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Finde in 6 Fragen die passende Onlineshop Software für kleine Unternehmen
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17 Tools im Vergleich
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Mittelständische Unternehmen in Handel, Produktion und E-Commerce
Eine Cloud-basierte ERP-Lösung für mittelständische Unternehmen, die Prozesse wie Lagerverwaltung, Finanzen, E-Commerce und Produktion in einem System vereint. Die Software läuft jederzeit und überall verfügbar mit persönlichem Support.
Kernfunktionen
Lagerverwaltung mit Bestandsverwaltung und Lagerplatzzuordnung
Betriebe aller Größen, die online und stationär verkaufen möchten, sowie Unternehmen, die ihre Produkte über mehrere Kanäle vertreiben.
Eine All-in-One-Commerce-Plattform, mit der du Online-Shops aufbauen, verwalten und über mehrere Kanäle verkaufen kannst. Sie verbindet Website-Erstellung, Zahlungsabwicklung, Bestandsverwaltung und internationale Verkaufsfunktionen.
Kernfunktionen
Website Builder mit KI-gestütztem Design
Multichannel-Integration für Verkauf über verschiedene Plattformen
Point-of-Sale-System für stationäre Geschäfte
Sidekick KI-Assistent für Wachstumserkennung und Automatisierung
Kleine bis mittlere Betriebe, Anfänger, Kleinunternehmer und digitale Produktanbieter, die einen eigenen Online-Shop aufbauen und betreiben möchten
Flow ist ein Shopsystem zur Erstellung und Verwaltung von Online-Shops. Die Software zeichnet sich durch effiziente Bedienbarkeit, ressourcenschonende Architektur und gutes Preis-Leistungs-Verhältnis aus.
Kernfunktionen
Produktverwaltung mit optimierter Eingabe
Warenwirtschaft
Integration von über 50 Zahlungsarten via Payment-Provider
Kleine bis mittlere Fertigungsbetriebe und Hersteller, die ihre Produktion, Lagerhaltung und Geschäftsprozesse integriert verwalten müssen
Eine cloudgestützte Manufacturing-Software mit integrierten ERP- und MRP-Funktionen für kleine Hersteller mit 10 bis 200 Mitarbeitern. Das System verbindet Produktionsplanung, Lagerverwaltung, Vertrieb, Beschaffung und Buchhaltung in einer Anwendung.
Kernfunktionen
Produktionsplanung und Kapazitätsabstimmung
Echtzeitlagerbestände und Bestandsverfolgung nach Los und Seriennummern
Verkaufsmanagement mit Kostenberechnung und Lieferzeitermittlung
Beschaffungsverwaltung und automatisierte Bestellungen
Cloud-basierte ERP-Software für Start-ups und kleine Unternehmen im E-Commerce, die auf Microsoft Dynamics 365 Business Central basiert. Die Lösung automatisiert Verwaltungsprozesse und unterstützt skalierendes Wachstum ohne Infrastruktur-Investitionen.
B2B-Onlinehandel, Beschaffungsplattformen, Werbeartikel-Shops, OCI-Shops, Textilausstattungssysteme, Hersteller- und Händler-Shops, Whitelabel-Lösungen
Eigenentwickelte Shopsoftware für anspruchsvolle B2B-E-Commerce-Projekte, die modular aufgebaut und skalierbar in der Cloud bereitgestellt wird. Die Lösung wird seit 1997 angeboten und ermöglicht individuelle Anpassungen für verschiedene Branchen und Geschäftsmodelle.
Kernfunktionen
Modulare Architektur mit dutzenden Modulen und Schnittstellen
OCI Punchout und xCBL Integration für Lieferantenbindung
Kleine und mittlere Unternehmen, die einen Onlineshop aufbauen und betreiben möchten
ShopFactory ist eine Onlineshop-Software für KMU, mit der Betriebe ihre eigenen Webshops erstellen und verwalten können. Die neueste Version 15 bietet verbesserte Funktionen für effizienteres und moderneres E-Commerce.
Eine professionelle Shopsoftware für Onlineshops, die seit über 25 Jahren im Einsatz ist und sowohl als Kaufversion als auch als monatliches Mietmodell verfügbar ist. Das System bietet umfangreiche Funktionen für die Verwaltung und den Betrieb von Webshops.
