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33 Tools im Vergleich
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Unternehmen verschiedener Größen und Strukturformen (Selbstständige, Mikrounternehmen, KMU)
Qonto ist ein integriertes Geschäftskonto mit eingebauten Buchhaltungs- und Rechnungsverwaltungsfunktionen. Die Plattform unterstützt die Verwaltung von Rechnungen, automatisierte Zahlungen und Datensynchronisation mit externen Tools.
Kernfunktionen
Rechnungserstellung und -verwaltung mit Zahlungslinks
Automatischer Import von Lieferantenrechnungen
Kontoabstimmung
Integration mit über 2000 externen Tools
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Preis
Nach Unternehmensgröße gestaffelte Pläne vorhanden, genaue Preise nicht auf der Seite angegeben
Steuerberater, selbstständige Buchhalter, Lohndienstleister, Unternehmen und Gründer
Betriebswirtschaftliche Software-Lösung für Finanzbuchführung und Rechnungswesen, die Steuerberater, Buchhalter, Lohndienstleister und Unternehmen einsetzen können. Das System bietet automatisierte Datenbereitstellung und ist nach GoBD zertifiziert.
Selbstständige und kleine Unternehmen in Deutschland, die Buchhaltung, Rechnungen und E-Rechnungen erledigen wollen
Lexware Office ist eine Buchhaltungssoftware für Selbstständige, mit der du unter anderem E-Rechnungen erstellen, empfangen und verwalten kannst. Die Software automatisiert zudem Buchhaltung und Belegerfassung.
Kernfunktionen
E-Rechnungen erstellen, empfangen und verwalten
Beleg fotografieren und automatisch verbuchen
Bankkonto verknüpfen und Zahlungen automatisch zuordnen
B2B-Vertriebsteams zur Pipeline-Optimierung, Umsatzprognose und Ressourcenplanung
RELIZE ist eine KI-basierte Analyseplattform, die Vertriebsprozesse bewertet und Umsatzprognosen erstellt. POINTMAN.4S wird als wirksame Alternative zu Vertriebscoachings beschrieben.
Kernfunktionen
Künstliche Intelligenz und Deep Learning zur Vertriebsanalyse
Vertriebsteams und Unternehmen verschiedener Branchen, die ihre Sales-Pipeline verwalten und Deals effektiver abschließen möchten
Pipedrive ist eine CRM- und Pipeline-Management-Software, mit der du deine Vertriebsprozesse tracken, Leads verwalten und Deals mit KI-Unterstützung abschließen kannst. Die Lösung automatisiert Verkaufsgespräche und hilft dir, deinen gesamten Vertriebsprozess zu optimieren.
Kernfunktionen
Pipeline-Management
Leadmanagement und Leadoptimierung
Vertriebsautomatisierung mit KI
Echtzeit-Berichte und Vertriebsanalysen
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Preis
14,00 EUR pro Nutzerprofil und Monat (jährliche Abrechnung)
Agenturen, IT-Beratungen, Dienstleister, Consulting-Unternehmen und Betriebe aus Marketing, Media, Digital Services, Systemhäuser, SaaS sowie Bau und Logistik
Adam ist eine Controlling- und Finanzplanungssoftware, die Unternehmen dabei hilft, ihre finanzielle Situation zu analysieren und zu optimieren. Die Lösung bietet automatisierte Auswertungen von Kennzahlen, Szenarioplanung und ergänzende Beratung durch Controlling-Experten.
Kernfunktionen
Finance-Cockpit mit automatischer Kennzahlen-Auswertung
Webbasierte Buchhaltungssoftware für Schweizer Einzelfirmen mit vereinfachter oder doppelter Buchführung. Die Software automatisiert die Verbuchung durch Bankimporte und OCR-Belegerkennung.
Freelancer, Selbstständige, Handwerker, Fotografen, Coiffeure, IT-Freelancer, kleine GmbHs und KMUs in der Schweiz
Schweizer Buchhaltungssoftware für Selbstständige und GmbHs mit einfacher Bedienung. Die Software erfasst Einnahmen und Ausgaben, erstellt Rechnungen, berechnet Steuern automatisch und bietet auch doppelte Buchhaltung sowie MWST-Abrechnung.
Freelancer, Kleinunternehmer, Consultants, Agenturen, Handwerksbetriebe, UGs und GmbHs, die ihre Rechnungsstellung und Buchhaltung vereinfachen wollen
FastBill ist eine Buchhaltungs und Rechnungssoftware, mit der du rechtssichere Rechnungen und E-Rechnungen erstellen, versenden und empfangen kannst. Zusätzlich automatisiert sie deine Belegerfassung und gibt dir einen Überblick über deine Finanzen.
