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11 Tools im Vergleich
Serverseitig sortiert nach Vollständigkeit und verifizierten Bewertungen. Nicht käuflich.
Unternehmen mit hybriden und Multi-Cloud-Infrastrukturen, die umfassende Datensicherung und Disaster Recovery benötigen
Eine Cloud-basierte Plattform zur Sicherung und Wiederherstellung von Daten über verschiedenste Systeme hinweg. Sie schützt über 100 Workloads in On-Premises- und Cloud-Umgebungen.
Kernfunktionen
Schutz von über 100 Workloads
Wiederherstellung beliebiger Workloads in Minuten
Kontinuierliche Validierung der Wiederherstellbarkeit
Datensicherung und Disaster Recovery für Desktop, Laptop, Server und Cloud-Infrastrukturen
Acronis stellt Backup- und Disaster-Recovery-Lösungen bereit, die Daten schützen und wiederherstellen. Die Produkte richten sich an Service Provider, Unternehmen und Privatnutzer.
Betriebe, die ihre Systeme und Daten regelmäßig sichern und im Notfall schnell wiederherstellen müssen
Du kannst mit dieser Software dein System und deine Dateien sichern, bevor Probleme auftreten. Die Lösung bietet dir eine einfache Sicherung und Wiederherstellung deiner Daten.
Betriebliche Datensicherung und Wiederherstellung von Sicherungs- und Archivdateien
DataNumen stellt Softwaretools für Datensicherung und Wiederherstellung bereit, darunter Funktionen für Disk Image Backup und die Reparatur von Archiv- sowie Sicherungsdateien in verschiedenen Formaten.
Datensicherung und Systemschutz für PCs, Laptops, Server und virtuelle Maschinen
Du erhältst eine Datensicherungssoftware für Windows-PCs, Laptops und Server, die Dateien, komplette Systeme und Cloud-Inhalte sichert. Die Software bietet mehrere Versionen mit unterschiedlichem Funktionsumfang für Privatnutzer und Unternehmen.
Kernfunktionen
Sicherung von Dateien, Ordnern und kompletten Computern
Wiederherstellung vom Bootmedium nach Systemausfällen
Live-Scanner gegen Ransomware-Bedrohungen
Sicherung auf diverse Ziele wie USB, NAS, Cloud-Dienste und FTP-Server
Enterprise-Backup-Software für moderne Rechenzentren, die physische, virtuelle, Container- und Hybrid-Cloud-Umgebungen schützt. Die Lösung ermöglicht einheitliche Datensicherung und Recovery über verschiedenste IT-Infrastrukturen hinweg.
Kernfunktionen
Backup für Virtual Machines, Datenbanken und Tape
Multi-Cloud-Unterstützung (AWS, Azure, Google Cloud)
Ransomware-Schutz und Sicherheitsfeatures
Agentenloses Deployment
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Preis
Capacity-based Pricing wird nicht verwendet; nutzungsbasiertes Lizenzierungsmodell auf Anfrage
Betriebe und Privatnutzer, die ihr Windows-System, Daten und Anwendungen schützen möchten
Du kannst mit AOMEI Backupper dein Windows-Betriebssystem, ganze Festplatten oder einzelne Dateien sichern, klonen und synchronisieren. Das Tool bietet verschiedene Editionen für private Nutzer und Unternehmen.
Kernfunktionen
Sicherung von Betriebssystem, kompletter Festplatte oder einzelner Dateien
Disk-Cloning und Partitions-Klonen
Automatische, inkrementelle und ereignisgesteuerte Sicherungen
Datei-Synchronisation zwischen Quell- und Zielverzeichnis
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Noch keine Bewertung
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Preis
Kostenlose Standard-Edition vorhanden, Professional und Business-Editionen kostenpflichtig
IT-Teams und Managed Service Provider zur Sicherung von Unternehmensendgeräten, Servern und Cloud-Anwendungen
Backup-Lösung für Endpoints, Server und SaaS-Anwendungen mit integrierter Compliance-Unterstützung. Die Plattform ermöglicht sichere Datensicherung und schnelle Wiederherstellung aus einer zentralen Konsole.
Privatnutzer, kleine Unternehmen, Managed Service Provider, Enterprise
Acronis bietet Backup- und Disaster-Recovery-Software für verschiedene Zielgruppen an, von Privatnutzern bis zu Unternehmen und Service Providern. Die Lösungen integrieren Datensicherung mit Cybersecurity und IT-Automation.
