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cadvilla ist eine CAD-Software für Windows, mit der du Häuser, Wohnungen und gewerbliche Immobilien in 2D planen und in 3D fotorealistisch visualisieren kannst. Sie richtet sich sowohl an Einsteiger ohne Vorkenntnisse als auch an anspruchsvolle Anwender.
Kernfunktionen
Zeichnen von Grundrissen in 2D und 3D
Automatische Erstellung eines 3D Modells in Echtzeit
Planung von Innenwänden und Dachlösungen
Einrichtung und individuelle Raumplanung
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Preis
cadvilla basic € 39,95, cadvilla basic plus € 59,95, cadvilla professional € 124,95, cadvilla prof. plus € 219,00
3D-Druck, Spieleentwicklung, Animation, Produktdesign, VR/AR, Schmuckdesign, E-Commerce, Innenarchitektur und weitere kreative Branchen
Ein KI-gestützter 3D-Modellgenerator, der Text und Bilder in druckfertige 3D-Modelle umwandelt. Die Software ist speziell für 3D-Druck optimiert und liefert watertight und manifold Modelle.
Kernfunktionen
Text-zu-3D und Bild-zu-3D Konvertierung
KI-gestützte automatische Texturierung mit PBR-Maps
Artec 3D bietet eine Suite von 3D-CAD- und Modellierungssoftware-Produkten an. Diese Programme ermöglichen die Umwandlung von Scandaten und Fotos in 3D-Modelle und editierbare CAD-Dateien für Konstruktion, Reverse Engineering, Qualitätsprüfung und organische Formgestaltung.
Kernfunktionen
Umwandlung von Scandaten und Fotos in 3D-Modelle und CAD-Dateien
Erstellung editierbarer Solid-CAD-Modelle aus Scandaten
Du erhältst einen Open-Source-3D-Modellierer, der parametrisches Modellieren ermöglicht. Die Software lässt dich Designs durch Änderung von Parametern in der Modellhistorie anpassen und kombiniert 2D-Skizzen mit 3D-Objekten.
Fertigungsindustrie, Luftfahrt und Raumfahrt, Automobilbau, Konsumgüter, Medizintechnik, Infrastruktur und Stadtplanung
Eine Cloud-basierte Plattform zur Produktentwicklung, die CAD-Funktionen mit KI-gestützter generativer Gestaltung, virtuellen Zwillingen und Simulationsfähigkeiten vereint. Sie ermöglicht Unternehmen die Zusammenarbeit aller Geschäftsbereiche für schnellere Innovation und Produktdesign.
Kernfunktionen
3D-Modellierung und Produktdesign
KI-gestützte generative Gestaltung
Virtuelle-Zwilling-basierte Entwicklung
Cloud-Plattform mit zentraler Datenverwaltung
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Preis
3DEXPERIENCE PLM Express für KMU wird als kostengünstige Cloud-Lösung erwähnt, konkrete Preise nicht angegeben
Eine 3D-CAD- und CAM-Software mit umfangreichen Funktionen für Konstruktion, Simulation und Dokumentation. Das Programm ermöglicht Präzisionsmodellierung, Blechbearbeitung, Montagezeichnungen und fotorealistische Renderings.
Kernfunktionen
3D-Modellierung mit erweiterbaren Funktionen
Blechkonstruktion mit automatischen Abwicklungen
Montagemodellierung und realistische Bewegungssimulation
2D-Zeichnungserstellung für Konstruktion und Fertigung
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Preis
1.999 USD einmalig (oder 199,90 USD pro Monat auf 10-Monats-Zahlungsplan)
Freelance-Designer, Animationsstudios, Spieleproduktion, Designbranche, Fertigungsindustrie, Schüler und Hobbyisten
SelfCAD ist eine 3D-Modellierungssoftware, die sowohl im Browser als auch auf dem PC funktioniert und alle Funktionen von Skizzieren über Modellierung bis zum 3D-Druck bietet. Die Software richtet sich an Anfänger bis Profis und kombiniert CAD- mit 3D-Druck-Funktionalität.
