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/datenspeicher
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20 Tools im Vergleich
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Betriebe und Privatpersonen, die Dokumente, Bilder und Videos sicher in der Cloud speichern und verwalten möchten.
Cloudbasierte Speicherlösungen zur sicheren Ablage von Dokumenten, Bildern und Videos in deutschen Rechenzentren. HiDrive Business ist speziell für Firmendaten konzipiert, während HiDrive Objektspeicher für sensible Unternehmensdaten optimiert ist.
Kernfunktionen
Datenspeicherung in deutscher Cloud
Verschlüsselte Speicherung
HiDrive Share zum kostenlose Versand großer Dateien
Unternehmen und Privatnutzer, die eine sichere Cloud-Lösung mit europäischen Datenschutzstandards benötigen
Cloud-Speicherdienst mit Sitz in Österreich, der Datenspeicherung, Dateiverwaltung und Zusammenarbeit ermöglicht. Die Software speichert Daten ausschließlich in Österreich und entspricht der EU-DSGVO.
Kernfunktionen
Ende-zu-Ende Verschlüsselung
Datenspeicherung und Dateifreigabe
Kalender- und Kontaktverwaltung
Sync-App für Windows, Mac und Linux
Bewertung
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ab 5 Konten zeigen wir die Zahl
Preis
10 GB für 29 EUR/Jahr, 100 GB für 160 EUR/Jahr, 200 GB für 250 EUR/Jahr oder 25 EUR/Monat, 500 GB für 450 EUR/Jahr oder 45 EUR/Monat
Betriebe, die zentral Daten speichern, verwalten und austauschen müssen
IONOS stellt zwei Cloud-Speicher-Lösungen bereit: HiDrive für zentrale Datenverwaltung und Speicherung sowie Managed Nextcloud als eigenständige Cloud-Speicher-Lösung. Zusätzlich wird HiDrive Share zum kostenlosen Teilen großer Dateien angeboten.
Unternehmen in regulierten Branchen wie Gesundheitswesen, Finanzdienstleistungen, Rechtswesen und IT-Sicherheit, die sensible Daten schützen und GDPR-, HIPAA- sowie NIS2-Konformität erfüllen müssen
Cloud-Speicher-Plattform mit End-to-End-Verschlüsselung für sichere Datenverwaltung und Zusammenarbeit in Unternehmen. Ermöglicht Teams, Dateien zu speichern, auszutauschen und gemeinsam an Projekten zu arbeiten, ohne die Kontrolle über die Daten zu verlieren.
Kernfunktionen
End-to-End-Verschlüsselung
Sichere Dateiverwaltung und Speicherung
Kollaboratives Arbeiten im verschlüsselten Workspace
Dateiaustausch mit Zugriffskontrolle und Widerrufsrecht
Unternehmen verschiedener Branchen (Bauwesen, Behörden, Finanzwesen, Gesundheitswesen, Bildung, etc.)
Deutsche Cloud-Lösung für sichere Datenspeicherung, E-Mail-Verwaltung und Passwortverwaltung in Unternehmen. Alle Daten werden verschlüsselt in Deutschland gehostet.
Kernfunktionen
Dateispeicher und Synchronisation über mehrere Geräte
E-Mail, Kalender, Notizen und Online-Meetings mit LC-Connect
Digitale Archivierung von Dokumenten, Rechnungen, Verträgen, Quittungen und Belegen für Privatnutzer und Betriebe
Eine mobile Scanner-Anwendung für Android und iOS, die Dokumente fotografiert, automatisch erkennt, in durchsuchbare PDFs umwandelt und lokal oder in Cloud-Speichern verwaltet. Die App nutzt Texterkennung und Verschlüsselung für sichere Dokumentenverwaltung.
Kernfunktionen
Automatische Dokumentenerkennung und Perspektivkorrektur
OCR-Texterkennung für durchsuchbare PDFs
Lokale und Cloud-Speicherung mit optionalen Cloud-Integrationen
Sichere Speicherung und Verwaltung von Dateien für Privatnutzer und Betriebe
Verschlüsselter Cloud-Speicher mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, über den du Dateien speichern und teilen kannst. Die Software läuft als Web-Anwendung sowie auf Desktop- und Mobilgeräten.