Kernfunktionen
E-Rechnungen erstellen, versenden und empfangen
Professionelle Rechnungen mit Vorlageneditor und automatischem Versand wiederkehrender Rechnungen
Belegerfassung per App, E-Mail und Automatisierung mit Belegerkennung
DATEV Rechnungsdatenservice und Steuerberaterzugang
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Preis
14 Tage kostenlos testen, E-Rechnung in allen Tarifen enthalten
Kleine und mittlere Unternehmen, Handwerker, Dienstleister, Händler, Gründer und Selbstständige in Österreich
Online-Buchhaltungs- und Fakturierungssoftware speziell für österreichische Unternehmen und Selbstständige. Das Tool unterstützt bei der Rechnungsstellung, Buchführung und bietet einen intelligenten Assistenten für die Vereinfachung von Verwaltungsaufgaben.
Kernfunktionen
Rechnungsstellung (innerhalb von 30 Sekunden)
Doppelte Buchhaltung und Einnahmen-Ausgaben-Rechnung
Kleine und mittlere Unternehmen im Mittelstand aus Branchen wie Dienstleistung, Handel, Vermietung, Produktion und mehr.
TOPIX ist eine All-in-One-Plattform für den Mittelstand, die ERP, CRM, Finanzbuchhaltung, HR und Dokumentenmanagement verbindet und eine Schnittstelle für E-Rechnungen bietet. Die Software läuft auf macOS und Windows.
Kleine und mittlere Unternehmer sowie Selbstständige, die ihre Buchhaltung und Steuererklärungen automatisieren möchten
Norman automatisiert die Buchhaltung und Steuererklärungen für Unternehmer durch KI-gestützte Prozesse. Die Software bearbeitet Belege, kategorisiert Transaktionen und erstellt Steuererklärungen selbstständig.
Vertriebsteams in KMU, SDR, BDR, Account Executives, Sales Manager, Prospektionsagenturen, SaaS-Unternehmen, Rekrutierungsfirmen, Immobilien, Versicherungen und B2B-Dienstleistungen
Skipcall ist eine KI-gestützte Prospektionssoftware mit automatisierten Wahlsystemen für Vertriebsteams. Sie unterstützt outbound Anrufe, CRM-Integration und automatisierte Kampagnen über mehrere Kanäle.
Kernfunktionen
Power Dialer mit automatischer Nummernkomposition
Predictive Dialer für Call-Center im B2C
Parallel Dialer mit KI-gestützter Anrufbeantworter-Erkennung
Bidirektionale CRM-Synchronisation mit HubSpot und Pipedrive
Selbstständige, Gründer, Kleinunternehmer, Einzelunternehmen in Handwerk und verwandten Branchen
Shine ist eine Buchhaltungs- und Rechnungssoftware für Selbstständige und kleine Unternehmen. Die Lösung ermöglicht die Erstellung von Rechnungen und E-Rechnungen, Ausgabenverfolgung sowie finanzielle Übersichten in Echtzeit.
Steuerberatungskanzleien, Wirtschaftsprüfung, Unternehmen
DATEV entwickelt Finanzbuchhaltungslösungen für Steuerberatungskanzleien und deren Mandanten. Die Software unterstützt digitale Finanzbuchhaltungsprozesse und ist Teil des umfassenden DATEV-Softwareportfolios.
Selbständige mit Einzelfirma oder GmbH in der Schweiz, Treuhänderinnen und Treuhänder
Cloud-Buchhaltungssoftware für Schweizer Selbständige und GmbHs, die ohne spezielle Buchhaltungskenntnisse einsetzbar ist. Die Software unterstützt sowohl einfache Milchbüechli-Rechnungen für Einzelfirmen als auch doppelte Buchhaltung für GmbHs.
KMU aus verschiedenen Branchen wie Treuhand, Immobilien, Industrie, Handwerk und Bauwesen. Einsatzbereich umfasst Finanzwesen, Personaldossiers und digitales Sekretariat.
Eine Archivierungssoftware für KMU, mit der Geschäftsdokumente zentral, digital und gesetzeskonform auf einer Schweizer Cloud-Plattform abgelegt werden. Sie automatisiert die Dokumentenverwaltung und ermöglicht papierlosen Betrieb.
Kernfunktionen
Zentrale, sichere Dokumentenablage auf Schweizer Cloud
Automatisierte Ablage von Finanzdokumenten aus Buchhaltungssystemen
Revisionssichere, gesetzeskonforme Archivierung
Digitales Personaldossier mit Zugriffsverwaltung
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Preis
30-Tage-Kostenlostest ohne Kreditkarte. Spezifische Preise nicht auf der Seite angegeben.
