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Kategorie · Bildung & BildungsträgerZuletzt aktualisiert 22.7.2026

Studenteninformationssysteme (SIS)

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23 Tools im Vergleich

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#01
Classter
Classter
Schulen, weiterführende Schulen, Hochschulen, Akademien und Trainingszentren

Umfassendes Verwaltungssystem für Bildungseinrichtungen mit integrierten Funktionen für Schülerverwaltung, Unterrichtsmanagement und CRM. Das System unterstützt auch Alumni als Benutzergruppe innerhalb der Plattform.

Kernfunktionen
  • Schülerinformationssystem
  • Schulverwaltung
  • Lernmanagementsystem
  • CRM für Bildungseinrichtungen
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Auf Anfrage
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#02
UniCloud360
UniCloud360
Private Universitäten und Hochschulen

Eine cloudbasierte Verwaltungssoftware für private Hochschulen, die Zulassungsverfahren, Studentenakten, Finanzen, Prüfungen und akademische Prozesse in einer Plattform vereint. Das System ermöglicht die Verwaltung vom Bewerbungsverfahren bis zum Abschluss.

Kernfunktionen
  • Verwaltung von Studentendaten und Zulassungen
  • Gebührenmanagement und Zahlungsabwicklung
  • Prüfungsverwaltung und Zertifikate
  • Stundenplanerstellung
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Listenpreis, unverifiziert · Stand 22.07.2026
#03
Full Fabric
Full Fabric
Hochschulen, Business Schools, öffentliche Universitäten, Kunst- und Musikhochschulen, Angebote für verschiedene Bildungstypen (Bachelor, Master, PhDs, Weiterbildung)

Eine integrierte Plattform für Hochschulen, die CRM, Zulassungsverwaltung und Studenteninformationssystem in einer Lösung kombiniert. Das SIS-Modul deckt Studentenakten, akademische Verwaltung und Compliance ab.

Kernfunktionen
  • Studentenakten und akademische Verwaltung
  • Noten- und Leistungsverwaltung
  • Kalender- und Kursverwaltung
  • Abschlussmanagement mit Transkripten und Zertifikaten
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#04
Ellucian Student
Ellucian
Hochschulen und Universitäten

Umfassende SaaS-Lösung für Hochschulen, die den gesamten Studentenlebenszyklus vom Recruiting bis zum Abschluss abdeckt. Das System integriert Module für Bewerbungen, Studierendenförderung und Erfolgsbegleitung.

Kernfunktionen
  • Vollständiger Student Lifecycle Management
  • Recruiting und Zulassungsverfahren
  • Studienfinanzierung und Hilfsverarbeitung
  • Studienerfolgsunterstützung
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#05
Clast.io
Clast.io
Schulen und Universitäten

Eine cloudbasierte ERP- und Verwaltungsplattform für Bildungseinrichtungen, die Studenteninformationssysteme, Lernmanagementsysteme und administrative Tools in einer integrierten Lösung kombiniert. Die Software ermöglicht es Schulen und Universitäten, Verwaltung, Akademisches und Finanzen zentral zu verwalten.

Kernfunktionen
  • Studenteninformationssystem (SIS) für Zulassung und Anmeldung
  • Lernmanagementsystem (LMS) für Curriculum und Noten
  • Rollenbasierte Dashboards für verschiedene Nutzergruppen
  • Finanz- und Zahlungsverwaltung
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#06
Classe365
Classe365
Schulen, Universitäten, Hochschulen, Akademien und Bildungsorganisationen

Umfassende Verwaltungssoftware für Bildungseinrichtungen mit integriertem Alumni-Management-Modul. Die Plattform deckt den gesamten Lebenszyklus von Studierenden ab, von der Anmeldung bis zur Alumni-Verwaltung und Vernetzung.

Kernfunktionen
  • Alumni-Modul mit Vernetzungsfunktionen
  • Studenteninformationssystem
  • CRM für Bildungsinstitutionen
  • Learning Management System
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Kostenlos testbar verfügbar (Try for Free)
Listenpreis, unverifiziert
#07
TUIO
TUIO
Private Schulen, Montessori-Schulen, Kinderbetreuungszentren, öffentliche Schulen

TUIO ist eine All-in-One-Verwaltungssoftware für Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen in Nordamerika. Die Plattform soll durch Automatisierung über 40 Stunden monatliche Administrationsarbeit sparen und Ausgaben um etwa 25% senken.