Kernfunktionen
grenzenlose Designmöglichkeiten
einfache Bedienung
individuell erweiterbar
KI-Ready
Bewertung
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ab 5 Konten zeigen wir die Zahl
Preis
Kaufversion ab 479,80 CHF, Mietversion ab 48,75 CHF pro Monat
Kleine Unternehmen und Einzelunternehmer, die Online-Geschäfte aufbauen und verwalten möchten
Eine All-in-One-Plattform für Kleinunternehmer, die verschiedene Tools zur Verwaltung eines Online-Geschäfts in einem System kombiniert. Sie richtet sich an Unternehmer, die ihre Online-Aktivitäten ohne mehrere separate Anwendungen organisieren möchten.
Kernfunktionen
Sales Funnels
E-Mail-Marketing
Website-Builder
Online-Kurse erstellen
Bewertung
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Zu wenig Daten
ab 5 Konten zeigen wir die Zahl
Preis
Kostenlos zum Starten, keine Kreditkarte erforderlich, kostenloses Forever-Angebot verfügbar
Kleine und mittlere Onlinehändler sowie E-Commerce-Betriebe, die ihre Bestände, Versände und Multichannel-Verkäufe zentralisiert verwalten möchten
JTL stellt eine integrierte Softwarelösung für E-Commerce bereit, die Shopsystem, Warenwirtschaft und Geschäftsprozessmanagement verbindet. Das System ermöglicht es Onlinehändlern, ihre gesamten Abläufe zentral zu steuern.
Kernfunktionen
Warenwirtschaftssystem JTL-Wawi
Shopsoftware und Multichannel-Verwaltung
Lagerverwaltung und Versandverwaltung
Marktplatzanbindung
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Preis
Kostenlose Shop Software erwähnt im Titel, genaue Preise nicht auf der Seite sichtbar
Kleine Unternehmen verschiedener Branchen (Einzelhandel, Metzgerei, Floristik, Coiffeur, Hofladen) für Onlineverkauf und stationäre Verkaufsstellen
Cloudbasierte Lösung zur Erstellung und Verwaltung von Onlineshops mit integrierten Funktionen für Warenwirtschaft, Kassensystem und Website-Verwaltung. Die Lösung ermöglicht es kleinen Unternehmen, ihre Produkte online und über stationäre Kassen zu verkaufen.
Für verschiedene Unternehmenstypen wie Einzelhandel, Dropshipping, Gastronomie und B2B-Betriebe
Ein cloudbasiertes Shopsystem, mit dem Betriebe ihren eigenen Onlineshop erstellen und verwalten können. Die Lösung enthält Design-Tools, Zahlungsintegration und Marketing-Funktionen.
Kernfunktionen
Designvorlagen zur Personalisierung
Verwaltung von Bestellungen und Verkaufsabwicklung
Kleine Unternehmen und Betriebe, die einen Onlineshop betreiben möchten
Eine in der Schweiz entwickelte und gehostete Webshop-Software, mit der kleine Unternehmen in kurzer Zeit einen eigenen Onlineshop aufbauen und verwalten können. Die Software ermöglicht es Nutzern ohne technische Vorkenntnisse, Produkte zu erfassen und Bestellungen entgegenzunehmen.
Kernfunktionen
Webshop-Erstellung in 24 Stunden möglich
Selbstständige Verwaltung und Pflege von Artikeln ohne technische Kenntnisse
Integration von Zahlungsmethoden (TWINT, PostFinance Card, Kreditkarte, PayPal, Google Pay, Apple Pay)
Verwaltung von Versandkosten und Shop-Einstellungen
Kleine Unternehmen, die professionelle Websites und Onlineshops erstellen möchten
Du erstellst deine Website und deinen Onlineshop mit einem integrierten Website-Builder, der auch KI-Unterstützung bietet. Die Lösung ist für kleine Unternehmen konzipiert und wird als gehostete Lösung angeboten.