Treasury- und Cash-Management für Finanzteams, Entscheider und Treasurer in Unternehmen
Agicap ist eine KI-gestützte Treasury-Software, die Bank- und Buchhaltungsdaten in einer Plattform vereint und unter anderem E-Invoicing, Zahlungsausführung sowie Cashflow-Prognosen ermöglicht.
Kernfunktionen
Cash-Management und Liquiditätsplanung
E-Invoicing und Zahlungsausführung
Bidirektionale Konnektivität zu Banken, ERPs und Buchhaltungstools
Automatische Bankabstimmung und Buchung von Journalen
Buchhaltung und E-Rechnungserstellung für Freiberufler und kleine Unternehmen
Papierkram ist eine cloudbasierte Buchhaltungssoftware für Freiberufler und kleine Unternehmen, mit der Du unter anderem rechtskonforme E-Rechnungen erstellen kannst. Sie vereint Buchhaltung, Zeiterfassung und Projektverwaltung in einem Tool.
Kernfunktionen
Erstellung von Angeboten und rechtskonformen E-Rechnungen
Digitales Belegarchiv mit Banksynchronisation
Zeiterfassung und Projektmanagement
Automatische Erstellung von EÜR, UStVA und BWA
Bewertung
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Preis
Kostenlose Free-Version verfügbar, zeitweise 20 Prozent Rabatt
Buchhaltung und E-Rechnung für Gründer, Selbstständige, Freiberufler, Kleinunternehmer und kleine Unternehmen
sevdesk ist eine Buchhaltungssoftware für Gründer und Selbstständige, mit der du unter anderem rechtskonforme E-Rechnungen erstellen und die E-Rechnungspflicht erfüllen kannst.
Kernfunktionen
E-Rechnungen erstellen und E-Rechnungspflicht erfüllen
Rechnungen und Angebote schreiben
Belegerfassung an einem Ort
Banking mit automatischer Verbuchung von Zahlungseingängen
Eine cloudbasierte Buchhaltungssoftware für österreichische Unternehmer, mit der du Rechnungen, Angebote und Belege verwalten kannst. Die Software ist finanzamtskonform und erfordert keine speziellen Buchhaltungskenntnisse.
Mittelständische und größere Betriebe aus Baubranche, Dienstleistung, Immobilienbranche, Handel, Produktion und öffentliche Verwaltung
Schweizer Business Software mit integrierten Modulen für Finanzbuchhaltung, Debitorenbuchhaltung, Kreditorenbuchhaltung und Spesenmanagement. Das System unterstützt Betriebe bei der Verwaltung von Ausgaben und Finanzen über verschiedene Geschäftsbereiche hinweg.
Schweizer Einzelunternehmen und Freelancer mit einfacher Buchhaltung
Buchhaltungssoftware für Schweizer Selbständige mit Funktionen wie QR-Rechnungserstellung, KI-gestütztem Belegscan und MWST-Abrechnung. Die App läuft auf mehreren Plattformen und ist speziell für die Schweizer Geschäitsrealität entwickelt.
Einzelhandel, Großhandel und weitere Branchen im Mittelstand
Modular aufgebaute Software für Rechnungswesen und Controlling im Mittelstand mit Basis-Finanzbuchhaltung und verschiedenen optionalen Erweiterungen. Die Lösung soll Routinen automatisieren und flexible Integrationsmöglichkeiten bieten.
Cloud-basiertes CRM-System zur Verwaltung von Kundendaten und Vertriebsaktivitäten. Unterstützt Unternehmen bei Neukundengewinnung, Akquisition und Kundenbindung.
Selbstständige, Kleinunternehmer und Unternehmen, unter anderem im E-Commerce, sowie Steuerberater
easybill ist eine Rechnungssoftware für Selbstständige und Unternehmen, mit der du rechtssichere E-Rechnungen erstellen und deine Abläufe rund um Rechnungen automatisieren kannst.
Kleine und mittlere Betriebe, Buchhalter, Unternehmen mit Lohnabrechnung
Stotax Betrieb bündelt Finanz- und Lohndaten zentral und bietet strukturierte Abläufe sowie Kontrolle über Unternehmenszahlen. Stotax Kontor ermöglicht es, Finanzen zu überwachen und laufende Buchhaltung einfach im Tagesgeschäft zu erledigen.