Kernfunktionen
End-to-End-Verschlüsselung
Dateifreigabe
Zusammenarbeit
Verfügbar auf Web, Desktop (Windows, macOS, Linux) und mobil (iOS, Android)
Unternehmen aller Größen, insbesondere KMU, Gesundheitswesen, Finanz- und Rechtswesen, Behörden, Bildungseinrichtungen
TeamDrive ist eine Cloud-Speicherlösung mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, die Unternehmen für sicheren Datenaustausch und Datenschutz einsetzen. Das System bietet verschiedene Einsatzmodelle (Cloud, Hybrid, On-Premise) und wird in Deutschland gehostet.
Betriebe, die ihre Daten zentral speichern, verwalten und sicher teilen müssen
IONOS vermietet Cloud-Speicherlösungen zur zentralen Datenverwaltung und zum Datenschutz. Das Portfolio umfasst HiDrive für allgemeine Speicherung und Managed Nextcloud als private Cloud-Lösung.
Privatanwender, Unternehmen, Vereine und gemeinnützige Organisationen, Schulen, IT-Dienstleister
Ein Cloud-Datenspeicher mit Servern in der Schweiz, der Privatpersonen, Unternehmen, Vereinen und Schulen ermöglicht, ihre Daten verschlüsselt zu speichern und von verschiedenen Geräten aus zuzugreifen. Die Software bietet Funktionen zur kollaborativen Zusammenarbeit und zum Teilen von Dokumenten.
Datenspeicherung und Dateiaustausch für Privatpersonen und Geschäftspartner
Ein Online-Datenspeicher, der Dateien verschlüsselt und zugriffsgeschützt auf deutschen Servern ablegt. Du kannst deine Daten von mehreren Geräten synchronisieren und mit anderen teilen.
Kernfunktionen
Verschlüsselte Datenspeicherung auf deutschen Servern
Datensicherung, Speicherverwaltung und Datenträgerklonen für Privatnutzer, kleine Unternehmen und Enterprise-Umgebungen
EaseUS bietet eine Produktfamilie für Datenspeicher und Verwaltung, darunter Backup-Lösungen, Partitionsverwaltung und Festplattenverwaltungstools für private Nutzer und Unternehmen.
Datensicherung für Betriebe aller Grössen, speziell für Ärzte, Anwälte, Gemeinden und KMU sowie für Aussendienstmitarbeiter und Server
Ein Online-Backup-Service aus der Schweiz, der vollautomatische Datensicherung für Laptops und Server ermöglicht. Die Software ersetzt manuelle Backup-Massnahmen durch automatisierte Prozesse mit zentralem Management.
Kernfunktionen
AES-256-Verschlüsselung
Automatisierte Backups
Zentrale Verwaltung
Redundante Datenspeicherung in zwei geographisch getrennten Rechenzentren
Bewertung
Noch keine Bewertung
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ab 5 Konten zeigen wir die Zahl
Preis
Kosten berechnen sich nach Speichermenge in GB, monatliche oder jährliche Abrechnung möglich, 1 Monat kostenlos testbar
Datenrettung und Wiederherstellung verlorener Dateien für private und geschäftliche Nutzer
Recoverit ist ein Datenrettungstool, das verlorene oder gelöschte Dateien von verschiedenen Speichermedien wiederherstellt. Die Software nutzt KI-Unterstützung und funktioniert auf Windows und Mac.
Service Provider, verwaltete Dienstleister, Unternehmen, Hosting-Anbieter und Privatnutzer, die Datensicherung, Archivierung und Notfallwiederherstellung benötigen
Acronis bietet integrierte Datenspeicher- und Schutzlösungen für Service Provider, Unternehmen und Privatnutzer. Die Produktpalette umfasst Cloud Storage, Backup-Funktionen, Email Archiving und Disaster Recovery mit Cloud-Integration.