Kernfunktionen
  • Studenteninformationssystem
  • Verwaltung von Schulgebühren und Zahlungen
  • Einschreibungsverwaltung
  • Kommunikation
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$500/Jahr pro Standort
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#08
Edular
KlassApps Inc.
Schulen, Colleges und Universitäten für Online- und Präsenzstudium, praktische Aufgaben und Praktika

Edular ist eine integrierte Softwareplattform zur Verwaltung von Studierenden- und Schulbetriebsprozessen. Die Lösung deckt Zulassungsverfahren, Anwesenheit, Finanzhilfen, Akademisches und Kommunikation auf einer zentralen Plattform ab.

Kernfunktionen
  • Zulassungsverwaltung mit sicherer Datenhandhabung
  • Anwesenheitsverfolgung und -verwaltung
  • Finanzielle Hilfsplanung mit Echtzeit-Übersicht
  • Automatische Transkripterstellung und mobiles Notenerfassung
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#09
Elements
Thesis (Elements)
Kleine bis mittelgroße Hochschulen und Colleges

Ein Studenteninformationssystem, das speziell für kleine bis mittelgroße Hochschulen entwickelt wurde. Die Software deckt zentrale Verwaltungsprozesse wie Zulassungen, Abrechnung, Kursregistrierung und Studentenbetreuung ab.

Kernfunktionen
  • Zulassungsverwaltung mit Bewerbungstracking
  • Automatisierte Abrechnung und Gebührenverwaltung
  • Finanzielle Hilfesverwaltung von Antrag bis Auszahlung
  • Kursregistrierung mit Echtzeit-Verfügbarkeitsprüfung
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#10
DreamClass
DreamClass
K-12-Schulen, Homeschool-Kollektive, berufsbildende Schulen

DreamClass ist eine Schulverwaltungssoftware, die Schulen bei der Verwaltung von Aufnahmen, akademischen Prozessen, Schülerdaten, Lehrerplänen und Finanzen unterstützt. Die Lösung ermöglicht papierlose Abläufe und digitale Noten- sowie Gebührenverwaltung.

Kernfunktionen
  • Aufnahmemanagement
  • Akademisches Management
  • Schülerverwaltung
  • Stundenplanung
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ab 99,00 USD pro Monat
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#11
Student Information System
Blackbaud
K-12 Schulen

Eine umfassende Software zur Verwaltung von Schülerdaten für K-12 Schulen. Sie vereint verschiedene administrative und akademische Funktionen in einem System.

Kernfunktionen
  • Verwaltung von Schülerdaten
  • Akademische Verwaltung
  • Athletik-Management
  • Stundenplan-Verwaltung
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Listenpreis, unverifiziert · Stand 22.07.2026
#12
SIS - School Information System
INTERNA
Schulen zur Informationsverwaltung und -kommunikation

SIS ist ein Informationssystem für Schulen, das Inhalte auf mehreren Displays und Beamern zeitgesteuert und automatisiert darstellt. Die Software ermöglicht die schnelle Verbreitung von Schulinformationen über verschiedene Ausgabegeräte.

Kernfunktionen
  • Ansteuerung mehrerer TFT-Monitore und Beamer unabhängig voneinander
  • Zeitgesteuerte und automatisierte Inhaltsdarstellung
  • Unterstützung von PowerPoint-Präsentationen, Videos, Grafiken, HTML- und PDF-Dateien
  • Integration von Stundenplänen aus Untis (HTML-Export, WebUntis)
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#13
Thesis
Thesis
Kleine bis große Colleges und Universitäten in den USA, Kanada und Großbritannien

Cloud-basiertes Studenteninformationssystem für kleine bis große Hochschulen. Die Software ermöglicht die Verwaltung von Studentendaten, Finanzielle Hilfe, Erfolgsmetriken sowie Zugriff auf Portale für Lehrende und Studierende.

Kernfunktionen
  • SaaS/Cloud-Basierung
  • Finanzielle Hilfe und Studentenerfolg Management
  • Fakultäts- und Studentenportale
  • Power BI Berichterstattung
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#14
Student Information System (SIS) Software
vmedulife
Schulen, Hochschulen, Universitäten, technische Universitäten, Fachhochschulen, Trainingszentren und andere Bildungsinstitutionen

Eine Softwarelösung zur Verwaltung von Studentendaten und akademischen Informationen für Bildungseinrichtungen. Das System ist Teil einer umfassenden Plattform, die administrative, akademische und studentische Prozesse integriert.