Kernfunktionen
Zentrale Bündelung von Finanz- und Lohndaten
Automatisches Buchen von Bankbewegungen (Bankassistent)
Mittelständische Unternehmen und Dienstleister, unter anderem in Hotellerie, Gesundheitswesen und Handel
Scopevisio ist eine cloudbasierte ERP-Software für mittelständische Dienstleister, die Finanzen, Beschaffung, Personal, Vertrieb und Dokumentenmanagement auf einer Plattform vereint und dabei auch die Erstellung und Verarbeitung von E-Rechnungen ermöglicht.
Kernfunktionen
Finanzbuchhaltung und Rechnungsverarbeitung
Zahlungsverkehr und Zahlungsabwicklung
Dokumentenmanagement (DMS)
Customer Relationship Management (CRM)
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30 Tage kostenlos testen, konkrete Preise nicht auf der Seite genannt
Anwaltskanzleien, E-Commerce, Vereine, IT-Services, Arztpraxen und weitere Branchen
Online-Buchhaltungssoftware mit KI-gestützter Automatisierung für Anwaltskanzleien und andere Unternehmen. Die cloudbasierte Lösung automatisiert Belegerfassung, Zahlungsmanagement und Buchhaltungsprozesse mit hohem Automatisierungsgrad.
Kernfunktionen
KI-gestützte Belegerkennung und automatisches Zuordnen von Belegen und Zahlungen
Echtzeit-Reports und Dashboard
Bankkontenanbindung und Zahlungsstromverwaltung
Export zu DATEV und Finanzbehörden
Bewertung
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Preis
50 Prozent Rabatt auf den ersten Monat wird erwähnt, kostenlose Testversion verfügbar
Mittelständische Betriebe verschiedener Branchen, besonders für Vertrieb, Projektabwicklung und Fakturierung
Modulare Unternehmenssoftware für den Mittelstand aus Deutschland mit frei kombinierbaren Komponenten für Vertrieb, Fakturierung und Projektabwicklung. Die Software wird in deutschen Rechenzentren gehostet und ist DSGVO-konform.
Kernfunktionen
CRM-Software (AkquiseManager)
Rechnungs- und Mahnungsverwaltung (Faktura)
Warenwirtschaft mit Lager und Bestellwesen
Projektzeiterfassung
Bewertung
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Preis
69,00 € pro Monat für 3 Nutzer (AkquiseManager CRM), jeder weitere Nutzer 6,90 € pro Monat
Buchhalter, Treuhänder und kleine bis mittlere Unternehmen zur Verwaltung von Bankdaten, Automatisierung von Buchhaltungsprozessen und Echtzeit-Cashflow-Überwachung
Automatisierte Buchhaltungssoftware mit KI-Unterstützung für Buchhalter und KMU. Die Plattform verbindet Bank- und Rechnungsdaten, automatisiert Buchhaltungsprozesse und ermöglicht sichere Zusammenarbeit.
B2B-Unternehmen und Betriebe, die Sage 100 einsetzen
Salesware ist eine B2B-Vertriebssoftware, die speziell für Sage 100 entwickelt wurde. Sie unterstützt Betriebe mit Funktionen wie KI-Dokumentenimport und einem B2B-Kundenportal.
Mittlere Betriebe aus verschiedenen Branchen wie Bau, technischer Großhandel und Fashion
Buchhaltungssoftware speziell für Mittelstandsunternehmen. Die Lösung ist Teil des enventa Business Hub und lässt sich in verschiedene Branchenszenarien integrieren.
Was eine Buchhaltungssoftware für Vertrieb wirklich leistet
Wenn du im Vertrieb arbeitest, ist Buchhaltung selten das, worüber du morgens nachdenkst. Trotzdem entscheidet sie darüber, ob dein Geschäft am Ende sauber läuft oder ob du im Quartalsabschluss Belege suchst, die niemand mehr findet. Eine Buchhaltungssoftware für Vertrieb ist im Kern ein System, das drei Dinge zusammenführt: die Rechnungsstellung an deine Kunden, die Erfassung eingehender Zahlungen und die Aufbereitung dieser Daten für Steuerberater und Finanzamt.
Der Unterschied zu einer reinen Buchhaltungslösung liegt im Vertriebsbezug. Im Vertrieb hast du oft viele Angebote, die zu Aufträgen werden, die zu Rechnungen werden. Diese Kette sollte die Software abbilden können, ohne dass du dieselben Daten dreimal eintippst. Wenn aus einem Angebot per Klick eine Rechnung wird und diese Rechnung automatisch in der Buchhaltung landet, sparst du nicht nur Zeit, du vermeidest auch Fehler beim Übertragen.