Kernfunktionen
Website-Baukasten mit Editor
Onlineshop-Funktionalität
KI-Builder
My Panel Verwaltungstool
Bewertung
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ab 5 Konten zeigen wir die Zahl
Preis
Ab CHF 11.20 pro Monat im ersten Jahr (statt CHF 14.90), je nach Paket verschiedene Preise
Online-Verkauf für kleine Einzelhandelsunternehmen ohne bisherige Online-Präsenz
Ein Webshop-System für kleine Unternehmen, das auf WordPress und WooCommerce basiert und von creatividee aufgebaut sowie gepflegt wird. Kleinbetriebe erhalten damit einen Online-Shop mit integrierter Website.
Kernfunktionen
Basierend auf WordPress und WooCommerce
Zwei Zahlungssysteme (Kreditkarte und Vorauszahlung)
Einfache Verwaltung von Produkten, Bildern und Bestandsdaten
Suchmaschinenoptimierung des Shops
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Preis
Nettokosten für Domain und Hosting plus prozentuale Umsatzbeteiligung des Anbieters an Verkaufserlösen bis zur Kostendeckung der Grundaufbereitung
Mittelständische bis große Betriebe in Branchen wie Automotive, Großhandel, Einzelhandel, Konsumgüter und Industrie, die B2B- und B2C-E-Commerce betreiben
Eine Commerce-Plattform für B2B- und B2C-Geschäfte mit integrierten Features wie CMS, SEO, Analytics und KI-gestützter Intelligenz. Die Software ermöglicht es Betrieben, flexible und skalierbare Online-Shops aufzubauen.
Kleine Unternehmen und Einzelunternehmer, die einen professionellen Online-Shop ohne technische Kenntnisse aufbauen möchten
Wix ist ein Website-Baukasten, mit dem du ohne Programmierkenntnisse einen Online-Shop aufbauen kannst. Die Plattform bietet vorgefertigte Templates, einen Drag-and-Drop-Editor und integrierte Business-Funktionen wie Zahlungsverarbeitung und Bestandsverwaltung.
Kernfunktionen
Über 800 anpassbare Website-Vorlagen
Drag-and-Drop-Editor für intuitive Gestaltung
KI-gestützte Website-Erstellung
Integrierte Zahlungsmethoden und E-Commerce-Funktionen
Was eine Onlineshop Software für kleine Unternehmen wirklich leistet
Eine Onlineshop Software ist im Kern das System, das deine Produkte online verkaufbar macht: Sie zeigt den Katalog, führt durch den Warenkorb, wickelt die Bezahlung ab und schreibt die Bestellung fort. Klingt einfach, ist es im Betrieb aber nicht, weil hinter jedem dieser Schritte eine Kette an Folgeprozessen hängt.
Wichtig ist die Unterscheidung zwischen einem gehosteten Baukasten und einer selbst betriebenen Software. Beim gehosteten Modell kümmert sich der Anbieter um Server, Updates und Sicherheit, du zahlst dafür laufend und bist an dessen Grenzen gebunden. Bei einer selbst gehosteten Lösung hast du mehr Freiheit, trägst aber die Verantwortung für Wartung, Sicherheitsupdates und den technischen Betrieb. Für ein kleines Unternehmen ohne eigene IT ist die zweite Variante meist nur mit externem Dienstleister sinnvoll, und der kostet.
Die Software ist außerdem selten eine Insel. Sie muss mit deiner Buchhaltung reden, mit dem Versanddienstleister, oft mit einem Warenwirtschaftssystem und manchmal mit einem Kassensystem im Laden. Wenn du das früh mitdenkst, verstehst du schnell, dass die Frage nicht lautet "Welcher Shop sieht am besten aus", sondern "Welches System passt in meine bestehende Werkzeugkette".
Was die Software nicht leistet
Eine Onlineshop Software bringt dir keine Kunden. Sie ist die Verkaufsfläche, nicht das Marketing. Wer glaubt, mit dem fertigen Shop kämen automatisch Bestellungen, unterschätzt den Aufwand für Sichtbarkeit, Inhalte und Pflege. Das ist kein Softwareproblem, aber es ist der Grund, warum viele Shops nach drei Monaten still stehen.
