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Schulen für Unterricht, Vertretung und Sekretariat
Ein digitales Klassenbuch für Schulen, mit dem Lehrkräfte Unterrichtsstunden dokumentieren, Anwesenheit erfassen und Aufgabenlisten verwalten können. Die Software läuft im Web und als App und importiert automatisch Stunden- und Vertretungspläne.
Kernfunktionen
Stundenprotokollierung und Dokumentation
Automatische Anwesenheitserfassung mit Elternabmeldung
Automatischer Import von Stunden- und Vertretungsplänen aus verschiedenen Systemen
Sitzpläne und Aufgabenlisten
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Preis
Kostenloses erstes Schuljahr, danach kostenpflichtig
Schulen aller Arten zur digitalen Verwaltung und zum Unterricht
Digitale Gesamtlösung für Schulen mit über 55 Modulen zur Verwaltung von Schulkommunikation, Organisation, digitalem Unterricht und Netzwerkmanagement. Verfügbar in verschiedenen Cloud-Varianten (Hosted Cloud, Local Cloud, Regio Cloud).
Kernfunktionen
Schulkommunikation mit Videokonferenzen, E-Mail und Messenger
Digitaler Stunden- und Vertretungsplan mit automatischer Synchronisation
Online-Hausaufgaben und digitale Unterrichtsmaterialien
Netzwerk- und Gerätemanagement inklusive BYOD und MDM
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Preis
3 Monate kostenlos testbar; verschiedene Lizenzmodelle je nach Cloud-Variante
Bildungsträger, Schulen und Kammern zur Dokumentation von Kursteilnahmen und Anwesenheitsmanagement
Eine Plattform zur automatisierten Erfassung von Anwesenheiten in Bildungseinrichtungen mit digitaler Signatur und revisionssicherer Archivierung. Das System ermöglicht strukturierte, förderkonforme Dokumentation von Teilnahmen statt bloßer Listenverwaltung.
Kernfunktionen
Automatisierte Anwesenheitserfassung ohne Papierlisten
EU-konforme digitale Signatur für Teilnahmenachweise
Schulen aller Größen zur Digitalisierung des Schulalltags
Eine Softwarelösung, die den gesamten Schulalltag digital organisiert und alle Beteiligten einer Schule vernetzt. Sie vereinfacht Verwaltungsprozesse, Kommunikation und Unterrichtsorganisation.
Berufsbildende Schulen und allgemeinbildende Schulen
Eine webbasierte Software zur Verwaltung von Klassenbüchern an Schulen. Die Anwendung ermöglicht Lehrkräften die Verwaltung von Stundenplaene, Klassenpläne, Absenzen und Noten sowie weitere administrative Aufgaben.
Schulen aller Art für Verwaltung und Kommunikation
Eine cloudbasierte Schulverwaltungssoftware mit über 45 Modulen für digitale Schulprozesse wie Anmeldungen, Stundenplan, Klassenbuch und Notenverwaltung. Die Software wird in Deutschland gehostet und ist DSGVO-konform.
Kernfunktionen
Digitales Klassenbuch mit Anwesenheitsliste und Tagesnotizen
Notenverwaltung und Auswertung
Elternportal mit Einsichtnahme in Noten und Fehlzeiten
Schulen aller Größen für Schulbibliotheken, klassenweise Lehrmittelausgabe, Fachschaftsmaterialverwaltung und schulische Inventarverwaltung
Cloudbasierte Software zur Verwaltung von Schulbibliotheken, Lehrmaterialien und schulischer IT. Das System ermöglicht QR-Code-gestützte Ausleihvorgänge, Inventarverwaltung und Reservierungen über eine browserbasierte Anwendung.
Kernfunktionen
QR-Code-basierte Ausleihe und Rückgabe per Scanner oder Handy-Kamera
Mobile App für Selbstbedienung, Verwaltung und Scanner-Funktion
IT-Inventarverwaltung für Laptops, Tablets und weitere Schulausstattung
Automatische Mahnung bei überfälligen Medien und Schadendokumentation
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Preis
150 Euro pro Jahr, unabhängig von der Schulgröße. Kostenlose Testphase über 3 Monate verfügbar.
edoop ist eine Schulsoftware-Plattform, die digitale Klassenbücher sowie weitere Verwaltungs- und Organisationsfunktionen für den gesamten Schulalltag bereitstellt. Die Lösung ist DSGVO-konform und wird von über 70.000 Lehrkräften genutzt.