Wichtig ist die Abgrenzung: Eine Buchhaltungssoftware ersetzt in der Regel nicht deinen Steuerberater und auch nicht zwingend ein vollständiges CRM. Sie ist das Rückgrat für den Geldfluss. Wer glaubt, damit gleichzeitig die komplette Kundenverwaltung, das Mahnwesen und die Warenwirtschaft abzudecken, sollte genau prüfen, was das jeweilige Tool wirklich kann und wo es nur Grundfunktionen bietet.
Wo die Software im Betriebsalltag ansetzt
Stell dir einen typischen Ablauf vor: Ein Kunde bestellt, du schreibst eine Rechnung, der Kunde zahlt (oder eben nicht), und am Monatsende willst du wissen, wer noch offen ist. Genau diese Punkte deckt eine gute Lösung ab. Sie zeigt dir offene Posten, sie erinnert dich an fällige Zahlungen und sie bereitet die Zahlen so auf, dass dein Steuerberater sie ohne Rückfragen übernehmen kann.
Feature-Deep-Dive
Diese Funktionen zählen im Alltag
Viele Funktionslisten lesen sich beeindruckend und sind im Alltag trotzdem irrelevant. Deshalb hier die Punkte, die wirklich Arbeit sparen.
Rechnungsstellung und Angebotsverwaltung
Du willst Angebote und Rechnungen in wenigen Minuten erstellen, mit deinem Logo, deinen Zahlungsbedingungen und wiederkehrenden Positionen. Prüfe, ob du Vorlagen speichern kannst und ob wiederkehrende Rechnungen (etwa bei Wartungsverträgen) automatisch erzeugt werden. Achte darauf, ob sich ein Angebot mit einem Klick in eine Rechnung umwandeln lässt.
Offene-Posten-Verwaltung und Mahnwesen
Im Vertrieb bleibt oft Geld liegen, weil niemand systematisch nachhält, wer noch nicht gezahlt hat. Eine brauchbare Software zeigt dir jederzeit die offenen Posten und kann Zahlungserinnerungen sowie Mahnungen gestaffelt versenden. Frag in der Demo konkret nach, ob mehrere Mahnstufen möglich sind und ob du Mahngebühren hinterlegen kannst.
Bankanbindung und Zahlungsabgleich
Der Abgleich von Kontobewegungen mit offenen Rechnungen ist einer der größten Zeitfresser. Prüfe, ob die Software eine Verbindung zu deiner Bank herstellt und Zahlungen automatisch den passenden Rechnungen zuordnet. Gerade wenn viele kleine Beträge reinkommen, macht das einen spürbaren Unterschied.
Belegerfassung und Digitalisierung
Eingangsrechnungen und Belege solltest du digital erfassen können, idealerweise per Foto oder durch Weiterleitung an eine E-Mail-Adresse. Achte darauf, ob die Software Belegdaten automatisch ausliest und ob die Belege revisionssicher abgelegt werden. Das spart dir das Ausdrucken und Abheften.
Schnittstelle zum Steuerberater
Die meisten Steuerberater im DACH-Raum arbeiten mit etablierten Kanzleisystemen. Kläre vor der Auswahl, ob deine Wunschsoftware einen sauberen Datenexport bietet, den dein Steuerberater ohne Nacharbeit einlesen kann. Frag deinen Steuerberater direkt, welches Format er bevorzugt.
Auswertungen und Reporting
Du willst sehen, wie viel Umsatz reinkommt, welche Kunden zuverlässig zahlen und wie deine Zahlen sich über die Monate entwickeln. Grundlegende Auswertungen zu Umsatz, offenen Posten und Liquidität gehören zum Standard. Ob du darüber hinaus detaillierte Auswertungen brauchst, hängt von deiner Betriebsgröße ab.
Entscheidungshilfe
Worauf du bei der Auswahl achten solltest
Lass die Software von der Person testen, die damit arbeitet
Einer der häufigsten Fehler: Der Chef schaut sich die Demo an, findet sie gut und kauft. Bedienen muss die Software am Ende aber die Buchhaltungskraft oder der Vertriebsmitarbeiter. Setz genau diese Person in die Demo und lass sie eine echte Aufgabe durchspielen: eine Rechnung schreiben, einen Beleg erfassen, eine Mahnung erzeugen. Wenn das hakt, hakt es später jeden Tag.
Prüfe die Anzahl der Nutzer und Zugriffsrechte
Wenn mehrere Leute arbeiten, brauchst du klar geregelte Rechte. Der Vertrieb soll vielleicht Rechnungen schreiben, aber nicht die komplette Buchhaltung einsehen. Kläre, wie viele Nutzer im Preis enthalten sind und was jeder zusätzliche Zugang kostet.
