Kollaboratives Interface-Design im Browser.
- Echtzeit-Kollaboration
- Komponenten & Varianten
- Auto-Layout
- Prototyping
Kostenlos, unverbindlich und in unter zwei Minuten. Wir stellen dir echte Fragen zur Software, keine Werbung.
Noch kein verifizierter Preis in dieser Kategorie. Was du siehst, sind Listenpreise der Anbieter. Verifiziert heißt bei uns: aus echten, anonymisierten Abrechnungsdaten, ab einer Mindestzahl an Konten.
Kostenlos, unverbindlich und in unter zwei Minuten. Wir stellen dir echte Fragen zur Software, filtern aus 26 Tools die passenden heraus und begründen jede Empfehlung.
Serverseitig sortiert nach Vollständigkeit und verifizierten Bewertungen. Nicht käuflich.
Kollaboratives Interface-Design im Browser.
Kostenlose Design- und Prototyping-Software für Web- und Mobile-Anwendungen. Mit der Lösung lassen sich interaktive Prototypen und Simulationen erstellen, ohne Code schreiben zu müssen.
Moqups ist ein webbasiertes Tool zur Erstellung von Wireframes, Mockups und interaktiven Prototypen für Websites und Apps. Das Programm ermöglicht Echtzeit-Zusammenarbeit im Team mit Funktionen für Diagramme, Flowcharts und Online-Whiteboards.
Ein Website-Builder für WordPress mit Drag-and-Drop-Editor, KI-gestützten Funktionen und ohne Code-Kenntnisse bedienbar. Umfasst zusätzlich Hosting, Domain-Registrierung, Email-Zustellung und Verwaltungstools für mehrere Websites.
Miro ist eine kollaborative Arbeitsplattform, auf der Teams gemeinsam planen, visualisieren und analysieren können. Die Plattform unterstützt Customer-Journey-Mapping neben anderen Anwendungsfällen wie Roadmap-Planung, Diagrammerstellung und Workshops.
MockFlow ist eine webbasierte Plattform zum Erstellen von Wireframes, Flussdiagrammen, Mindmaps und anderen visuellen Diagrammen mit KI-gestützten Funktionen. Die Software unterstützt kollaboratives Arbeiten im Team und lässt sich in verschiedene Projektmanagement-Tools integrieren.
Creately ist eine cloudbasierte Plattform zum Erstellen von Diagrammen und visuellen Inhalten mit Funktionen für Zusammenarbeit in Echtzeit. Die Software ermöglicht es Nutzern, verschiedene Diagrammtypen zu erstellen, von Flussdiagrammen über Organigramme bis zu Netzwerkdiagrammen.
KI-gestützte Design-Software für schnelle Erstellung von Wireframes und hochauflösenden UI-Designs von Web-Anwendungen. Die Plattform ermöglicht es, Designs in Sekunden zu generieren und für Figma oder als produktionsreifer Code zu exportieren.
Eine KI-gestützte Design-Software speziell für Nicht-Designer, die es ermöglicht, schnell Wireframes, Prototypen und Konzepte zu erstellen. Du kannst aus verschiedenen Quellen wie Screenshots, Text-Eingaben oder vorgefertigten Templates starten und alles einfach bearbeiten.
KI-gestützte Plattform zum Erstellen von Websites und Apps mit Design-zu-Code-Funktionalität. Ermöglicht es, Designs aus Figma oder anderen Quellen in responsive HTML oder React umzuwandeln und interaktiv weiterzuentwickeln.
Ein Online-Wireframing-Tool, das dich beim schnellen Erstellen von Seitenlayouts unterstützt, indem du Rechtecke zeichnest und Element-Typen auswählst. Das Tool konzentriert sich auf die Struktur und das Layout, ohne dich mit unnötigen Designdetails abzulenken.
