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Kategorie · Daten & AnalyticsZuletzt aktualisiert 8.8.2026

Relationale Datenbanken

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19 Tools im Vergleich

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#01
OVHcloud Datenbanken
OVHcloud
Betriebe, die zuverlässige und skalierbare Datenspeicherlösungen in der Cloud benötigen

OVHcloud stellt verwaltete Datenbankdienste bereit, die gängige relationale und nicht-relationale Engine-Typen in der Cloud anbieten. Die Dienste ermöglichen es Betrieben, Datenbanken ohne eigenständige Verwaltung einzusetzen.

Kernfunktionen
  • Verwaltete relationale Datenbank-Engines
  • Verwaltete nicht-relationale Datenbank-Engines
  • Cloud-basierte Bereitstellung
  • Skalierbarkeit
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Noch keine Bewertung
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Auf Anfrage
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#02
Lakebase
Databricks
Moderne Anwendungen und KI-Agenten, die auf Daten aufbauen und in Produktion gehen sollen

Lakebase ist eine serverlose Postgres-Datenbank für Anwendungen, die skalierbar sein müssen. Sie bietet eine einheitliche Transaktionsschicht, die Daten, KI und Governance zusammenführt.

Kernfunktionen
  • Serverlos
  • Postgres-kompatibel
  • Skalierbar
  • Transaktionale Schicht
Bewertung
Noch keine Bewertung
Zu wenig Daten
ab 5 Konten zeigen wir die Zahl
Preis
Auf Anfrage
Anbieter nennt keinen Preis
#03
STACKIT PostgreSQL Flex, STACKIT SQLServer Flex, STACKIT MariaDB
STACKIT
Unternehmen, die verwaltete relationale Datenbanken in der Cloud einsetzen möchten

STACKIT stellt verwaltete relationale Datenbanken bereit. Das Portfolio umfasst PostgreSQL Flex als objekt-relationale Datenbank, SQLServer Flex als zuverlässige Enterprise-Datenbank sowie MariaDB als für Webauftritte optimierte relationale Datenbank.

Kernfunktionen
  • Vollständige Verwaltung durch STACKIT
  • Flexible Skalierbarkeit
  • PostgreSQL mit objektrelationalen Funktionen
  • SQLServer für hohe Zuverlässigkeit und Performance
Bewertung
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Preis
Auf Anfrage
Anbieter nennt keinen Preis
#04
1bench
Functioncraft
Entwickler, die mit mehreren verschiedenen Datenbanktypen arbeiten und eine zentrale GUI-Lösung benötigen statt mehrerer spezialisierter Tools.

Ein universeller Datenbank-Client mit grafischer Oberfläche, der Verbindungen zu SQL-, NoSQL-, Vektor- und Graph-Datenbanken in einer einzigen Anwendung ermöglicht. Der Client läuft lokal auf dem Rechner und bietet native Schnittstellen für verschiedene Datenbanktypen.

Kernfunktionen
  • Unterstützung für 25+ Datenbanken (PostgreSQL, MongoDB, Redis, Elasticsearch, ClickHouse, SQLite und weitere)
  • Native Interfaces für SQL-, NoSQL-, Vektor- und Graph-Datenbanken
  • Schema-Designer für verschiedene Datenbanktypen
  • SSH-Tunnel für Remote-Verbindungen
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Preis
Solo monatlich ab 9 Euro (jährlich 108 Euro), Solo Lifetime 199 Euro (Einmalzahlung), Team-Pläne ab 79 Euro pro Monat
Listenpreis, unverifiziert
#05
Hevo Data
Hevo Data
Datendemokratisierung, Analytics-Vorbereitung, KI-ready-Daten, Datenbankreplikation, SaaS-Datenintegration, branchenübergreifende Datenverarbeitung

Vollständig verwaltete Datenintegrations- und ETL-Plattform, die Datenextraktion, Transformation und Laden mit integrierter Datengovernance und Observability kombiniert. Ermöglicht es Betrieben, Datenpipelines ohne Code-Entwicklung zu automatisieren und metadatenbezogene Kontrollen zentral zu verwalten.