Kernfunktionen
Online 3D-CAD im Browser
Desktop 3D-CAD für Offline-Arbeit
Skizzieren und Modellierung
3D-Rendering
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Preis
Kostenlose Version für Schüler und Hobbyisten, bezahlte Pläne für Profis, 10 Tage kostenlosen Zugang zur Pro-Version bei Anmeldung zur kostenlosen Testversion
Solidline GmbH (seit 2024 Teil der Bechtle PLM Deutschland GmbH)
Fertigungsindustrie, Maschinen- und Anlagenbau, Fahrzeugbau, Luft- und Raumfahrt, Bauwesen und weitere Branchen
Anbieter von PLM-Lösungen und 3D-CAD-Software für Produktentwicklung und Fertigung. Das Portfolio umfasst etablierte CAD-Systeme sowie begleitende Services wie Beratung, Schulung und technischen Support.
Kernfunktionen
3D-CAD-Konstruktion mit SOLIDWORKS und CATIA
Simulation und Strukturanalyse
Datenverwaltung und PDM-Systeme
Additive Fertigung und 3D-Druck
Bewertung
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Preis
Kauf, Miete und Leasing möglich; Testversionen verfügbar; bis zu 60% Ersparnis beim Wechsel zu DraftSight
Konstruktion, Entwicklung und technische Planung in Betrieben
CADTEC bietet ein Portfolio von 3D-CAD- und CAM-Softwarelösungen an, darunter Alibre Geomagic Design als Kernprodukt mit gutem Preis-Leistungsverhältnis. Das Unternehmen kombiniert Softwarevertrieb mit Schulungen, Beratung und technischem Support.
Eine 3D-CAD-Software ist im Kern ein Werkzeug, mit dem du Bauteile und Baugruppen als dreidimensionale Modelle beschreibst, nicht als Zeichnung. Der Unterschied klingt banal, ist es aber nicht. Wenn du ein Modell parametrisch aufbaust, dann steckt in ihm die Konstruktionslogik: eine Bohrung sitzt nicht an einer festen Koordinate, sondern im Abstand von einer Kante, und wenn du die Platte breiter machst, wandert die Bohrung mit. Genau das ist der Punkt, an dem CAD sich vom digitalen Zeichenbrett unterscheidet.
Im Betrieb erzeugt die Software am Ende mehrere Dinge aus einem Modell: technische Zeichnungen mit Bemaßung für die Fertigung, Stücklisten für den Einkauf, Daten für CNC-Maschinen oder 3D-Drucker und oft auch Dateien für die Kommunikation mit Kunden und Lieferanten. Ein gutes Modell ist also nicht nur eine hübsche Ansicht, sondern die Datenquelle für einen ganzen Prozess.
Parametrik, Historie und Freiform
Die meisten Programme in dieser Kategorie arbeiten mit einer Konstruktionshistorie: Jeder Schritt (Skizze, Extrusion, Bohrung, Rundung) hängt am vorherigen. Das ist mächtig, weil du Änderungen sauber nachvollziehen kannst, aber es hat einen Haken. Wenn ein früher Schritt kaputtgeht, fällt oft alles danach um. Daneben gibt es historienfreie und Freiform-Ansätze, die eher für organische Formen und schnelles Ausprobieren taugen. Für Maschinenbau und Blechteile ist die historienbasierte Parametrik der Normalfall, für Design und Guss wird Freiform interessanter.
Einzelteil, Baugruppe, Zeichnung
Denk in drei Ebenen. Das Einzelteil ist die kleinste Einheit. Die Baugruppe setzt Einzelteile über Beziehungen zusammen (dieser Bolzen sitzt konzentrisch in diesem Loch). Die Zeichnung leitet sich aus beidem ab. Software wird dann gut, wenn eine Änderung am Einzelteil sich sauber bis in die Zeichnung und die Stückliste durchzieht, ohne dass du an drei Stellen nacharbeiten musst.
Feature-Deep-Dive
Diese Funktionen zählen im Alltag
Im Alltag entscheidet nicht die Feature-Liste, sondern wie sauber die Basisfunktionen ineinandergreifen. Ein paar Punkte, die im echten Betrieb den Unterschied machen:
Baugruppen-Handling unter Last
Ein Modell mit zehn Teilen läuft überall flüssig. Interessant wird es bei mehreren hundert oder tausend Komponenten. Frag konkret nach, wie die Software mit großen Baugruppen umgeht: Gibt es einen vereinfachten Anzeigemodus, kannst du Teile temporär ausblenden oder als leichte Repräsentation laden. Wenn das Drehen einer mittelgroßen Baugruppe schon ruckelt, wird das im Projekt zur täglichen Bremse.
