Kollaboratives Interface-Design im Browser.
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ClickUp ist eine Plattform für Projektmanagement und Produktivität, die verschiedene Funktionen wie Aufgabenverwaltung, Chat, KI-Agenten und Automatisierungen in einer Lösung zusammenfasst. Die Software richtet sich an Teams und Betriebe, die ihre Arbeitsprozesse zentralisieren und effizienter gestalten möchten.
Eine No-Code-Plattform zur Entwicklung von iOS- und Android-Apps mit vorkonfigurierten Templates und Anpassungsmöglichkeiten. Nutzer können Apps ohne Programmiererfahrung erstellen, alternativ gibt es auch Vollcode- und HTML/CSS-Optionen sowie professionelle Entwicklungsservices.
Eine visuelle No-Code-Plattform mit KI-Unterstützung, mit der du native iOS-, Android- und Web-Apps gestalten und veröffentlichen kannst, ohne Code zu schreiben. Du arbeitest mit einem grafischen Canvas und kannst deine Apps direkt in Stores veröffentlichen.
Ein AI-gestütztes Design-Tool, mit dem du Benutzeroberflächen für Apps und Webseiten beschreibst und in wenigen Minuten professionelle UI-Designs erhältst. Die erstellten Designs kannst du direkt in populäre AI-Entwicklungstools wie Cursor, Bolt oder Lovable exportieren.
Eine Plattform zur Erfassung und Analyse von Nutzerverhalten, die es Betrieben ermöglicht, ihre digitalen Erlebnisse zu optimieren und A/B-Tests durchzuführen. Die Software kombiniert Session Replay, Heatmaps, Fehleranalyse und KI-gestützte Insights.
Eine KI-gestützte Plattform zum schnellen Erstellen von nativen Mobile Apps für iOS und Android. Du beschreibst die App oder lädst Screenshots hoch, und die Software generiert funktionsfähigen React Native Code, den du direkt im App Store veröffentlichen kannst.
Kostenloser No-Code App Builder, mit dem du Mobile Apps für Android und iOS in wenigen Minuten erstellen kannst, ohne programmieren zu müssen. Du kannst bestehende Webinhalte in funktionsfähige Apps umwandeln oder von Vorlagen ausgehend neue Apps entwickeln.
Adobe Creative Cloud ist eine Sammlung von Designtools für kreative Profis. Firefly ist ein KI-gestütztes Tool zur Generierung und Bearbeitung von Bildern, Videos, Audio und Designs.
Eine visuelle Entwicklungsplattform mit KI-Unterstützung, mit der du ohne Programmierkenntnisse produktionsreife Web-Apps erstellen kannst. Du beschreibst deine App-Idee in natürlicher Sprache und kannst das Ergebnis dann visuell bearbeiten oder exportieren.
Format ist ein Website-Builder für Kreative, mit dem du ohne Coding-Kenntnisse professionelle Portfolio-Websites erstellen kannst. Die Software bietet vorgefertigte Themes, einen flexiblen Layout-Editor und integrierte Business-Tools.
Sleek ist ein KI-gestütztes Design-Tool, mit dem du Mobile-App-Designs durch natürlichsprachliche Beschreibungen generieren kannst. Die Software ermöglicht es dir, von der Idee innerhalb von Minuten zu fertigen App-Designs zu gelangen.
KI-Tool zur automatischen Generierung von editierbaren UI-Designs und interaktiven Prototypen aus Textbeschreibungen oder Design-Referenzen. Ermöglicht schnelle Umwandlung von Ideen in mehrschichtige, klickbare Oberflächen.
KI-gestützte Designsoftware für die Erstellung von Benutzeroberflächen, Mockups und Prototypen von mobilen Apps, Webseiten und Webapps. Die Plattform ermöglicht es Nutzern, Designs automatisch aus Textbeschreibungen oder Screenshots zu generieren.
Zite ist ein KI-gestützter No-Code-Builder, mit dem du geschäftliche Anwendungen, Workflows und Datenbanken ohne Programmierkenntnisse erstellst und bereitstellst. Die Plattform ermöglicht es Teams, eigene Software zu entwickeln und intern oder extern zugänglich zu machen.
KI-gestützte Design-Software für schnelle Erstellung von Wireframes und hochauflösenden UI-Designs von Web-Anwendungen. Die Plattform ermöglicht es, Designs in Sekunden zu generieren und für Figma oder als produktionsreifer Code zu exportieren.
