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Digitale Publikationen, Lehrmaterialien, Kataloge, Magazine, E-Books und Präsentationen
Publuu ist eine Plattform zur Umwandlung von PDFs in interaktive digitale Publikationen mit realistischen Seitenumblätter-Effekten. Die Software ermöglicht es, Lehrmaterialien mit Videos, Links und anderen interaktiven Elementen anzureichern und diese einfach zu teilen.
Kernfunktionen
PDF zu interaktivem Flipbook konvertieren
Realistische Seitenumblätter-Animationen
Interaktive Elemente wie Videos, Links und Hotspots
Schulen und Bildungseinrichtungen für die Zusammenarbeit von Lehrern und Schülern bei Dokumentation, Erstellung von Unterrichtsmaterialien und gemeinsamen Projekten
Eine umfassende Office-Suite mit Dokumenten, Tabellenkalkulation und Präsentationen, die gemeinsames Bearbeiten ermöglicht. Die Software unterstützt Zusammenarbeit in Echtzeit und ist mit KI-Funktionen erweitert worden.
Kernfunktionen
Bearbeitung von Dokumenten, Tabellen und Folien mit Echtzeit-Kollaboration
Erstellung und Ausfüllung von PDF-Formularen
KI-gestützte Assistenten zur automatischen Dokumentenerstellung und Textgenerierung
Sicherheit mit Verschlüsselung auf mehreren Ebenen und Open-Source-Code
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Kostenlose Basiskonten verfügbar, kostenpflichtige Varianten existieren (genaue Preise nicht auf dieser Seite aufgeführt)
Allgemeine Texterfassung durch Diktieren auf dem Computer, z.B. für E-Mails, Dokumente, Nachrichten
Eine datenschutzorientierte Sprach-zu-Text-Software, die auf Windows, Mac und Linux läuft und in über 50 Sprachen mit hoher Genauigkeit funktioniert. Das Tool ermöglicht Sprachdiktat in allen Apps und Websites und kann überall auf dem Computer genutzt werden.
Lehrkräfte in Deutschland, Österreich und der Schweiz
Eine App für Lehrkräfte zur digitalen Verwaltung von Unterricht und Schuldaten. Alle Daten werden mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung geschützt und über deutsche Server synchronisiert.
Eine Anwendung für PCs, Tablets und Smartphones, die Lehrkräften bei der Verwaltung von Schülerdaten, Noten, Stundenplanung und Unterrichtsvorbereitung hilft. Sie vereint Notenverwaltung, Lehrerkalender und Kursheft in einer Oberfläche.
Kernfunktionen
Notenverwaltung mit automatischer Notenberechnung
Integrierter Stundenplan und Kalender
Erfassung von Fehlzeiten und Hausarbeiten
Kontaktdaten von Schülern mit direkter Mail- und Anruffunktion
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Kostenlose Testversion aller Funktionen verfügbar; Vollversion kostenpflichtig; TeacherStudio X für iOS ist eine Mengenlizenzvariante für Schulen
Unterrichtsorganisation und Schulalltag von Lehrern
Eine Planungs- und Verwaltungssoftware für Lehrer, die digitale Organisation des Schulalltags mit verschiedenen Funktionen wie Stundenplan, Stoffplanung und Schülerverwaltung ermöglicht. Die App ist DSGVO-konform und synchronisiert Daten zwischen Desktop und mobilen Geräten.
Kernfunktionen
Kalender und Stundenplan mit Filterfunktion und Erinnerungen
Digitale Anwendung für Lehrkräfte zur Online-Planung und Dokumentation des Unterrichts. Ermöglicht die Verwaltung von Schülerdaten, Anwesenheit und Noten sowie die Übersicht über Tages-, Wochen- und Monatsplanungen.
Kernfunktionen
Unterrichtsplanung und -dokumentation
Erfassung von Anwesenheit und Fehlzeiten
Schülerprofile mit Adressen und Notenvergabe
Kalenderübersicht für verschiedene Zeiträume
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Kostenlos registrierbar, 14 Tage kostenlos testbar ohne Vertrag
Lehrkräfte an Schulen für die Unterrichtsvorbereitung und Fortbildung
Digitale Plattform zur Unterrichtsvorbereitung mit einer Bibliothek aus über 150.000 Unterrichtsmaterialien, E-Books, Videos und Audios von etablierten Fachverlagen. Die Software bietet zudem Online-Fortbildungen und einen KI-Assistenten namens Muki zur Erstellung und Anpassung von Lernmaterialien.
