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Buchhaltung und E-Rechnung für Gründer, Selbstständige, Freiberufler, Kleinunternehmer und kleine Unternehmen
sevdesk ist eine Buchhaltungssoftware für Gründer und Selbstständige, mit der du unter anderem rechtskonforme E-Rechnungen erstellen und die E-Rechnungspflicht erfüllen kannst.
Kernfunktionen
E-Rechnungen erstellen und E-Rechnungspflicht erfüllen
Rechnungen und Angebote schreiben
Belegerfassung an einem Ort
Banking mit automatischer Verbuchung von Zahlungseingängen
Mittelständische Unternehmen und Dienstleister, unter anderem in Hotellerie, Gesundheitswesen und Handel
Scopevisio ist eine cloudbasierte ERP-Software für mittelständische Dienstleister, die Finanzen, Beschaffung, Personal, Vertrieb und Dokumentenmanagement auf einer Plattform vereint und dabei auch die Erstellung und Verarbeitung von E-Rechnungen ermöglicht.
Kernfunktionen
Finanzbuchhaltung und Rechnungsverarbeitung
Zahlungsverkehr und Zahlungsabwicklung
Dokumentenmanagement (DMS)
Customer Relationship Management (CRM)
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30 Tage kostenlos testen, konkrete Preise nicht auf der Seite genannt
Du erhältst eine integrierte Softwarelösung für betriebswirtschaftliche Aufgaben wie Finanzbuchführung, Personalabrechnung und Rechnungswesen. Die Software ermöglicht dir komfortable und sichere Arbeit mit benutzerfreundlichem Zugriff auf benötigte Daten.
Selbstständige und kleine Unternehmen verschiedener Branchen wie IT-Dienstleister, Agenturen, Autohandel, Handwerk, Handel oder Physiotherapie
WISO MeinBüro ist eine Bürosoftware für Selbstständige und kleine Unternehmen, mit der du gesetzeskonforme E-Rechnungen erstellen sowie deine Buchhaltung und dein Auftragswesen erledigen kannst.
Kernfunktionen
E-Rechnungen digital und gesetzeskonform erstellen
Angebote schreiben und versenden
Rechnungen erstellen
Belege erfassen
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Aktion mit bis zu 55 Prozent Rabatt über den Code WM-26, gültig bis 21.07.2026; kostenlos testbar
Anwaltskanzleien, E-Commerce, Vereine, IT-Services, Arztpraxen und weitere Branchen
Online-Buchhaltungssoftware mit KI-gestützter Automatisierung für Anwaltskanzleien und andere Unternehmen. Die cloudbasierte Lösung automatisiert Belegerfassung, Zahlungsmanagement und Buchhaltungsprozesse mit hohem Automatisierungsgrad.
Kernfunktionen
KI-gestützte Belegerkennung und automatisches Zuordnen von Belegen und Zahlungen
Echtzeit-Reports und Dashboard
Bankkontenanbindung und Zahlungsstromverwaltung
Export zu DATEV und Finanzbehörden
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50 Prozent Rabatt auf den ersten Monat wird erwähnt, kostenlose Testversion verfügbar
Treasury- und Cash-Management für Finanzteams, Entscheider und Treasurer in Unternehmen
Agicap ist eine KI-gestützte Treasury-Software, die Bank- und Buchhaltungsdaten in einer Plattform vereint und unter anderem E-Invoicing, Zahlungsausführung sowie Cashflow-Prognosen ermöglicht.
Kernfunktionen
Cash-Management und Liquiditätsplanung
E-Invoicing und Zahlungsausführung
Bidirektionale Konnektivität zu Banken, ERPs und Buchhaltungstools
Automatische Bankabstimmung und Buchung von Journalen
Selbstständige und kleine Unternehmen in Deutschland, die Buchhaltung, Rechnungen und E-Rechnungen erledigen wollen
Lexware Office ist eine Buchhaltungssoftware für Selbstständige, mit der du unter anderem E-Rechnungen erstellen, empfangen und verwalten kannst. Die Software automatisiert zudem Buchhaltung und Belegerfassung.