Stücklisten und Zeichnungsableitung
Das ist der Teil, den viele in der Demo überspringen, weil er langweilig aussieht. Er ist aber der teuerste im Alltag. Prüfe, ob die Stückliste automatisch aus der Baugruppe entsteht und ob Änderungen an Teilenummern, Materialien und Mengen mitlaufen. Bei der Zeichnung zählt, wie schnell du Schnitte, Detailansichten und Bemaßung setzt und ob Änderungen am Modell die Zeichnung automatisch aktualisieren.
Import und Export
Du bekommst Daten von Kunden und Lieferanten, und die kommen selten im gleichen Format. Achte auf die neutralen Formate STEP und IGES für Geometrie und auf saubere PDF- und DXF-Ausgabe für Zeichnungen. Wichtig ist nicht nur, dass der Import läuft, sondern wie gut die Geometrie danach nutzbar ist. Lade in der Testphase eine echte Kundendatei, keine saubere Beispieldatei vom Hersteller.
Normteile und Wiederverwendung
Schrauben, Muttern, Profile, Lager: Die zeichnest du nicht jedes Mal neu. Eine brauchbare Normteil-Bibliothek nach DIN und ISO spart täglich Zeit. Prüfe, ob die Bibliothek dabei ist, extra kostet oder ob du sie selbst pflegen musst.
Datenverwaltung
Sobald mehr als eine Person konstruiert, brauchst du eine Antwort auf die Frage, wer welche Datei bearbeiten darf und welche Version die gültige ist. Manche Software bringt eine einfache Verwaltung mit, für mehr braucht es ein PDM-System. Kläre früh, ab welcher Teamgröße das nötig wird, sonst arbeitest du irgendwann mit Dateinamen wie "final_v3_wirklich_final".
Entscheidungshilfe
Worauf du bei der Auswahl achten solltest
Lass die richtige Person testen
Der wichtigste Punkt zuerst: Lass die Software in der Demo von der Person bedienen, die später täglich damit arbeitet, nicht vom Chef und nicht vom Vertrieb des Anbieters. Gib dieser Person eine echte, typische Aufgabe aus eurem Betrieb und schau zu, wo sie hängen bleibt. Die Bedienlogik entscheidet über Jahre, nicht über eine Vorführung.
Rechne mit deinen echten Dateien
Eine Vorführung mit den Beispieldaten des Herstellers sagt wenig. Nimm eine Baugruppe aus einem laufenden Projekt, importiere eine Kundendatei, leite eine Zeichnung ab und exportiere sie so, wie du es real brauchst. Erst dann siehst du die Reibungspunkte.
Ökosystem und Datenaustausch
Mit wem tauschst du Daten aus. Wenn deine Kunden oder Lieferanten in einem bestimmten Umfeld arbeiten, kann ein kompatibles Format Gold wert sein. Kläre auch, ob nachgelagerte Schritte (CAM, Simulation, Rendering) aus dem gleichen Haus kommen oder ob du über Schnittstellen koppelst.
Support und Sprache
Prüfe, ob es Support auf Deutsch gibt, in welchen Zeiten und über welchen Kanal. Frag konkret nach der Reaktionszeit und ob Schulungen inbegriffen oder extra sind. Ein Programm, das dich bei einem Problem tagelang warten lässt, kostet dich Projektzeit.
Zukunftsfähigkeit der Daten
Deine Modelle sollen dich überleben, nicht nur den aktuellen Vertrag. Frag, wie du an deine Daten kommst, wenn du den Anbieter wechselst oder das Abo kündigst. Ob du dann noch öffnen und exportieren kannst, ist eine Frage, die du vor dem Kauf klären musst, nicht danach.
Das sagt unser Experte zu 3D-CAD-Software
Markus Laue, Gründer von Toolfolio
Der Fehler, den ich am häufigsten sehe, ist der Kauf nach der Feature-Tabelle. Ein Betrieb zählt die Häkchen und nimmt das Programm mit den meisten, ohne dass jemals die Person davorsaß, die damit arbeiten soll. Ein halbes Jahr später stelle ich fest, dass die Hälfte der Funktionen nie benutzt wird und die eine tägliche Aufgabe umständlich gelöst ist. Ich sage den Leuten immer: Lass deine Konstrukteurin eine echte Aufgabe in der Testversion machen und schau ihr zu. Das sagt dir in zwei Stunden mehr als jede Broschüre.