Datensicherung und Wiederherstellung von iOS-Geräten
Software zum Extrahieren und Wiederherstellen von Daten aus iOS-Backups ohne iTunes. Ermöglicht die Wiederherstellung von Fotos, WhatsApp-Nachrichten, Kontakten und Kalenderdaten aus beschädigten oder verschlüsselten Backups.
Kernfunktionen
Daten aus iOS-Backups auf PC extrahieren
Wiederherstellung von Bildern, WhatsApp, Kontakten und Kalenderdaten
Sicherung und Wiederherstellung von Windows Servern in Unternehmensumgebungen
Snapshot ist eine Backup-Software, die Disk-Images von Windows Servern erstellt. Die Software ermöglicht es Betrieben, ihre Serversysteme abzusichern und wiederherzustellen.
Was eine Imaging Software (Datensicherung) wirklich leistet
Eine Imaging Software macht nicht einfach eine Kopie deiner Dateien. Sie erstellt ein Abbild eines kompletten Datenträgers, also des Systems, der installierten Programme, der Konfiguration und der Daten in einem Rutsch. Der Unterschied klingt technisch, ist aber im Ernstfall der Unterschied zwischen einem Nachmittag Ausfall und einer Woche.
Stell dir vor, die Festplatte im Rechner der Buchhaltung stirbt. Wenn du nur eine Dateisicherung hast, dann hast du zwar die Belege und die Tabellen zurück, aber du musst Windows neu installieren, alle Programme neu einrichten, Lizenzen neu eintragen und die Fachanwendung wieder verbinden. Mit einem Image spielst du das Abbild auf eine neue Platte und der Rechner ist in dem Zustand, in dem er beim letzten Backup war.
Das ist der Kern: Imaging sichert den Zustand, nicht nur den Inhalt. Für ganze Systeme, für Server und für Arbeitsplätze mit aufwendiger Einrichtung ist das der Punkt, an dem sich die Kategorie von einer reinen Dateikopie unterscheidet.
Vollbild, inkrementell, differenziell
Drei Begriffe, die dir immer wieder begegnen. Ein Vollbild sichert alles, jedes Mal komplett. Das braucht Platz und Zeit. Ein inkrementelles Backup sichert nur, was sich seit der letzten Sicherung geändert hat, egal welcher Art. Ein differenzielles Backup sichert alles, was sich seit dem letzten Vollbild geändert hat. Die Unterschiede wirken klein, aber sie entscheiden, wie schnell du im Ernstfall wiederherstellst und wie viele Dateien intakt sein müssen, damit die Kette funktioniert.
Feature-Deep-Dive
Diese Funktionen zählen im Alltag
Wiederherstellung testen ohne Risiko
Die wichtigste Funktion ist nicht die Sicherung, sondern die Wiederherstellung. Achte darauf, ob du ein Image mounten kannst, also wie ein Laufwerk einbinden, um einzelne Dateien herauszuziehen, ohne das ganze System zurückspielen zu müssen. Im Alltag brauchst du das öfter, als du denkst: jemand hat eine Datei überschrieben und will die Version von vorgestern.
Bare Metal Recovery
Damit ist gemeint, dass du ein Image auf eine leere Maschine mit anderer Hardware zurückspielen kannst. Das ist entscheidend, wenn der alte Rechner physisch kaputt ist und du auf ein neues Gerät musst. Prüfe, ob die Software mit abweichender Hardware umgehen kann, denn ein Image, das nur auf identischer Hardware startet, hilft dir bei einem Totalschaden wenig.
Verschlüsselung und Zugriffsschutz
Ein Image enthält alles, auch Passwörter im System und sensible Daten. Wenn dieses Abbild ungeschützt auf einer externen Platte liegt, hat der Dieb im Zweifel dein komplettes System. Achte auf Verschlüsselung des Images selbst, nicht nur auf ein Passwort in der Oberfläche.
Zeitplan und Automatik
Eine Sicherung, die jemand manuell anstoßen muss, wird irgendwann vergessen. Das ist keine Vermutung, das ist die Regel. Die Software muss nach Zeitplan laufen und dir melden, wenn ein Lauf fehlschlägt. Prüfe genau, wie diese Meldung aussieht: eine E-Mail an ein Postfach, das keiner liest, ist keine Meldung.
Aufbewahrung und Rotation
Wie viele Stände hältst du vor, und wie werden alte automatisch gelöscht? Ohne eine vernünftige Rotation läuft dir entweder der Speicher voll oder du merkst zu spät, dass du nur noch das Image von gestern hast, obwohl der Fehler schon vor zwei Wochen begann.