Achte auf die tatsächlichen Grenzen
Viele Tools werben mit Funktionen, die es nur im teuersten Paket gibt oder die in der Praxis unausgereift sind. Frag konkret nach: Ist das Mahnwesen mehrstufig? Funktioniert die Bankanbindung mit meiner Bank? Wie viele Belege darf ich pro Monat erfassen? Lass dir das zeigen, verlass dich nicht auf die Funktionsliste.
Denk an den Umzug deiner Daten
Wenn du von einer bestehenden Lösung wechselst, musst du Kundendaten, offene Posten und Belege mitnehmen. Frag, ob ein Import möglich ist und in welchem Format. Ein Wechsel, bei dem du alles neu eintippst, kostet dich mehr, als du an Softwaregebühren sparst.
Support in deiner Sprache und Zeitzone
Wenn im Abschluss etwas klemmt, brauchst du erreichbaren Support. Prüfe, ob es deutschsprachigen Support gibt und wie du ihn erreichst: Telefon, E-Mail, Chat. Teste den Support ruhig schon in der Testphase mit einer echten Frage.
Das sagt unser Experte zu Buchhaltungssoftware für Vertrieb
Markus Laue, Gründer von Toolfolio
Der häufigste Fehler, den ich sehe: Der Chef entscheidet allein, weil ihm die Oberfläche gefällt. Ich frage dann immer, wer die Software später tatsächlich bedient, und meistens ist das jemand anderes. Genau diese Person hätte in der Demo sitzen müssen. Wenn eine Buchhaltungskraft mir sagt, dass sie jede Rechnung mit fünf Klicks mehr erstellt als vorher, dann kostet das übers Jahr mehr als jede Softwaregebühr. Ich lasse deshalb immer die Person testen, die damit arbeitet, nicht die, die den Vertrag unterschreibt.
Total Cost of Ownership
Übliche Preismodelle bei Buchhaltungssoftware für Vertrieb
Der angezeigte Monatspreis ist selten der Preis, den du am Ende zahlst. Deshalb lohnt es sich, die Kostenstruktur genauer anzusehen.
Abomodelle nach Funktionsumfang
Die meisten Anbieter arbeiten mit gestaffelten Paketen. Das günstigste Paket deckt oft nur Grundfunktionen ab, während Bankanbindung, Mahnwesen oder mehrere Nutzer erst in höheren Stufen dazukommen. Schau dir an, welche Funktionen du wirklich brauchst und in welchem Paket sie enthalten sind, nicht am Einstiegspreis orientieren.
Kosten pro Nutzer
Einige Modelle rechnen pro Nutzer ab. Wenn dein Vertriebsteam wächst, wachsen die Kosten mit. Rechne durch, was die Software bei deiner geplanten Teamgröße kostet, nicht bei der aktuellen.
Zusatzkosten, die gerne übersehen werden
Achte auf Gebühren für zusätzliche Belege, für weitere Bankkonten, für Schnittstellen oder für den Datenexport. Manche Anbieter berechnen die Einrichtung oder verlangen Aufpreise für Support jenseits der Basisstufe. Frag ausdrücklich nach einer Aufstellung aller möglichen Zusatzkosten.
Der oft übersehene Kostenblock: deine Zeit
Die Softwaregebühr ist meist nicht der teuerste Teil. Teurer ist die Zeit, die du oder deine Mitarbeiter mit einer umständlichen Lösung verbringen. Eine Software, die im Monat mehr kostet, aber täglich Zeit spart, ist häufig die günstigere Wahl. Rechne die Arbeitszeit ehrlich mit ein.
Vertragslaufzeiten
Prüfe, ob du monatlich kündbar bist oder dich für ein Jahr bindest. Jahresverträge sind oft günstiger, aber wenn die Software nicht passt, sitzt du fest. In der Anfangsphase ist monatliche Kündbarkeit oft mehr wert als ein Rabatt.
Aus der Praxis
Fehler, die in der Praxis wirklich passieren
Die Bankanbindung wird nicht getestet
Ein Betrieb entscheidet sich für eine Software, richtet alles ein und stellt dann fest, dass die eigene Bank nicht oder nur eingeschränkt unterstützt wird. Der automatische Zahlungsabgleich, das eigentliche Kaufargument, funktioniert nicht. Teste die Bankanbindung mit deiner konkreten Bank in der Testphase.