Total Cost of Ownership
Übliche Preismodelle bei 3D-CAD-Software
Die Lizenzkosten sind selten der teuerste Teil. Rechne von Anfang an mit den Gesamtkosten über mehrere Jahre.
Die üblichen Modelle
Grob findest du drei Ansätze. Beim Kaufmodell (Dauerlizenz) zahlst du einmal für die Version und getrennt für Wartung und Updates. Beim Abomodell zahlst du laufend, meist pro Nutzer und Zeitraum, und Updates sind enthalten. Dazwischen gibt es Mischformen und nutzungsabhängige Cloud-Modelle. Welches Modell günstiger ist, hängt stark davon ab, wie lange du die Software nutzt und wie oft du Updates brauchst.
Kostenblöcke, die gern vergessen werden
Wartungsvertrag oder laufende Abogebühr, oft jährlich.
Schulung: Eine gute CAD-Software lernt niemand nebenbei. Plane Einarbeitungszeit und eventuell externe Schulung ein.
Hardware: 3D-CAD stellt Ansprüche an Grafikkarte, Arbeitsspeicher und Prozessor. Alte Rechner werden zur Bremse.
Zusatzmodule: Simulation, Blech, Rohrleitung, CAM. Was in der Basis fehlt, kommt oft als kostenpflichtiges Modul.
Datenverwaltung: Ab einer gewissen Teamgröße kommt ein PDM-System dazu, mit eigenen Kosten und eigenem Aufwand.
Der versteckte Posten: Einarbeitung
Der teuerste Posten steht auf keiner Rechnung. Es ist die Zeit, in der dein Team langsamer arbeitet, während es die neue Software lernt. Diese Phase dauert Wochen bis Monate, je nach Vorwissen. Wenn du wechselst, plane einen Produktivitätsknick ein und lege den Umstieg nicht in die heißeste Projektphase.
Aus der Praxis
Fehler, die in der Praxis wirklich passieren
Kauf nach Feature-Liste
Ein Betrieb vergleicht zwei Programme anhand einer Tabelle mit Häkchen und nimmt das mit den meisten Häkchen. Nach drei Monaten stellt sich heraus, dass die Hälfte der Funktionen nie gebraucht wird und die eine Funktion, die täglich zählt, umständlich gelöst ist. Häkchen sagen nichts über die Bedienung.
Kein Konzept für Dateiablage
Am Anfang liegen alle Modelle auf einem Netzlaufwerk, jeder speichert nach eigenem Geschmack. Ein Jahr später findet niemand mehr die richtige Version, zwei Leute überschreiben sich gegenseitig, und eine Zeichnung geht mit falschen Maßen in die Fertigung. Lege die Ablagestruktur und die Namensregeln fest, bevor die ersten hundert Dateien entstehen.
Kaputte Historie durch Copy-Paste-Konstruktion
Jemand baut ein Bauteil, indem er ein altes kopiert und wild umbaut. Die Konstruktionshistorie wird dabei so verwurstelt, dass jede spätere Änderung das Modell zerstört. Ein sauber aufgebautes Modell ist mehr wert als ein schnell hingeworfenes, weil es Änderungen übersteht.
Update mitten im Projekt
Ein Betrieb spielt ein großes Versionsupdate ein, während ein wichtiges Projekt läuft. Plötzlich verhalten sich Funktionen anders, und alte Modelle öffnen mit Warnungen. Updates gehören in ruhige Phasen und werden vorher an einer Kopie getestet.
Alle Lizenzen auf einmal
Ein Team wechselt komplett und kauft für alle sofort die Vollausstattung. Sinnvoller ist oft, mit ein oder zwei Personen zu starten, den Prozess sauber aufzubauen und dann auszurollen. So machst du die teuren Fehler an zwei Arbeitsplätzen statt an zehn.
Compliance
Rechtliche Anforderungen in DACH
CAD-Software wirkt technisch neutral, hat aber rechtliche Berührungspunkte, die du kennen solltest.