KI-gestützte Design-Software für Produktteams, die es ermöglicht, Prototypen mit hoher Treue schnell zu erstellen. Nutzer können Prompts oder Anforderungen in fertige UI-Designs umwandeln und diese direkt mit Kunden testen.
Eine Desktop-Anwendung und Eclipse-Plugin zur schnellen Erstellung von Wireframes, Mockups und Prototypen für Web-, Desktop- und Mobilanwendungen. Das Tool ermöglicht Designern, Entwicklern und Product Managern die kollaborative Arbeit an Benutzeroberflächen.
KI-gestützte Designsoftware für die Erstellung von Benutzeroberflächen, Mockups und Prototypen von mobilen Apps, Webseiten und Webapps. Die Plattform ermöglicht es Nutzern, Designs automatisch aus Textbeschreibungen oder Screenshots zu generieren.
Whimsical ist eine webbasierte Plattform zum Erstellen von Flowcharts, Diagrammen, Mind Maps und Wireframes. Die Software ermöglicht es Nutzer*innen, komplexe Prozesse visuell darzustellen und dabei mit anderen zusammenzuarbeiten.
Ein KI-gestützter Website-Builder, der es dir ermöglicht, Sitemaps, Wireframes und Style Guides in wenigen Minuten zu erstellen. Die Software richtet sich an Designer und Entwickler, die Marketing-Websites schneller gestalten möchten.
Eine Designsoftware mit der du verschiedenste Inhalte wie Infografiken, Broschüren, Poster und weitere Grafikelemente erstellen kannst. Die Plattform bietet dazu über 10.000 Vorlagen und einen KI-gestützten Design-Generator.
KI-Tool zur automatischen Generierung von editierbaren UI-Designs und interaktiven Prototypen aus Textbeschreibungen oder Design-Referenzen. Ermöglicht schnelle Umwandlung von Ideen in mehrschichtige, klickbare Oberflächen.
Penpot ist eine Open-Source-Design-Plattform für Teams, die kollaborativ Wireframes, interaktive Prototypen und responsive Schnittstellen erstellen können. Die Software unterstützt UI-Design, Design-Systeme, Code-Inspektion und KI-Workflows.
KI-gestütztes Wireframe-Tool, mit dem Produktmanager und Gründer in kurzer Zeit Produktideen in strukturierte Wireframes umwandeln können. Es unterstützt Teamzusammenarbeit, automatische Layoutgenerierung und den Export von build-ready Anforderungen.
Eine Plattform, mit der du schnell Feedback von echten Nutzern zu Apps, Websites und Inhalten einholen kannst. Du fragst eine Frage, erhältst Antworten von realen Personen und kannst darauf basierend schnelle Entscheidungen treffen.
Eine Forschungsplattform, die es Teams ermöglicht, Prototypen zu testen, Nutzerstudien durchzuführen und qualitative sowie quantitative Daten zu erfassen. Die Plattform verbindet Teilnehmerrekrutierung, Durchführung von Tests und automatisierte Datenauswertung in einem System.
Eine Wireframing-Software mit KI-gestütztem Generator und Drag-and-Drop-Editor zur schnellen Erstellung von Website- und App-Layouts. Sie ermöglicht sowohl automatisierte als auch manuelle Gestaltung von Wireframes für verschiedene Geräte und Anwendungstypen.
KI-gestützter UI-Design-Generator, der aus Textbeschreibungen, Skizzen oder Screenshots automatisch Wireframes und hochwertige Designs erstellt. Die generierten Designs lassen sich direkt in Figma bearbeiten oder als HTML- und React-Code exportieren.
Intelligente Diagramm-Software, mit der du komplexe Ideen, Systeme und Prozesse visualisieren kannst. Die Anwendung nutzt KI, Daten und Automatisierung zur Erstellung von Diagrammen.
Balsamiq ist eine Software zum schnellen Erstellen von Wireframes und interaktiven Prototypen ohne Programmierkenntnisse. Das Tool verbindet KI-gestützte Funktionen mit der Möglichkeit, erste Entwürfe schnell in spielbare Prototypen umzuwandeln.