Kernfunktionen
E-Rechnungen erstellen, empfangen und verwalten
Beleg fotografieren und automatisch verbuchen
Bankkonto verknüpfen und Zahlungen automatisch zuordnen
Schulen, kleine Unternehmen, NGOs und Einzelpersonen
Buchhaltungssoftware mit einfacher Bedienungsweise, die auf Tabellen basiert und professionelle Auswertungen erstellt. Für Schulen gibt es ein kostenloses Abonnement.
Kleine und mittlere Unternehmen, Einzelunternehmer, Freelancer und Neugründungen
Qonto ist ein Geschäftskonto mit integrierten Finanztools für die Verwaltung von Unternehmensausgaben. Die Plattform kombiniert Kontoführung, Zahlungsabwicklung, Rechnungsstellung und Buchhaltung in einer Lösung.
Kernfunktionen
Teamausgabenverwaltung
E-Invoicing mit automatischer Compliance
Automatischer Import von Lieferantenrechnungen
Buchführung und Buchhaltung
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Es gibt unterschiedliche Pläne für verschiedene Unternehmensgrößen, konkrete Preise werden nicht genannt
Selbstständige und Teams, die ihre Geschäftsfinanzen inklusive Rechnungsstellung verwalten möchten
Holvi ist eine All-in-One-Lösung für Geschäftsfinanzen mit Geschäftskonto, Buchhaltung sowie Rechnungsstellung und E-Rechnung für Selbstständige und Teams. Du kannst Rechnungen erstellen, versenden, verfolgen und speichern.
Kernfunktionen
Erstellen, Versenden, Verfolgen und Speichern von Rechnungen
E-Rechnung
Sofortige Benachrichtigungen bei bezahlten Rechnungen
Selbstständige, Kleinunternehmer und Unternehmen, unter anderem im E-Commerce, sowie Steuerberater
easybill ist eine Rechnungssoftware für Selbstständige und Unternehmen, mit der du rechtssichere E-Rechnungen erstellen und deine Abläufe rund um Rechnungen automatisieren kannst.
Selbstständige, Freelancer, Kleinunternehmen, Einzelunternehmen, EPU, GmbH, Vermieter, Vereine und Gesundheitsberufe in Österreich
Online-Buchhaltungssoftware für österreichische Unternehmen, die Rechnungsstellung, Einnahmen-Ausgaben-Erfassung, Steuermeldungen und Finanzanalysen ermöglicht. Die Lösung ist speziell für den österreichischen Markt entwickelt und bietet automatisierte Prozesse sowie KI-gestützte Belegerkennung.
Kernfunktionen
Rechnungserstellung und E-Rechnungen
Automatische Bankkontoanbindung
KI-gestützte Belegerkennung
Umsatzsteuervoranmeldung (UVA) und Zusammenfassende Meldung
Eine cloudbasierte Buchhaltungssoftware für österreichische Unternehmer, mit der du Rechnungen, Angebote und Belege verwalten kannst. Die Software ist finanzamtskonform und erfordert keine speziellen Buchhaltungskenntnisse.
Schweizer Einzelunternehmen und Freelancer mit einfacher Buchhaltung
Buchhaltungssoftware für Schweizer Selbständige mit Funktionen wie QR-Rechnungserstellung, KI-gestütztem Belegscan und MWST-Abrechnung. Die App läuft auf mehreren Plattformen und ist speziell für die Schweizer Geschäitsrealität entwickelt.
Kleine und mittlere Unternehmen, Handwerker, Dienstleister, Händler, Gründer und Selbstständige in Österreich
Online-Buchhaltungs- und Fakturierungssoftware speziell für österreichische Unternehmen und Selbstständige. Das Tool unterstützt bei der Rechnungsstellung, Buchführung und bietet einen intelligenten Assistenten für die Vereinfachung von Verwaltungsaufgaben.
Kernfunktionen
Rechnungsstellung (innerhalb von 30 Sekunden)
Doppelte Buchhaltung und Einnahmen-Ausgaben-Rechnung
Buchhaltung und Bilanzierung für österreichische Betriebe
Österreichische Buchhaltungssoftware mit verschiedenen Modulen für unterschiedliche Anforderungen. Verfügbar als kostenlose Standardversion und als Professional-Versionen zum Kauf.