Eine Plattform zum Entwickeln nativer mobiler Apps für iOS und Android ohne tiefe Programmierkenntnisse. Du startest mit vorgefertigten Komponenten und kannst diese nach deinen Anforderungen anpassen und erweitern.
Kostenlose Design- und Prototyping-Software für Web- und Mobile-Anwendungen. Mit der Lösung lassen sich interaktive Prototypen und Simulationen erstellen, ohne Code schreiben zu müssen.
Eine KI-gestützte Design-Plattform, mit der Designer mobile App-Bildschirme, Website-UIs, Logos, Brand Kits und Marketing-Grafiken aus einfachen Text-Eingaben erstellen können. Die Software soll bearbeitbare, professionell wirkende Designs liefern, die nicht wie typische KI-Generierungen aussehen.
Pixso ist eine webbasierte Plattform für UI/UX-Design und Produktdesign-Zusammenarbeit, auf der Teams gemeinsam Designs erstellen, Prototypen simulieren und Handoffs durchführen können. Die Software integriert Design, Zusammenarbeit und Code-Handoff in einem cloudgestützten Tool.
Ein KI-gestütztes Design-Tool, das es dir ermöglicht, aus Textbeschreibungen heraus Landing Pages, Grafiken, UI-Konzepte und Marketing-Inhalte zu generieren. Du kannst die generierten Designs anschließend durch Chat-basierte Befehle bearbeiten und anpassen.
Ein App-Design Tool ist die Software, in der du das Aussehen und den Ablauf einer App entwirfst, bevor eine einzige Zeile Code geschrieben wird. Du legst fest, wie die Bildschirme aussehen, wie sich der Nutzer von einem Screen zum nächsten bewegt und wie sich Buttons, Menüs und Eingabefelder verhalten. Das Ergebnis ist kein fertiges Programm, sondern ein Entwurf, den Entwickler und Auftraggeber gemeinsam ansehen und besprechen können.
In der Praxis erfüllt so ein Werkzeug drei Aufgaben. Erstens gestaltest du damit die einzelnen Oberflächen: Farben, Schriften, Abstände, Icons. Zweitens verbindest du diese Oberflächen zu einem klickbaren Prototyp, also einer Attrappe, die sich fast anfühlt wie die echte App, ohne dass sie technisch funktioniert. Drittens dokumentierst du die Designentscheidungen so, dass ein Entwickler sie ohne Rückfragen umsetzen kann, etwa mit exakten Pixelangaben und exportierbaren Grafiken.
Wichtig ist die Abgrenzung: Ein App-Design Tool baut keine App. Es ersetzt weder Programmierung noch App-Store-Veröffentlichung. Wer glaubt, er lade das Tool herunter und habe am Ende eine lauffähige App im Store, hat die Kategorie missverstanden. Der Wert liegt genau davor, nämlich im Klären, Testen und Abstimmen, solange Änderungen noch günstig sind. Eine Farbe im Entwurf zu ändern kostet Minuten. Dieselbe Änderung in einer fertig programmierten App kostet einen Entwicklertag.
Meistens sind es drei Rollen. Die gestaltende Person entwirft die Screens. Die entscheidende Person, oft aus der Geschäftsführung oder dem Marketing, sieht sich den Prototyp an und gibt Rückmeldung. Und die umsetzende Person, also der Entwickler oder eine Agentur, arbeitet mit den Vorgaben weiter. Ein gutes Tool bedient alle drei, ohne dass jede Rolle eine eigene teure Lizenz braucht.
Die wichtigste Funktion ist der interaktive Prototyp. Du verknüpfst Screens mit Verlinkungen, sodass ein Klick auf einen Button zum nächsten Bildschirm führt. Das brauchst du, um einer Person ohne Vorstellungskraft zu zeigen, wie sich die App anfühlt. Achte darauf, dass sich der Prototyp per Link teilen lässt und auf einem echten Smartphone öffnen lässt, nicht nur im Browser am Rechner. Der Unterschied zwischen einem Entwurf am Monitor und demselben Entwurf auf dem Handy in der Hand ist groß.
Ein Button, eine Kopfzeile, eine Eingabemaske: solche Elemente kommen dutzendfach vor. Ein brauchbares Tool erlaubt dir, sie einmal anzulegen und überall zu verwenden. Änderst du das Original, ändern sich alle Kopien mit. Ohne diese Funktion pflegst du bei jeder Anpassung fünfzig Screens von Hand, und du übersiehst garantiert drei davon.