Kernfunktionen
Digitales Klassenbuch
Notenverwaltung
Stundenplanung mit KI-gestützter Optimierung
Vertretungsplanung
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Preis
Kostenlose Testphase (6 Monate), danach Paketpreise verfügbar (siehe Preisrechner auf der Website)
Digitale Klassenbuch-Software für Schulen, die alle klassischen Funktionen eines Klassenbuchs abdeckt und erweitert diese um Verwaltungsfunktionen. Die Software unterstützt die tägliche Schuladministration und optimiert den Schulalltag durch automatisierte Prozesse.
Kernfunktionen
Lehrstoffeintragung und Übersicht
Schüleranwesenheits- und Fehlzeitenfeststellung
Notenliste und Notenexport für Schulverwaltungsprogramme
Eine Kommunikations- und Verwaltungssoftware für Schulen, die administrative Aufgaben digitalisiert und schnelle Kommunikation zwischen Schule und Eltern ermöglicht. Das digitale Klassenbuch ist ein Modul zur Verwaltung von Schülerdaten und Klassenverwaltung.
Kernfunktionen
Digitales Klassenbuch
Digitale Krankmeldungen und Absenzenverwaltung
Elternmitteilungen und Elternbriefe mit Lesebestätigung
beste.schule (betrieben von Lehrer*innen und Entwickler*innen in Leipzig)
Schulen (über 370 Schulen nutzen die Software, über 142.000 Benutzer*innen)
Digitale Anwendung für Schulen zur Verwaltung von Noten, Klassenbüchern und Zeugnissen. Die Software ermöglicht die Notenerfassung, automatische Zeugniserstellung und Verwaltung von Abwesenheiten über Browser und Apps.
Kernfunktionen
Digitales Notenbuch mit intuitiver Bedienung
Automatische Berechnung von Notendurchschnitten und Notenspiegel
Automatische Zeugniserstellung und Druck im Browser
Klassenbuch mit Abwesenheitsverwaltung und Sitzplangenerator
Privatschulen, Gymnasien, Berufliche Schulen, Deutsche Auslandsschulen, Erwachsenenbildung, Pflege- und Gesundheitsschulen
Eine modulare Verwaltungssoftware für Schulen, die Stammdatenverwaltung, Noten- und Zeugnismanagement sowie kaufmännische Funktionen wie Abrechnung und Vertragsmanagement abdeckt. Die Software lässt sich durch spezialisierte Module je nach Schulform konfigurieren.
Kernfunktionen
Stammdatenverwaltung für Schüler, Lehrer und Betriebe
Eine Verwaltungssoftware für Grundschulen, die Aufgaben wie digitale Krankmeldungen, Klassenbuchführung, Elternkommunikation und Stundenplanverwaltung automatisiert. Das System soll Schulen täglich bis zu 60 Minuten Verwaltungszeit sparen.
Kernfunktionen
Digitales Klassenbuch
Digitale Krankmeldungen mit automatischer Eintragung
Schulen und Lehrkräfte für Unterrichtsorganisation, Leistungsverwaltung und interaktive Stundengestaltung
PrepClass ist eine All-in-One-Plattform für Lehrkräfte, die digitales Klassenbuch, KI-gestützte Materialerstellung und Live-Unterrichtstools in einer Anwendung vereint. Die Software ermöglicht Noten- und Anwesenheitsverwaltung, kollaboratives Arbeiten und interaktive Unterrichtsaktivitäten.
Kernfunktionen
Digitales Klassenbuch mit Noten, Anwesenheit und Bemerkungen
KI-Assistent Kleo für Unterrichtsvorbereitung und Alltagsaufgaben
Whiteboard mit Live-Zusammenarbeit der gesamten Klasse
20+ Live-Tools wie Quiz, Umfragen und Wortwolken
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Preis
Kostenlose Grundversion dauerhaft verfügbar, weitere Tarife unter Preise angekündigt
Allgemeinbildende Schulen, berufsbildende Schulen, weiterbildende Schulen und höhere Bildungseinrichtungen
Webbasierte Schulverwaltungssoftware mit modularem Aufbau für Bildungseinrichtungen. Das System umfasst verschiedene Module wie Digitales Klassenbuch, Notenverwaltung und Stundenplanprogramm.