Kernfunktionen
Zugriff auf über 150.000 Unterrichtsmaterialien verschiedener Fachverlage
Online-Fortbildungen zu Pädagogik, Didaktik und digitalen Tools
KI-Assistent Muki zur Vorbereitung und Differenzierung von Unterrichtsmaterialien
Organisation und Verwaltung von Arbeitsblättern und Unterrichtsmaterialien
Lehrer an allen Schularten (Grundschule, Hauptschule, Realschule, Gymnasium, Berufsschule) und Bildungseinrichtungen für Unterrichtsvorbereitung und -durchführung
Modulare Windows-Software für Lehrer zur Unterrichtsplanung, Schülerverwaltung und Notenverwaltung. Die Anwendung verfügt über Desktop- und Touchscreen-Oberfläche und ermöglicht flexible Nutzung auch auf 2-in-1-Geräten.
Kernfunktionen
Lehrstoffplanung und Erstellung von Stoffverteilungsplänen
Erstellung von Unterrichtsmaterialien, Online-Kurse, Schulungsvideos
DemoCreator ist eine Software zum Aufzeichnen von Bildschirminhalten und zum Bearbeiten von Videos. Sie richtet sich an Lehrkräfte für die Erstellung von Lehr- und Schulungsmaterialien.
Webbasierte Softwarelösung für Schweizer Schulen, die Verwaltung, Unterricht, Kommunikation und weitere Schulaufgaben digital abdeckt. Über 430 Schulen mit mehr als 1000 Schuleinheiten nutzen das System bereits.
Alle Schultypen von der Volksschule bis zur Berufsschule, speziell optimiert für österreichische Schulen, aber auch international einsetzbar
edhu ist eine Schul-App, die Lehrerinnen, Schülerinnen und Eltern miteinander verbindet. Sie ermöglicht Kommunikation, Verwaltung, Aufgabenabwicklung, Dokumentation und Austausch im Schulalltag.
Eine Plattform zur Steigerung der Teilhabe und des Engagements in Unterricht und Trainings. Mit interaktiven Tools und KI-Funktionen kannst du Live-Abstimmungen, Quiz und Diskussionen durchführen und in Echtzeit Einblicke gewinnen.
Kernfunktionen
KI-gestützte Präsentationserstellung
Live-Abstimmungen und Umfragen
Quiz und Fragen
Frage- und Antwortsessions
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Basic: Unbegrenzte Teilnehmerzahl pro Monat, abgerechnet jährlich, exkl. Steuern (genaue Summe nicht angegeben)
Eine Online-Plattform zur Erstellung und Durchführung von Tests, Prüfungen, Umfragen und Kursen mit automatisierter Bewertung. Die Software unterstützt Remote-Prüfungen mit KI-gestützter Überwachung und bietet integrierte Lernverwaltungsfunktionen.
Kernfunktionen
KI-basierte Fragengenerierung
Automatische Prüfungsaufsicht mit Gesichtserkennung
Schulen (insbesondere Sekundarschulen und Sportschulen in der Schweiz)
Digitales Stundenplanungstool für Schweizer Schulen, das den gesamten Planungsprozess von der Datenerfassung bis zur fertigen Stundenplanerstellung automatisiert und verwaltet.
Kernfunktionen
Digitale Erfassung von Planungsinformationen durch Lehrpersonen und Schüler
Automatische Stundenplanberechnung mit schulspezifischen Regeln
Verwaltung von Klassen, Fächern, Lehrpersonen und Räumen
Intelligente Vorschläge für Gruppeneinteilungen bei Wahlfächern
Für Lehrkräfte an öffentlichen und privaten Schulen, Kindertagesstätten, Grund- und Sekundarschulen, Berufsschulen, Sprachschulen und Musikschulen
Eine Plattform für formative Bewertung und tägliche Klassenverwaltung, die Lehrkräften bei der Evaluierung, Planung und Organisierung ihres Unterrichts hilft. Die Software bietet über 150 Funktionalitäten zur Optimierung schulischer Prozesse.