Entscheidungshilfe
Worauf du bei der Auswahl achten solltest
Die zentrale Frage ist nicht, welches Tool die längste Featureliste hat, sondern welches zu deinem Ernstfall passt. Fang beim Ernstfall an, nicht beim Produkt.
Was genau willst du wiederherstellen können
Geht es um einen einzelnen Arbeitsplatz, um einen Server, um mehrere Standorte? Ein Betrieb mit einem Server und fünf Rechnern hat andere Anforderungen als einer mit virtuellen Maschinen in einem Rechenzentrum. Schreib auf, welche Systeme wirklich kritisch sind, und richte die Auswahl danach aus.
Lass die richtige Person testen
Lass die Software in der Demo von der Person bedienen, die später damit arbeitet, nicht vom Chef und nicht vom externen Berater. Wenn die Kollegin aus der Buchhaltung die Wiederherstellung einer einzelnen Datei nicht ohne Anleitung schafft, dann ist die Oberfläche im Ernstfall wertlos, weil der Ernstfall selten dann kommt, wenn der IT-Dienstleister gerade Zeit hat.
Wiederherstellung einmal echt durchspielen
Bevor du kaufst oder produktiv gehst, spiele eine Wiederherstellung komplett durch, auf einem Testgerät. Miss die Zeit. Wenn das Zurückspielen eines Serverimages vier Stunden dauert, dann musst du das wissen, bevor der Server steht und nicht danach.
Speicherziel und dessen Sicherheit
Wohin sichert die Software? Auf eine externe Platte, auf ein NAS, in einen Cloudspeicher, an einen zweiten Standort? Ein Backup, das im selben Raum wie der Server steht, ist bei Brand oder Wasserschaden mit weg. Denk an eine räumliche Trennung mindestens einer Kopie.
Das sagt unser Experte zu Imaging Software (Datensicherung)
Markus Laue, Gründer von Toolfolio
Der Fehler, den ich am häufigsten sehe, ist immer derselbe: Alle vertrauen dem grünen Haken. Die Sicherung läuft, jeden Tag, seit Jahren, und niemand hat je eine echte Wiederherstellung ausprobiert. Dann kommt der Ernstfall und plötzlich lässt sich das Image nicht zurückspielen, und in genau diesem Moment ist es zu spät, das zu üben. Ich sage jedem Betrieb dasselbe: Ein Backup, das du noch nie wiederhergestellt hast, ist kein Backup, sondern eine Hoffnung.
Total Cost of Ownership
Übliche Preismodelle bei Imaging Software (Datensicherung)
Beim Preis fällt der reine Lizenzbetrag oft am wenigsten ins Gewicht. Die eigentlichen Kosten stecken woanders.
Verbreitete Abrechnungsmodelle
Du triffst im Wesentlichen auf drei Muster. Erstens die Einmallizenz pro Gerät oder pro Server, oft mit einer laufenden Gebühr für Updates. Zweitens das Abomodell, bei dem du pro Gerät und pro Zeitraum zahlst. Drittens Modelle, die sich an der gesicherten Datenmenge orientieren, was vor allem bei Cloudspeicher als Ziel vorkommt. Rechne bei allen Modellen auf mindestens drei Jahre hoch, sonst vergleichst du Äpfel mit Birnen.
Die versteckten Posten
Der Speicherplatz kostet extra, egal ob als zusätzliche Platten, als NAS oder als Cloudvolumen. Der zweite Posten ist die Arbeitszeit für Einrichtung und Betrieb: Wer prüft die Läufe, wer reagiert auf Fehlermeldungen? Der dritte Posten sind die Kosten pro Gerät bei Wachstum. Wenn du heute fünf Rechner hast und in zwei Jahren fünfzehn, dann verdreifacht sich bei einem geräteabhängigen Modell dein Grundbetrag, und das schleicht sich unbemerkt in die laufenden Kosten.
Was dich der Ausfall kostet, wenn du sparst
Rechne einmal aus, was ein Tag Stillstand deinen Betrieb kostet: Löhne, entgangene Aufträge, Nacharbeit. Gegen diese Zahl relativiert sich die Lizenzentscheidung schnell. Ein Werkzeug, das billiger ist, dir aber im Ernstfall keine schnelle Wiederherstellung erlaubt, ist teuer.
Aus der Praxis
Fehler, die in der Praxis wirklich passieren
Das Backup lief, die Wiederherstellung nie
Der Klassiker: Die Sicherung läuft seit Jahren grün durch, alle sind zufrieden. Dann kommt der Ernstfall und das Image lässt sich nicht zurückspielen, weil ein Teil der Kette beschädigt war oder das Zielsystem nicht startet. Niemand hatte je eine echte Wiederherstellung getestet. Ein grüner Haken bei der Sicherung sagt nichts über die Wiederherstellbarkeit.
