rutschst.
Buchungspreise
Ein häufig übersehener Posten: Manche Konten rechnen einzelne Buchungen ab, sobald ein Kontingent überschritten ist. Wenn du viele kleine Transaktionen hast (etwa im Handel oder in der Gastronomie), können sich diese Beträge summieren. Zähl deine üblichen monatlichen Buchungen und rechne durch, was das kostet.
Kosten für Karten und Bargeld
Zusätzliche Karten kosten oft extra. Bargeldeinzahlungen und Abhebungen sind bei vielen Online-Anbietern gebührenpflichtig oder gar nicht möglich. Wenn dein Betrieb mit Bargeld arbeitet, ist das ein zentraler Punkt, der ein günstiges Konto teuer machen kann.
Kosten für Auslandszahlungen
Überweisungen in Fremdwährung und Zahlungen außerhalb der Eurozone werden oft mit Wechselkursaufschlägen oder Pauschalen berechnet. Wenn du international einkaufst, kann das den größten Kostenblock darstellen, obwohl er in der Preisübersicht klein wirkt.
Die versteckten Kosten sind Zeit
Der teuerste Posten steht auf keiner Rechnung: die Zeit, die jemand mit manueller Nacharbeit verbringt, weil die Buchhaltungsanbindung fehlt oder umständlich ist. Ein Konto, das monatlich etwas mehr kostet, aber den Export sauber liefert, kann günstiger sein als ein kostenloses, bei dem jemand jeden Monat Stunden nachpflegt.
Aus der Praxis
Fehler, die in der Praxis wirklich passieren
Die Umsatzsteuer war schon ausgegeben
Der Klassiker: Der Betrieb sieht auf dem Konto einen schönen Kontostand und plant damit. Was er nicht sieht, ist der Anteil, der dem Finanzamt gehört. Bei der Umsatzsteuervoranmeldung ist das Geld dann weg. Wer keine getrennte Rücklage bildet, gerät regelmäßig in diese Falle, besonders im ersten Jahr.
Konto zu spät eröffnet
Bei GmbH-Gründungen unterschätzen viele, dass die Kontoeröffnung Teil des Gründungsprozesses ist und nicht danach kommt. Das Stammkapital muss vor der Handelsregistereintragung eingezahlt sein. Wenn die Kontoeröffnung sich hinzieht, verzögert sich die ganze Gründung.
Alle Rechte auf einer Person
Ein Betrieb, in dem nur der Chef Zugriff aufs Konto hat, steht still, sobald der Chef im Urlaub oder krank ist. Rechnungen bleiben liegen, Gehälter verzögern sich. Richte von Anfang an mehrere Zugänge mit sinnvollen Rechten ein, statt alles an einer Person hängen zu lassen.
Buchhaltung erst am Jahresende
Wenn das Konto nicht mit der Buchhaltung verbunden ist, sammelt sich ein Jahr lang Arbeit an, die dann in einem Rutsch erledigt werden muss. Das ist fehleranfällig und teuer, weil der Steuerberater die Nacharbeit abrechnet. Die Anbindung sollte von Beginn an stehen, nicht als Projekt für den Dezember.
Konto gewechselt ohne Übergangsplan
Wer das Konto wechselt, muss an alle laufenden Lastschriften und Daueraufträge denken. Vergisst du einen Lieferanten oder eine Versicherung umzustellen, platzt eine Zahlung. Plane einen Übergangszeitraum, in dem beide Konten parallel laufen, und arbeite eine Liste aller wiederkehrenden Zahlungen ab.
Compliance
Rechtliche Anforderungen in DACH
Trennung von privatem und geschäftlichem Vermögen
Bei Kapitalgesellschaften (GmbH, UG in Deutschland, GmbH und AG in Österreich und der Schweiz) ist die Trennung des Gesellschaftsvermögens vom Privatvermögen zwingend. Ein eigenes Geschäftskonto ist hier keine Option, sondern Voraussetzung für den ordentlichen Geschäftsbetrieb. Vermischst du die Vermögen, riskierst du im Ernstfall die Haftungstrennung.
Aufbewahrung und Nachvollziehbarkeit
In Deutschland gelten Aufbewahrungspflichten für Buchungsbelege nach den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung. Kontoauszüge und Belege müssen über Jahre nachvollziehbar aufbewahrt werden. Achte darauf, dass du deine Kontodaten und Belege exportieren und dauerhaft sichern kannst, auch wenn du den Anbieter später wechselst.
Geldwäscheprüfung bei der Eröffnung
Banken und Zahlungsdienstleister sind verpflichtet, deine Identität und die wirtschaftlich Berechtigten zu prüfen. Deshalb fragen sie bei der Eröffnung nach Ausweisen, Gesellschafterlisten und teils nach dem Geschäftszweck. Das ist kein Misstrauen, sondern gesetzliche Pflicht, und du solltest die Unterlagen vollständig bereithalten.
Einlagensicherung
Prüfe, ob und wie deine Guthaben abgesichert sind. In der EU gibt es die gesetzliche Einlagensicherung bis zu einem festgelegten Betrag pro Kunde und Institut. Bei manchen Zahlungsdienstleistern, die keine Vollbank sind, gelten andere Regeln, etwa das Verwahren von Kundengeldern auf Treuhandkonten. Kläre, welche Konstruktion dein Anbieter nutzt.
Unterschiede in Österreich und der Schweiz
Die Grundprinzipien ähneln sich, aber die zuständigen Aufsichtsbehörden und die konkreten Regeln unterscheiden sich. In der Schweiz gilt der Franken und ein eigenes Aufsichtsregime. Wenn dein Betrieb grenzüberschreitend arbeitet, kläre vorab, ob dein Konto für Zahlungen in allen benötigten Ländern und Währungen geeignet ist.