Angebote und Rechnungen laufen aneinander vorbei
Wenn Vertrieb und Buchhaltung mit getrennten Systemen arbeiten, entstehen Rechnungen, die nicht zum Angebot passen. Der Kunde beschwert sich, die Zahlung verzögert sich. Achte darauf, dass die Kette vom Angebot bis zur Rechnung in einem System läuft.
Niemand pflegt die offenen Posten
Eine Software zeigt dir zwar die offenen Posten, aber nur wenn Zahlungen sauber zugeordnet werden. Wenn das niemand macht, siehst du Rechnungen als offen, die längst bezahlt sind, und mahnst Kunden, die schon gezahlt haben. Lege fest, wer den Zahlungsabgleich verantwortet und wie oft.
Der Steuerberater wird zu spät gefragt
Oft wird die Software ausgewählt, ohne den Steuerberater einzubeziehen. Dann stellt sich heraus, dass der Datenexport nicht ins Kanzleisystem passt und jemand die Zahlen manuell übertragen muss. Frag deinen Steuerberater vor der Entscheidung, mit welchem Format er arbeitet.
Die Testphase wird nicht ernst genommen
Viele klicken sich in der Testphase nur oberflächlich durch. Erst im echten Betrieb fallen die Probleme auf, und dann ist der Vertrag schon unterschrieben. Nutze die Testphase, um einen kompletten Monatsablauf durchzuspielen, mit echten Rechnungen und echten Belegen.
Compliance
Rechtliche Anforderungen in DACH
Buchhaltung ist ein rechtlich geregelter Bereich, und die Anforderungen unterscheiden sich zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ich bin kein Steuerberater, deshalb hier die Punkte, auf die du achten und die du fachlich prüfen lassen solltest.
Deutschland: GoBD und revisionssichere Ablage
In Deutschland gelten die Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form (GoBD). Kurz gesagt: Buchungen müssen unveränderbar und nachvollziehbar sein, Belege müssen revisionssicher aufbewahrt werden. Frag den Anbieter konkret, ob die Software GoBD-konform arbeitet und ob es dazu eine Verfahrensdokumentation gibt.
E-Rechnung
Die elektronische Rechnung gewinnt im Geschäftsverkehr an Bedeutung, und die Anforderungen entwickeln sich weiter. Prüfe, ob die Software strukturierte E-Rechnungsformate erstellen und empfangen kann. Da sich die gesetzlichen Fristen und Vorgaben ändern, kläre den aktuellen Stand mit deinem Steuerberater.
Österreich und Schweiz
In Österreich gelten eigene Vorgaben, etwa im Bereich der Registrierkassen und der Belegerteilung, in der Schweiz weichen Mehrwertsteuersätze und Aufbewahrungsregeln ab. Wenn du länderübergreifend arbeitest, prüfe, ob die Software die jeweiligen Steuersätze und Regeln abbildet.
Datenschutz
Du verarbeitest Kundendaten, damit gilt die Datenschutz-Grundverordnung. Achte darauf, wo die Daten gespeichert werden und ob der Anbieter einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung anbietet. Bei Cloud-Lösungen ist der Serverstandort ein sinnvolles Kriterium.
Aufbewahrungsfristen
Buchhaltungsunterlagen müssen über gesetzlich festgelegte Zeiträume aufbewahrt werden. Stell sicher, dass du auch nach einem Anbieterwechsel Zugriff auf deine alten Daten behältst. Frag, in welchem Format du deine Daten exportieren kannst, wenn du das System verlässt.
Playbook
So gehst du die Auswahl konkret an
Schritt 1: Anforderungen aufschreiben
Bevor du dir Tools ansiehst, schreib auf, was du wirklich brauchst. Wie viele Rechnungen im Monat? Wie viele Nutzer? Brauchst du Mahnwesen, Bankanbindung, E-Rechnung? Diese Liste ist dein Maßstab, an dem du jedes Tool misst.
Schritt 2: Steuerberater einbeziehen
Frag deinen Steuerberater, mit welchem Format er arbeitet und ob er eine Empfehlung hat. Diese eine Frage erspart dir später viel Ärger beim Datenaustausch.
Schritt 3: Vorauswahl treffen
Grenz auf zwei bis drei Tools ein, die deine Anforderungen abdecken. Vergleiche nicht zehn Lösungen gleichzeitig, das führt nur zu Verwirrung.
Schritt 4: Testphase mit echten Daten
Richte in der Testphase deine echten Vorlagen ein, erstelle echte Rechnungen, erfasse echte Belege und teste die Bankanbindung mit deiner Bank. Lass die Person testen, die später damit arbeitet.