Wenn mehrere Personen gleichzeitig am selben Entwurf arbeiten oder Kommentare direkt an einen Screen heften können, sparst du dir das Chaos aus E-Mails mit Screenshots und roten Kreisen darauf. Prüfe, wie Kommentare verwaltet werden und ob man sie als erledigt markieren kann. Sonst kommentiert dein Auftraggeber munter weiter, und niemand weiß, was schon umgesetzt ist.
Gute Werkzeuge zeigen dem Entwickler auf Klick die genauen Maße, Farben als Farbcode und ermöglichen den Export von Grafiken in den passenden Auflösungen. Frag konkret nach, ob dein Entwickler oder deine Agentur mit dem Übergabeformat arbeiten kann. Manche Teams erwarten bestimmte Dateiformate, und wenn das Tool die nicht liefert, entsteht Handarbeit, die du sonst gespart hättest.
Du willst nachvollziehen können, wie ein Screen vor zwei Wochen aussah, und im Zweifel zurückspringen. Ohne Versionsverlauf überschreibt jemand aus Versehen eine ganze Woche Arbeit, und die ist dann weg.
Starte nicht mit der Featureliste, sondern mit der Frage, wer das Tool täglich bedient. Lass die Software in der Demo von der Person bedienen, die später damit arbeitet, nicht von dir als Chef. Ich habe oft erlebt, dass die Geschäftsführung ein Werkzeug auswählt, weil die Präsentation schick war, und die gestaltende Person danach drei Wochen flucht.
Ein Solo-Gestalter braucht etwas anderes als ein Team von fünf Leuten. Bei einem Team zählt, wie viele Personen gleichzeitig editieren dürfen und ob reine Betrachter (die nur ansehen und kommentieren) eine kostenlose oder günstige Rolle bekommen. Sonst zahlst du volle Lizenzen für Leute, die nur auf einen Link klicken.
Browserbasierte Tools brauchen keine Installation und laufen auf jedem Betriebssystem. Das ist praktisch, wenn im Betrieb Windows und Mac gemischt sind. Installierte Programme laufen dafür oft flüssiger bei großen Dateien und unabhängig von der Internetverbindung. Prüfe, was zu deiner Ausstattung passt.
Manche Werkzeuge speichern deine Entwürfe in einem Format, das nur dieses eine Tool lesen kann. Frag vor dem Kauf, wie du deine Daten wieder herausbekommst, wenn du in zwei Jahren wechseln willst. Ein Export, den nur der Anbieter selbst wieder importieren kann, ist kein echter Export.
Nimm für die Testphase kein Spielprojekt, sondern einen echten kleinen Bildschirm aus deinem tatsächlichen Vorhaben. Nur dann merkst du, wo es hakt. Ein Login-Screen mit drei Feldern zeigt dir nichts. Ein echter Ablauf mit zehn Screens und einer Formularstrecke zeigt dir alles.

Der Fehler, den ich am häufigsten sehe, ist die Verwechslung von Entwurf und fertigem Produkt. Der Kunde klickt sich durch den Prototyp, hält ihn für die fertige App und ist dann irritiert, dass Programmierung und Store-Veröffentlichung noch dazukommen. Ich sage inzwischen im ersten Gespräch klar, dass ein Design-Tool den Plan liefert, nicht das Haus. Dieser eine Satz am Anfang erspart am Ende bittere Diskussionen über angeblich schon bezahlte Leistung. Wer die Rolle des Werkzeugs versteht, arbeitet entspannter und günstiger.
Die meisten Anbieter rechnen pro Person und Monat ab. Das klingt harmlos, summiert sich aber. Rechne nicht mit dem Preis für eine Lizenz, sondern mit deiner realistischen Nutzerzahl über zwei bis drei Jahre. Denk an Wachstum: Wenn heute zwei Leute gestalten und in einem Jahr vier, verdoppelt sich der Posten still und leise.
Achte auf die Unterscheidung zwischen editierenden und betrachtenden Nutzern. Bei vielen Anbietern ist das Ansehen und Kommentieren günstiger oder kostenlos, das Bearbeiten kostet. Wer diese Struktur nicht versteht, bucht für die halbe Firma volle Lizenzen, obwohl die meisten nur draufschauen.