Kernfunktionen
Doppelte Buchhaltung und Bilanzierung
Einnahmen-/Ausgabenrechnung
Kassabuch
Kostenrechnung
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Professional-Version ab EUR 200 (zzgl. 20% MwSt), kostenlose Standardversion zum Download verfügbar
DATEV entwickelt Buchführungssoftware für Steuerberatungen und Wirtschaftsprüfungen. Die Lösungen sollen Prozesse vereinfachen und sind teilweise cloudbasiert verfügbar.
Freelancer, Selbstständige, Handwerker, Fotografen, Coiffeure, IT-Freelancer, kleine GmbHs und KMUs in der Schweiz
Schweizer Buchhaltungssoftware für Selbstständige und GmbHs mit einfacher Bedienung. Die Software erfasst Einnahmen und Ausgaben, erstellt Rechnungen, berechnet Steuern automatisch und bietet auch doppelte Buchhaltung sowie MWST-Abrechnung.
KMU, Handels- und Gewerbebetriebe, Einzelunternehmer
eCOUNT ist eine cloudbasierte All-in-One Business Software für Finanzbuchhaltung, Einkauf, Verkauf und Warenwirtschaft. Das System umfasst auch ein Dokumentenmanagementsystem für revisionssichere Archivierung und elektronische Workflows.
Kernfunktionen
Finanzbuchhaltung
Warenwirtschaft und Lagerverwaltung
Eingangsrechnungsverarbeitung
Dokumentenmanagement mit revisionssicherer Archivierung
Buchhaltung und E-Rechnungserstellung für Freiberufler und kleine Unternehmen
Papierkram ist eine cloudbasierte Buchhaltungssoftware für Freiberufler und kleine Unternehmen, mit der Du unter anderem rechtskonforme E-Rechnungen erstellen kannst. Sie vereint Buchhaltung, Zeiterfassung und Projektverwaltung in einem Tool.
Kernfunktionen
Erstellung von Angeboten und rechtskonformen E-Rechnungen
Digitales Belegarchiv mit Banksynchronisation
Zeiterfassung und Projektmanagement
Automatische Erstellung von EÜR, UStVA und BWA
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Kostenlose Free-Version verfügbar, zeitweise 20 Prozent Rabatt
Unternehmen, Steuerberatungen, Wirtschaftsprüfungen, Selbstständige, Bauunternehmen, Kommunalbetriebe und Schulen
Eine umfassende Softwarelösung für Buchhaltung und Rechnungswesen mit integrierten Modulen für Kostenrechnung, Anlagenbuchhaltung, Jahresabschluss und Steuererklärung. Die Software richtet sich an Betriebe verschiedenster Branchen und Größen.
Die Software wird von Betrieben unterschiedlichster Branchen und Größen genutzt, besonders geeignet für Händler, Dienstleister und Unternehmen mit Warenwirtschaft.
bizSoft ist eine Geschäftssoftware, die Unternehmen bei der Verwaltung von Rechnungen, Angeboten, Lagerverwaltung, Buchhaltung und vielen weiteren Aufgaben unterstützt. Die Software ist als Online-Variante oder lokale Installation verfügbar.
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Rechnungs- und Angebotserstellung
Lagerverwaltung und Artikelverwaltung
Registrierkasse für Handel und Dienstleister
Buchhaltung mit DATEV und BMD Schnittstellen
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bizSoft Online und bizSoft Miete sowie Kauflizenz werden angeboten; eine 30-Tage-Testversion ist kostenlos verfügbar.
Mittelständische und größere Betriebe im Rechnungswesen und der Finanzbuchhaltung
Integrierte Finanzbuchhaltungssoftware mit Modulen für Anlagenbuchhaltung, Kostenrechnung und Controlling. Die Lösung setzt auf hohe Automatisierung, Genauigkeit und Rechtssicherheit für Betriebsprüfungen.
Kleine und mittlere Unternehmen, Selbstständige und Startups in der Schweiz
Bexio ist eine All-in-One-Geschäftssoftware für Schweizer KMU, Selbstständige und Startups. Die Plattform vereinigt Buchhaltung, Rechnungsstellung, Lohnbuchhaltung, Kontaktverwaltung und weitere Verwaltungsaufgaben in einem cloudgestützten System.