Kernfunktionen
  • 150+ Datenquellen-Konnektoren
  • dbt- und SQL-basierte Transformationen
  • Zentrale Governance und Datenqualitätskontrolle
  • Live-Observability mit Warnmeldungen
Bewertung
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Preis
ab 299 USD pro Monat
Listenpreis, unverifiziert · Stand 26.07.2026
#06
HCL Informix, Ingres, VectorAI DB
Actian
Unternehmensweite Datenverwaltung, KI-gestützte Datenanalyse, moderne Datenarchitekturen, Branchen wie Finanzdienstleistungen, Energie, Herstellung

Actian stellt relationale Datenbanksysteme bereit, die für hohe Verarbeitungsleistung ausgelegt sind. Die Systeme integrieren sich in die Actian Data Intelligence Platform und unterstützen moderne Datenarchitekturen mit KI-Funktionen.

Kernfunktionen
  • Hohe Verarbeitungsleistung
  • Integration in Data Intelligence Platform
  • Vector-Datenbank-Funktionen
  • NoSQL-Optionen
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Preis
Auf Anfrage
Anbieter nennt keinen Preis
#07
Ninox
Ninox
Betriebe, die maßgeschneiderte Softwarelösungen für Projektmanagement, CRM, HR, Marketing-Automation und Kundenbetreuung benötigen

Du kannst mit Ninox eigene Geschäftssoftware ohne großen technischen Aufwand aufbauen. Die KI-gestützte Low-Code-Plattform ermöglicht es Teams, Datenbankanwendungen zu erstellen, die genau auf ihre Geschäftsprozesse zugeschnitten sind.

Kernfunktionen
  • AI-gestützte Unterstützung beim Softwarebau
  • Low-Code-Entwicklung für Datenbankapplikationen
  • E-Mail-Integration mit Gmail und Outlook
  • Dokumentengenerierung aus Datenbankeinträgen
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Preis
kostenlos (Free Plan)
Listenpreis, unverifiziert · Stand 27.07.2026
#08
InterSystems IRIS
InterSystems
Gesundheitswesen, Finanzdienstleistungen, Supply-Chain-Management und weitere Enterprise-Anwendungen

IRIS ist eine Datenbank-Plattform von InterSystems für Datenmanagement und Anwendungen. Sie wird als Cloud-Service und On-Premise-Lösung angeboten und richtet sich an verschiedene Branchen wie Gesundheitswesen und Finanzdienstleistungen.

Kernfunktionen
  • Cloud-basierte und lokale Bereitstellung
  • Unterstützung für FHIR-Standards
  • Datenintegration und -verwaltung
  • Einsatz in Low-Code-Plattformen
Bewertung
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Preis
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#09
MongoDB
MongoDB Inc.
Künstliche Intelligenz, Anwendungsmodernisierung, Zahlungsverarbeitung, Serverloses Computing, Gaming, Intelligente Suchfunktionen, Edge- und Mobile-Anwendungen, Finanzdienstleistungen, Telekommunikation, Gesundheitswesen, Einzelhandel

Eine NoSQL-Datenbank-Plattform, die operative Daten, Vektoren und Streaming-Daten in einem vereinheitlichten System kombiniert. Sie ermöglicht schnelle Skalierung und wurde speziell für KI-Anwendungen optimiert.

Kernfunktionen
  • Multi-Cloud Datenbank-Deployment
  • Vector Search für semantische Suchanfragen
  • Stream Processing für ereignisgesteuerte Anwendungen
  • Atlas Plattform mit GUI-Tool Compass
Bewertung
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Preis
ab 0,011 USD/Stunde (Flex)
Listenpreis, unverifiziert · Stand 27.07.2026
#10
HCL Informix, Ingres und weitere Datenbanksysteme
Actian
Unternehmensweite Datenspeicherung und Analyse in verschiedenen Branchen wie Energie, Finanzdienstleistungen, Life Sciences, Fertigung und Einzelhandel

Actian stellt relationale Datenbanksysteme bereit, die für hohe Verarbeitungsleistung ausgelegt sind. Die Produkte ermöglichen Datenspeicherung und werden als Teil einer umfassenden Daten-Intelligence-Plattform angeboten.