Du erhältst Cloud-Speicherlösungen aus Deutschland mit verschiedenen Varianten für unterschiedliche Anforderungen. Das Angebot umfasst Datenspeicher-Dienste in den Kategorien Cloud-Services, Kommunikationstools und Hybrid Cloud.
Kernfunktionen
Cloud-Speicher mit verschiedenen Ausstattungsstufen (One, Teams, Business, Enterprise)
Webseitenbetreiber und Hosting-Nutzer, die ihre Website-Performance und Server-Zuverlässigkeit kontinuierlich überwachen möchten
Ein Monitoring-Tool, das die Reaktionszeit von Webservern und die Verfügbarkeit von Websites überwacht. Es sendet regelmäßig Anfragen ab und informiert Nutzer über Verzögerungen oder Ausfallzeiten.
Kernfunktionen
Server-Response-Time-Tracking in 60-, 10- oder 5-Minuten-Intervallen
Auswahl aus 10 weltweiten Überwachungsstandorten
E-Mail-Benachrichtigungen bei Verzögerungen über 2000ms
Unternehmen in verschiedenen Branchen (Bauwesen, Behörden, Bildung, Finanzwesen, Gesundheitswesen, Personalwesen, Einzelhandel, Start-Ups)
Deutsche Cloud-Lösungen für sichere Datenspeicherung, Dateiverwaltung und Passwortverwaltung in Unternehmen. Die Software wird in Deutschland gehostet und bietet DSGVO-konforme Verschlüsselung sowie Zero-Knowledge-Architektur.
Kernfunktionen
Cloud-Speicher mit unbegrenzten Objekten
Multi-Plattform-Synchronisation
Zwei-Faktor-Authentifizierung
Ransomware-Schutz und Verschlüsselung
Bewertung
Noch keine Bewertung
Zu wenig Daten
ab 5 Konten zeigen wir die Zahl
Preis
Preise für Businesses und Vereine werden erwähnt, konkrete Beträge sind auf der Seite nicht angegeben
Privatnutzer und Geschäftskunden für Datenspeicherung, Backups, Gaming, digitale Fotografie und professionelle Anwendungen
Sandisk bietet verschiedene Speichermedien an, darunter interne und externe SSDs, Memory Cards und USB-Flash-Laufwerke. Die Produkte richten sich an Privatnutzer und Geschäftskunden für unterschiedliche Anwendungsfälle.
Kernfunktionen
Interne und externe SSDs
Memory Cards in verschiedenen Formaten (SD, microSD, CFexpress)
USB-Flash-Laufwerke mit USB-A, USB-C und Lightning-Anschlüssen
Speicherlösungen für Gaming und digitale Fotografie
Private Datensicherung, Unternehmensarchivierung, Gaming-Speicher, Videoüberwachung, Inhaltserstellung und Rechenzentren
Western Digital bietet externe Festplatten in verschiedenen Kapazitäten sowie netzwerkgebundene Speichersysteme (NAS) für private und geschäftliche Datenspeicherung an. Die Produkte sind auch mit Verschlüsselung für sichere Backups erhältlich.
Kernfunktionen
Externe Festplatten in verschiedenen Kapazitäten (unter 1TB bis über 50TB)
Ein Datenspeicher ist im Kern der Ort, an dem deine Betriebsdaten liegen und von dem aus sie erreichbar sind. Das klingt banal, ist es aber nicht, denn hinter dem Begriff verbergen sich sehr verschiedene Dinge: lokale Festplatten, ein Server im Keller, ein NAS im Netzwerk, oder Speicher, den ein Anbieter über das Internet bereitstellt. Alle erfüllen dieselbe Grundaufgabe (Daten ablegen und wieder herausgeben), aber sie unterscheiden sich stark darin, wie zuverlässig, wie schnell und wie zugänglich das passiert.