Kernfunktionen
Automatisierte Finanzbuchhaltung mit digitaler Belegverarbeitung
Zentrale Auftragsverwaltung vom Angebot bis zur Zahlung
Kleine und mittlere Unternehmer sowie Selbstständige, die ihre Buchhaltung und Steuererklärungen automatisieren möchten
Norman automatisiert die Buchhaltung und Steuererklärungen für Unternehmer durch KI-gestützte Prozesse. Die Software bearbeitet Belege, kategorisiert Transaktionen und erstellt Steuererklärungen selbstständig.
Buchhalter, Treuhänder und kleine bis mittlere Unternehmen zur Verwaltung von Bankdaten, Automatisierung von Buchhaltungsprozessen und Echtzeit-Cashflow-Überwachung
Automatisierte Buchhaltungssoftware mit KI-Unterstützung für Buchhalter und KMU. Die Plattform verbindet Bank- und Rechnungsdaten, automatisiert Buchhaltungsprozesse und ermöglicht sichere Zusammenarbeit.
Selbständige mit Einzelfirma oder GmbH in der Schweiz, Treuhänderinnen und Treuhänder
Cloud-Buchhaltungssoftware für Schweizer Selbständige und GmbHs, die ohne spezielle Buchhaltungskenntnisse einsetzbar ist. Die Software unterstützt sowohl einfache Milchbüechli-Rechnungen für Einzelfirmen als auch doppelte Buchhaltung für GmbHs.
Österreichische Einzelunternehmer, Freelancer, EPUs und GmbHs für die gesamte Buchhaltung vom Rechnungsschreiben bis zur Jahresabschlussvorbereitung
Eine Buchhaltungssoftware speziell für österreichische EPUs und KMU, die Rechnungserstellung, Belegverwaltung, Einnahmen-Ausgaben-Rechnung und doppelte Buchhaltung mit integrierter KI-Beleganerkennung kombiniert.
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Rechnungserstellung in unter 60 Sekunden
KI-gestützte Beleganerkennung
Einnahmen-Ausgaben-Rechnung und doppelte Buchhaltung
Automatisches Mahnwesen
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Freelancer, Kleinunternehmer, Consultants, Agenturen, Handwerksbetriebe, UGs und GmbHs, die ihre Rechnungsstellung und Buchhaltung vereinfachen wollen
FastBill ist eine Buchhaltungs und Rechnungssoftware, mit der du rechtssichere Rechnungen und E-Rechnungen erstellen, versenden und empfangen kannst. Zusätzlich automatisiert sie deine Belegerfassung und gibt dir einen Überblick über deine Finanzen.
Kernfunktionen
E-Rechnungen erstellen, versenden und empfangen
Professionelle Rechnungen mit Vorlageneditor und automatischem Versand wiederkehrender Rechnungen
Belegerfassung per App, E-Mail und Automatisierung mit Belegerkennung
DATEV Rechnungsdatenservice und Steuerberaterzugang
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Ein Buchführungsprogramm erfasst deine Geschäftsvorfälle systematisch und bereitet sie so auf, dass am Ende eine korrekte Steuererklärung, ein Jahresabschluss oder eine Einnahmenüberschussrechnung dabei herauskommt. Klingt banal, ist es aber nicht. Denn die meisten Betriebe unterschätzen, dass Buchführung nicht nur ein Ablagesystem für Rechnungen ist, sondern eine durchgehende Kette: Beleg rein, korrekt kontieren, verbuchen, auswerten, exportieren.
Im Kern nimmt dir die Software drei Dinge ab. Erstens die strukturierte Erfassung: Belege werden erfasst, oft per Foto oder Import aus dem E-Mail-Postfach, und den richtigen Konten zugeordnet. Zweitens die Verbuchung nach einem Kontenrahmen (in Deutschland meist SKR03 oder SKR04). Drittens die Auswertung, also betriebswirtschaftliche Auswertung, Umsatzsteuervoranmeldung und die Übergabe an die Steuerberatung oder direkt ans Finanzamt.
Wichtig zu verstehen: Ein Buchführungsprogramm ersetzt in den seltensten Fällen die Steuerberatung. Es ist die Vorstufe, die dafür sorgt, dass deine Daten sauber sind, bevor sie in den Abschluss laufen. Wer glaubt, mit der Software allein den Steuerberater komplett zu sparen, unterschätzt meist die Feinheiten bei Abgrenzungen, Abschreibungen und Sonderfällen.