Kernfunktionen
  • Hohe Verarbeitungsgeschwindigkeit
  • VectorAI DB für Vektoranalysen
  • Analytics Engine
  • NoSQL-Unterstützung
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Preis
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#11
Server-Daten
Jürgen Auer
Unternehmen, die ihre Datenverwaltung digitalisieren möchten und Excel- oder Access-Lösungen durch eine zentrale Online-Datenbank ersetzen wollen.

Eine im Netz bereitgestellte Datenbanklösung, mit der du deine Geschäftsprozesse digitalisieren und mit Kunden sowie Mitarbeitern gemeinsam Daten verwalten kannst. Die Software läuft im Hintergrund mit SQL und XML.

Kernfunktionen
  • Geteilte Online-Datenbank für mehrere Benutzer
  • Rollenbasierte Zugriffsverwaltung
  • Individuelle Anpassung mit mehreren Tabellen
  • Intuitiv bedienbare Formulare
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ab 11,10 € pro Monat
Listenpreis, unverifiziert · Stand 08.08.2026
#12
AppMaster
AppMaster
Erstellung von Web- und Mobile-Anwendungen mit relationalen Datenbanken für verschiedene Industrien ohne Programmierkenntnisse

Eine No-Code-Plattform, mit der du ohne Programmierkenntnisse Web- und Mobile-Anwendungen mit relativen Datenmodellen erstellen kannst. Die Plattform generiert automatisch Backend-Code und stellt alles als native Apps bereit.

Kernfunktionen
  • Visueller Datenmodell-Designer mit verschiedenen Feldtypen
  • Drag-and-Drop Oberfläche für Mobile- und Web-Apps
  • KI-gestützter Code-Generator für Backend und APIs
  • Business-Process-Editor für visuelle Workflow-Gestaltung
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Preis
ab 195 USD pro Monat
Listenpreis, unverifiziert · Stand 27.07.2026
#13
SeaTable
SeaTable
Marketing, Projektmanagement, Personalverwaltung, öffentliche Verwaltung, Softwareentwicklung, individuelle Geschätsanwendungen

No-Code-Plattform mit KI-Unterstützung, mit der du Datenbanken, Workflows und Anwendungen ohne Programmierkenntnisse erstellen kannst. Die Lösung kombiniert die Benutzerfreundlichkeit von Tabellen mit modernen Datenbank- und App-Builder-Funktionen.

Kernfunktionen
  • Visuelle Datenbankerstellung ohne Code
  • KI-gestützte Workflows
  • Verschiedene Ansichten (Tabelle, Galerie, Kanban, Timeline, Kalender)
  • Datenbeziehungen und Verknüpfungen
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#14
VANTAPLEX Commerce
digital concepts
E-Commerce-Betriebe mit komplexen Anforderungen über Standard-Shopsysteme hinaus, insbesondere für B2B- und B2C-Vertrieb

VANTAPLEX ist eine Webshop-Software für anspruchsvolle B2B- und B2C-Projekte, die flexible und skalierbare Online-Shop-Lösungen bietet. Die Plattform verbindet Shop-Funktionen, Kundenlogik, Produktdaten und externe Systemanbindungen in einer modularen Lösung.

Kernfunktionen
  • Über 200 Module und Erweiterungen
  • B2B und B2C Funktionalität
  • ERP- und Warenwirtschaftsanbindungen
  • Individuelle Kundengruppen und Preislogiken
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#15
OVHcloud Managed Databases
OVHcloud
Betriebe, die relationale oder nicht-relationale Datenbanken in der Cloud einsetzen möchten.

OVHcloud stellt verwaltete Datenbankdienste bereit, die gängige relationale und nicht-relationale Engines auf dem Markt umfassen. Die Dienste werden als Cloud-Infrastruktur angeboten und sind Teil des Public-Cloud-Portfolios.

Kernfunktionen
  • Verwaltete relationale Datenbankengines
  • Nicht-relationale Datenbankengines
  • Cloud-basierte Bereitstellung
  • Skalierbare Infrastruktur
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Preis
Auf Anfrage
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#16
STACKIT PostgreSQL Flex, STACKIT MariaDB, STACKIT SQLServer Flex
STACKIT
Betriebe, die relationale Datenbanken für Webanwendungen, Enterprise-Anwendungen und datenintensive Workloads benötigen

STACKIT stellt verwaltete relationale Datenbanken in der Cloud bereit. Die Angebote umfassen PostgreSQL Flex als objekt-relationale Datenbank, MariaDB für dynamische Webauftritte und SQLServer Flex als Enterprise-Datenbank.