Feature-Deep-Dive
Diese Funktionen zählen im Alltag
Produktverwaltung und Varianten
Klingt banal, ist aber der Ort, an dem du täglich arbeitest. Prüfe konkret, wie die Software mit Varianten umgeht: ein T-Shirt in drei Größen und vier Farben sind zwölf Kombinationen, jede mit eigenem Lagerbestand. Lege in der Demo ein solches Produkt selbst an und schau, wie viele Klicks das kostet und ob die Bestandsführung pro Variante sauber läuft.
Zahlungsarten
Deine Kunden erwarten Rechnung, Lastschrift, Kreditkarte und die gängigen Wallet-Verfahren. Achte darauf, welche Zahlungsanbieter direkt angebunden sind und was die Anbindung an Gebühren kostet, denn die Transaktionsgebühr zahlst du zusätzlich zur Shopmiete. Der Kauf auf Rechnung ist im DACH-Raum wichtig, wird aber oft über einen Drittanbieter abgesichert, der wieder eigene Kosten hat.
Versand und Steuern
Schau, ob du Versandkosten nach Gewicht, Warenwert oder Zielland staffeln kannst. Für den Verkauf ins EU-Ausland brauchst du eine korrekte Umsatzsteuerbehandlung, Stichwort OSS-Verfahren. Wenn die Software Steuersätze nicht pro Land abbilden kann, wird das später zur Handarbeit in der Buchhaltung.
Schnittstellen
Der wichtigste Punkt, der am seltensten geprüft wird. Frage konkret nach der Anbindung an dein Buchhaltungstool und dein Versandsystem. Eine echte Schnittstelle überträgt Bestellungen automatisch, eine "Exportfunktion" bedeutet, dass du jeden Tag eine Datei herunterlädst und irgendwo wieder hochlädst. Das ist ein Unterschied von Stunden pro Woche.
Mobile Darstellung und Ladegeschwindigkeit
Ein großer Teil der Bestellungen läuft über das Handy. Öffne den Demo-Shop auf deinem eigenen Telefon, nicht nur am großen Bildschirm. Achte darauf, wie schnell Seiten laden und ob der Bestellprozess auf kleinen Displays flüssig durchläuft.
Entscheidungshilfe
Worauf du bei der Auswahl achten solltest
Lass die richtige Person testen
Lass die Software in der Demo von der Person bedienen, die später damit arbeitet, nicht vom Chef. Wenn deine Mitarbeiterin jeden Tag Bestellungen bearbeitet und Produkte pflegt, muss sie den Testlauf machen. Der Chef sieht die Optik, die Mitarbeiterin sieht die vierzig Klicks, die eine Retoure kostet.
Denk an deinen Endzustand, nicht an den Start
Viele wählen die Software für den heutigen Katalog mit dreißig Produkten. Frage dich, wie es mit dreihundert Produkten und dem zehnfachen Bestellaufkommen aussieht. Ein System, das bei zwanzig Bestellungen am Tag angenehm ist, kann bei zweihundert zur Belastung werden, wenn Massenbearbeitung fehlt.
Datenexport prüfen, bevor du einsteigst
Kläre vor der Entscheidung, wie du wieder herauskommst. Kannst du deine Produktdaten, Kundendaten und Bestellhistorie vollständig und in einem brauchbaren Format exportieren? Ein Anbieter, der dir den Export erschwert, bindet dich über die Datenhoheit. Das prüfst du am besten, bevor Geld fließt.
Support und Sprache
Schau, ob der Support auf Deutsch erreichbar ist und in welcher Zeit. Wenn dein Shop am Freitagnachmittag keine Zahlungen mehr annimmt, hilft dir eine Antwort in drei Werktagen wenig. Frage in der Testphase eine echte Frage an den Support und miss, wie lange die Antwort dauert.
Das sagt unser Experte zu Onlineshop Software für kleine Unternehmen
Markus Laue, Gründer von Toolfolio
Der Fehler, den ich am häufigsten sehe, ist die falsche Reihenfolge: Erst wird der Shop gebaut, dann wird überlegt, wie Bestellungen, Versand und Buchhaltung eigentlich zusammenlaufen sollen. Dabei entscheidet nicht die Software über deinen Alltag, sondern dein Prozess, den die Software nur abbilden soll. Ich habe Betriebe gesehen, die eine Stunde pro Tag mit dem Hin- und Herkopieren von Bestelldaten verloren haben, weil niemand vorher nach der Schnittstelle zur Buchhaltung gefragt hat. Schreib deinen Ablauf auf einer Seite auf, bevor du das erste Tool öffnest. Diese eine Seite spart dir mehr Geld als jeder Rabatt.