Ein Wireframe Tool ist im Kern ein Werkzeug, mit dem du die Struktur einer Oberfläche skizzierst, bevor jemand eine Zeile Code schreibt oder ein Designer Farben und Schriften festlegt. Es geht nicht um Optik, es geht um Anordnung: Wo steht der Button, wie viele Schritte braucht der Nutzer bis zum Ziel, welche Information kommt zuerst.
Der Sinn dahinter ist banal und trotzdem wird er oft übersehen: Ein falsch gedachter Ablauf kostet in der Skizze fünf Minuten, im fertigen Produkt kostet er Tage. Du verschiebst einen Kasten statt eine ganze Komponente neu zu programmieren.
Diese drei Begriffe werden ständig durcheinandergeworfen, und das führt in der Toolauswahl zu Frust. Ein Wireframe ist die grobe Skizze: graue Kästen, Platzhaltertext, keine Farbe. Ein Mockup ist die ausgestaltete Version mit echtem Design. Ein Prototyp ist klickbar, du kannst durch die Bildschirme navigieren, als wäre es die fertige App.
Manche Tools decken nur den Wireframe-Teil ab, andere ziehen sich durch alle drei Stufen. Bevor du auswählst, musst du wissen, wo dein Bedarf endet. Ein Team, das nur schnell Abläufe klären will, braucht keine Prototyping-Maschine mit Animationskurven.
In der Praxis sitzen selten nur Designer vor so einem Tool. Produktverantwortliche skizzieren Ideen, damit die Entwicklung sie versteht. Der Vertrieb malt einem Kunden schnell hin, wie eine Funktion aussehen könnte. Genau deshalb spielt die Einstiegshürde eine so große Rolle: Wenn nur eine Person im Team das Tool bedienen kann, ist es ein Flaschenhals, kein Werkzeug.
Der größte Zeitfresser beim Wireframen ist, jeden Button und jedes Eingabefeld von Hand zu bauen. Eine gute Elementbibliothek mit vordefinierten Bausteinen (Formulare, Navigationsleisten, Tabellen) entscheidet darüber, ob du eine Skizze in zwanzig Minuten oder in zwei Stunden hast. Achte darauf, ob du eigene Elemente speichern und wiederverwenden kannst, denn jedes Projekt hat wiederkehrende Muster.
Sobald zwei Menschen an einem Entwurf arbeiten, wird die Kommentar- und Mehrspieler-Funktion wichtiger als jede Zeichenfunktion. Kann ein Kollege direkt am Kasten einen Kommentar hinterlassen? Sieht man, wer gerade was ändert? Ein Tool, das nur exportierte Bilder hin und her schickt, produziert Versionschaos: Am Ende weiß niemand, welche Datei die aktuelle ist.
Auch wenn du kein vollständiges Prototyping brauchst, ist die Möglichkeit, Screens miteinander zu verlinken, im Alltag Gold wert. Du klickst dich durch den Ablauf und merkst sofort, wo ein Schritt fehlt. Das erkennt man auf einem statischen Bild oft nicht.
Die Skizze muss irgendwann raus aus dem Tool: als Bild für eine Präsentation, als PDF für den Kunden, als Vorlage für die Entwicklung. Prüf, in welche Formate exportiert wird und ob die Entwicklung Maße und Abstände auslesen kann. Ein Export, der nur ein flaches Bild liefert, zwingt die Entwickler zum Nachmessen.
Wer viel skizziert, verwirft viel. Ein Versionsverlauf, mit dem du zu einem früheren Stand zurückspringst, verhindert, dass eine gute Idee versehentlich überschrieben und für immer verloren ist. In der Demo lohnt sich die Frage: Wie weit reicht die Historie zurück, und kostet sie extra?