Kernfunktionen
  • Studentenprofile
  • Mentoring
  • Feedback-Verwaltung
  • Zulassungsverwaltung
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#15
Modern Campus
Modern Campus
Hochschulen und Universitäten

Softwareplatform für Hochschulen, die eine moderne Studentenerfahrung ermöglicht. Sie umfasst Tools zur Verwaltung von Immatrikulationen, Engagement, Betrieb und Retention.

Kernfunktionen
  • Verwaltung von Studierendendaten und -informationen
  • Stundenplan- und Kursplanung
  • Lehrplan- und Curriculum-Management
  • Student Engagement und Co-Curriculare Aktivitäten
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#16
OpenEduCat
OpenEduCat
Universitäten, Colleges, Schulen und andere Bildungsinstitutionen weltweit

Eine Cloud- oder On-Premise-basierte ERP-Plattform für Bildungsinstitutionen mit über 70 Modulen auf einer einheitlichen Datenbank. Das System verwaltet Studentendaten, Zulassungen, Noten, Anwesenheit und Online-Lernverwaltung in einem integrierten System.

Kernfunktionen
  • Studenteninformationssystem (SIS) zur Verwaltung von Studentendaten und Aufzeichnungen
  • Online-Zulassungsmanagement
  • Noten- und Prüfungsverwaltung
  • Learning Management System (LMS)
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ab 69 USD pro Jahr
Listenpreis, unverifiziert · Stand 22.07.2026
#17
Orbund Student Information System
Orbund
Berufsakademien, Handelsschulen, Colleges und Universitäten, Weiterbildungseinrichtungen, staatliche und Unternehmensschulung

Eine cloudgestützte Studentenverwaltungssoftware mit KI-Funktionen für die Verwaltung des gesamten Studentenlebenszyklus. Die Plattform bietet Module für Zulassungen, Akademisches, Finanzen, Marketing, Compliance und Finanzielle Hilfe.

Kernfunktionen
  • Bewerbungsverwaltung mit E-Signaturen und CRM-Integration
  • Notenmanagement, Stundenplanung und Anwesenheitsverfolgung
  • Zahlungsabwicklung mit konfigurierbaren Gebührenmodellen
  • Compliance-Berichte für verschiedene Akkreditierungsstandards
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#18
Student Information System (SIS) / MasterSoft ERP Solution
MasterSoft
Schulen, Colleges, Universitäten und Bildungseinrichtungen

Cloudbasierte ERP-Software für Bildungseinrichtungen, die Verwaltungsprozesse von Studierenden, Lehrpersonal und Campus automatisiert. Das System verwaltet akademische und nichtakademische Operationen durch eine zentrale Datenbank.

Kernfunktionen
  • Studentenverwaltung und Verwaltung von Studierendendaten
  • Biometrische und RFID-basierte Anwesenheitsverfolgung
  • Lernmanagementsystem (LMS)
  • Prüfungs- und Bewertungsverwaltung
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#19
Vidyalaya School Management System / School ERP
Vidyalaya
Schulen, Colleges und Universitäten

Eine Verwaltungssoftware für Schulen, Colleges und Universitäten, die Schüler-, Finanz-, Unterrichts- und Personaldaten zentral verwaltet. Das System unterstützt die digitale Transformation von Bildungseinrichtungen durch die Automatisierung administrativer Prozesse.

Kernfunktionen
  • Schülerverwaltung und Zulassungsmanagement
  • Gebühren- und Finanzmanagement
  • Stundenplan- und Bewertungsverwaltung
  • Personalverwaltung und Gehaltsabrechnung
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#20
Astria SIS
Astria Learning
Universitäten, die akkreditierte Online-Programme unter ihrer eigenen Marke anbieten möchten

Ein integriertes Studenteninformationssystem, das Teil einer umfassenden eCampus-Plattform ist. Das System verwaltet Studentendaten, Zulassungen und akademische Operationen für Online-Programme von Universitäten.

Kernfunktionen
  • Verwaltung von Studentendaten und Zulassungen
  • Integration mit Learning Management System (LMS)
  • Integration mit Customer Relationship Management (CRM)
  • Echtzeitunterstützung für Studenten
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#21
iStudent
Intrazero
Universitäten, Schulen und Bildungsministerien, insbesondere im MENA-Raum (Naher Osten und Nordafrika)

iStudent ist eine Softwarelösung für die umfassende Verwaltung von Studentendaten und akademischen Prozessen über den gesamten Studentenlebenszyklus hinweg. Die Plattform wird von Intrazero als Teil ihrer EdTech-Suite für Bildungseinrichtungen im MENA-Raum angeboten.