Schulen aller Schultypen, Universitäten, Fachhochschulen und andere Bildungseinrichtungen
WebUntis ist eine Schulverwaltungsplattform, die neben Stundenplanung auch ein digitales Klassenbuch zur Dokumentation von Unterrichtsinhalten, Fehlzeiten und Noten enthält. Die Software vereint Planung, Organisation und Kommunikation für Schulen an einem zentralen Ort.
Kernfunktionen
Digitales Klassenbuch zur Dokumentation von Unterricht und Fehlzeiten
edjufy ist eine Verwaltungssoftware für Schulen zur Digitalisierung von administrativen Aufgaben und Kommunikation zwischen Schulen, Eltern und Lehrkräften. Die Plattform ermöglicht die Verwaltung von Absenzen, Elternbriefen und Unterrichtsorganisation.
Kernfunktionen
Digitale Elternbriefverwaltung mit automatischer Zustellung und Bestätigung
Online-Entschuldigungsverwaltung mit Genehmigungsprozessen
Digitales Klassenbuch mit Absenzenerfassung
Schulkalender mit Prüfungsterminen
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Preis
ab 49,00 EUR monatliche Grundgebühr plus 9 Cent pro Schüler pro Monat
SchoolFox ist eine digitale Kommunikations- und Organisationssoftware für Schulen aller Stufen. Sie ermöglicht vereinfachte Kommunikation zwischen Lehrkräften und Eltern sowie Funktionen zur Verwaltung des Schulalltags.
Kernfunktionen
Gruppendiskussionen und individuelle Chats
Digitales Klassenbuch
Automatische Übersetzung zur Überwindung sprachlicher Barrieren
Web-Plattform für Schulorganisation mit 32 wählbaren Modulen zur digitalen Verwaltung von Unterricht, Fehlzeiten, Noten und Kommunikation. Ermöglicht Schulen, Planungs- und Verwaltungsaufgaben digital zu zentralisieren.
Kernfunktionen
Digitales Klassenbuch zur Dokumentation von Unterricht und Fehlzeiten
Digitales Notenbuch mit Klassenübersichten
Online-Krankmeldungen und Fehlzeitenverwaltung
Elternkommunikation per E-Mail und App mit Lesebestätigungen
innSIGHT ist eine Onlineplattform für die elektronische Führung von Klassenbüchern. Die Software wird als Klassenlizenz für verschiedene Schultypen angeboten.
Kernfunktionen
Elektronische Klassenbuchführung
Onlineplattform
Lizenzen für Volksschulen und Allgemeine Sonderschulen
Lizenzen für Mittelschulen und Polytechnische Schulen
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Preis
Klassenlizenz VS/ASO ab 23,04 Euro (inkl. Steuern), Klassenlizenz MS/PTS ab 33,00 Euro (inkl. Steuern)
Ein digitales Klassenbuch ersetzt das gebundene Papierheft, in dem Lehrkräfte bisher Anwesenheit, Fehlzeiten, Unterrichtsinhalte und Vorkommnisse eingetragen haben. Der Unterschied liegt nicht darin, dass etwas digital wird, sondern darin, dass die Daten sofort an mehreren Stellen verfügbar sind. Wenn eine Schülerin in der ersten Stunde fehlt, sehen das die Lehrkraft der zweiten Stunde, das Sekretariat und je nach Einstellung auch die Eltern, ohne dass jemand ein Heft durch das Gebäude tragen muss.
Was viele unterschätzen: Das Klassenbuch ist selten ein isoliertes Werkzeug. Es hängt an der Stundenplanung, an der Schülerverwaltung und oft an einem Nachrichtensystem für Eltern. Ein digitales Klassenbuch, das diese Verbindungen nicht sauber abbildet, erzeugt Doppelarbeit statt sie zu sparen. Du trägst dann Vertretungen zweimal ein, einmal im Plan und einmal im Buch.