Verwaltungssoftware für Nachhilfeinstitute, die Aufgaben wie Stundenplanung, Personalverwaltung und Abrechnung automatisiert. Die cloudbasierte Lösung ermöglicht es Instituten, ihre Verwaltung zu optimieren und mehr Zeit für die Schüler zu haben.
Kernfunktionen
Raum- und Belegungsplanung mit automatischer Stundenplanenerzeugung
Personalverwaltung für Lehrer und Schüler mit Verfügbarkeitsabfragen
Minutengenaue Honorarabrechnung und automatische Rechnungserstellung
Terminverwaltung für Unterrichtseinheiten und Nachholtermine
Sammlung von WebApps und Offline-Apps für Lehrkräfte zur Bewältigung verschiedener Schulalltags-Aufgaben wie digitale Tests, Terminplanung und Klassenorganisation. Die Tools sind über eine zentrale Plattform gebündelt und sollen mit minimaler Komplexität arbeiten.
Kernfunktionen
eduTester: Digitale Tests erstellen, auswerten und KI-gestützte Feedback-Vorschläge
Sprechzeit: Elterngespräche organisieren und Kalender verwalten
Klassenkasse: Zahlungen und Rückläufe dokumentieren
Themenverteiler: Faire Zuteilung von Projekten und Kursen
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Kostenlose Registrierung möglich, weitere Preisinfos nicht auf der Seite angegeben
LehrKraft ist eine Desktopsoftware für Windows, die Lehrkräfte bei der Verwaltung von Klassen und Schülern sowie bei der Leistungsbewertung und Unterrichtsdokumentation unterstützt. Die Software arbeitet mit lokaler Datenspeicherung und verschlüsselt alle Daten.
Kernfunktionen
Klassen- und Schülerverwaltung mit Import-Funktion
Leistungsbewertung mit numerischen und textuellen Bewertungsmöglichkeiten
Automatische Berechnung von Endnotenempfehlungen
Unterrichtsdokumentation mit individuellen Eintragsarten und Checklisten
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Einzellizenz 29,99 Euro für 12 Monate, 60 Tage kostenlos testen
Eine iOS-App für Lehrkräfte, die Aufgaben wie Notenverwaltung, Klassenorganisation und Unterrichtsplanung digitalisiert und beschleunigt. Die App speichert alle Daten lokal auf dem Gerät des Nutzers.
Schulen und Lehrkräfte zur täglichen Unterrichtsplanung und Schulverwaltung
Eine digitale Planungssoftware für Lehrkräfte zur Verwaltung von Unterricht, Stundenplanung und Schulorganisation. Das Produkt ermöglicht eine einfache und strukturierte Schulplanung im digitalen Format.
Mathematikunterricht, Naturwissenschaften, MINT-Unterricht in Schulen von Mittelstufe bis Hochschule
Eine Softwarelösung für Lehrkräfte, die das Grafikrechner-System TI-Nspire auf Computern nutzbar macht. Sie unterstützt Lehrkräfte bei der Unterrichtsvorbereitung und -durchführung im Mathematik- und Naturwissenschaftsbereich.
Eine Lehrer Software bündelt die Aufgaben, die neben dem eigentlichen Unterricht anfallen, an einer Stelle. Gemeint ist damit die Organisation rund um Notenverwaltung, Anwesenheit, Elternkommunikation, Stundenplanung und die Dokumentation von Leistungen. Der Kern ist nicht die pädagogische Arbeit, sondern die Verwaltung, die daran hängt.
In der Praxis läuft vieles davon heute noch parallel: eine Excel-Tabelle für die Noten, ein Papierheft für die Anwesenheit, das private Handy für die Nachrichten an Eltern und ein Kalender für die Termine. Eine Lehrer Software soll diese verstreuten Werkzeuge zusammenführen, damit du nicht dieselbe Information dreimal an drei Stellen pflegst.
Wichtig ist die Abgrenzung zu benachbarten Kategorien. Eine Lernplattform (oft LMS genannt) verteilt Aufgaben und Material an Schüler und nimmt Abgaben entgegen. Eine reine Schulverwaltungssoftware kümmert sich um die Ebene der Schulleitung, also Schülerstammdaten, Zeugnisdruck und Statistik für die Behörde. Eine Lehrer Software liegt dazwischen und richtet sich an die einzelne Lehrkraft und ihren Arbeitsalltag. Viele Produkte überschneiden sich in Teilen, deshalb lohnt es sich, vorher genau zu benennen, welche Aufgabe du eigentlich lösen willst.