Jahreszahlung ist meist günstiger als Monatszahlung, bindet dich aber für ein Jahr. In der Anfangsphase, wenn du das Tool noch nicht sicher behalten willst, kann Monatszahlung trotz Aufpreis die klügere Wahl sein. Sobald die Entscheidung steht, wechselst du auf den Jahrestarif.
Rechne mit Kosten, die nicht auf der Preisseite stehen. Dazu gehört die Einarbeitungszeit deiner Leute, die in Arbeitsstunden bares Geld ist. Dazu gehören eventuell Schulungen und Erweiterungen, die extra kosten. Und dazu gehört der Aufwand, falls du Daten aus einem alten Werkzeug übernehmen musst. Diese Posten stehen in keinem Angebot, treffen dich aber trotzdem.
Viele Anbieter locken mit einem Gratistarif. Der reicht zum Ausprobieren, stößt im echten Betrieb aber schnell an Grenzen, etwa bei der Zahl der Projekte oder der Mitarbeiter. Behandle den Gratistarif als Testphase, nicht als Dauerlösung, und kalkuliere von Anfang an mit den Kosten des Tarifs, den du wirklich brauchst.
Der häufigste Irrtum: Der Auftraggeber sieht den klickbaren Prototyp, hält ihn für die fertige App und wundert sich, warum die Entwicklung danach noch Monate dauert und Geld kostet. Erkläre von Anfang an, dass der Entwurf ein Plan ist, kein Produkt. Ich habe Projekte gesehen, in denen dieser eine Satz am Anfang gefehlt hat und am Ende eine bittere Diskussion über angeblich schon bezahlte Leistung stand.
Entwürfe werden im Team schöngeredet, weil alle die Logik dahinter kennen. Gib den Prototyp früh einer Person aus der echten Zielgruppe und sag nichts dazu. Schau nur zu, wo sie klickt und wo sie stockt. Diese fünf Minuten sparen dir teure Umbauten nach dem Programmieren.
Wenn drei Leute gestalten und niemand die gemeinsamen Komponenten pflegt, entstehen vier verschiedene Blautöne und drei Buttongrößen. Benenne eine Person, die über Farben, Schriften und Komponenten wacht. Ohne diese Rolle zerfällt die Einheitlichkeit innerhalb weniger Wochen.
Ein Team gestaltet monatelang und stellt bei der Übergabe fest, dass die Agentur mit dem Format nichts anfangen kann. Kläre das Übergabeformat, bevor du dich für ein Tool entscheidest, indem du deinen Entwickler direkt fragst, womit er arbeiten will.
App-Design Tools speichern in der Regel deine Entwürfe in der Cloud. Damit ist die Datenschutz-Grundverordnung im Spiel, sobald in deinen Entwürfen personenbezogene Daten auftauchen, etwa echte Namen, echte Adressen oder Screenshots aus einem System mit Kundendaten. Verwende in Entwürfen deshalb möglichst Platzhalter statt echter Personendaten.
Wenn der Anbieter Daten in deinem Auftrag verarbeitet, brauchst du einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung, kurz AVV. Seriöse Anbieter stellen den bereit. Prüfe, ob es ihn gibt und ob du ihn abschließen kannst, bevor du produktiv gehst.
Viele Anbieter betreiben ihre Server außerhalb der EU. Kläre, wo deine Daten liegen und ob eine Übermittlung in Drittländer stattfindet. Bei Anbietern aus dem Nicht-EU-Ausland brauchst du eine rechtliche Grundlage für den Datentransfer. Dokumentiere, was du dazu vom Anbieter erfährst, damit du im Fall einer Prüfung etwas vorweisen kannst.
In der DACH-Region gewinnt die Barrierefreiheit an Bedeutung, gerade für Apps, die von öffentlichen Stellen oder größeren Unternehmen kommen. Berücksichtige schon im Entwurf ausreichende Kontraste, lesbare Schriftgrößen und eine bedienbare Struktur. Das nachträglich einzubauen ist teurer, als es von Anfang an mitzudenken. Ob dich eine konkrete gesetzliche Pflicht trifft, hängt von deiner Branche und der Art deiner App ab, das solltest du mit rechtlichem Rat abklären.