Was es leistet und was nicht
Es dokumentiert lückenlos und nachvollziehbar. Wer wann was eingetragen hat, bleibt sichtbar, und genau das ist der Kern. Ein Papierklassenbuch kann verschwinden oder nass werden, ein digitales System hat im besten Fall ein Backup und eine Änderungshistorie. Es leistet aber keine Pädagogik. Es nimmt niemandem die Entscheidung ab, wie mit häufigen Fehlzeiten umgegangen wird, es macht die Fehlzeiten nur schneller sichtbar.
Feature-Deep-Dive
Diese Funktionen zählen im Alltag
Anwesenheitserfassung, die in Sekunden geht
Die Anwesenheit wird pro Stunde erfasst, bei vielen Schulen sechs bis acht Mal am Tag pro Lehrkraft. Wenn das Eintragen pro Stunde zwei Minuten dauert, statt zwanzig Sekunden, summiert sich das über ein Kollegium zu einer erheblichen Belastung. Achte darauf, dass Standardfall (alle anwesend) mit einem Klick erledigt ist und du nur die Abweichungen antippen musst.
Kopplung an Stunden- und Vertretungsplan
Das ist die Funktion, die im Alltag am meisten trägt. Fällt eine Lehrkraft aus, muss die Vertretung im Klassenbuch automatisch als solche erscheinen. Wenn das nicht geschieht, hast du am Ende des Halbjahres Klassenbücher, die nicht zum tatsächlichen Unterricht passen, und das wird bei Prüfungen und Elternbeschwerden zum Problem.
Fehlzeiten und Entschuldigungen
Wichtig ist die Kette: unentschuldigt, dann Entschuldigung eingegangen, dann bestätigt. Ein gutes System zeigt offene, also noch nicht entschuldigte Fehlzeiten, in einer Übersicht, damit das Sekretariat nicht jede Klasse einzeln durchsehen muss. Prüfe auch, ob Eltern digital entschuldigen können und ob diese Meldung dann automatisch der richtigen Fehlzeit zugeordnet wird.
Unterrichtsinhalte und Hausaufgaben
Die Eintragung des Unterrichtsstoffs ist rechtlich relevant, weil sie belegt, was durchgenommen wurde. Praktisch nützlich wird es, wenn erkrankte Schülerinnen und Schüler den verpassten Stoff sehen können. Achte darauf, ob sich Inhalte aus dem Curriculum vorbelegen lassen, sonst tippt jede Lehrkraft dieselben Themen jedes Jahr neu.
Rechte und Rollen
Ein Fachlehrer soll seine Klassen sehen, eine Klassenlehrerin ihre Klasse vollständig, die Schulleitung alles, das Sekretariat bestimmte Bereiche. Ein durchdachtes Rollenmodell entscheidet darüber, ob das System datenschutzkonform bleibt und ob niemand versehentlich Dinge sieht, die ihn nichts angehen.
Entscheidungshilfe
Worauf du bei der Auswahl achten solltest
Lass die Person testen, die es täglich nutzt
Der häufigste Auswahlfehler: Die Schulleitung oder der IT-Beauftragte klickt sich durch die Demo und ist begeistert. Die Lehrkraft, die jeden Tag acht Mal die Anwesenheit einträgt, wurde nie gefragt. Setz in der Demo eine erfahrene Lehrkraft ans Gerät und lass sie einen realen Schultag durchspielen, inklusive Vertretung, Nachtrag einer vergessenen Stunde und Korrektur eines Fehleintrags.
Prüfe die Bedienung auf dem echten Endgerät
Manche Schulen arbeiten am Tablet, manche am fest installierten Rechner im Klassenraum, manche am privaten Handy der Lehrkraft. Ein System, das am großen Bildschirm gut aussieht, kann auf dem Tablet im WLAN-Schatten des Physikraums unbrauchbar sein. Teste die Bedienung genau dort, wo sie später stattfindet, und teste sie bei schlechter Netzverbindung.
Datenmigration und Ausstieg
Frag vor Vertragsabschluss, wie du wieder herauskommst. Kannst du alle Daten exportieren, in welchem Format, und was passiert mit den historischen Klassenbüchern, die du aus rechtlichen Gründen aufbewahren musst. Ein Anbieter, der beim Thema Datenexport ausweicht, ist ein Warnsignal.