Ein Wireframe Tool wird in der Regel nicht vom Chef bedient, sondern von den Leuten im Team. Lass die Software in der Demo von der Person durchklicken, die später täglich damit arbeitet, nicht von jemandem, der es einmal im Quartal öffnet. Was für einen erfahrenen Designer intuitiv ist, kann für einen Produktmanager eine Hürde sein.
Kläre früh, ob das Tool im Browser läuft oder installiert werden muss. Browserbasierte Lösungen sind schnell im Team ausgerollt, brauchen aber eine stabile Verbindung. Eine Desktop-Anwendung läuft offline, muss aber auf jedem Rechner gepflegt werden. Beides hat seine Berechtigung, es hängt davon ab, wie und wo dein Team arbeitet.
Ein Tool, das isoliert dasteht, erzeugt Doppelarbeit. Schau, ob sich Entwürfe in die Programme integrieren lassen, die dein Team ohnehin nutzt (Projektmanagement, Design-Software, Dokumentation). Wenn du jeden Entwurf manuell exportieren und woanders hochladen musst, summiert sich das zu spürbarem Aufwand.
Es gibt eine Spannung zwischen mächtig und leicht zu bedienen. Ein Tool mit tausend Funktionen kann alles, überfordert aber Gelegenheitsnutzer. Ein sehr einfaches Tool ist schnell gelernt, stößt aber bei komplexeren Abläufen an Grenzen. Ehrlich zu sein über den tatsächlichen Bedarf spart hier viel Geld und Nerven.

Der Fehler, den ich am häufigsten sehe, ist, dass Teams das Wireframe zu schön machen. Sobald echte Farben und fertige Texte drin sind, redet der Kunde über die Buttonfarbe statt über den Ablauf, und genau das wollten wir mit einer Skizze eigentlich vermeiden. Ich habe erlebt, wie ein ganzer Termin über eine Randbreite ging, während der eigentliche Denkfehler im Bestellprozess unbemerkt blieb. Halt das Wireframe bewusst grau und grob, dann stellst du die richtigen Fragen.
Die meisten Anbieter in dieser Kategorie rechnen pro Nutzer und Monat ab, oft gestaffelt nach Funktionsumfang. Der ausgewiesene Preis pro Kopf ist dabei nur der Einstieg in die Rechnung, nicht das Ende.
Achte auf die Frage, wer alles eine bezahlte Lizenz braucht. Manche Modelle unterscheiden zwischen Personen, die aktiv erstellen, und Personen, die nur betrachten oder kommentieren. Wenn jeder Betrachter voll bezahlt werden muss, wird ein Tool bei vielen Beteiligten schnell teuer. Frag außerdem, ob wichtige Funktionen wie Versionsverlauf, größere Speichermengen oder erweiterte Rechteverwaltung erst im teureren Paket enthalten sind.
Viele Anbieter geben bei jährlicher Zahlung einen Nachlass. Das ist verlockend, bindet dich aber für ein Jahr an ein Tool, das du vielleicht erst drei Monate kennst. Mein Rat: Starte monatlich, auch wenn es pro Monat teurer ist, und wechsle erst auf Jahreszahlung, wenn das Team das Tool wirklich angenommen hat.
Die Lizenz ist der sichtbare Posten. Unsichtbar sind die Einarbeitungszeit, der Aufwand, Vorlagen und eine gemeinsame Struktur aufzubauen, und der Fall, dass du später umziehen musst. Wenn ein Tool deine Entwürfe nur in einem geschlossenen Format speichert, hast du beim Wechsel ein Problem. Frag vor dem Kauf, wie du im Zweifel wieder rauskommst.
Der häufigste Fehler ist, dass aus einer groben Skizze ein durchgestaltetes Bild wird. Sobald echte Farben und fertige Texte drin sind, diskutiert der Kunde über die Farbe des Buttons statt über den Ablauf. Der ganze Sinn eines Wireframes ist, dass es bewusst unfertig aussieht, damit die richtigen Fragen gestellt werden.