Wichtig ist der Unterschied zwischen Speicher und Backup. Ein Datenspeicher hält deine aktuellen Daten vor, damit du damit arbeiten kannst. Ein Backup ist eine Kopie für den Notfall. Viele Betriebe verwechseln das und glauben, weil ihre Daten auf einem gespiegelten System liegen, seien sie sicher. Das sind sie nicht: Wenn jemand versehentlich eine Datei löscht, ist sie auf beiden Spiegeln weg. Ein Datenspeicher schützt vor Hardwareausfall, nicht vor menschlichen Fehlern oder Ransomware.
Woran du den Zweck festmachst
Bevor du überhaupt vergleichst, kläre, wofür du speicherst. Legst du große Videodateien ab, die selten geändert werden? Arbeiten fünf Leute gleichzeitig an denselben Dokumenten? Musst du Daten über zehn Jahre aufbewahren, weil das Finanzamt sie sehen will? Diese Fragen bestimmen, welche Art von Speicher passt, und keine Vergleichstabelle nimmt dir das ab.
Feature-Deep-Dive
Diese Funktionen zählen im Alltag
Versionierung
Versionierung bedeutet, dass der Speicher ältere Stände einer Datei aufbewahrt. Überschreibt jemand ein Angebot mit der falschen Version, holst du den alten Stand zurück. Ohne Versionierung ist der Inhalt weg. Achte darauf, wie viele Versionen und über welchen Zeitraum aufbewahrt werden, denn manche Systeme halten nur wenige Tage vor.
Zugriffsrechte
Im Betrieb soll nicht jeder alles sehen. Die Lohnbuchhaltung gehört nicht in die Hände des Praktikanten. Ein brauchbarer Datenspeicher erlaubt dir, Rechte pro Ordner und pro Person oder Gruppe zu vergeben. Prüfe, ob du Rechte fein genug einstellen kannst und ob du nachvollziehen kannst, wer worauf zugreifen darf.
Synchronisierung und Offline-Zugriff
Wenn Leute im Außendienst oder im Homeoffice arbeiten, brauchen sie ihre Dateien auch ohne stabile Verbindung. Synchronisierung legt Kopien lokal ab und gleicht sie ab, sobald wieder Netz da ist. Der Haken: Bei gleichzeitigen Änderungen an derselben Datei entstehen Konflikte. Schau dir an, wie das System damit umgeht und ob es dir sauber anzeigt, welche Version die neuere ist.
Suche und Struktur
Ein Speicher, in dem niemand etwas findet, kostet dich täglich Zeit. Eine Volltextsuche, die auch in Dokumenten sucht, nicht nur in Dateinamen, ist im Alltag Gold wert. Teste das in der Demo mit echten Dateien, nicht mit den drei Beispieldateien des Anbieters.
Wiederherstellung gelöschter Daten
Ein Papierkorb, der Gelöschtes eine Weile aufhebt, rettet dich öfter, als du denkst. Frag konkret nach, wie lange gelöschte Dateien wiederherstellbar sind und ob ein Administrator das auch für Dateien anderer Nutzer kann.
Entscheidungshilfe
Worauf du bei der Auswahl achten solltest
Lass die richtige Person testen
Lass die Software in der Demo von der Person bedienen, die später damit arbeitet, nicht vom Chef und nicht vom IT-Dienstleister. Der Chef sieht die Oberfläche zwei Minuten und findet alles logisch. Die Sachbearbeiterin, die achtmal am Tag Dateien hochlädt, merkt nach fünf Minuten, wo die Umständlichkeiten liegen.
Prüfe die Grenzen, nicht die Werbebilder
Schau dir an, was passiert, wenn es eng wird: Was kostet mehr Speicher, wenn du in einem Jahr das Doppelte brauchst? Wie schnell läuft der Upload, wenn zehn Leute gleichzeitig arbeiten? Wie lange dauert es, alle Daten wieder herunterzuladen, falls du wechseln willst? Genau dieser letzte Punkt entscheidet, ob du später gefangen bist.
Standort der Daten
Kläre, wo die Daten physisch liegen. Für viele Betriebe in DACH ist ein Rechenzentrum in Deutschland, Österreich oder der Schweiz aus rechtlichen Gründen wichtig. Das steht nicht immer prominent in der Werbung, also frag nach und lass es dir schriftlich geben.