Kernfunktionen
  • Vollständige Verwaltung durch STACKIT
  • Flexible Skalierbarkeit
  • Europäische Datensouveränität
  • Zuverlässigkeit und Performance
Bewertung
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Preis
Auf Anfrage
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#17
T Cloud Public - Datenbank & Analyse Services
Deutsche Telekom
Unternehmen in verschiedenen Branchen (Gesundheitswesen, öffentlicher Sektor, Automotive, Medien, Einzelhandel), die souveräne Cloud-Datenbankservices mit europäischer Datenhoheit benötigen

T Cloud Public ist eine europäische Cloud-Plattform, die Datenbank- und Analysedienstleistungen als Teil ihres Cloud-Infrastruktur-Portfolios bereitstellt. Die Services werden in deutschen Rechenzentren gehostet und entsprechen europäischen Datenschutzanforderungen.

Kernfunktionen
  • Datenhaltung in europäischen Rechenzentren
  • DSGVO-Konformität
  • Big Data & Analytics Funktionalitäten
  • Skalierbare Infrastruktur
Bewertung
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Preis
Preismodelle nach Service-Typ gestaffelt; kostenlose Registrierung mit 250 Euro Startguthaben; Kosten entstehen nur bei Aktivierung von Cloud-Services
Listenpreis, unverifiziert
#18
RaisDB
Professionelle Datenarbeit für Entwickler und Datenanalysten

Eine Workbench-Software mit lokalem Rust-Kern, die über eine einheitliche Oberfläche auf 40+ Datenquellen zugreift, darunter relationale Datenbanken, NoSQL, Vektordatenbanken und Analysewerkzeuge. Sie bietet einen nativen KI-Agent, visuelle Query-Builder und Terminal-Funktionen für Datenarbeit.

Kernfunktionen
  • Unterstützung für 40+ Datenquellen inklusive PostgreSQL, MySQL, SQLite, Oracle und weitere
  • Visueller Query-Builder für Filter und Sortierung ohne SQL-Kenntnisse
  • Nativer KI-Agent für Abfragen in natürlicher Sprache
  • Lokale Verschlüsselung von Zugangsdaten ohne Cloud-Anbindung
Bewertung
Noch keine Bewertung
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Preis
ab 9,00 USD pro Monat
Listenpreis, unverifiziert · Stand 08.08.2026
#19
Managed Databases
DigitalOcean
Betriebe, die relationale Datenbanken in der Cloud einsetzen möchten ohne Verwaltungsaufwand

Vollständig verwaltete Datenbankressourcen, die gängige Datenbank-Engine ausführen. DigitalOcean betreibt die Infrastruktur und Wartung für dich.

Kernfunktionen
  • PostgreSQL und MySQL Support
  • Vollständig verwaltete Infrastruktur
  • Datensicherung und Backups
  • Integration mit anderen DigitalOcean-Diensten
Bewertung
Noch keine Bewertung
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Preis
ab 15 USD pro Monat
Listenpreis, unverifiziert · Stand 27.07.2026
Grundverständnis

Was eine Relationale Datenbanken wirklich leistet

Eine relationale Datenbank speichert Daten in Tabellen, die miteinander verknüpft sind. Jede Tabelle hat Spalten (die Felder) und Zeilen (die Datensätze). Der Kern des Ganzen ist die Beziehung zwischen den Tabellen: Ein Kunde hat mehrere Bestellungen, eine Bestellung hat mehrere Positionen, jede Position verweist auf einen Artikel. Statt alles doppelt zu speichern, verweist du über Schlüssel auf die andere Tabelle. Das klingt trocken, aber genau das spart dir im Betrieb später viel Ärger.

Der praktische Nutzen: Du kannst deine Kundendaten einmal pflegen und in beliebig vielen Zusammenhängen abfragen, ohne dass sie auseinanderlaufen. Ändert ein Kunde seine Adresse, änderst du sie an einer Stelle. In einer Tabellenkalkulation, wo die Adresse in jeder Bestellzeile nochmal steht, korrigierst du sie an fünfzig Stellen oder eben nicht.