Total Cost of Ownership
Übliche Preismodelle bei Onlineshop Software für kleine Unternehmen
Der Mietpreis, den du auf der Preisseite siehst, ist selten der ganze Betrag. Ich zeige dir die Posten, die dazukommen, damit du sie in der Kalkulation nicht übersiehst.
Grundmodelle
Die meisten gehosteten Lösungen arbeiten mit einer monatlichen Grundgebühr, oft gestaffelt nach Funktionsumfang. Manche Anbieter nehmen zusätzlich eine Provision pro Verkauf, andere verzichten darauf, sind dafür in der Grundgebühr teurer. Rechne beide Modelle mit deinem erwarteten Umsatz durch, denn bei viel Umsatz kann eine Provision teurer sein als eine höhere Fixgebühr, und umgekehrt.
Versteckte Posten
Transaktionsgebühren der Zahlungsanbieter, die unabhängig von der Shopmiete anfallen
Kosten für Erweiterungen und Zusatzmodule, wenn eine Grundfunktion fehlt
Gebühren für die Anbindung an Buchhaltung oder Versand, teils monatlich
Einmalige Kosten für Design, Einrichtung oder den Import bestehender Daten
Bei selbst gehosteten Lösungen: Serverkosten und der Dienstleister für Wartung
Der teuerste Posten steht nirgends
Die eigene Arbeitszeit taucht in keinem Angebot auf. Die Einrichtung, das Anlegen der Produkte, das Einlernen: Das sind Stunden, die du oder dein Team leisten. Kalkuliere sie mit einem realistischen Stundensatz, dann siehst du, dass die günstigste Software nicht die günstigste Gesamtrechnung sein muss.
Achte auf die Vertragslaufzeit
Schau, ob du monatlich oder nur jährlich kündigen kannst. Ein Jahresvertrag ist oft günstiger, bindet dich aber, wenn die Software sich als Fehlgriff erweist. In der Anfangsphase ist eine monatliche Kündbarkeit den Aufpreis oft wert.
Aus der Praxis
Fehler, die in der Praxis wirklich passieren
Der Shop wird gebaut, bevor die Prozesse stehen
Ich sehe oft, dass zuerst der Shop eingerichtet wird und danach überlegt wird, wer die Bestellungen bearbeitet, wie der Versand läuft und wie die Rechnungen in die Buchhaltung kommen. Das ist die falsche Reihenfolge. Erst der Prozess, dann das Werkzeug, das ihn abbildet.
Zu viele Zahlungsarten am Start
Manche wollen zum Start jede erdenkliche Zahlungsart anbieten. Jede kostet Gebühren und Einrichtungsaufwand, und manche verwirren die Buchhaltung. Fang mit den zwei oder drei wichtigsten für deine Zielgruppe an und erweitere, wenn du siehst, was gefragt wird.
Bestandsführung wird ignoriert
Ein klassischer Fehler: Der Shop verkauft weiter, obwohl das Lager leer ist, weil die Bestandsführung nicht mit dem echten Lager verbunden ist. Der Kunde bestellt, du kannst nicht liefern, du erstattest, der Ärger bleibt. Kläre, wie der Bestand aktuell gehalten wird, besonders wenn du auch im Laden oder über andere Kanäle verkaufst.
Datenschutz als Nachgedanke
Cookie-Banner, Datenschutzerklärung und die Auftragsverarbeitung mit den Dienstleistern werden häufig erst nach dem Start erledigt oder gar nicht. Das ist kein Randthema, sondern ein echtes Abmahnrisiko. Dazu gleich mehr.
Kein Testkauf
Erstaunlich oft geht ein Shop online, ohne dass jemand einmal komplett durchbestellt hat, mit echter Zahlung und Blick auf die Bestätigungsmail. Mach diesen Testkauf immer, mit jeder aktiven Zahlungsart, und schau, ob Rechnung, Mail und Buchhaltungseintrag stimmen.