Lizenzrecht
Lies nach, ob deine Lizenz an einen Rechner, an eine Person oder an einen Nutzungsraum gebunden ist und ob du sie auf einen anderen Rechner umziehen darfst. Bei Dauerlizenzen ist die Frage der Weitergabe und beim Abo die Frage der Kündigungsfrist relevant. Prüfe auch, ob eine Lizenz für den kommerziellen Einsatz gilt, denn günstige Studenten- oder Hobbyversionen sind für den Betrieb oft nicht erlaubt.
Datenschutz bei Cloud-Nutzung
Wenn die Software Daten in der Cloud speichert oder verarbeitet, greift die DSGVO, sobald personenbezogene Daten betroffen sind. Kläre, wo die Server stehen und ob der Anbieter einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung anbietet. Für reine Geometriedaten ist das oft unkritisch, für Projekte mit Personendaten oder sensiblen Kundeninformationen wird es relevant.
Schutz von Konstruktionsdaten
Deine Modelle sind Betriebswissen. Regle vertraglich und technisch, wer Zugriff hat, gerade bei externen Konstruktionsdienstleistern. Bei Cloud-Diensten gehört die Frage dazu, wie der Anbieter deine Daten schützt und was bei einem Ausfall oder einer Kündigung mit ihnen geschieht.
Normen in der Konstruktion
Je nach Branche gelten Normen für Zeichnungen, Toleranzen und Bemaßung (etwa nach DIN und ISO). Das ist keine Frage der Software allein, aber die Software sollte die geforderten Zeichnungsstandards und Bemaßungsregeln unterstützen. Kläre für deine Branche, welche Normen deine Kunden erwarten, und prüfe, ob das Programm sie abbildet.
Aufbewahrung und Nachvollziehbarkeit
In regulierten Bereichen musst du nachweisen können, welcher Konstruktionsstand wann gefertigt wurde. Das betrifft die Frage, wie du Revisionen und Freigaben dokumentierst. Ein PDM-System hilft hier, aber auch ohne solltest du eine klare Regel haben, wie du gefertigte Stände archivierst.
Playbook
So gehst du die Auswahl konkret an
Schritt 1: Anforderungen aus dem Alltag sammeln
Setz dich mit den Leuten zusammen, die konstruieren, und lass sie beschreiben, was sie täglich tun. Blech, Guss, Baugruppen, Freiform, Zeichnungsableitung: Jeder Betrieb hat einen Schwerpunkt. Schreib die drei bis fünf häufigsten Aufgaben auf. An denen misst du später jedes Programm.
Schritt 2: Datenaustausch klären
Liste auf, mit wem du Daten tauschst und in welchen Formaten. Wenn ein großer Kunde ein bestimmtes Format verlangt, ist das ein hartes Kriterium und keine Nebensache.
Schritt 3: Vorauswahl treffen
Reduziere auf zwei bis drei Kandidaten. Mehr kannst du nicht ernsthaft testen. Die Vergleichsliste oberhalb dieses Textes hilft dir bei der ersten Sortierung.
Schritt 4: Echt testen
Hol Testversionen und gib jedem Kandidaten die gleiche echte Aufgabe aus Schritt 1. Lass die spätere Nutzerin arbeiten, nicht den Anbieter vorführen. Nimm eine echte Kundendatei für den Import. Notiere, wo es hakt und wie lange typische Aufgaben dauern.
Schritt 5: Gesamtkosten rechnen
Rechne über drei bis fünf Jahre: Lizenz oder Abo, Wartung, Schulung, Hardware, nötige Zusatzmodule und die Datenverwaltung. Vergleiche die Kandidaten auf dieser Basis, nicht am Einstiegspreis.
Schritt 6: Ausstieg prüfen
Kläre vor der Unterschrift, wie du an deine Daten kommst, wenn du wechselst. Frag nach Kündigungsfristen und danach, welche Formate du exportieren kannst.
Schritt 7: Klein starten, dann ausrollen
Starte mit ein oder zwei Arbeitsplätzen, baue die Ablagestruktur und die Regeln sauber auf und rolle erst dann auf das ganze Team aus. So lernst du an wenigen Plätzen und triffst die teuren Entscheidungen, bevor sie alle betreffen.