Der Unterschied zwischen Rechnungstool und Buchhaltung
Viele verwechseln ein reines Rechnungsprogramm mit einer echten Buchführung. Ein Rechnungstool schreibt Ausgangsrechnungen und mahnt vielleicht. Eine Buchführung erfasst zusätzlich alle Eingangsbelege, die Bankbewegungen und ordnet alles einem Konto zu. Wenn du am Jahresende eine vollständige Übersicht über Einnahmen und Ausgaben brauchst und nicht nur deine gestellten Rechnungen, brauchst du eine echte Buchführung.
Feature-Deep-Dive
Diese Funktionen zählen im Alltag
Im Tagesgeschäft entscheiden nicht die Hochglanzfunktionen, sondern die kleinen Dinge, die du hundertmal im Monat machst.
Belegerfassung und automatische Kontierung
Das ist das Herzstück. Prüfe, wie schnell ein Beleg vom Foto oder PDF zum verbuchten Vorgang wird. Gute Programme lesen Betrag, Datum und Lieferant automatisch aus und schlagen ein Konto vor. Achte darauf, wie das System mit wiederkehrenden Lieferanten lernt. Wenn du jeden Monat dieselbe Telefonrechnung erfasst und die Software jedes Mal das Konto neu erraten muss, verlierst du Zeit.
Bankanbindung
Die automatische Bankanbindung über eine Schnittstelle spart im Alltag am meisten. Bewegungen werden importiert und du ordnest sie den offenen Posten oder Belegen zu. Prüfe in der Demo, ob deine konkrete Bank unterstützt wird. Nicht jede Regionalbank oder jedes Geschäftskonto ist angebunden, und ein manueller CSV-Import jeden Monat ist zwar machbar, aber lästig.
Umsatzsteuervoranmeldung und ELSTER
Wenn du umsatzsteuerpflichtig bist, willst du die Voranmeldung direkt aus dem Programm ans Finanzamt übertragen können. Achte darauf, dass verschiedene Steuersätze, innergemeinschaftliche Lieferungen und Reverse-Charge-Fälle abgebildet werden, falls du damit zu tun hast.
Auswertungen
Eine betriebswirtschaftliche Auswertung, eine Summen- und Saldenliste und eine offene-Posten-Liste sollten mit wenigen Klicks abrufbar sein. Diese Zahlen brauchst du, um zu wissen, ob dein Betrieb gerade Geld verdient, nicht erst im Nachhinein beim Abschluss.
Schnittstelle zur Steuerberatung
Der Datenexport zur Steuerberatung ist ein oft übersehenes Feature. Frag deinen Steuerberater vorher, welches Format er braucht. Wenn die Software das nicht liefert, entsteht Reibung, und Reibung kostet dich Beraterstunden.
Entscheidungshilfe
Worauf du bei der Auswahl achten solltest
Lass die richtige Person testen
Lass die Software in der Demo von der Person bedienen, die später täglich damit arbeitet, nicht vom Chef und nicht vom Berater. Wer die Belege erfasst, merkt in zehn Minuten, ob der Ablauf hakt. Der Geschäftsführer sieht meist nur die schöne Auswertung am Ende.
Passt der Kontenrahmen zu deiner Rechtsform
Ein Einzelunternehmer mit Einnahmenüberschussrechnung hat andere Anforderungen als eine GmbH mit doppelter Buchführung und Bilanzpflicht. Kläre vorab, welche Art der Gewinnermittlung du machst, und prüfe, ob die Software das sauber abbildet. Manche Programme sind auf die einfache EÜR ausgelegt und stoßen bei der Bilanzierung an Grenzen.
Sprich mit deiner Steuerberatung, bevor du kaufst
Das ist der Ratschlag, den ich am häufigsten gebe und der am seltensten befolgt wird. Deine Steuerberatung arbeitet vielleicht schon mit einem bestimmten System und kann deine Daten viel effizienter übernehmen, wenn ihr kompatibel seid. Ein kurzer Anruf vor der Entscheidung spart dir später viel Ärger.