Ich sehe oft, dass Teams beim ersten Enthusiasmus gleich die Vollversion für alle kaufen. Drei Monate später nutzt die Hälfte der Leute das Tool nicht mehr, und die Lizenzen laufen trotzdem. Fang klein an, mit den zwei oder drei Leuten, die es täglich brauchen.
Wenn jeder seine eigenen Elemente baut und Dateien beliebig benennt, entsteht innerhalb weniger Wochen ein unübersichtlicher Haufen. Legt zu Beginn eine einfache Namenskonvention und einen Ort für gemeinsame Bausteine fest. Das klingt nach Bürokratie, spart aber später Suchzeit.
Manche Teams versuchen, das komplette Design im Wireframe Tool zu bauen, obwohl es dafür nicht gedacht ist. Dann kämpfst du gegen fehlende Funktionen an, statt ein passendes Werkzeug für den nächsten Schritt zu nutzen. Ein Wireframe Tool klärt Struktur, das Feindesign gehört woanders hin.
Wireframe Tools sind meist Cloud-Dienste, deine Entwürfe liegen also auf fremden Servern. Für Betriebe in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist relevant, in welchem Land diese Server stehen. Liegen die Daten außerhalb der EU, brauchst du eine rechtliche Grundlage für die Übermittlung. Frag den Anbieter konkret nach dem Serverstandort und lass dir das schriftlich geben.
Sobald ein externer Dienst Daten für dich verarbeitet, brauchst du in der Regel einen Auftragsverarbeitungsvertrag, kurz AVV. Seriöse Anbieter stellen den bereit. Fehlt er oder wird herumgedruckst, ist das ein Warnsignal. Ohne AVV bewegst du dich bei personenbezogenen Daten auf dünnem Eis.
Ein Wireframe soll Struktur zeigen, nicht echte Kundendaten. Trotzdem landen in Entwürfen manchmal echte Namen, echte Adressen oder Screenshots aus Produktivsystemen. Nimm für Platzhalter erfundene Daten. Das ist nicht nur sauberer, es hält auch personenbezogene Daten aus einem Werkzeug heraus, das gar nicht dafür gedacht ist.
Für Schweizer Betriebe gilt das revidierte Datenschutzgesetz, das sich in vielen Punkten an der DSGVO orientiert, aber eigene Anforderungen kennt. Wenn du grenzüberschreitend arbeitest, prüf beide Regelwerke. Verlass dich bei rechtlichen Detailfragen nicht auf eine Guide-Aussage, sondern auf eine fachkundige Beratung.
Bevor du irgendein Tool ansiehst, schreib auf, was du wirklich brauchst. Nur Wireframes oder auch klickbare Prototypen? Wie viele Leute arbeiten daran? Muss es sich in bestehende Werkzeuge einfügen? Diese Liste ist dein Maßstab, an dem du jeden Kandidaten misst.
Beschränk dich auf eine kleine Auswahl, sonst verlierst du dich im Vergleichen. Nimm die Tools, die deine Kernanforderungen abdecken, und lass Randfunktionen erstmal außen vor.
Baue in der Testphase nicht ein Beispiel aus dem Handbuch nach, sondern ein echtes, kleines Projekt aus deinem Alltag. Nur so merkst du, wo das Tool im Weg steht. Lass genau die Person testen, die später damit arbeitet.
Spiel den ganzen Ablauf durch, bis zur Übergabe an die Entwicklung oder den Kunden. Exportiere, verlinke, kommentiere. Hier zeigt sich, ob ein Tool im Alltag trägt oder nur in der Demo gut aussieht.
Kauf zunächst nur so viele Lizenzen, wie du sicher brauchst, und am besten monatlich. Wenn das Team das Tool nach ein paar Wochen wirklich nutzt, erweiterst du. Diese Reihenfolge kostet dich am Anfang etwas mehr pro Kopf, schützt dich aber vor teuren Fehlkäufen, die dann ein Jahr in der Buchhaltung stehen.