Kernfunktionen
  • Verwaltung des vollständigen Studentenlebenszyklus
  • Akademische Prozessverwaltung
  • Benutzerfreundliche Bedienung ohne großen Aufwand
  • Integration in ein größeres Plattform-Ökosystem
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#22
Student Information System (SIS)
ISS - Software Hive
Hochschulen und Bildungseinrichtungen

Ein Softwaresystem für Hochschulen zur Verwaltung von Studentendaten und akademischen Prozessen. Die Lösung wird als maßgeschneiderte, speziell entwickelte Software für den Hochschulsektor angeboten.

Kernfunktionen
  • Verwaltung von Studenteninformationen
  • Akademische Prozessoptimierung
  • Integration mit anderen Enterprise-Systemen
  • Anpassung an spezifische Hochschulprozesse
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#23
Eduframe
Drieam
Weiterbildungsinstitutionen und höhere Bildungseinrichtungen

Eduframe ist ein Studenteninformationssystem und Registrierungsplattform für Weiterbildungsprogramme. Es unterstützt Bildungseinrichtungen bei der Verwaltung und dem Wachstum ihrer Weiterbildungsangebote.

Kernfunktionen
  • Verwaltung von Weiterbildungsprogrammen
  • Registrierungsfunktionen für Studierende
  • Integration mit Lernmanagementsystemen
  • Programm-Wachstums-Tools
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Grundverständnis

Was eine Studenteninformationssysteme (SIS) wirklich leistet

Ein Studenteninformationssystem ist die zentrale Datenbank für alles, was mit dem Lebenszyklus eines Studierenden zu tun hat: von der Bewerbung über die Einschreibung, die Kursbelegung, die Notenverwaltung bis zum Abschluss und der Alumni-Betreuung. Wenn du bisher mit Tabellen, einem Mailpostfach und ein paar Word-Vorlagen gearbeitet hast, dann ersetzt ein SIS genau diesen Flickenteppich durch ein System, in dem ein Datensatz nur einmal existiert.

Der eigentliche Wert steckt nicht in einer einzelnen Funktion, sondern darin, dass die Daten verbunden sind. Ein Beispiel aus dem Alltag: Ein Studierender ändert seine Adresse. In einem sauberen SIS trägst du das an einer Stelle ein, und es wirkt sich auf Rechnungen, Zeugnisversand und Kommunikation aus. Ohne System pflegst du dieselbe Adresse an vier Orten, und drei davon vergisst du.

Wichtig ist die Abgrenzung zu Nachbarsystemen. Ein SIS ist kein Lernmanagementsystem (LMS), in dem Kursinhalte, Videos und Aufgaben liegen. Es ist auch kein reines Finanzbuchhaltungssystem. Es ist der Kern, an den diese Systeme andocken. Wenn ein Anbieter dir erzählt, sein Tool könne alles gleichzeitig, dann prüf genau, was davon eine echte Funktion ist und was nur eine leere Menümaske.

Wer damit wirklich arbeitet

In der Praxis sitzen sehr unterschiedliche Rollen an so einem System: die Studierendenverwaltung, das Prüfungsamt, die Studienberatung, das Marketing für die Bewerberkommunikation und manchmal die Buchhaltung für Gebühren. Jede dieser Rollen hat andere Anforderungen. Genau deshalb scheitern Einführungen, wenn nur eine Rolle bei der Auswahl mitredet.

Feature-Deep-Dive

Diese Funktionen zählen im Alltag

Bewerbungs- und Zulassungsmanagement

Hier entscheidet sich, ob du im Zulassungszeitraum ruhig schläfst oder nicht. Achte darauf, ob das System mehrstufige Bewerbungsprozesse abbilden kann: Onlineantrag, Dokumentenupload, Bewertung durch mehrere Personen, Zusage oder Absage mit automatischer Benachrichtigung. Frag in der Demo konkret, was passiert, wenn ein Bewerber ein Dokument nachreicht, nachdem der Antrag schon in Bearbeitung ist.