Ausstieg mitdenken
Überlege beim Einstieg schon, wie der Ausstieg aussieht. Bekommst du deine Daten in einem gängigen Format zurück, oder in einer proprietären Struktur, die dir nichts nützt? Ein Anbieter, der den Export erschwert, bindet dich nicht durch Qualität, sondern durch Aufwand.
Das sagt unser Experte zu Datenspeicher
Markus Laue, Gründer von Toolfolio
Der Fehler, den ich am häufigsten sehe, ist die Verwechslung von Speicher und Backup. Ein Betrieb zeigt mir stolz sein gespiegeltes System und sagt, die Daten seien doppelt gesichert. Dann kommt die Ransomware, und die Verschlüsselung liegt sauber auf beiden Spiegeln. In dem Moment merkt man, dass Spiegelung vor kaputter Hardware schützt, nicht vor Menschen und nicht vor Schadsoftware. Ich sage inzwischen zu jedem: Erst wenn du eine getrennte Kopie hast, die du testweise zurückgespielt hast, redest du über Sicherheit.
Total Cost of Ownership
Übliche Preismodelle bei Datenspeicher
Die Preisschilder sehen oft harmlos aus, die tatsächlichen Kosten stecken woanders. Grundsätzlich begegnen dir mehrere Modelle.
Pro Nutzer und Monat
Hier zahlst du pro Person einen festen Betrag, meist inklusive einer Speichermenge. Das ist übersichtlich, wird aber teuer, wenn du viele Nutzer hast, die alle nur wenig speichern. Rechne durch, ob du für Gelegenheitsnutzer wirklich den vollen Platz brauchst.
Pro Speichervolumen
Du zahlst nach Gigabyte oder Terabyte. Das passt, wenn wenige Leute viel speichern. Achte hier auf Staffelungen: Der Preis pro Einheit kann sich ändern, sobald du eine Schwelle überschreitest.
Einmalkauf bei eigener Hardware
Kaufst du ein NAS oder einen Server, zahlst du einmal viel und danach vermeintlich nichts. Vermeintlich, denn Strom, Wartung, Austausch defekter Festplatten und dein Zeitaufwand für die Verwaltung laufen weiter. Kalkuliere die Lebensdauer der Hardware realistisch ein, meist einige Jahre, danach steht die Neuanschaffung an.
Versteckte Posten
Achte auf Kosten, die nicht auf der ersten Seite stehen: Gebühren für zusätzliche Nutzer, für mehr Versionen, für den Datentransfer beim Herunterladen, für Support außerhalb der Standardzeiten. Manche Anbieter berechnen den Download von Daten separat, was beim Wechsel unangenehm auffällt. Frag vor Vertragsabschluss nach einer vollständigen Preisliste inklusive aller Zusatzposten.
Rechne die Kosten über drei bis fünf Jahre durch, nicht pro Monat. Erst über diesen Zeitraum siehst du, ob ein günstiger Einstiegspreis wirklich günstig bleibt oder ob die Kosten mit wachsendem Datenbestand davonlaufen.
Aus der Praxis
Fehler, die in der Praxis wirklich passieren
Kein echtes Backup
Der häufigste Fehler: Der Betrieb hält den Datenspeicher für ein Backup. Dann kommt Ransomware, verschlüsselt die synchronisierten Dateien, und die Verschlüsselung wandert brav in die Cloud mit. Ein Backup muss getrennt liegen und darf nicht automatisch überschrieben werden.
Rechte nie aufgeräumt
Ein Mitarbeiter geht, aber sein Zugang bleibt aktiv, weil niemand daran denkt. Nach zwei Jahren hat kein Mensch mehr einen Überblick, wer worauf zugreift. Lege von Anfang an fest, wer Zugänge anlegt und wer sie beim Austritt sofort sperrt.
Alles in einen Ordner
Ohne Struktur wächst der Speicher zum Datenfriedhof. Jeder legt alles irgendwo ab, und nach einem Jahr sucht die halbe Belegschaft täglich Dateien. Eine einfache, verbindliche Ordnerstruktur, die alle kennen, spart mehr Zeit als jedes Suchfeature.