Wie viele Belege hast du wirklich
Sei ehrlich zu deinem Belegvolumen. Ein Betrieb mit dreißig Belegen im Monat braucht etwas anderes als einer mit tausend. Bei geringem Volumen ist eine einfache Lösung oft besser, weil sie weniger überfordert. Bei hohem Volumen zählen Automatisierung und Massenverarbeitung.
Datenhoheit und Exportierbarkeit
Frag dich, wie du wieder rauskommst, bevor du reingehst. Kannst du deine kompletten Daten in einem gängigen Format exportieren, wenn du das Programm wechseln willst? Wer seine Daten nicht rausbekommt, sitzt in der Falle.
Das sagt unser Experte zu Buchführungsprogramme
Markus Laue, Gründer von Toolfolio
Der Fehler, den ich am häufigsten sehe, ist, dass Betriebe die Software kaufen, ohne vorher mit ihrer Steuerberatung zu sprechen. Sie entscheiden nach schönen Oberflächen und Preisen, und drei Monate später merken sie, dass ihre Daten nicht sauber zur Beratung wandern. Dann zahlen sie Beraterstunden für Arbeit, die ein passendes System gespart hätte. Ein einziger Anruf am Anfang hätte das verhindert. Ich sage jedem: Frag zuerst deinen Steuerberater, dann schau dir die Tools an.
Total Cost of Ownership
Übliche Preismodelle bei Buchführungsprogramme
Die Softwaregebühr ist selten der größte Kostenblock. Sie ist nur der sichtbarste.
Verbreitete Abrechnungsmodelle
Am häufigsten findest du monatliche oder jährliche Abonnements, oft gestaffelt nach Funktionsumfang. Manche Anbieter rechnen nach der Anzahl der Belege ab, andere nach Nutzern, wieder andere nach Mandanten. Achte genau darauf, welche Größe dich in eine höhere Preisstufe schiebt. Wenn dein Betrieb wächst, willst du wissen, wie sich der Preis mitbewegt.
Die versteckten Kosten
Die eigentlichen Kosten liegen oft daneben. Rechne mit dem Zeitaufwand für die Ersteinrichtung, dem Import bestehender Daten und der Einarbeitung deiner Mitarbeiter. Wenn eine Schulung nötig ist oder du für einzelne Zusatzmodule extra zahlst, addiert sich das.
Ein weiterer Posten ist die Zusammenarbeit mit der Steuerberatung. Passt das System nicht zu ihrem, entstehen Mehrstunden auf der Rechnung der Beratung. Diese Kosten tauchen nie in der Preisliste der Software auf, sind aber real.
Was du bei den Kosten prüfen solltest
Statt einer erfundenen Zahl gebe ich dir die Fragen, die du klären musst: Was kostet der Zugang für weitere Nutzer? Sind Updates und die ELSTER-Schnittstelle im Preis enthalten oder kosten sie extra? Gibt es eine Mindestvertragslaufzeit? Was passiert mit dem Preis nach dem ersten Jahr? Diese Antworten bekommst du nur beim Anbieter direkt, und du solltest sie schriftlich haben.
Aus der Praxis
Fehler, die in der Praxis wirklich passieren
Belege sammeln sich, bis der Berg zu hoch ist
Der klassische Fehler: Das Programm ist da, aber niemand erfasst die Belege laufend. Am Quartalsende liegt ein Stapel, und dann wird gehetzt. Buchführung funktioniert nur, wenn sie zur Routine wird, am besten wöchentlich in einem festen Zeitfenster.
Falsche Konten aus Bequemlichkeit
Wenn niemand weiß, auf welches Konto ein Vorgang gehört, landet er notdürftig irgendwo. Das rächt sich beim Abschluss, wenn die Steuerberatung alles nachsortieren muss. Klärt am Anfang mit der Beratung, welche Konten ihr für die typischen Vorgänge nutzt, und haltet das fest.
Software überdimensioniert eingekauft
Ein kleiner Betrieb kauft ein System mit allen Modulen, die eine mittelständische Firma braucht, und ertrinkt in Optionen. Die Folge ist Frust und im schlimmsten Fall gar keine Nutzung. Kauf, was du jetzt brauchst, und plane den Ausbau, wenn du hineinwächst.