Compliance
Rechtliche Anforderungen in DACH
Ich bin kein Anwalt, und dieser Abschnitt ersetzt keine Rechtsberatung. Aber diese Punkte solltest du kennen, weil sie regelmäßig zu Problemen führen.
Impressum und Pflichtangaben
Dein Shop braucht ein vollständiges Impressum, eine Datenschutzerklärung und AGB, die zu deinem Geschäft passen. Für den Verkauf an Verbraucher gilt in Deutschland die Widerrufsbelehrung, und der berühmte Bestellbutton muss klar beschriftet sein, meist mit "zahlungspflichtig bestellen". Prüfe, ob die Software diesen Button korrekt umsetzt.
Preisangaben
Gegenüber Verbrauchern musst du Bruttopreise mit Umsatzsteuer nennen und angeben, dass die Preise inklusive Steuer sind, dazu die Versandkosten und Angaben zur Grundpreisauszeichnung, wo sie greift. Achte darauf, dass die Software diese Angaben sauber darstellen kann.
Datenschutz und DSGVO
Du verarbeitest Kundendaten, damit gilt die DSGVO. Praktisch heißt das: ein Cookie-Banner mit echter Wahlmöglichkeit, eine Datenschutzerklärung, die alle eingesetzten Dienste nennt, und Auftragsverarbeitungsverträge mit deinen Dienstleistern, also mit dem Shopanbieter, dem Zahlungsanbieter und dem Versanddienst. Prüfe, wo Kundendaten gespeichert werden und ob das mit der DSGVO vereinbar ist, besonders bei Anbietern außerhalb der EU.
Länderunterschiede
Österreich und die Schweiz haben eigene Regeln. Die Schweiz gehört nicht zur EU, was Umsatzsteuer, Zoll und Datenschutz beeinflusst, dort gilt das eigene Datenschutzgesetz. Wenn du grenzüberschreitend verkaufst, kläre die steuerliche Behandlung früh, im EU-Raum ist das OSS-Verfahren der übliche Weg. Zieh für den konkreten Fall einen Steuerberater hinzu.
Playbook
So gehst du die Auswahl konkret an
Schritt 1: Prozesse aufschreiben
Bevor du Software anschaust, schreib auf, was von der Bestellung bis zum Versand passiert. Wer macht was, welche Werkzeuge sind schon da, wohin fließen die Daten. Diese eine Seite ist deine Anforderungsliste.
Schritt 2: Muss und Kann trennen
Mach zwei Listen. Muss-Funktionen sind die, ohne die du nicht arbeiten kannst, zum Beispiel Kauf auf Rechnung oder die Anbindung an deine Buchhaltung. Kann-Funktionen sind nett, aber verzichtbar. Wähle nach den Muss-Funktionen, nicht nach den Kann-Funktionen, mit denen die Werbung wirbt.
Schritt 3: Zwei bis drei Kandidaten testen
Richte in jedem Testkonto denselben realen Ablauf ein: ein Produkt mit Varianten anlegen, eine Bestellung durchspielen, einen Testkauf mit echter Zahlung. Lass das die Person machen, die später damit arbeitet, und notiere, wo es hakt.
Schritt 4: Gesamtkosten rechnen
Stell die Kosten für zwölf Monate gegenüber: Grundgebühr, Transaktionsgebühren mit deinem erwarteten Umsatz, Zusatzmodule und die geschätzte Arbeitszeit. Erst dann vergleichst du Äpfel mit Äpfeln.
Schritt 5: Ausstieg klären
Bevor du unterschreibst, prüfe Kündigungsfrist und Datenexport. Notiere dir, wie du im Zweifel wieder herauskommst und deine Daten mitnimmst.
Schritt 6: Klein starten, dann ausbauen
Geh mit wenigen Produkten und den wichtigsten Zahlungsarten live, mach echte Testkäufe und erweitere schrittweise. Ein Shop, der funktioniert und wächst, ist besser als ein perfekt geplanter, der nie online geht.
Wenn du diese Schritte in dieser Reihenfolge gehst, triffst du eine Entscheidung, die zu deinem Betrieb passt, und nicht eine, die auf einer schönen Preisseite gut aussieht.