Backup auf derselben Maschine
Es kommt öfter vor, als man glaubt, dass das Image auf einer zweiten Partition derselben Platte oder desselben Geräts landet. Wenn die Hardware stirbt, ist beides weg. Eine Sicherung braucht eine physische Trennung vom Original.
Kein zweiter Ort
Alles im selben Raum, Server und Sicherungsplatte nebeneinander. Bei Feuer, Diebstahl oder einem Wasserrohrbruch verlierst du beides gleichzeitig. Mindestens eine Kopie gehört an einen anderen Ort.
Die Meldung, die keiner sah
Die Software schickte brav eine Fehlermeldung, seit drei Monaten, an ein Sammelpostfach, das nach dem Ausscheiden eines Mitarbeiters niemand mehr las. Die Sicherung lief die ganze Zeit ins Leere. Kläre, wer die Meldungen bekommt und wer vertritt, wenn diese Person im Urlaub ist.
Verschlüsselung ohne Schlüsselverwaltung
Ein Betrieb verschlüsselte seine Images vorbildlich, hatte aber das Passwort nur im Kopf einer Person. Diese Person kündigte. Das Backup war vorhanden und unbrauchbar. Der Schlüssel muss sicher, aber für die richtigen Personen zugänglich hinterlegt sein.
Compliance
Rechtliche Anforderungen in DACH
Backups sind kein reines Technikthema, sie berühren mehrere rechtliche Bereiche. Ich bin kein Anwalt, und das hier ersetzt keine Rechtsberatung, aber du solltest die Themen kennen, bevor du entscheidest.
Datenschutz
Sobald personenbezogene Daten in einem Image liegen, und das ist bei einem Systemabbild fast immer der Fall, greift die DSGVO in Deutschland und Österreich sowie das Datenschutzgesetz in der Schweiz. Das betrifft die Verschlüsselung, den Zugriffsschutz und die Frage, wer auf die Sicherungen zugreifen kann. Wenn du in einen Cloudspeicher sicherst, ist der Standort der Server und die Frage nach einem Auftragsverarbeitungsvertrag relevant.
Aufbewahrungspflichten
Handels und steuerrechtlich gibt es Fristen, für die bestimmte Unterlagen aufbewahrt werden müssen. Ein Backup ist nicht automatisch ein rechtssicheres Archiv, denn ein Image, das nach vier Wochen überschrieben wird, erfüllt keine mehrjährige Aufbewahrungspflicht. Trenne im Kopf zwischen Datensicherung, die dich vor Ausfall schützt, und Archivierung, die rechtliche Fristen erfüllt.
Löschpflichten und der Widerspruch
Hier steckt ein echter Konflikt: Die DSGVO verlangt, dass du personenbezogene Daten auf Verlangen löschst, aber in alten Images bleiben diese Daten enthalten. Kläre, wie deine Software mit diesem Spannungsfeld umgeht und dokumentiere, warum bestimmte Daten in Sicherungen weiter vorhanden sind.
Dokumentation
Für die meisten Anforderungen musst du nachweisen können, dass du ein Verfahren hast: Was wird wie oft gesichert, wo liegt es, wer hat Zugriff, wie wird die Wiederherstellung geprüft. Eine kurze schriftliche Beschreibung deines Sicherungskonzepts ist im Prüfungsfall Gold wert.
Playbook
So gehst du die Auswahl konkret an
Schritt eins: Kritische Systeme auflisten
Schreib auf, welche Rechner und Server bei Ausfall deinen Betrieb wirklich lahmlegen. Nicht alles ist gleich kritisch. Diese Liste ist die Grundlage für alles Weitere.
Schritt zwei: Ziele festlegen
Beantworte zwei Fragen für jedes kritische System. Wie viel Datenverlust verkraftest du, also wie alt darf die letzte Sicherung im Ernstfall sein? Und wie lange darf die Wiederherstellung dauern? Diese beiden Antworten bestimmen, wie oft du sicherst und welche Wiederherstellungsgeschwindigkeit du brauchst.
Schritt drei: Speicherziele planen
Lege fest, wohin gesichert wird und sorge für mindestens eine Kopie an einem anderen Ort. Eine bewährte Denkweise ist, mehrere Kopien auf verschiedenen Medien vorzuhalten, davon eine räumlich getrennt.