Der Unterschied zur Tabellenkalkulation

Viele Betriebe fangen mit Excel oder einem Tabellenblatt an und merken irgendwann, dass es nicht mehr trägt. Der Bruch kommt meistens, wenn mehrere Leute gleichzeitig schreiben wollen, wenn die Datei zu groß wird oder wenn niemand mehr weiß, welche Version die richtige ist. Eine relationale Datenbank löst genau diese drei Probleme: gleichzeitiger Zugriff, Datenmenge und eine einzige Wahrheit.

SQL als gemeinsame Sprache

Die meisten relationalen Systeme sprechen SQL, eine Abfragesprache, mit der du Daten liest, schreibst und verknüpfst. Das ist wichtig zu wissen, weil dein Wissen dadurch übertragbar bleibt. Wer SQL im Grundsatz verstanden hat, findet sich in verschiedenen Systemen zurecht, auch wenn die Details abweichen.

Feature-Deep-Dive

Diese Funktionen zählen im Alltag

Transaktionen und Konsistenz

Eine Transaktion ist eine Klammer um mehrere Schritte, die entweder ganz oder gar nicht passieren. Klassisches Beispiel: Beim Umbuchen soll Geld von einem Konto abgezogen und dem anderen gutgeschrieben werden. Fällt der Strom nach Schritt eins aus, darf nicht die Hälfte hängen bleiben. Achte darauf, dass dein System diese Zusicherung ernst nimmt, gerade wenn es um Geld, Lagerbestände oder Rechnungen geht.

Indizes und Geschwindigkeit

Ein Index funktioniert wie das Register hinten in einem Buch. Ohne Register blätterst du jede Seite durch, mit Register springst du direkt hin. Bei wenigen tausend Zeilen merkst du davon nichts, bei Millionen entscheidet ein Index, ob eine Abfrage in Sekundenbruchteilen oder in Minuten läuft. Frage in der Demo nach, wie das System mit deinem größten Datenbestand umgeht, nicht mit dem Beispieldatensatz.

Backup und Wiederherstellung

Das wird oft unterschätzt. Wichtig ist nicht nur, dass gesichert wird, sondern dass du die Sicherung auch zurückspielen kannst und wie lange das dauert. Ein Backup, das noch nie zurückgespielt wurde, ist ein Versprechen, kein Sicherheitsnetz.

Zugriffsrechte

Wer darf was sehen und ändern? In einem Betrieb mit mehreren Abteilungen willst du steuern, dass die Buchhaltung andere Felder sieht als der Vertrieb. Prüfe, ob sich Rechte pro Tabelle, pro Spalte oder pro Datensatz vergeben lassen, je nachdem, wie fein du es brauchst.

Skalierung

Überlege, wie sich dein Datenbestand in drei bis fünf Jahren entwickelt. Ein System, das heute reicht, kann bei zehnfacher Datenmenge ins Straucheln geraten. Wichtig ist weniger der theoretische Maximalwert als die Frage, was passiert, wenn du wächst: Musst du neu aufsetzen oder wächst das System mit?

Entscheidungshilfe

Worauf du bei der Auswahl achten solltest

Wer bedient das System später

Lass die Software in der Demo von der Person bedienen, die später täglich damit arbeitet, nicht vom Geschäftsführer und nicht vom Vertriebler des Anbieters. Wenn deine Sachbearbeiterin nach zwanzig Minuten nicht weiß, wie sie einen Datensatz anlegt, ist das ein Signal, egal wie beeindruckend die Präsentation war.

Managed oder selbst betreiben

Du kannst eine Datenbank selbst auf eigenen Servern betreiben oder als gemieteten Dienst nutzen, bei dem sich jemand anderes um Wartung, Updates und Backups kümmert. Für kleine Betriebe ohne eigene IT ist der gemietete Dienst meist der ruhigere Weg. Wer bereits Serverpersonal hat, kann mit Eigenbetrieb Kosten sparen, trägt dafür aber die Verantwortung für Sicherheit und Verfügbarkeit selbst.