Wenn du das nicht sauber trennst, kaufst du am Ende ein großes System für ein kleines Problem oder umgekehrt.
Feature-Deep-Dive
Diese Funktionen zählen im Alltag
Notenverwaltung und Gewichtung
Die Notenverwaltung ist für die meisten der Grund, überhaupt zu suchen. Entscheidend ist nicht, dass eine Software Noten speichern kann, das können alle. Entscheidend ist, ob sie deine Gewichtung abbildet: mündlich zu schriftlich, einzelne Kategorien, Halbjahre. Prüfe, ob du eine Gewichtung nachträglich ändern kannst, ohne die alten Einträge zu verlieren. Prüfe auch, ob Punktesysteme und Notensysteme parallel funktionieren, weil Oberstufe und Mittelstufe unterschiedlich rechnen.
Anwesenheit und Fehlzeiten
Hier zählt Geschwindigkeit. Anwesenheit erfasst du zu Stundenbeginn, oft mit einer Klasse vor dir. Wenn das mehr als ein paar Sekunden pro Schüler dauert, nutzt es niemand konsequent. Achte darauf, ob entschuldigte und unentschuldigte Fehlzeiten getrennt geführt werden und ob sich Verspätungen erfassen lassen.
Elternkommunikation
Die Kommunikation mit Eltern ist der heikelste Teil, weil hier personenbezogene Daten fließen. Sinnvoll ist ein System, in dem Nachrichten dokumentiert und nachvollziehbar sind, statt über das private Handy zu laufen. Frag konkret nach, ob Eltern lesen bestätigen können und ob es einen Rückkanal gibt oder nur eine Einbahnstraße.
Stunden- und Terminplanung
Eine Lehrer Software sollte deinen Stundenplan kennen, damit sie Vertretungen und Ausfälle sinnvoll darstellen kann. Kalenderfunktionen sind schön, aber der Test ist: Kann ich meinen bestehenden Plan importieren, oder muss ich alles von Hand eintragen?
Sitzpläne und Dokumentation
Kleinere Funktionen wie Sitzpläne, Beobachtungsnotizen und die Dokumentation von Vorfällen entscheiden oft über die tägliche Akzeptanz. Sie sind kein Kaufgrund für sich, aber ihr Fehlen merkst du erst im Alltag.
Export und Offline
Ein Punkt, der gern übersehen wird: Kommst du an deine Daten heran, wenn du das Produkt verlassen willst? Und funktioniert die Software in einem Klassenraum ohne stabiles WLAN? Beides sind harte Anforderungen, keine Nice-to-haves.
Entscheidungshilfe
Worauf du bei der Auswahl achten solltest
Der erste Filter ist die Frage, wer entscheidet. Kaufst du für dich allein, oder soll die ganze Schule mitziehen? Das ändert alles. Eine Einzellösung darf einfach und schlank sein. Eine Lösung für das Kollegium muss auch die Kollegin überzeugen, die dem Thema Software skeptisch gegenübersteht.
Lass die Software in der Demo von der Person bedienen, die später damit arbeitet, nicht vom Anbieter, der sie vorführt. Setz dich mit einer echten Klassenliste hin und trag fünf Noten ein, erfass eine Anwesenheit und schreib eine Testnachricht. Wenn du dabei mehr als ein paar Minuten überlegst, wo etwas ist, wird das im Schuljahr nicht besser.
Achte auf die Plattform. Arbeitest du am Tablet im Klassenraum und abends am Laptop zu Hause? Dann muss beides gleich gut gehen, nicht nur eines davon. Frag nach, ob es eine echte App gibt oder nur eine Webseite, die auf dem Tablet umständlich zu bedienen ist.
Prüfe die Datenhaltung. Wo liegen die Daten, wer betreibt die Server, gibt es einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung? Bei Lehrer Software geht es um Schülerdaten, und die Verantwortung liegt am Ende bei dir oder deiner Schule, nicht beim Anbieter.
Ein oft unterschätzter Punkt ist der Support. Frag, wie du im Problemfall Hilfe bekommst und ob das etwas kostet. Ein Ausfall mitten in der Zeugniskonferenz ist ein anderes Kaliber als eine langsame Antwort im Sommer.