Einschreibung und Stammdaten

Die Einschreibung ist der Übergang vom Bewerber zum Studierenden. Ein gutes System übernimmt die Daten aus der Bewerbung, statt dass jemand alles neu tippt. Prüf, ob Matrikelnummern automatisch vergeben werden und ob das System mit dem Fall umgeht, dass jemand sich zurückzieht und später wieder einschreibt.

Kurs- und Prüfungsverwaltung

Das ist der Bereich, in dem Systeme am unterschiedlichsten sind. Kannst du Module mit Voraussetzungen abbilden? Was passiert, wenn ein Studierender eine Prüfung nicht bestanden hat und den Wiederholungsversuch braucht? Wie werden Noten erfasst, freigegeben und in Zeugnisse überführt? Lass dir das durchspielen, nicht nur erzählen.

Notenverwaltung und Transkripte

Hier geht es um Rechtssicherheit. Noten müssen nachvollziehbar erfasst und dürfen nicht unkontrolliert änderbar sein. Frag, ob das System eine Änderungshistorie führt, also festhält, wer wann welche Note geändert hat. Ohne diese Historie bekommst du bei Widersprüchen von Studierenden ein Problem, das du nicht mehr auflösen kannst.

Kommunikation und Self-Service

Jede Anfrage, die ein Studierender selbst über ein Portal erledigen kann, landet nicht in deinem Postfach. Prüf, was Studierende selbst sehen und tun können: Bescheinigungen herunterladen, Adresse ändern, sich für Prüfungen anmelden. Ein gutes Self-Service-Portal senkt die Zahl der Rückfragen spürbar, aber nur, wenn es einfach zu bedienen ist.

Reporting und Auswertungen

Irgendwann kommt die Frage: Wie viele Studierende haben wir pro Studiengang, und wie entwickelt sich die Abbrecherquote? Ein System, aus dem du solche Zahlen nur mit einem Datenexport und stundenlangem Basteln in einer Tabelle herausbekommst, kostet dich dauerhaft Zeit. Frag, ob es Standardberichte gibt und ob du dir eigene bauen kannst, ohne einen Entwickler zu brauchen.

Entscheidungshilfe

Worauf du bei der Auswahl achten solltest

Lass die richtigen Leute testen

Lass die Software in der Demo von der Person bedienen, die später täglich damit arbeitet, nicht vom Chef und nicht vom Vertriebler. Gib der Sachbearbeiterin aus dem Prüfungsamt eine konkrete Aufgabe: eine Note eintragen, einen Widerspruch abbilden, ein Zeugnis erzeugen. Wenn sie dafür sieben Klicks und zwei Rückfragen braucht, dann tut sie das jeden Tag hundertfach.

Prüf die Schnittstellen ernsthaft

Ein SIS steht selten allein. Es muss oft mit dem Lernmanagementsystem, der Buchhaltung, dem Identitätsmanagement für Logins und manchmal mit Behördenmeldewegen sprechen. Frag konkret: Gibt es eine dokumentierte Programmierschnittstelle (API)? Welche Standardschnittstellen sind schon vorhanden? Eine vage Zusage, dass Integration möglich sei, bedeutet in der Praxis oft ein teures Zusatzprojekt.

Datenmigration nicht unterschätzen

Deine bestehenden Daten müssen ins neue System. Das klingt einfach, ist aber der Punkt, an dem die meisten Einführungen ins Stocken geraten. Frag den Anbieter, wie eine Migration abläuft, wer sie durchführt und was sie kostet. Prüf besonders, was mit Altdaten passiert, die nicht sauber strukturiert sind.

Skalierung und Rollen

Überleg, wie viele Nutzer und Studierende du in drei Jahren hast, nicht nur heute. Und prüf das Rechtekonzept: Kann die Studienberatung Daten sehen, aber nicht ändern? Kann das Prüfungsamt Noten eintragen, aber keine Stammdaten löschen? Ein zu grobes Rollenkonzept führt später zu Problemen mit dem Datenschutz.

Markus Laue
Das sagt unser Experte zu Studenteninformationssysteme (SIS)
Markus Laue, Gründer von Toolfolio

Der Fehler, den ich am häufigsten sehe: Die Leitung wählt das System aus, weil sie den Vertrag unterschreibt, und die Leute, die täglich damit arbeiten, sitzen bei der Auswahl nicht mit am Tisch. Ich habe erlebt, wie eine Einführung nach einem halben Jahr faktisch gescheitert ist, weil der zentrale Arbeitsschritt im Prüfungsamt drei Klicks zu umständlich war. Das klingt nach einer Kleinigkeit, aber wenn du sie hundertmal am Tag machst, kippt die Akzeptanz. Ich sage jedem: Lass die Sachbearbeiterin in der Demo eine echte Aufgabe lösen, und schau ihr dabei zu. Wenn sie nach zwei Minuten seufzt, hast du deine Antwort.