Schritt vier: Zwei bis drei Tools in der Demo testen
Nimm die Kandidaten von der Vergleichsseite und teste sie mit deinen eigenen Systemen, nicht mit Beispieldaten. Lass die spätere Anwenderin die Bedienung machen. Achte auf die Wiederherstellung, nicht auf die Oberfläche der Sicherung.
Schritt fünf: Wiederherstellung echt durchspielen
Spiele auf einem Testgerät ein komplettes System zurück und stoppe die Zeit. Zieh außerdem eine einzelne Datei aus einem Image heraus. Erst wenn beides funktioniert, weißt du, dass das Werkzeug taugt.
Schritt sechs: Meldeweg und Zuständigkeit festlegen
Lege fest, wer die Läufe kontrolliert, an wen Fehlermeldungen gehen und wer vertritt. Trag einen wiederkehrenden Termin ein, an dem einmal im Quartal eine Testwiederherstellung gemacht wird. Ohne diesen Termin passiert es nicht.
Schritt sieben: Schriftlich festhalten
Schreib das Konzept auf zwei Seiten: Was, wie oft, wohin, wer, wie geprüft. Das brauchst du für den Datenschutz, für die Vertretung und für dich selbst in einem Jahr, wenn du dich nicht mehr erinnerst, warum du es so eingerichtet hast.
Häufige Fragen
Was Betriebe uns zu Imaging Software (Datensicherung) am häufigsten fragen
Was ist der Unterschied zwischen Imaging und einer normalen Dateisicherung?
+
Eine Dateisicherung kopiert nur ausgewählte Dateien und Ordner. Eine Imaging Software erstellt ein Abbild des kompletten Datenträgers inklusive Betriebssystem, Programmen und Konfiguration. Im Ernstfall spielst du damit ein ganzes System zurück, ohne alles neu installieren und einrichten zu müssen.
Wie oft sollte ich ein Image erstellen?
+
Das hängt davon ab, wie viel Datenverlust dein Betrieb verkraftet. Frag dich, wie alt die letzte Sicherung im Ernstfall höchstens sein darf. Bei kritischen Systemen sind tägliche Sicherungen üblich, oft ergänzt durch häufigere inkrementelle Läufe zwischen den Vollbildern.
Reicht es, das Backup auf einer externen Festplatte am selben Ort zu lagern?
+
Nein, das ist riskant. Bei Brand, Diebstahl oder Wasserschaden verlierst du Original und Sicherung gleichzeitig. Halte mindestens eine Kopie an einem anderen Ort vor, zum Beispiel an einem zweiten Standort oder in einem geeigneten Cloudspeicher.
Muss ich meine Images verschlüsseln?
+
Ein Image enthält in der Regel personenbezogene und sensible Daten, damit greift die DSGVO. Ohne Verschlüsselung hat jeder, der an das Abbild kommt, Zugriff auf dein komplettes System. Verschlüsselung ist deshalb dringend zu empfehlen, verwahre den Schlüssel aber so, dass mehrere berechtigte Personen darauf zugreifen können.
Was bedeutet Bare Metal Recovery?
+
Das ist die Wiederherstellung eines Images auf eine leere Maschine, auch auf abweichende Hardware. Es ist entscheidend, wenn der alte Rechner physisch kaputt ist und du auf ein neues Gerät wechseln musst. Prüfe vor dem Kauf, ob die Software mit anderer Hardware umgehen kann.
Woran erkenne ich, dass mein Backup wirklich funktioniert?
+
Nur an einer echten Testwiederherstellung, nicht am grünen Haken der Sicherung. Spiele ein Image auf einem Testgerät komplett zurück und zieh zusätzlich eine einzelne Datei heraus. Wiederhol diesen Test regelmäßig, etwa einmal im Quartal.
Ist ein Backup dasselbe wie ein rechtssicheres Archiv?
+
Nein. Eine Datensicherung schützt vor Ausfall, wird aber oft nach kurzer Zeit überschrieben. Für steuer und handelsrechtliche Aufbewahrungsfristen von mehreren Jahren brauchst du eine getrennte Archivierung, die die entsprechenden Unterlagen unverändert über die gesamte Frist vorhält.
Was kostet Imaging Software wirklich?
+
Der Lizenzbetrag ist oft der kleinste Posten. Rechne den Speicherplatz, die Arbeitszeit für Betrieb und Kontrolle sowie die Kosten pro Gerät bei Wachstum über mindestens drei Jahre hinzu. Setz diese Summe ins Verhältnis zu dem, was dich ein Tag Stillstand kosten würde.
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