Niemand hat den Wechsel wirklich getestet
Beim Umstieg vom alten aufs neue System werden die Altdaten schludrig übernommen, und plötzlich stimmen Anfangsbestände nicht. Plane den Wechsel bewusst zu einem sauberen Stichtag, meist zum Jahreswechsel, und prüfe die übernommenen Salden.
Verlass auf ein einziges Passwort im Kopf einer Person
Wenn nur eine Person Zugang und Wissen hat und diese Person ausfällt, steht die Buchführung still. Sorg dafür, dass mindestens zwei Menschen im Betrieb wissen, wie das System läuft, und dass die Zugänge dokumentiert sind.
Compliance
Rechtliche Anforderungen in DACH
Buchführung ist kein reines Komfortthema, es gibt rechtliche Vorgaben, und die unterscheiden sich zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Deutschland
In Deutschland gelten die Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern in elektronischer Form, kurz GoBD. Das bedeutet unter anderem, dass Belege unveränderbar gespeichert werden müssen und Änderungen nachvollziehbar sein müssen (Stichwort Verfahrensdokumentation). Achte darauf, dass deine Software revisionssicher arbeitet und einen ordnungsgemäßen Datenzugriff für die Finanzverwaltung ermöglicht. Für die elektronische Rechnung solltest du die aktuellen Anforderungen im Blick behalten, denn hier hat sich in den letzten Jahren einiges bewegt. Kläre den konkreten Stand mit deiner Steuerberatung.
Österreich
In Österreich regelt die Bundesabgabenordnung die Aufzeichnungspflichten, und es gibt Vorgaben zur Ordnungsmäßigkeit der Buchführung. Prüfe, ob deine Software die österreichischen Anforderungen abbildet, etwa bei der Umsatzsteuervoranmeldung über FinanzOnline.
Schweiz
In der Schweiz gilt das Obligationenrecht mit seinen Bestimmungen zur Buchführung und Rechnungslegung. Die Anforderungen unterscheiden sich deutlich von Deutschland, unter anderem bei der Mehrwertsteuer. Wenn du in der Schweiz buchst, stell sicher, dass die Software den Schweizer Kontenrahmen und die Schweizer Mehrwertsteuersätze kennt.
Was überall gilt
Aufbewahrungsfristen musst du in allen drei Ländern einhalten, und sie liegen im mehrjährigen Bereich. Deine Software muss sicherstellen, dass die Daten über diese Frist lesbar bleiben, auch wenn du das Programm irgendwann wechselst. Genau deshalb ist der exportierbare Datenbestand nicht nur Komfort, sondern eine rechtliche Notwendigkeit.
Playbook
So gehst du die Auswahl konkret an
Schritt eins: Bestandsaufnahme
Nimm dir eine halbe Stunde und schreib auf, wie deine Buchführung heute läuft. Wie viele Belege pro Monat, welche Bank, welche Rechtsform, welche Art der Gewinnermittlung, wer macht die Arbeit. Ohne diese Basis wählst du im Blindflug.
Schritt zwei: Steuerberatung fragen
Ruf deine Steuerberatung an und frag, mit welchem System sie am liebsten zusammenarbeitet und welches Exportformat sie braucht. Dieser eine Anruf verändert deine Auswahl oft grundlegend.
Schritt drei: Anforderungen priorisieren
Teil deine Anforderungen in drei Gruppen: unverzichtbar, hilfreich, verzichtbar. Bankanbindung deiner Bank und ELSTER-Übertragung sind für die meisten unverzichtbar. Ein hübsches Dashboard ist hilfreich, aber kein Entscheidungsgrund.
Schritt vier: Zwei bis drei Kandidaten testen
Wähl nicht zu viele Optionen, sonst verlierst du dich. Zwei bis drei reichen. Nutze echte eigene Belege im Test, keine Musterdaten. Erst mit deinen eigenen Vorgängen merkst du, wo es hakt.
Schritt fünf: Die Alltagsperson entscheiden lassen
Lass die Person, die täglich damit arbeitet, die Testphase durchführen und ein klares Votum abgeben. Ihre Einschätzung wiegt schwerer als jedes Datenblatt.
Schritt sechs: Vertrag und Ausstieg prüfen
Bevor du unterschreibst, kläre Laufzeit, Preisentwicklung nach dem ersten Jahr und wie du deine Daten wieder herausbekommst. Halte die Antworten schriftlich fest.