Playbook
So gehst du die Auswahl konkret an
Schritt 1: Liste deine tatsächlichen Vorgänge
Schreib auf, was in einem typischen Monat passiert: Wie viele Buchungen, wie viele Karten, wie viel Bargeld, welche Auslandszahlungen. Diese Liste ist die Grundlage für alles Weitere, weil sie zeigt, welche Funktionen du wirklich brauchst und welche nur teuer aussehen.
Schritt 2: Frag deinen Steuerberater vor der Auswahl
Dein Steuerberater arbeitet später mit den Daten. Frag ihn, welche Buchhaltungssoftware er nutzt und welche Kontoexporte er sauber verarbeitet. Ein Konto, das zu seinem System passt, spart euch beiden dauerhaft Arbeit.
Schritt 3: Schränk auf zwei bis drei Kandidaten ein
Mit deiner Vorgangsliste und der Auskunft des Steuerberaters bleiben meist nur wenige passende Optionen übrig. Vergleiche diese anhand deiner realen Zahlen, nicht anhand der beworbenen Grundgebühr.
Schritt 4: Rechne die Kandidaten mit deinen Zahlen durch
Nimm deine monatlichen Buchungen, Karten und Sonderfälle und rechne für jeden Kandidaten die tatsächlichen Kosten aus. Erst dann siehst du, welches Konto für deinen Betrieb günstiger ist, statt für einen Musterbetrieb.
Schritt 5: Teste den Alltagsvorgang
Bevor du dich festlegst, lass die Person, die damit arbeitet, die häufigsten Vorgänge durchspielen. Wenn es dort hakt, hakt es später jeden Tag.
Schritt 6: Plane den Umzug, falls du wechselst
Wenn du von einem bestehenden Konto wechselst, erstell eine Liste aller Daueraufträge, Lastschriften und hinterlegten Kontoverbindungen. Arbeite sie systematisch ab und lass beide Konten übergangsweise parallel laufen, damit keine Zahlung platzt.
Schritt 7: Richte Rücklagen und Rechte von Anfang an ein
Bevor der erste Umsatz kommt, richte ein Unterkonto für die Umsatzsteuer ein und vergib die Zugriffsrechte so, dass der Betrieb auch ohne dich weiterläuft. Diese zwei Schritte am Anfang ersparen dir später die häufigsten Probleme.
Häufige Fragen
Was Betriebe uns zu Geschäftskonten am häufigsten fragen
Brauche ich als Einzelunternehmer ein Geschäftskonto?
+
Rechtlich gibt es für Einzelunternehmer keine strikte Pflicht zu einem separaten Konto, aber es ist dringend zu empfehlen. Viele Banken schließen die geschäftliche Nutzung privater Konten in ihren AGB aus. Ein eigenes Konto hält private und betriebliche Buchungen sauber getrennt und spart Zeit bei der Buchhaltung.
Muss eine GmbH ein Geschäftskonto haben?
+
Ja. Bei einer GmbH ist das Gesellschaftsvermögen zwingend vom Privatvermögen zu trennen, weil die Gesellschaft eine eigene juristische Person ist. Zusätzlich muss das Stammkapital vor der Handelsregistereintragung auf ein Konto eingezahlt werden, weshalb das Konto Teil des Gründungsprozesses ist.
Wie lange dauert die Eröffnung eines Geschäftskontos?
+
Das hängt vom Anbieter und deiner Rechtsform ab und variiert deutlich. Bei einer GmbH in Gründung kommt die Identitäts- und Geldwäscheprüfung hinzu, die Zeit kostet. Plane die Eröffnung früh ein, besonders wenn davon eine Handelsregistereintragung abhängt.
Was kostet ein Geschäftskonto wirklich?
+
Die Grundgebühr ist nur ein Teil. Dazu kommen oft Buchungspreise ab einem bestimmten Kontingent, Kosten für zusätzliche Karten, Bargeldgebühren und Aufschläge bei Auslandszahlungen. Rechne die Kandidaten mit deinen tatsächlichen monatlichen Vorgängen durch, statt dich auf die beworbene Grundgebühr zu verlassen.
Wie lege ich Rücklagen für die Umsatzsteuer an?
+
Am einfachsten mit einem Unterkonto, auf das du nach jeder Rechnung den Steueranteil verschiebst. So ist das Geld bei der Umsatzsteuervoranmeldung vorhanden und du planst nicht versehentlich damit. Prüfe, ob dein Konto echte Unterkonten mit eigener IBAN bietet oder nur virtuelle Töpfe.
Kann ich das Geschäftskonto mit meiner Buchhaltung verbinden?
+
Viele Konten bieten eine Anbindung an Buchhaltungssoftware, entweder per Export oder über eine Schnittstelle. Frag vorab deinen Steuerberater, welche Software er nutzt und welche Formate er verarbeiten kann. Eine passende Anbindung spart am Jahresende viel manuelle Nacharbeit.
Ist mein Guthaben auf einem Geschäftskonto abgesichert?
+
In der EU gibt es die gesetzliche Einlagensicherung bis zu einem festgelegten Betrag pro Kunde und Institut, sofern es sich um eine Vollbank handelt. Manche Zahlungsdienstleister sind keine Vollbank und verwahren Kundengelder auf Treuhandkonten mit anderen Regeln. Kläre vor der Eröffnung, welche Konstruktion dein Anbieter nutzt.
Worauf muss ich beim Wechsel des Geschäftskontos achten?
+
Erstelle eine vollständige Liste aller Daueraufträge, Lastschriften und hinterlegten Kontoverbindungen und arbeite sie systematisch ab. Lass beide Konten übergangsweise parallel laufen, damit keine wiederkehrende Zahlung platzt. Denk besonders an Versicherungen, Lieferanten und Abonnements.
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