Datenmodell und Flexibilität

Wie oft ändert sich bei dir die Struktur? Kommen ständig neue Felder dazu, willst du ein System, das Änderungen am Aufbau ohne großen Aufwand mitmacht. Bleibt deine Struktur über Jahre stabil, ist das weniger wichtig.

Import und Export

Prüfe früh, wie du deine bestehenden Daten hineinbekommst und wie du sie wieder herausbekommst. Ein System, das deine Daten nur schwer wieder herausrückt, bindet dich stärker, als dir lieb ist. Teste einen echten Export, nicht nur die Zusage im Prospekt.

Anbindung an andere Software

Deine Datenbank steht selten allein. Sie soll mit deiner Warenwirtschaft, deiner Buchhaltung oder deinem Shop reden. Frage konkret nach Schnittstellen und lass dir zeigen, wie eine solche Verbindung in der Praxis aussieht.

Markus Laue
Das sagt unser Experte zu Relationale Datenbanken
Markus Laue, Gründer von Toolfolio

Der Fehler, den ich am häufigsten sehe, ist das Backup, das niemand je zurückgespielt hat. Alle fühlen sich sicher, weil irgendwo ein Häkchen bei Sicherung gesetzt ist. Dann fällt etwas aus, und wir stellen fest, dass die Sicherungen seit Monaten unbrauchbar waren. Ich sage jedem Betrieb dasselbe: Ein Backup, das du noch nie getestet hast, ist kein Sicherheitsnetz, sondern nur ein gutes Gefühl. Nimm dir einmal einen Nachmittag und spiel eine Sicherung testweise zurück, bevor du dich darauf verlässt.

Total Cost of Ownership

Übliche Preismodelle bei Relationale Datenbanken

Die reinen Lizenz- oder Mietkosten sind selten das ganze Bild. Rechne die Gesamtkosten über mehrere Jahre, sonst vergleichst du Äpfel mit Birnen.

Übliche Abrechnungsmodelle

Es gibt Systeme, die frei nutzbar sind und bei denen du nur für Betrieb, Support oder Zusatzdienste zahlst. Andere rechnen pro Nutzer, pro Rechenkern, pro Speichermenge oder als Pauschale ab. Bei gemieteten Diensten zahlst du oft nach verbrauchten Ressourcen, also nach Rechenleistung, Speicher und übertragener Datenmenge. Lass dir vorrechnen, was dein realistischer Verbrauch kostet, nicht der Einstiegstarif.

Versteckte Posten

Achte auf Kosten, die im ersten Angebot nicht auftauchen: Einrichtung und Migration der Altdaten, Schulung deiner Leute, Support außerhalb der Standardzeiten, Kosten für zusätzliche Funktionen, die im Grundpaket fehlen. Bei gemieteten Diensten kann der Datentransfer beim Herausziehen der Daten teuer werden, gerade wenn du später wechseln willst.

Der Aufwand für den Betrieb

Beim Eigenbetrieb ist die Arbeitszeit deiner Leute ein echter Kostenpunkt, auch wenn keine Rechnung dafür kommt. Wer Updates einspielt, Backups prüft und im Störfall nachts ran muss, kostet Geld. Diesen Aufwand solltest du in den Vergleich einrechnen, sonst wirkt der Eigenbetrieb günstiger, als er ist.

Wachstum einpreisen

Ein Modell, das bei deiner heutigen Größe günstig ist, kann bei doppelter Nutzerzahl deutlich teurer werden. Frage, wie sich der Preis entwickelt, wenn du wächst, und ob es Sprünge gibt, an denen es unangenehm teuer wird.

Aus der Praxis

Fehler, die in der Praxis wirklich passieren

Kein getestetes Backup

Der häufigste Fehler, den ich sehe: Es wird gesichert, aber nie geprüft, ob sich die Sicherung zurückspielen lässt. Dann fällt etwas aus, und man merkt, dass die Backups seit Monaten leer oder unbrauchbar waren. Spiel mindestens einmal probeweise eine Sicherung zurück, bevor du dich darauf verlässt.

Alles in eine Tabelle

Betriebe, die von der Tabellenkalkulation kommen, bauen ihre alte Struktur eins zu eins nach: eine große Tabelle mit allem drin. Damit verschenkst du den ganzen Vorteil. Nimm dir die Zeit, die Daten sauber in verknüpfte Tabellen zu trennen, das zahlt sich über Jahre aus.