Support in der Sprache und Zeit, die du brauchst
Wenn morgens um 7:45 Uhr die Anmeldung nicht funktioniert und der erste Unterricht beginnt, brauchst du Hilfe jetzt, nicht in drei Werktagen. Kläre, wann der Support erreichbar ist, ob es eine Telefonnummer gibt oder nur ein Ticketsystem, und ob der Support die schulischen Abläufe in DACH überhaupt kennt.
Das sagt unser Experte zu Digitale Klassenbücher
Markus Laue, Gründer von Toolfolio
Der Fehler, den ich am häufigsten sehe: Die Auswahl trifft jemand, der das System später nie selbst bedient. Die Schulleitung ist von der Demo begeistert, weil die Übersichtsgrafiken schön aussehen, aber niemand hat die Lehrkraft gefragt, die jeden Tag acht Mal die Anwesenheit eintippt. Nach drei Wochen im Alltag merkt das Kollegium, dass jede Stunde eine Minute länger dauert als versprochen, und die Stimmung kippt. Ich rate deshalb immer, die tägliche Nutzerin an das Gerät zu setzen und einen echten Schultag durchspielen zu lassen, bevor irgendjemand unterschreibt.
Total Cost of Ownership
Übliche Preismodelle bei Digitale Klassenbücher
Ich nenne hier bewusst keine Zahlen, weil die Preise stark schwanken und von deiner Schulgröße abhängen. Wichtiger ist, dass du die Modelle verstehst und weißt, wo versteckte Kosten sitzen.
Verbreitete Abrechnungsmodelle
Am häufigsten wird pro Schülerin und Schüler und Jahr abgerechnet, seltener pro Lehrkraft, manchmal als Pauschale pro Schule. Das Pro-Schüler-Modell klingt fair, wird aber teuer, wenn eine Software ohnehin schulweit läuft. Rechne durch, welches Modell für deine konkrete Größe günstiger ist, und frag, ob der Preis bei wachsender Schülerzahl mitwächst oder sprunghaft steigt.
Wo die versteckten Kosten liegen
Die Lizenz ist selten der ganze Preis. Achte auf einmalige Einrichtungsgebühren, auf Kosten für Schulungen, auf Aufpreise für Zusatzmodule (etwa das Elternportal oder die Notenverwaltung) und auf Gebühren für Datenmigration. Frag auch, ob Updates enthalten sind oder ob größere Versionssprünge extra kosten.
Die Zeitkosten, die niemand budgetiert
Die Einführung kostet Arbeitszeit des Kollegiums, und die taucht in keinem Angebot auf. Wenn dreißig Lehrkräfte je einen halben Tag Schulung brauchen und danach Wochen langsamer arbeiten, ist das der eigentliche Kostenblock. Plan diese Einarbeitung realistisch ein, sonst wirkt das System teurer, als es sein müsste, weil die Frustration am Anfang groß ist.
Kommunale Rahmenverträge
In vielen Regionen gibt es Rahmenverträge über Schulträger oder Bundesländer. Kläre, ob dein Träger bereits eine Lösung finanziert oder empfiehlt, bevor du selbst verhandelst. Es kommt vor, dass Schulen doppelt zahlen, weil niemand geprüft hat, was der Träger ohnehin bereitstellt.
Aus der Praxis
Fehler, die in der Praxis wirklich passieren
Der parallele Papierbetrieb, der nie endet
Eine Schule führt das digitale Buch ein, aber ein Teil des Kollegiums traut dem System nicht und führt heimlich weiter Papier. Nach einem halben Jahr gibt es zwei Wahrheiten, und keine ist vollständig. Leg von Anfang an einen Stichtag fest, ab dem nur noch digital gearbeitet wird, und begleite die Skeptiker gezielt, statt sie zu ignorieren.
Anwesenheit wird nachträglich gesammelt eingetragen
Lehrkräfte tragen die Anwesenheit nicht in der Stunde ein, sondern abends alle auf einmal, aus dem Gedächtnis. Damit ist die rechtliche Belastbarkeit der Fehlzeiten dahin, und Streitfälle mit Eltern lassen sich nicht mehr sauber klären. Die Erfassung muss in der Stunde geschehen, und dafür muss das Gerät im Klassenraum verlässlich funktionieren.
Niemand ist zuständig für die Stammdaten
Schüler wechseln Klassen, ziehen weg, kommen neu dazu. Wenn niemand klar dafür verantwortlich ist, diese Änderungen zeitnah einzupflegen, driftet das System von der Realität ab. Benenne eine Person mit Vertretung, die die Stammdaten pflegt, und gib ihr die Zeit dafür.