Total Cost of Ownership

Übliche Preismodelle bei Studenteninformationssysteme (SIS)

Der Lizenzpreis ist selten der größte Posten. Die Gesamtkosten setzen sich aus mehreren Teilen zusammen, und die versteckten Teile sind oft die größeren.

Übliche Modelle

Du triffst in dieser Kategorie meist auf drei Abrechnungsformen: eine Abrechnung pro Nutzer, eine Abrechnung nach Zahl der Studierenden und eine pauschale Lizenz für die ganze Einrichtung. Welches Modell günstiger ist, hängt stark von deiner Größe ab. Bei einer kleinen Einrichtung mit vielen Verwaltungsnutzern kann eine Abrechnung nach Studierendenzahl vorteilhaft sein, bei einer großen mit wenig Personal genau umgekehrt.

Die Posten, die man vergisst

Rechne von Anfang an mit diesen Kostenblöcken: die Einführung und Einrichtung, die Datenmigration, die Schulung deiner Leute, wiederkehrende Wartung und Support, sowie mögliche Kosten für Schnittstellen zu anderen Systemen. Bei Cloud-Lösungen sind Betrieb und Updates meist im Abo enthalten, bei einer Installation auf eigenen Servern kommen Serverbetrieb und interne IT-Zeit dazu.

Worauf du bei Angeboten achtest

Frag explizit, was im Grundpreis enthalten ist und was extra kostet. Ein häufiges Muster: Der Grundpreis wirkt günstig, aber jedes zusätzliche Modul, jeder Reportbaukasten und jede Schnittstelle wird einzeln berechnet. Lass dir eine Beispielrechnung für deine tatsächliche Konstellation geben, nicht den Listenpreis. Und frag nach der Preisentwicklung: Wie stark darf der Anbieter das Abo jährlich erhöhen?

Aus der Praxis

Fehler, die in der Praxis wirklich passieren

Die Auswahl trifft nur die Leitung

Der häufigste Fehler: Die Geschäftsführung oder die Leitung entscheidet allein, weil sie den Vertragspreis verantwortet. Sie sieht eine schöne Präsentation und unterschreibt. Ein halbes Jahr später merkt das Prüfungsamt, dass der zentrale Arbeitsschritt umständlich ist, und die Akzeptanz kippt.

Migration wird zu spät geplant

Viele fangen mit der Datenmigration erst an, wenn das System schon läuft. Dann stellt sich heraus, dass die Altdaten voller Dubletten und Lücken sind. Plan die Datenbereinigung als eigenes Vorprojekt ein, bevor du migrierst. Schmutzige Daten in ein neues System zu schieben, macht das neue System nicht besser, sondern übernimmt nur das Chaos.

Kein Verantwortlicher nach der Einführung

Ein System braucht jemanden, der es pflegt: neue Studiengänge anlegt, Rollen anpasst, Berichte baut. Wenn das nach der Einführung niemand übernimmt, verwahrlost das System. Nach zwei Jahren arbeitet die Hälfte der Leute wieder mit Nebentabellen, weil das Hauptsystem nicht mehr gepflegt ist.

Schulung wird auf einen Nachmittag gequetscht

Eine Software, die den ganzen Verwaltungsalltag abbildet, lernst du nicht in drei Stunden. Wenn die Schulung zu knapp ist, entwickeln die Leute sich Notlösungen und umgehen das System. Plan Schulung in mehreren Runden und lass Zeit zwischen den Runden, damit Fragen aus dem echten Arbeiten entstehen können.

Zu viel auf einmal wollen

Manche wollen zum Start sofort alle Module, alle Schnittstellen und alle Automatisierungen. Das überfordert die Leute und das Projekt. Starte mit dem Kern, der wirklich wehtut, und bau die weiteren Bausteine dazu, wenn der Kern läuft.