Keine klaren Zuständigkeiten

Wenn niemand offiziell für die Datenbank verantwortlich ist, kümmert sich niemand um Updates und Sicherheit. Benenne eine Person, auch in kleinen Betrieben, die den Überblick behält.

Rechte zu großzügig vergeben

Aus Bequemlichkeit bekommt jeder Vollzugriff. Dann löscht irgendwann jemand versehentlich hunderte Datensätze, oder Daten verlassen den Betrieb, die das nicht sollten. Vergib Rechte so knapp wie möglich und erweitere bei Bedarf.

Migration unterschätzt

Die Altdaten sind fast nie so sauber, wie man denkt. Dubletten, falsche Formate, leere Pflichtfelder. Plane für die Datenübernahme mehr Zeit ein als für die Auswahl der Software selbst.

Compliance

Rechtliche Anforderungen in DACH

Datenschutz

Sobald du personenbezogene Daten speicherst, also Namen, Adressen, Kundendaten, gilt die Datenschutz-Grundverordnung. Wichtig ist unter anderem, dass du weißt, welche personenbezogenen Daten wo liegen, dass du sie auf Anfrage löschen oder herausgeben kannst und dass der Zugriff geregelt ist. Prüfe, ob dein System dich dabei unterstützt, etwa beim gezielten Löschen einzelner Personen.

Auftragsverarbeitung

Nutzt du einen gemieteten Dienst, verarbeitet ein Anbieter deine Daten in deinem Auftrag. Dafür brauchst du in der Regel einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung. Kläre auch, wo die Daten physisch liegen. Ein Serverstandort außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums bringt zusätzliche rechtliche Anforderungen mit sich, die du kennen solltest.

Aufbewahrung und Nachvollziehbarkeit

Geschäftsrelevante Daten, etwa aus Buchhaltung und Rechnungswesen, unterliegen gesetzlichen Aufbewahrungsfristen. In Deutschland spielen dabei die Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern und Aufzeichnungen in elektronischer Form eine Rolle. Kernpunkt: Steuerlich relevante Daten müssen unveränderbar und nachvollziehbar aufbewahrt werden. Kläre, wie dein System das abbildet, und hol dir im Zweifel steuerlichen Rat.

In Österreich und der Schweiz gelten eigene, teils abweichende Regelungen zu Aufbewahrung und Datenschutz. Verlass dich nicht darauf, dass die deutsche Regel überall gilt, und prüfe die für deinen Standort geltenden Anforderungen.

Playbook

So gehst du die Auswahl konkret an

Schritt eins: Anforderungen aufschreiben

Bevor du dir irgendein System ansiehst, schreib auf, was du wirklich brauchst. Wie viele Leute greifen zu, wie viele Datensätze erwartest du, welche anderen Programme sollen andocken, welche Auswertungen brauchst du. Diese Liste ist dein Maßstab, an dem du jeden Anbieter misst.

Schritt zwei: Zwei bis drei Kandidaten auswählen

Mehr als drei ernsthafte Kandidaten führen selten zu einer besseren Entscheidung, sondern nur zu längerer Unentschlossenheit. Wähle anhand deiner Liste aus dem Angebot über diesem Guide vor und geh mit zwei bis drei Systemen in die Tiefe.

Schritt drei: Mit echten Daten testen

Nimm einen echten Ausschnitt deiner Daten, keinen Demodatensatz, und spiel ihn ein. Bau eine Abfrage nach, die du im Alltag brauchst. So merkst du früh, wo es hakt, solange du noch nichts unterschrieben hast.

Schritt vier: Die Betriebsfrage klären

Entscheide, ob du selbst betreiben oder mieten willst, und rechne beide Wege über drei Jahre durch, inklusive Arbeitszeit. Bei knappen Ergebnissen wähle im Zweifel den Weg mit weniger eigenem Betriebsaufwand, gerade ohne eigene IT.

Schritt fünf: Ausstieg mitdenken

Kläre schon vor dem Einstieg, wie du wieder herauskommst. Lass dir zeigen, wie ein vollständiger Datenexport aussieht, und heb dir die Info auf. Ein Anbieter, der dir das nicht sauber zeigen kann, ist ein Warnsignal.