Bevor du Tools ansiehst, schreib auf, was du brauchst. Wie viele Personen gestalten, wie viele schauen nur zu, welches Betriebssystem, brauchst du Prototypen auf dem Handy, mit welchem Format arbeitet deine Entwicklung. Ohne diese Liste lässt du dich von jeder Demo blenden.
Sprich mit der Person oder Agentur, die später programmiert, und frag, mit welchem Übergabeformat sie arbeiten will. Diese Antwort sortiert schon einige Tools aus.
Wähle höchstens zwei Werkzeuge und teste beide mit demselben echten Ausschnitt aus deinem Projekt. Zehn Screens mit einer Formularstrecke reichen. Lass die gestaltende Person testen, nicht dich.
Spiel die komplette Übergabe einmal durch, vom Entwurf bis zum Export der Grafiken. Erst dabei zeigt sich, ob die Zusammenarbeit im Alltag funktioniert.
Rechne die Gesamtkosten über drei Jahre mit realistischer Nutzerzahl und geplantem Wachstum. Vergleiche nicht die Monatspreise, sondern diese Summen.
Hol dir den AVV, kläre den Serverstandort und notiere die Antworten. Dann entscheidest du, und zwar auf Basis dessen, was du getestet und gerechnet hast, nicht auf Basis der schönsten Präsentation.
Wenn du diese sechs Schritte gehst, triffst du eine Entscheidung, die auch in einem Jahr noch trägt. Die Tools über diesem Ratgeber helfen dir bei der Vorauswahl. Die eigentliche Prüfung machst du mit deinem echten Projekt.
Häufige Fragen
Ein App-Design Tool erstellt Entwürfe und klickbare Prototypen, also einen Plan der App, aber keine lauffähige Software. Ein App-Baukasten dagegen erzeugt eine echte, veröffentlichbare App, meist mit weniger gestalterischer Freiheit. Wer volle Kontrolle über das Design braucht und danach programmieren lässt, nutzt ein Design-Tool. Wer schnell eine einfache App ohne Entwickler will, schaut sich einen Baukasten an.
Oft ja, denn der Entwurf klärt vor der Programmierung, wie die App aussehen und sich verhalten soll. Das spart teure Änderungen während der Entwicklung. Frag deine Agentur trotzdem, mit welchem Format sie arbeitet, denn viele Agenturen haben ein bevorzugtes Werkzeug und übernehmen den Designteil gleich mit.
Die meisten Anbieter rechnen pro Person und Monat ab, oft mit günstigeren oder kostenlosen Rollen für Nutzer, die nur ansehen und kommentieren. Konkrete Preise nennen wir hier nicht, weil sie sich häufig ändern. Rechne die Kosten über zwei bis drei Jahre mit deiner realistischen Nutzerzahl, nicht nur den Preis einer einzelnen Lizenz.
Nein. Ein Design-Tool liefert den Entwurf und den Prototyp, aber keine lauffähige App und keine Store-Veröffentlichung. Für die fertige App brauchst du Programmierung und einen separaten Veröffentlichungsprozess. Der Entwurf ist der Plan davor, nicht das Endprodukt.
Da die meisten Tools deine Entwürfe in der Cloud speichern, brauchst du einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung und Klarheit über den Serverstandort. Vermeide echte Personendaten in Entwürfen und nutze stattdessen Platzhalter. Bei Anbietern außerhalb der EU brauchst du eine rechtliche Grundlage für den Datentransfer.
Nimm einen echten Ausschnitt aus deinem tatsächlichen Projekt, etwa zehn Screens mit einer Formularstrecke, und baue ihn im Tool nach. Lass die Person testen, die später damit arbeitet, nicht die Geschäftsführung. Spiel auch die Übergabe an die Entwicklung einmal komplett durch, denn dabei zeigen sich die meisten Schwächen.
Das hängt vom Anbieter ab. Manche speichern in einem geschlossenen Format, das sich schlecht in andere Werkzeuge übertragen lässt. Frag vor dem Kauf, wie du deine Daten exportieren kannst und ob andere Programme diesen Export lesen. Ein Export, den nur derselbe Anbieter wieder importieren kann, hilft dir beim Wechsel nicht.
Zum Ausprobieren reicht er meist, im echten Betrieb stößt er schnell an Grenzen, etwa bei der Zahl der Projekte oder Mitarbeiter. Behandle den Gratistarif als Testphase und kalkuliere von Anfang an mit den Kosten des Tarifs, den du wirklich brauchst.
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