Compliance

Rechtliche Anforderungen in DACH

Studierendendaten sind personenbezogene Daten, oft in großer Menge und teilweise mit besonderer Schutzbedürftigkeit, etwa bei Gesundheitsangaben zu Nachteilsausgleichen. Deshalb steht die Datenschutz-Grundverordnung im Zentrum, in Deutschland ergänzt durch das Bundesdatenschutzgesetz und die jeweiligen Landesdatenschutz- und Hochschulgesetze. In Österreich und der Schweiz gelten eigene Regelungen, die du prüfen musst, wenn du dort tätig bist.

Auftragsverarbeitung

Wenn ein Anbieter deine Daten in seiner Cloud verarbeitet, brauchst du einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung. Prüf, wo die Server stehen. Ein Serverstandort innerhalb der EU vereinfacht vieles. Bei Anbietern mit Sitz oder Serverstandort außerhalb der EU musst du prüfen, auf welcher Rechtsgrundlage der Datentransfer erfolgt.

Löschung und Aufbewahrung

Hier stehen zwei Pflichten im Spannungsverhältnis: Manche Daten musst du aufbewahren, etwa Prüfungsunterlagen für gesetzliche Fristen, andere musst du löschen, wenn der Zweck entfällt. Das System muss beides können: gezielt löschen und gezielt aufbewahren. Frag, ob Löschkonzepte und Aufbewahrungsfristen im System hinterlegbar sind.

Auskunft und Betroffenenrechte

Studierende haben das Recht, zu erfahren, welche Daten du über sie speicherst. Ein gutes System erlaubt dir, für eine Person alle gespeicherten Daten zusammenzustellen, ohne dass du jede Tabelle einzeln durchsuchst. Prüf, wie aufwendig eine solche Auskunft im System ist.

Zugriffsprotokolle

Bei sensiblen Daten solltest du nachvollziehen können, wer wann auf welche Datensätze zugegriffen hat. Frag, ob das System Zugriffe protokolliert. Das schützt dich, wenn der Verdacht aufkommt, dass jemand unbefugt Daten eingesehen hat.

Ein Hinweis zur Ehrlichkeit: Ich bin kein Jurist, und die genaue Rechtslage hängt von deinem Land, deinem Bundesland und der Art deiner Einrichtung ab. Für die verbindliche Bewertung zieh deinen Datenschutzbeauftragten hinzu, bevor du unterschreibst.

Playbook

So gehst du die Auswahl konkret an

Schritt eins: Ist-Zustand aufnehmen

Schreib auf, mit welchen Werkzeugen du heute arbeitest und wo es hakt. Sprich dafür mit den Leuten aus jeder betroffenen Rolle. Frag nicht nur nach Wünschen, sondern nach dem, was heute konkret Zeit frisst.

Schritt zwei: Anforderungen priorisieren

Teil deine Anforderungen in drei Gruppen: Muss, Soll, Kann. Sei ehrlich, was wirklich ein Muss ist. Wenn deine Muss-Liste dreißig Punkte hat, hast du nicht priorisiert, sondern nur alles aufgeschrieben.

Schritt drei: Longlist und Shortlist

Sammle zuerst eine breite Liste möglicher Anbieter, zum Beispiel über die Vergleichsübersicht auf dieser Seite. Wirf dann alles heraus, das deine Muss-Kriterien nicht erfüllt. So kommst du auf eine Shortlist von drei bis vier Kandidaten, die du wirklich prüfst.

Schritt vier: Demos mit eigenen Fällen

Gib jedem Anbieter dieselben zwei oder drei echten Aufgaben aus deinem Alltag und lass sie live durchspielen. So vergleichst du Äpfel mit Äpfeln, statt dich von unterschiedlichen Präsentationen blenden zu lassen. Lass deine Fachleute mitmachen und die Aufgaben selbst am System versuchen.

Schritt fünf: Referenzen und Kosten

Frag nach Referenzkunden ähnlicher Größe und ruf dort an. Frag konkret, was in der Einführung schiefging und was heute noch nervt. Lass dir für deine Konstellation eine Gesamtkostenrechnung über drei Jahre geben, inklusive Migration, Schulung und Support.

Schritt sechs: Testphase vor der Entscheidung

Wenn möglich, teste das System in einer echten Umgebung mit echten, aber anonymisierten Daten, bevor du langfristig unterschreibst. Ein Vertrag mit möglichst kurzer Erstlaufzeit gibt dir Spielraum, falls sich im Betrieb Dinge zeigen, die in der Demo verborgen blieben.