Umzug ohne Test
Ein Betrieb wechselt den Anbieter und startet die Migration am Freitagnachmittag. Am Montag fehlt die Hälfte der Dateien, und niemand weiß, warum. Migriere immer erst einen Testbereich, prüfe das Ergebnis vollständig, und plane genug Zeit für den echten Umzug ein.
Niemand testet die Wiederherstellung
Das Backup läuft seit Jahren, aber niemand hat je geprüft, ob man daraus wirklich zurückspielen kann. Im Ernstfall stellt sich heraus, dass die Sicherung unbrauchbar ist. Teste die Wiederherstellung mindestens einmal im Jahr mit echten Daten.
Compliance
Rechtliche Anforderungen in DACH
In Deutschland, Österreich und der Schweiz gelten für Betriebsdaten mehrere rechtliche Vorgaben, die du nicht ignorieren kannst.
Datenschutz
Sobald du personenbezogene Daten speicherst (Kundendaten, Mitarbeiterdaten, Bewerbungen), greift die Datenschutz-Grundverordnung, in der Schweiz das Datenschutzgesetz. Nutzt du einen externen Anbieter, brauchst du in der Regel einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung. Prüfe, ob der Anbieter einen solchen Vertrag anbietet und ihn dir vor Vertragsabschluss vorlegt.
Speicherort und Drittländer
Liegen die Daten außerhalb der EU beziehungsweise des EWR, gelten zusätzliche Anforderungen. Für viele Betriebe ist ein Speicherort innerhalb der EU oder in der Schweiz die einfachere Wahl, weil sie den rechtlichen Aufwand reduziert. Lass dir schriftlich bestätigen, wo die Daten liegen und ob sie das Land verlassen.
Aufbewahrungspflichten
Steuer- und handelsrechtliche Unterlagen musst du über bestimmte Fristen aufbewahren, in Deutschland teils bis zu zehn Jahre. Dein Speicher muss also so lange verlässlich lesbar bleiben. Achte darauf, dass Dateien nicht nach kurzer Zeit automatisch gelöscht werden und dass das Format auch in einigen Jahren noch lesbar ist.
Nachweisbarkeit
Bei prüfungsrelevanten Daten kommt es darauf an, dass sie unveränderbar und nachvollziehbar abgelegt sind. Kläre mit deinem Steuerberater, welche Anforderungen konkret für deinen Betrieb gelten, denn die Details unterscheiden sich je nach Branche und Datenart. Diese Beratung ersetzt kein Guide, auch dieser nicht.
Playbook
So gehst du die Auswahl konkret an
Schritt 1: Bestandsaufnahme
Schreib auf, welche Daten du hast, wie viel Platz sie belegen und wie stark der Bestand wächst. Notiere, wer damit arbeitet und von wo. Ohne diese Zahlen vergleichst du Angebote ins Blaue hinein.
Schritt 2: Anforderungen priorisieren
Trenne, was du wirklich brauchst, von dem, was nett wäre. Brauchst du gleichzeitigen Zugriff für ein ganzes Team, oder speichert jeder für sich? Muss der Speicherort in der EU liegen? Diese Muss-Kriterien filtern die Anbieter schon stark vor.
Schritt 3: Zwei bis drei Kandidaten testen
Wähle eine Handvoll passender Optionen und teste sie mit echten Daten und den echten Nutzern. Lass die Leute typische Aufgaben durchspielen: hochladen, teilen, wiederfinden, eine gelöschte Datei zurückholen. Notiere, wo es hakt.
Schritt 4: Kosten über fünf Jahre rechnen
Rechne für jeden Kandidaten die Gesamtkosten über fünf Jahre durch, inklusive Wachstum und aller Zusatzposten. So siehst du, welches Angebot langfristig trägt, nicht nur im ersten Monat.