Häufige Fragen
Was Betriebe uns zu Onlineshop Software für kleine Unternehmen am häufigsten fragen
Was kostet eine Onlineshop Software für kleine Unternehmen wirklich?
+
Neben der monatlichen Grundgebühr kommen meist Transaktionsgebühren der Zahlungsanbieter, Kosten für Zusatzmodule und die Anbindung an Buchhaltung oder Versand dazu. Den größten versteckten Posten bildet die eigene Arbeitszeit für Einrichtung und Pflege. Rechne die Gesamtkosten immer über zwölf Monate und mit deinem erwarteten Umsatz durch.
Gehostet oder selbst betrieben, was ist für kleine Unternehmen besser?
+
Bei einer gehosteten Lösung übernimmt der Anbieter Server, Updates und Sicherheit, du zahlst dafür laufend und bist an dessen Grenzen gebunden. Eine selbst gehostete Software gibt dir mehr Freiheit, verlangt aber Wartung und Sicherheitsupdates. Ohne eigene IT ist die selbst betriebene Variante meist nur mit externem Dienstleister sinnvoll, und der verursacht zusätzliche Kosten.
Welche Zahlungsarten sollte mein Onlineshop am Anfang anbieten?
+
Starte mit den zwei oder drei Zahlungsarten, die deine Zielgruppe im DACH-Raum am häufigsten nutzt, oft gehören Kauf auf Rechnung, Kreditkarte und ein Wallet-Verfahren dazu. Jede zusätzliche Zahlungsart verursacht Gebühren und Einrichtungsaufwand. Erweitere später, wenn du siehst, welche Verfahren deine Kunden wirklich verlangen.
Wie prüfe ich, ob eine Shop Software zu meiner Buchhaltung passt?
+
Frage konkret nach einer echten Schnittstelle, die Bestellungen automatisch überträgt, nicht nur nach einer Exportfunktion, bei der du täglich Dateien herunter- und hochlädst. Der Unterschied kostet oder spart dir Stunden pro Woche. Teste die Anbindung wenn möglich schon in der Testphase mit einer echten Bestellung.
Welche rechtlichen Pflichten hat ein Onlineshop in Deutschland?
+
Du brauchst ein vollständiges Impressum, eine Datenschutzerklärung, passende AGB und eine Widerrufsbelehrung für Verbraucher. Der Bestellbutton muss klar mit einer Formulierung wie "zahlungspflichtig bestellen" beschriftet sein, und Preise müssen brutto inklusive Umsatzsteuer mit Versandkosten angegeben werden. Für den konkreten Fall solltest du rechtlichen Rat einholen.
Was muss ich beim Verkauf in EU-Ausland und in die Schweiz beachten?
+
Innerhalb der EU regelst du die Umsatzsteuer für Verbraucherverkäufe meist über das OSS-Verfahren, dafür muss die Software Steuersätze pro Land abbilden können. Die Schweiz gehört nicht zur EU, dort gelten eigene Regeln für Umsatzsteuer, Zoll und Datenschutz. Kläre die steuerliche Behandlung früh mit einem Steuerberater.
Wie teste ich eine Onlineshop Software richtig?
+
Lass die Person testen, die später täglich damit arbeitet, nicht den Chef. Richte in zwei bis drei Testkonten denselben realen Ablauf ein, lege ein Produkt mit Varianten an und mach einen kompletten Testkauf mit echter Zahlung. Prüfe dabei, ob Rechnung, Bestätigungsmail und Buchhaltungseintrag korrekt sind.
Wie komme ich aus einer Shop Software wieder raus, wenn sie nicht passt?
+
Kläre vor Vertragsabschluss die Kündigungsfrist und ob du deine Produkt-, Kunden- und Bestelldaten vollständig in einem brauchbaren Format exportieren kannst. Ein Anbieter, der den Export erschwert, bindet dich über deine Daten. In der Anfangsphase ist eine monatliche Kündbarkeit den möglichen Aufpreis oft wert.
Käuflich ist ausschließlich die Sichtbarkeit in der gesponserten Zone, immer gekennzeichnet. Die organische Reihenfolge, die Bewertungen und die verifizierten Daten sind nie käuflich und werden serverseitig unabhängig berechnet. Preisangaben tragen Stand und Quelle.