Schritt sieben: Einführung planen

Leg fest, wer intern verantwortlich ist, wann die Migration läuft und wann geschult wird. Plan einen Zeitpunkt für den Umstieg, der nicht mitten in der Zulassungs- oder Prüfungsphase liegt. Und halt fest, wer nach der Einführung das System dauerhaft pflegt.

Wenn du diese sieben Schritte sauber durchgehst, triffst du keine perfekte Entscheidung, aber eine, die du begründen kannst und die deine Leute mittragen. Das ist in der Praxis mehr wert als jede Featureliste.

Häufige Fragen

Was Betriebe uns zu Studenteninformationssysteme (SIS) am häufigsten fragen

Was ist ein Studenteninformationssystem?

Ein Studenteninformationssystem (SIS) ist die zentrale Datenbank für den gesamten Lebenszyklus eines Studierenden: von der Bewerbung über die Einschreibung und Kursbelegung bis zur Notenverwaltung und zum Abschluss. Es ersetzt einen Flickenteppich aus Tabellen und Mailpostfächern durch ein System, in dem ein Datensatz nur einmal existiert. So wirken sich Änderungen an einer Stelle auf alle abhängigen Bereiche aus.

Was ist der Unterschied zwischen einem SIS und einem Lernmanagementsystem?

Ein SIS verwaltet die administrativen Daten der Studierenden wie Stammdaten, Einschreibung, Prüfungen und Noten. Ein Lernmanagementsystem (LMS) enthält dagegen die Lerninhalte wie Kursmaterialien, Videos und Aufgaben. Beide Systeme docken oft über Schnittstellen aneinander an, ersetzen sich aber nicht gegenseitig.

Was kostet ein Studenteninformationssystem?

Die Kosten hängen stark vom Abrechnungsmodell und deiner Größe ab. Üblich sind eine Abrechnung pro Nutzer, nach Zahl der Studierenden oder als pauschale Lizenz. Neben dem Lizenzpreis solltest du Einführung, Datenmigration, Schulung, Wartung und mögliche Schnittstellenkosten einrechnen, denn diese Posten sind oft größer als die Lizenz selbst.

Worauf muss ich beim Datenschutz achten?

Studierendendaten sind personenbezogen und unterliegen der DSGVO sowie ergänzenden nationalen und Landesgesetzen. Achte auf einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung, den Serverstandort, hinterlegbare Lösch- und Aufbewahrungsfristen sowie Zugriffsprotokolle. Für die verbindliche Bewertung solltest du deinen Datenschutzbeauftragten hinzuziehen.

Wie läuft die Datenmigration in ein neues SIS ab?

Bei der Migration werden deine bestehenden Daten ins neue System übertragen, was oft der schwierigste Teil der Einführung ist. Plan die Bereinigung der Altdaten als eigenes Vorprojekt ein, denn Dubletten und Lücken übernimmt das neue System sonst unverändert. Frag den Anbieter genau, wer die Migration durchführt und was sie kostet.

Wer sollte bei der Auswahl eines SIS mitentscheiden?

Neben der Leitung sollten die Rollen mit am Tisch sitzen, die später täglich mit dem System arbeiten, etwa Studierendenverwaltung, Prüfungsamt und Studienberatung. Lass diese Leute in der Demo echte Aufgaben am System lösen, statt nur eine Präsentation anzusehen. So vermeidest du, dass ein umständlicher Arbeitsschritt die Akzeptanz später kippen lässt.

Wie lange dauert die Einführung eines SIS?

Das hängt von deiner Größe, der Datenqualität und der Zahl der Schnittstellen ab, weshalb sich keine pauschale Dauer nennen lässt. Wichtiger als ein fester Zeitraum ist, dass du den Umstieg nicht in die Zulassungs- oder Prüfungsphase legst. Plan Schulungen in mehreren Runden und starte mit dem Kern, statt alle Module gleichzeitig einzuführen.

Brauche ich intern jemanden, der das System pflegt?

Ja, ein SIS braucht dauerhaft eine verantwortliche Person, die neue Studiengänge anlegt, Rollen anpasst und Berichte pflegt. Ohne diese Zuständigkeit verwahrlost das System und die Leute weichen wieder auf Nebentabellen aus. Leg die Verantwortung schon vor der Einführung fest.

Käuflich ist ausschließlich die Sichtbarkeit in der gesponserten Zone, immer gekennzeichnet. Die organische Reihenfolge, die Bewertungen und die verifizierten Daten sind nie käuflich und werden serverseitig unabhängig berechnet. Preisangaben tragen Stand und Quelle.