Wenn du diese Schritte in Ruhe gehst, triffst du eine Entscheidung, die drei Jahre trägt, statt einer, die du nach drei Monaten bereust.
Häufige Fragen
Was Betriebe uns zu 3D-CAD-Software am häufigsten fragen
Was ist der Unterschied zwischen 2D-CAD und 3D-CAD?
+
2D-CAD ist im Kern ein digitales Zeichenbrett und erzeugt flache Zeichnungen. 3D-CAD beschreibt Bauteile als dreidimensionale Modelle, aus denen sich Zeichnungen, Stücklisten und Fertigungsdaten ableiten lassen. Der große Vorteil von 3D ist, dass eine Änderung am Modell automatisch in Zeichnung und Stückliste durchläuft.
Welche Hardware brauche ich für 3D-CAD-Software?
+
3D-CAD stellt spürbare Ansprüche an Grafikkarte, Arbeitsspeicher und Prozessor, vor allem bei großen Baugruppen. Ein zu schwacher Rechner wird zur täglichen Bremse und frisst mehr Geld an Zeit, als eine bessere Hardware kostet. Prüfe vor dem Kauf die Systemanforderungen des jeweiligen Anbieters und teste die Software auf deiner realen Hardware.
Kaufen oder mieten: Was lohnt sich bei CAD-Software mehr?
+
Das hängt davon ab, wie lange und wie intensiv du die Software nutzt. Ein Kaufmodell kann sich über viele Jahre rechnen, verlangt aber oft einen getrennten Wartungsvertrag für Updates. Ein Abo hat geringere Einstiegskosten und laufende Updates, kostet aber dauerhaft. Rechne beide Varianten über drei bis fünf Jahre durch, inklusive Wartung und Schulung.
Welche Dateiformate sollte eine 3D-CAD-Software unterstützen?
+
Wichtig sind die neutralen Formate STEP und IGES für den Austausch von Geometrie mit Kunden und Lieferanten sowie PDF und DXF für Zeichnungen. Achte nicht nur darauf, dass der Import funktioniert, sondern ob die Geometrie danach sauber nutzbar ist. Teste das mit einer echten Kundendatei, nicht mit einer Beispieldatei des Herstellers.
Wie lange dauert die Einarbeitung in eine 3D-CAD-Software?
+
Das reicht von einigen Wochen bis zu mehreren Monaten, je nach Vorwissen und Komplexität der Aufgaben. Während dieser Zeit arbeitet dein Team langsamer, was der teuerste und meist unsichtbare Kostenblock ist. Plane den Umstieg deshalb in eine ruhige Projektphase und rechne eine Einarbeitungszeit fest ein.
Ab wann brauche ich ein PDM-System zur Datenverwaltung?
+
Sobald mehr als eine Person an denselben Modellen arbeitet, brauchst du eine klare Regel dazu, wer welche Datei bearbeiten darf und welche Version gültig ist. Für kleine Teams reicht oft eine einfache mitgelieferte Verwaltung, bei wachsender Teamgröße wird ein eigenes PDM-System sinnvoll. Kläre früh, ab welcher Größe das für euch nötig wird.
Muss ich bei Cloud-CAD auf den Datenschutz achten?
+
Ja, sobald personenbezogene Daten in der Cloud verarbeitet werden, greift die DSGVO. Kläre, wo die Server stehen und ob der Anbieter einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung anbietet. Für reine Geometriedaten ist das oft unkritisch, für Projekte mit Kunden- oder Personendaten wird es relevant.
Komme ich nach einem Anbieterwechsel noch an meine Konstruktionsdaten?
+
Das musst du vor dem Kauf klären, nicht danach. Frag, in welchen Formaten du deine Modelle und Zeichnungen exportieren kannst und ob du bei gekündigtem Abo noch Zugriff hast. Neutrale Formate wie STEP sichern zumindest die Geometrie, die volle Konstruktionshistorie bleibt aber meist an das jeweilige Programm gebunden.
Käuflich ist ausschließlich die Sichtbarkeit in der gesponserten Zone, immer gekennzeichnet. Die organische Reihenfolge, die Bewertungen und die verifizierten Daten sind nie käuflich und werden serverseitig unabhängig berechnet. Preisangaben tragen Stand und Quelle.