Schritt 5: Ausstieg und Backup klären
Bevor du unterschreibst, kläre zwei Dinge: Wie kommst du an deine Daten zurück, wenn du wechseln willst, und wie sieht dein getrenntes Backup aus. Erst wenn beide Fragen sauber beantwortet sind, ist die Entscheidung reif.
Schritt 6: Sauber einführen
Lege eine Struktur fest, vergib Rechte klar, und erkläre allen Beteiligten, wie sie arbeiten sollen. Eine halbe Stunde Einweisung spart dir Monate an Chaos. Und leg einen festen Termin fest, an dem du einmal im Jahr Rechte, Backup und Wiederherstellung prüfst.
Häufige Fragen
Was Betriebe uns zu Datenspeicher am häufigsten fragen
Was ist der Unterschied zwischen Datenspeicher und Backup?
+
Ein Datenspeicher hält deine aktuellen Daten vor, damit du damit arbeiten kannst. Ein Backup ist eine getrennte Kopie für den Notfall. Wenn jemand eine Datei löscht oder Ransomware zuschlägt, wandert das oft auch in gespiegelte Speicher, ein echtes, getrenntes Backup nicht.
Wo sollten meine Daten gespeichert sein, damit es rechtlich passt?
+
Für Betriebe in DACH ist ein Speicherort innerhalb der EU beziehungsweise des EWR oder in der Schweiz meist die einfachere Wahl, weil er den rechtlichen Aufwand reduziert. Liegen Daten außerhalb, gelten zusätzliche Anforderungen. Lass dir schriftlich bestätigen, wo die Daten physisch liegen.
Brauche ich einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung?
+
Wenn du personenbezogene Daten wie Kunden- oder Mitarbeiterdaten über einen externen Anbieter speicherst, brauchst du in der Regel einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Datenschutz-Grundverordnung. Prüfe vor Vertragsabschluss, ob der Anbieter einen solchen Vertrag anbietet und dir vorlegt.
Wie lange muss ich Betriebsdaten aufbewahren?
+
Steuer- und handelsrechtliche Unterlagen unterliegen Aufbewahrungsfristen, in Deutschland teils bis zu zehn Jahre. Dein Speicher muss die Daten über diesen Zeitraum lesbar halten. Welche Fristen konkret für dich gelten, klärst du am besten mit deinem Steuerberater.
Was kostet ein Datenspeicher wirklich?
+
Das hängt vom Modell ab: pro Nutzer und Monat, pro Speichervolumen oder als Einmalkauf eigener Hardware. Achte auf versteckte Posten wie Gebühren für Datentransfer, zusätzliche Nutzer oder Support. Rechne die Kosten über drei bis fünf Jahre durch, nicht pro Monat.
Wie teste ich einen Datenspeicher richtig?
+
Lass die Person testen, die später damit arbeitet, nicht den Chef und nicht den IT-Dienstleister. Nutze echte Daten und echte Aufgaben: hochladen, teilen, wiederfinden, eine gelöschte Datei zurückholen. So merkst du früh, wo es im Alltag hakt.
Wie komme ich beim Wechsel an meine Daten zurück?
+
Kläre schon beim Einstieg, ob du deine Daten in einem gängigen Format zurückbekommst und ob dafür Zusatzkosten für den Download anfallen. Manche Anbieter erschweren den Export und binden dich so durch Aufwand. Lass dir den Ausstieg vor Vertragsabschluss erklären.
Wie oft sollte ich mein Backup prüfen?
+
Teste die Wiederherstellung mindestens einmal im Jahr mit echten Daten. Ein Backup, das jahrelang läuft, ohne dass jemand das Zurückspielen geprüft hat, kann im Ernstfall unbrauchbar sein. Nimm dafür einen festen Jahrestermin, an dem du auch Zugriffsrechte kontrollierst.
Käuflich ist ausschließlich die Sichtbarkeit in der gesponserten Zone, immer gekennzeichnet. Die organische Reihenfolge, die Bewertungen und die verifizierten Daten sind nie käuflich und werden serverseitig unabhängig berechnet. Preisangaben tragen Stand und Quelle.