Schritt 5: Kosten durchrechnen
Rechne die Gesamtkosten für deine geplante Teamgröße über ein Jahr, inklusive aller Zusatzkosten. Vergleiche das mit der Zeit, die du sparst.
Schritt 6: Entscheiden und sauber einführen
Wenn du dich entschieden hast, plane die Einführung. Importiere deine Daten, richte die Zugriffsrechte ein und leg fest, wer welche Aufgabe übernimmt. Eine gute Software allein hilft nicht, wenn die Zuständigkeiten unklar sind.
Wenn du diese Schritte durchgehst, triffst du eine Entscheidung, die im Alltag trägt, statt nach drei Monaten zu bereuen. Die beste Software ist die, die zu deinem Betrieb passt, nicht die mit der längsten Funktionsliste.
Häufige Fragen
Was Betriebe uns zu Buchhaltungssoftware für Vertrieb am häufigsten fragen
Was kostet eine Buchhaltungssoftware für Vertrieb?
+
Die Preise hängen stark vom Funktionsumfang und der Nutzerzahl ab und werden meist als monatliches Abo abgerechnet. Achte darauf, dass der Einstiegspreis oft nur Grundfunktionen abdeckt und Bankanbindung, Mahnwesen oder weitere Nutzer aufpreispflichtig sein können. Rechne die Gesamtkosten für deine geplante Teamgröße über ein Jahr, inklusive aller Zusatzkosten.
Brauche ich trotz Buchhaltungssoftware noch einen Steuerberater?
+
In der Regel ja. Eine Buchhaltungssoftware bereitet deine Zahlen auf und erleichtert die Zusammenarbeit, ersetzt aber nicht die steuerliche Beratung und die Prüfung deiner Abschlüsse. Frag deinen Steuerberater am besten vor der Auswahl, welches Datenformat er für den Austausch bevorzugt.
Muss eine Buchhaltungssoftware GoBD-konform sein?
+
In Deutschland müssen Buchungen und Belege den Grundsätzen zur ordnungsmäßigen Führung elektronischer Unterlagen (GoBD) entsprechen, also unveränderbar und nachvollziehbar sein. Frag den Anbieter konkret, ob die Software GoBD-konform arbeitet und ob eine Verfahrensdokumentation vorliegt. Die endgültige Beurteilung solltest du mit deinem Steuerberater klären.
Kann ich Angebote automatisch in Rechnungen umwandeln?
+
Viele Lösungen bieten das, aber nicht alle in gleicher Qualität. Prüfe in der Demo konkret, ob sich ein Angebot mit einem Klick in eine Rechnung umwandeln lässt und ob die Daten dabei sauber übernommen werden. Gerade im Vertrieb spart diese Funktion viel Zeit und vermeidet Übertragungsfehler.
Wie wichtig ist die Bankanbindung?
+
Die Bankanbindung ermöglicht den automatischen Abgleich von Zahlungen mit deinen offenen Rechnungen und spart dadurch viel manuelle Arbeit. Wichtig ist, dass die Software deine konkrete Bank unterstützt. Teste das unbedingt in der Testphase, bevor du dich festlegst.
Kann ich meine Daten aus einer alten Software übernehmen?
+
Das hängt vom Anbieter ab. Frag vor dem Wechsel, ob ein Import von Kundendaten, offenen Posten und Belegen möglich ist und in welchem Format. Ohne Import müsstest du Daten manuell übertragen, was oft mehr kostet als die eingesparten Gebühren.
Was passiert mit meinen Daten, wenn ich die Software wechsle?
+
Buchhaltungsunterlagen unterliegen gesetzlichen Aufbewahrungsfristen, deshalb musst du auch nach einem Wechsel Zugriff behalten. Kläre vor dem Vertragsabschluss, in welchem Format du deine Daten exportieren kannst. So vermeidest du, an einen Anbieter gebunden zu sein.
Wer sollte die Software in der Testphase ausprobieren?
+
Die Person, die später tatsächlich damit arbeitet, also meist die Buchhaltungskraft oder ein Vertriebsmitarbeiter, nicht nur der Geschäftsführer. Lass einen kompletten Ablauf durchspielen: Rechnung schreiben, Beleg erfassen, Mahnung erzeugen. So merkst du früh, ob die Bedienung im Alltag hakt.
Käuflich ist ausschließlich die Sichtbarkeit in der gesponserten Zone, immer gekennzeichnet. Die organische Reihenfolge, die Bewertungen und die verifizierten Daten sind nie käuflich und werden serverseitig unabhängig berechnet. Preisangaben tragen Stand und Quelle.