Das sagt unser Experte zu Lehrer Software
Markus Laue, Gründer von Toolfolio
Der Fehler, den ich am häufigsten sehe, ist, dass die Auswahl von jemandem getroffen wird, der das Werkzeug später gar nicht bedient. Da entscheidet die Leitung nach einer schönen Vorführung, und das Kollegium sitzt dann mit etwas da, das an ihrem Alltag vorbeigeht. Ich sage jedem: Setz die Person, die täglich Noten einträgt, in die Demo, nicht den Entscheider. Wenn die in zwei Minuten fünf Noten sauber erfassen kann, hast du eine echte Chance auf Akzeptanz. Wenn nicht, kannst du dir den Kauf sparen, denn ungenutzte Software ist die teuerste, die es gibt.
Total Cost of Ownership
Übliche Preismodelle bei Lehrer Software
Preise nenne ich hier bewusst keine, weil sie sich zu schnell ändern und stark davon abhängen, ob du allein oder als Schule kaufst. Wichtiger ist, dass du die Modelle verstehst, hinter denen sich die Kosten verstecken.
Kostenlos ist nicht gratis
Es gibt Produkte, die für einzelne Lehrkräfte kostenlos sind. Das kann seriös sein, kann aber auch bedeuten, dass Funktionen fehlen oder dass die Daten das Produkt finanzieren. Frag bei kostenlosen Angeboten immer, womit der Anbieter sein Geld verdient. Bei einer reinen Einzelnutzung ist ein kostenloses Werkzeug oft völlig ausreichend.
Abo pro Nutzer
Das häufigste Modell ist ein Abonnement, meist monatlich oder jährlich, pro Lehrkraft. Der Vorteil ist Planbarkeit, der Nachteil ist, dass die Summe mit jeder weiteren Person steigt. Rechne für eine ganze Schule konkret durch, was das über ein Schuljahr macht, nicht pro Monat, sondern für zwölf Monate mal Kollegium.
Lizenz für die ganze Schule
Manche Anbieter bieten Pauschalen für eine ganze Einrichtung. Das lohnt sich oft ab einer gewissen Größe, macht die Rechnung aber nur dann günstiger, wenn wirklich viele Kollegen das Werkzeug nutzen. Eine Schulpauschale, die nur fünf Leute verwenden, ist teurer als fünf Einzelabos.
Versteckte Kosten
Die eigentlichen Kosten stecken selten im Preisschild. Rechne die Zeit für die Einarbeitung ein, die Zeit für das erstmalige Eintragen von Klassenlisten und Stundenplänen, und die Kosten für Schulungen, wenn ein ganzes Kollegium umsteigen soll. Bei einem Wechsel kommt der Aufwand für die Migration alter Daten dazu. Frag außerdem, ob Updates im Preis enthalten sind oder ob größere Versionssprünge extra kosten.
Aus der Praxis
Fehler, die in der Praxis wirklich passieren
Der erste Fehler ist die Auswahl allein durch eine Person, die die Software später kaum benutzt. Ich sehe das immer wieder: Die Schulleitung entscheidet nach einer schönen Präsentation, und das Kollegium bekommt ein Werkzeug vorgesetzt, das an seinem Alltag vorbeigeht. Beteilige die Leute, die täglich Noten eintragen, bevor du unterschreibst.
Der zweite Fehler ist der Umstieg mitten im Schuljahr. Wenn du im November wechselst, hast du deine halben Noten im alten System und die andere Hälfte im neuen. Ein Wechsel gehört an einen Schnittpunkt, also in die Ferien oder zum Halbjahr.
Der dritte Fehler ist blindes Vertrauen in die Datensicherung. Viele gehen davon aus, dass der Anbieter schon alles sichert. Frag ausdrücklich, wie oft gesichert wird, wie lange Sicherungen aufbewahrt werden und ob du selbst einen Export ziehen kannst. Wer erst nach einem Datenverlust danach fragt, fragt zu spät.
Der vierte Fehler betrifft die Elternkommunikation über private Kanäle. Sobald ein Kollege anfängt, Schülerdaten über den eigenen Messenger zu verschicken, weil das schneller geht, hast du ein Datenschutzproblem, egal wie gut die eigentliche Software ist. Eine Lösung wird nur dann sicher, wenn sie so bequem ist, dass niemand daran vorbei arbeitet.