Das Elternportal wird ohne Vorbereitung freigeschaltet
Eltern sehen plötzlich jede Fehlzeit in Echtzeit und rufen am selben Nachmittag im Sekretariat an, warum ihr Kind in der dritten Stunde als abwesend geführt wurde, obwohl es nur beim Arzt war. Kläre vorher, welche Informationen Eltern sehen, mit welcher Verzögerung, und informiere sie, bevor du das Portal öffnest.
Compliance
Rechtliche Anforderungen in DACH
Digitale Klassenbücher verarbeiten personenbezogene Daten von Minderjährigen, und das ist der sensibelste Bereich überhaupt. Ich bin kein Anwalt, und dieser Abschnitt ersetzt keine Rechtsberatung, aber die Punkte solltest du kennen.
Datenschutz nach DSGVO und Landesrecht
In Deutschland gilt neben der DSGVO das jeweilige Landesdatenschutzrecht und oft ein Schulgesetz oder eine Schuldatenverordnung, die je Bundesland unterschiedlich ist. In Österreich greift das Datenschutzgesetz zusätzlich zur DSGVO, in der Schweiz das revidierte Datenschutzgesetz. Was in einem Bundesland erlaubt ist, kann im Nachbarland anders geregelt sein, deshalb ist die pauschale Aussage eines Anbieters, er sei DSGVO-konform, nicht ausreichend.
Auftragsverarbeitungsvertrag und Serverstandort
Du brauchst mit dem Anbieter einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung. Kläre, wo die Daten gespeichert werden, ob innerhalb der EU beziehungsweise des EWR, und ob Subunternehmer beteiligt sind. Bei Anbietern mit Servern außerhalb der EU wird die Prüfung deutlich aufwendiger, und der Datenschutzbeauftragte deines Trägers muss das mittragen.
Aufbewahrung und Löschung
Klassenbücher unterliegen Aufbewahrungsfristen, deren Länge sich nach Landesrecht richtet. Das System muss diese Fristen abbilden können und Daten danach löschen. Genauso wichtig: Daten von Schülern, die die Schule verlassen, dürfen nicht unbegrenzt vorgehalten werden, wenn keine Frist es verlangt.
Beteiligung von Personalrat und Datenschutzbeauftragtem
Weil auch Arbeitsdaten von Lehrkräften anfallen, etwa wer wann eingetragen hat, ist häufig der Personalrat zu beteiligen. Hol den behördlichen oder schulischen Datenschutzbeauftragten früh ins Boot, nicht erst nach der Kaufentscheidung. Wird die Beteiligung nachgeholt, kann das die Einführung um Monate verzögern.
Playbook
So gehst du die Auswahl konkret an
Schritt 1: Ist-Stand und Anforderungen sammeln
Setz dich mit je einer Klassenlehrkraft, einer Fachlehrkraft, dem Sekretariat und der IT zusammen und schreib auf, was das System können muss und was nur nett wäre. Trenn diese beiden Listen strikt, sonst kaufst du Funktionen, die niemand nutzt.
Schritt 2: Träger und Rahmenverträge prüfen
Bevor du in den Markt gehst, frag beim Schulträger nach vorhandenen Lösungen, laufenden Verträgen und Datenschutzvorgaben. Diese eine Frage spart manchmal die halbe Arbeit, weil eine Entscheidung bereits vorstrukturiert ist.
Schritt 3: Zwei bis drei Systeme in echter Demo testen
Lade Anbieter zu einer Demo, bei der deine Leute bedienen, nicht der Vertrieb. Gib jedem denselben Testparcours: Anwesenheit eintragen, Vertretung abbilden, Fehleintrag korrigieren, Fehlzeitenübersicht abrufen. So werden die Systeme vergleichbar.
Schritt 4: Datenschutz und Verträge prüfen lassen
Gib den Auftragsverarbeitungsvertrag und die Angaben zum Serverstandort an den Datenschutzbeauftragten und beteilige den Personalrat. Lass dir Fragen zu Export und Löschung schriftlich beantworten.