Schritt sieben: Sauberer Start zum Stichtag
Starte möglichst zu einem klaren Stichtag, prüfe die Anfangsbestände und richte von Anfang an feste Zeitfenster für die Belegerfassung ein. Ein gutes Programm nützt nichts, wenn die Routine fehlt.
Wenn du diese sieben Schritte gehst, triffst du eine Entscheidung, die auch in zwei Jahren noch trägt, statt eine, die du schon nach dem ersten Quartal bereust.
Häufige Fragen
Was Betriebe uns zu Buchführungsprogramme am häufigsten fragen
Brauche ich als Kleinunternehmer überhaupt ein Buchführungsprogramm?
+
Auch als Kleinunternehmer musst du deine Einnahmen und Ausgaben aufzeichnen, meist über eine Einnahmenüberschussrechnung. Ein Programm hilft dir dabei, die Belege strukturiert zu erfassen und am Jahresende alles beisammen zu haben. Bei sehr geringem Belegvolumen reicht oft eine einfache Lösung, wichtig ist vor allem, dass du laufend erfasst.
Kann ich mit einem Buchführungsprogramm den Steuerberater sparen?
+
In den meisten Fällen nicht vollständig. Das Programm sorgt für saubere Vorarbeit, aber Abgrenzungen, Abschreibungen und Sonderfälle bleiben Beratungsthemen. Realistisch reduzierst du den Aufwand der Beratung, wenn deine Daten sauber sind, ersetzt sie aber selten komplett.
Was ist der Unterschied zwischen einem Rechnungstool und einer Buchführung?
+
Ein Rechnungstool schreibt Ausgangsrechnungen und mahnt gegebenenfalls. Eine Buchführung erfasst zusätzlich alle Eingangsbelege und Bankbewegungen und ordnet sie Konten zu. Wenn du eine vollständige Übersicht über Einnahmen und Ausgaben brauchst, reicht ein reines Rechnungstool nicht.
Muss die Software GoBD-konform sein?
+
In Deutschland müssen deine buchhalterischen Aufzeichnungen den GoBD entsprechen, also unter anderem unveränderbar und nachvollziehbar gespeichert werden. Achte darauf, dass die Software revisionssicher arbeitet und den Datenzugriff für die Finanzverwaltung ermöglicht. Kläre den konkreten Stand im Zweifel mit deiner Steuerberatung.
Wie wichtig ist die Bankanbindung?
+
Sie spart im Alltag am meisten Zeit, weil Bewegungen automatisch importiert und Belegen zugeordnet werden. Prüfe vor dem Kauf, ob deine konkrete Bank unterstützt wird. Ohne Anbindung bleibt dir der manuelle Import, der zwar funktioniert, aber lästig ist.
Was kostet ein Buchführungsprogramm?
+
Die Preise variieren je nach Funktionsumfang, Belegvolumen, Nutzerzahl und Anbieter, deshalb solltest du dir immer ein konkretes Angebot geben lassen. Achte neben der Softwaregebühr auf versteckte Kosten wie Einrichtung, Zusatzmodule und Mehraufwand bei der Steuerberatung. Klär außerdem, wie sich der Preis nach dem ersten Jahr entwickelt.
Kann ich meine Daten später in ein anderes Programm mitnehmen?
+
Das hängt vom Anbieter ab, deshalb solltest du die Exportmöglichkeiten vor dem Kauf prüfen. Achte darauf, dass du deine kompletten Daten in einem gängigen Format herausbekommst. Wegen der mehrjährigen Aufbewahrungsfristen ist das nicht nur Komfort, sondern rechtlich relevant.
Wann sollte ich am besten auf ein neues Programm umsteigen?
+
Am saubersten ist der Wechsel zu einem klaren Stichtag, meist zum Jahreswechsel. So vermeidest du Probleme mit Anfangsbeständen und laufenden Vorgängen. Prüfe nach der Datenübernahme unbedingt, ob die Salden korrekt übertragen wurden.
Käuflich ist ausschließlich die Sichtbarkeit in der gesponserten Zone, immer gekennzeichnet. Die organische Reihenfolge, die Bewertungen und die verifizierten Daten sind nie käuflich und werden serverseitig unabhängig berechnet. Preisangaben tragen Stand und Quelle.