Der fünfte Fehler ist, die Offline-Situation zu ignorieren. In vielen Schulgebäuden ist das WLAN in den hinteren Räumen schlecht. Wenn die Software bei jedem Notenklick eine Verbindung braucht, entsteht Frust genau dort, wo du sie am dringendsten brauchst.
Compliance
Rechtliche Anforderungen in DACH
Bei Lehrer Software geht es fast immer um personenbezogene Daten von Minderjährigen, und das ist die sensibelste Kategorie überhaupt. In Deutschland, Österreich und der Schweiz gelten dabei unterschiedliche, aber vergleichbar strenge Regeln.
In Deutschland greift die DSGVO zusammen mit den Landesdatenschutzgesetzen und den Schulgesetzen der Länder. Das ist entscheidend: Was in einem Bundesland erlaubt ist, kann in einem anderen anders geregelt sein. Manche Länder haben eigene Vorgaben, welche Systeme im schulischen Kontext genutzt werden dürfen. Bevor du dich entscheidest, kläre, ob es in deinem Bundesland eine Positivliste oder Vorgaben deiner Schulbehörde gibt.
Ein zentraler Punkt ist der Vertrag zur Auftragsverarbeitung. Wenn ein Anbieter für dich Schülerdaten verarbeitet, brauchst du einen solchen Vertrag. Fehlt er, solltest du das Produkt nicht einsetzen. Frag außerdem, wo die Daten gespeichert werden. Ein Serverstandort innerhalb der EU vereinfacht vieles, ein Standort außerhalb wirft zusätzliche Fragen auf.
In Österreich gilt die DSGVO ebenfalls, ergänzt durch das nationale Datenschutzgesetz und schulrechtliche Vorgaben. In der Schweiz gilt das revidierte Datenschutzgesetz, das der DSGVO in vielen Punkten ähnelt, aber eben nicht identisch ist. Wenn du grenzüberschreitend arbeitest oder ein Produkt aus einem anderen Land nutzt, prüfe, welches Recht anwendbar ist.
Achte auf die Grundsätze der Datensparsamkeit. Ein Werkzeug, das nur die Daten erhebt, die es wirklich braucht, ist rechtlich einfacher zu handhaben als eines, das vorsorglich alles sammelt. Kläre auch, wie lange Daten gespeichert bleiben und ob es eine automatische Löschung nach Ende eines Schuljahres gibt. Wichtig: Die rechtliche Verantwortung bleibt bei der Schule beziehungsweise beim Schulträger. Der Anbieter liefert das Werkzeug, aber die Verantwortung für den korrekten Einsatz trägst du. Diese Übersicht ersetzt keine Rechtsberatung, im Zweifel ziehst du den Datenschutzbeauftragten deiner Schule hinzu.
Playbook
So gehst du die Auswahl konkret an
Schritt 1: Anforderungen aufschreiben
Nimm dir einen Zettel und trenne zwei Spalten: was die Software können muss und was schön wäre. Sei ehrlich. Wenn du Anwesenheit ohnehin auf Papier führst und dabei bleiben willst, ist das kein Muss-Kriterium.
Schritt 2: Kreis der Beteiligten festlegen
Kläre, ob du für dich allein kaufst oder für ein Kollegium. Bei einer Schullösung hol dir zwei bis drei Kollegen dazu, die unterschiedlich technikaffin sind. Der skeptische Kollege ist dabei wertvoller als der begeisterte, weil er die Schwachstellen findet.
Schritt 3: Datenschutz vorab klären
Bevor du in die Detailauswahl gehst, frag deine Schulleitung oder den Datenschutzbeauftragten, ob es Vorgaben oder eine Freigabeliste gibt. Es bringt nichts, sich in ein Produkt zu verlieben, das du am Ende nicht einsetzen darfst.
Schritt 4: Zwei bis drei Kandidaten testen
Wähle nicht zehn, sondern zwei oder drei Produkte und teste sie mit echten Aufgaben. Trag eine Klassenliste ein, erfass Noten mit deiner Gewichtung, schreib eine Testnachricht und zieh einen Export. Notiere, wo es hakt.
Schritt 5: Gesamtkosten für ein Jahr rechnen
Rechne nicht mit dem Monatspreis, sondern mit den Kosten für ein volles Schuljahr, mal Anzahl der Nutzer, plus Einarbeitung und Migration. Vergleiche diese Summen, nicht die Preise auf der Startseite.