Klär schon vor dem Kauf, wie du deine Entwürfe wieder herausbekommst, falls du wechseln willst. Ein Tool, aus dem du nicht mehr rauskommst, ist eine Falle. Wer den Ausstieg von Anfang an kennt, verhandelt entspannter und entscheidet freier.
Häufige Fragen
Ein Wireframe ist die grobe Skizze einer Oberfläche mit grauen Kästen und Platzhaltertext, es klärt nur die Struktur. Ein Prototyp ist klickbar und lässt dich durch die Bildschirme navigieren, als wäre es die fertige Anwendung. Manche Tools decken nur Wireframes ab, andere beide Stufen. Vor der Auswahl solltest du wissen, wo dein Bedarf endet.
Nein, viele Wireframe Tools sind bewusst so gebaut, dass auch Produktmanager oder Vertriebsleute damit arbeiten können. Der Fokus liegt auf Struktur und Anordnung, nicht auf gestalterischen Details. Wichtig ist, dass die Person, die es später täglich nutzt, es schon in der Demo bedient, denn die Einstiegshürden sind je nach Tool sehr unterschiedlich.
Die meisten Anbieter rechnen pro Nutzer und Monat ab, oft gestaffelt nach Funktionsumfang. Der ausgewiesene Preis pro Kopf ist aber nur der Einstieg: Prüf, ob auch Betrachter eine bezahlte Lizenz brauchen und ob wichtige Funktionen erst in teureren Paketen enthalten sind. Konkrete Zahlen hängen stark vom Anbieter und deinem Bedarf ab.
Ja, viele Tools sind auf Zusammenarbeit ausgelegt und erlauben es mehreren Leuten, gleichzeitig an einem Entwurf zu arbeiten oder zu kommentieren. Achte darauf, ob du siehst, wer gerade was ändert, und ob ein Versionsverlauf vorhanden ist. Tools ohne echte Zusammenarbeit führen schnell zu Versionschaos, weil Dateien nur hin und her geschickt werden.
Das hängt vom Anbieter ab, entscheidend ist der Serverstandort und ob ein Auftragsverarbeitungsvertrag bereitgestellt wird. Liegen die Daten außerhalb der EU, brauchst du für personenbezogene Daten eine rechtliche Grundlage. Nutze in Wireframes grundsätzlich erfundene Platzhalterdaten statt echter Kundeninformationen, dann umgehst du viele Probleme von vornherein.
Viele Anbieter geben bei jährlicher Zahlung einen Nachlass, binden dich aber für ein Jahr. Starte lieber monatlich, auch wenn es pro Monat teurer ist, und wechsle erst auf Jahreszahlung, wenn das Team das Tool wirklich angenommen hat. So vermeidest du teure Lizenzen, die ungenutzt weiterlaufen.
Bau in der Testphase kein Beispiel aus dem Handbuch nach, sondern ein echtes kleines Projekt aus deinem Alltag. Nur so merkst du, wo das Tool im Weg steht. Lass genau die Person testen, die später damit arbeitet, und spiel den ganzen Ablauf bis zur Übergabe an Entwicklung oder Kunden durch.
Das solltest du vor dem Kauf klären, denn manche Tools speichern Entwürfe nur in einem geschlossenen Format. Frag den Anbieter, in welche Formate du exportieren kannst und wie du deine Daten wieder herausbekommst. Ein Tool, aus dem du nicht mehr rauskommst, ist eine Falle, die dich langfristig teuer zu stehen kommt.
Käuflich ist ausschließlich die Sichtbarkeit in der gesponserten Zone, immer gekennzeichnet. Die organische Reihenfolge, die Bewertungen und die verifizierten Daten sind nie käuflich und werden serverseitig unabhängig berechnet. Preisangaben tragen Stand und Quelle.