Schritt 5: Pilotphase mit einem Jahrgang
Start nicht mit der ganzen Schule, sondern mit einem Jahrgang oder wenigen Klassen für ein Halbjahr. Sammle das Feedback strukturiert und entscheide danach, ob du ausrollst, mit einem klaren Stichtag für den Umstieg.
Schritt 6: Schulung und Zuständigkeiten festlegen
Plan echte Schulungszeit ein und benenne eine verantwortliche Person plus Vertretung für Stammdaten und für Rückfragen aus dem Kollegium. Ohne diese Rolle verläuft die Einführung im Sand, egal wie gut die Software ist.
Häufige Fragen
Was Betriebe uns zu Digitale Klassenbücher am häufigsten fragen
Was kostet ein digitales Klassenbuch?
+
Die Preise schwanken stark und hängen von der Schulgröße ab. Verbreitet ist die Abrechnung pro Schülerin und Schüler und Jahr, seltener pro Lehrkraft oder als Schulpauschale. Achte neben der Lizenz auf einmalige Einrichtungsgebühren, Schulungskosten und Aufpreise für Zusatzmodule wie ein Elternportal.
Ist ein digitales Klassenbuch datenschutzkonform?
+
Das lässt sich nicht pauschal beantworten, weil neben der DSGVO das jeweilige Landesrecht in Deutschland, Österreich oder der Schweiz gilt. Du brauchst einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung, einen geklärten Serverstandort und die Beteiligung des Datenschutzbeauftragten. Die Aussage eines Anbieters, er sei DSGVO-konform, reicht als Nachweis nicht aus.
Kann ich beim Anbieterwechsel meine Daten mitnehmen?
+
Das solltest du vor Vertragsabschluss schriftlich klären. Frag, ob ein vollständiger Export in einem gängigen Format möglich ist und was mit historischen Klassenbüchern geschieht, die du aus rechtlichen Gründen aufbewahren musst. Ein Anbieter, der beim Datenexport ausweicht, ist ein Warnsignal.
Muss der Personalrat bei der Einführung beteiligt werden?
+
Häufig ja, weil auch Daten der Lehrkräfte anfallen, etwa wer wann welchen Eintrag gemacht hat. Beteilige den Personalrat und den Datenschutzbeauftragten früh, nicht erst nach der Kaufentscheidung. Eine nachgeholte Beteiligung kann die Einführung um Monate verzögern.
Wie lange müssen Klassenbücher aufbewahrt werden?
+
Die Aufbewahrungsfristen richten sich nach dem jeweiligen Landesrecht und unterscheiden sich zwischen den Bundesländern und Ländern in DACH. Das System sollte diese Fristen abbilden und Daten danach löschen können. Kläre die konkrete Frist mit deinem Schulträger oder Datenschutzbeauftragten.
Können Eltern die Fehlzeiten in Echtzeit sehen?
+
Das hängt von der Konfiguration des Elternportals ab. Viele Systeme können Fehlzeiten sofort anzeigen, was zu Rückfragen führt, wenn ein Kind etwa nur beim Arzt war. Kläre vorher, welche Informationen mit welcher Verzögerung sichtbar sind, und informiere die Eltern, bevor du das Portal freischaltest.
Funktioniert ein digitales Klassenbuch auch ohne stabiles WLAN?
+
Das ist ein zentraler Testpunkt. Manche Systeme brauchen eine durchgehende Verbindung, andere können Einträge zwischenspeichern und später synchronisieren. Teste die Bedienung genau dort, wo sie stattfindet, also im Klassenraum bei realer Netzverbindung, nicht nur im Konferenzraum.
Wie lange dauert die Einführung an einer Schule?
+
Das lässt sich nicht allgemein beziffern, weil Schulung, Datenmigration und Datenschutzprüfung Zeit kosten. Sinnvoll ist ein Pilot mit einem Jahrgang über ein Halbjahr, bevor du auf die ganze Schule ausrollst. Plan die Einarbeitungszeit des Kollegiums realistisch ein, sie ist der oft unterschätzte Aufwand.
Käuflich ist ausschließlich die Sichtbarkeit in der gesponserten Zone, immer gekennzeichnet. Die organische Reihenfolge, die Bewertungen und die verifizierten Daten sind nie käuflich und werden serverseitig unabhängig berechnet. Preisangaben tragen Stand und Quelle.