Schritt sechs: Klein anfangen

Start mit einem überschaubaren Bereich, sammle Erfahrung und weite dann aus. Ein Big Bang, bei dem am Montag alles neu ist, geht häufiger schief als ein schrittweiser Übergang. So lernen deine Leute mit, und du korrigierst Fehler, solange sie klein sind.

Häufige Fragen

Was Betriebe uns zu Relationale Datenbanken am häufigsten fragen

Was ist eine relationale Datenbank einfach erklärt?

Eine relationale Datenbank speichert Daten in Tabellen, die über Schlüssel miteinander verknüpft sind. So kannst du zum Beispiel Kunden und ihre Bestellungen getrennt speichern und trotzdem zusammen abfragen. Der Vorteil: Du pflegst jede Information nur an einer Stelle, statt sie mehrfach zu wiederholen.

Was ist der Unterschied zwischen einer relationalen Datenbank und Excel?

Excel ist eine Tabellenkalkulation für überschaubare Datenmengen und einzelne Bearbeiter. Eine relationale Datenbank ist für gleichzeitigen Zugriff mehrerer Personen, große Datenmengen und verknüpfte Tabellen ausgelegt. Sobald mehrere Leute gleichzeitig schreiben oder die Daten stark wachsen, stößt eine Tabellenkalkulation an ihre Grenzen.

Brauche ich SQL-Kenntnisse, um eine relationale Datenbank zu nutzen?

Für den täglichen Umgang über eine fertige Oberfläche brauchst du oft kein SQL. Wer eigene Auswertungen bauen oder Daten frei abfragen will, kommt mit SQL-Grundkenntnissen aber deutlich weiter. Es lohnt sich, wenn mindestens eine Person im Betrieb die Grundlagen versteht.

Soll ich die Datenbank selbst betreiben oder mieten?

Ohne eigene IT ist ein gemieteter Dienst meist der ruhigere Weg, weil sich der Anbieter um Wartung, Updates und Sicherheit kümmert. Selbst betreiben lohnt sich eher, wenn du bereits Serverpersonal hast und Kosten sparen willst. Rechne bei beiden Wegen die Arbeitszeit deiner Leute mit ein.

Wie viel kostet eine relationale Datenbank?

Das hängt stark vom Modell ab: Manche Systeme sind frei nutzbar, andere rechnen pro Nutzer, pro Speicher oder nach verbrauchten Ressourcen ab. Neben der Lizenz oder Miete solltest du Einrichtung, Datenmigration, Schulung und Support einrechnen. Vergleiche die Gesamtkosten über mehrere Jahre, nicht nur den Einstiegspreis.

Ist eine relationale Datenbank DSGVO-konform?

Die Datenbank selbst ist ein Werkzeug, konform wird der Einsatz durch deine Konfiguration und Prozesse. Wichtig sind geregelte Zugriffsrechte, die Möglichkeit, personenbezogene Daten gezielt zu löschen oder herauszugeben, und bei gemieteten Diensten ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung. Kläre auch, wo die Daten physisch liegen.

Wie sichere ich meine Datenbank richtig?

Regelmäßige, automatische Backups sind die Grundlage, aber entscheidend ist, dass du das Zurückspielen mindestens einmal getestet hast. Ein ungetestetes Backup gibt nur ein gutes Gefühl, aber keine Sicherheit. Lege außerdem fest, wer für die Sicherungen verantwortlich ist.

Wie steige ich später wieder aus einem System aus?

Kläre schon vor dem Einstieg, wie ein vollständiger Datenexport aussieht, und lass ihn dir zeigen. Ein System, das deine Daten nur schwer wieder herausrückt, bindet dich stärker als nötig. Bei gemieteten Diensten kann das Herausziehen großer Datenmengen zusätzliche Kosten verursachen, frage danach.

Käuflich ist ausschließlich die Sichtbarkeit in der gesponserten Zone, immer gekennzeichnet. Die organische Reihenfolge, die Bewertungen und die verifizierten Daten sind nie käuflich und werden serverseitig unabhängig berechnet. Preisangaben tragen Stand und Quelle.