Schritt 6: Am richtigen Zeitpunkt einführen
Plane die Einführung in die Ferien oder auf den Halbjahreswechsel. Bereite die Klassenlisten und Stundenpläne vorher vor, damit du am ersten Schultag startklar bist.
Schritt 7: Nach einem Halbjahr überprüfen
Nach dem ersten Halbjahr setzt du dich mit den Beteiligten zusammen und fragst ehrlich: Nutzt es jeder, oder sind einige heimlich zu Excel zurück? Wenn ein Werkzeug nicht angenommen wird, liegt es selten an den Leuten, sondern meist daran, dass es im Alltag zu umständlich ist. Dann korrigierst du früh, statt ein zweites Jahr Frust anzuhäufen.
Häufige Fragen
Was Betriebe uns zu Lehrer Software am häufigsten fragen
Was ist eine Lehrer Software überhaupt?
+
Eine Lehrer Software bündelt die Verwaltungsaufgaben rund um den Unterricht an einer Stelle, etwa Notenverwaltung, Anwesenheit, Elternkommunikation und Terminplanung. Sie richtet sich an die einzelne Lehrkraft und ihren Alltag. Sie ist damit abzugrenzen von reinen Lernplattformen und von der Schulverwaltungssoftware der Schulleitung.
Darf ich als Lehrer einfach jede Software für Schülerdaten nutzen?
+
Nein. Es geht um personenbezogene Daten von Minderjährigen, und dafür gelten die DSGVO sowie die Schul- und Datenschutzgesetze deines Bundeslandes. In manchen Ländern gibt es Vorgaben oder Freigabelisten der Schulbehörde. Kläre das vor dem Einsatz mit deiner Schulleitung oder dem Datenschutzbeauftragten.
Brauche ich einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung?
+
Ja, wenn der Anbieter für dich Schülerdaten verarbeitet, brauchst du einen solchen Vertrag. Fehlt er, solltest du das Produkt nicht einsetzen. Frag außerdem nach dem Serverstandort, weil ein Standort innerhalb der EU die rechtliche Handhabung vereinfacht.
Was kostet eine Lehrer Software?
+
Das hängt stark vom Modell ab und lässt sich nicht pauschal sagen. Üblich sind kostenlose Einzelversionen, Abonnements pro Nutzer und Pauschalen für eine ganze Schule. Rechne nicht mit dem Monatspreis, sondern mit den Gesamtkosten für ein Schuljahr inklusive Einarbeitung und Migration.
Wann ist der beste Zeitpunkt für einen Wechsel?
+
An einem Schnittpunkt, also in den Ferien oder zum Halbjahreswechsel. Ein Umstieg mitten im Schuljahr führt dazu, dass Noten auf zwei Systeme verteilt sind. Bereite Klassenlisten und Stundenpläne vorher vor, damit du zum Start einsatzbereit bist.
Funktioniert Lehrer Software auch ohne stabiles WLAN?
+
Das hängt vom Produkt ab und ist eine wichtige Frage. In vielen Schulgebäuden ist das WLAN in einigen Räumen schwach. Prüfe vor dem Kauf, ob die Software offline funktioniert oder ob sie bei jeder Eingabe eine Verbindung braucht.
Komme ich später wieder an meine Daten heran?
+
Das solltest du vor dem Kauf prüfen. Frag, ob du deine Noten und Listen jederzeit exportieren kannst und in welchem Format. Ohne funktionierenden Export bist du an den Anbieter gebunden und kommst bei einem Wechsel schwer wieder heraus.
Wer sollte die Software aussuchen?
+
Die Person, die später täglich damit arbeitet, sollte sie testen, nicht allein die Schulleitung. Bei einer Lösung fürs Kollegium hilft es, zwei bis drei Kollegen mit unterschiedlicher Technikaffinität einzubinden. Gerade der skeptische Kollege deckt Schwachstellen auf, die andere übersehen.
Käuflich ist ausschließlich die Sichtbarkeit in der gesponserten Zone, immer gekennzeichnet. Die organische Reihenfolge, die Bewertungen und die verifizierten Daten sind nie käuflich und werden serverseitig unabhängig berechnet. Preisangaben tragen Stand und Quelle.