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HERO ist eine gewerkeübergreifende Software für Handwerksbetriebe, die Aufträge, Finanzen, KI-Funktionen und Automationen in einem System vereint. Sie deckt den kompletten Betriebsablauf vom Angebot bis zur Rechnung ab.
Kernfunktionen
Rechnungsprogramm und Angebotserstellung
Kunden- und Personalverwaltung
Digitale Zeiterfassung
Digitale Plantafel und Baustellenplaner
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Preis
HERO Select ab 69 € (59 € Aktionspreis) / mtl., HERO OS ab 119 € (109 €) / mtl., HERO OS Plus ab 299 € (289 €) / mtl., jeweils zzgl. MwSt.
ToolTime ist eine cloudbasierte Software für Handwerksbetriebe, die Büro und Baustelle verbindet. Sie deckt Angebote, Rechnungen, Planung, Zeiterfassung und Dokumentation ab.
Kernfunktionen
Rechnungsprogramm
Angebotserstellung
Baustellenplanung
Zeiterfassung
Bewertung
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Preis
Solo ab 79 € pro Lizenz/Monat, Team ab 30 € pro Lizenz/Monat (149 € insgesamt), Max ab 30 € pro Lizenz/Monat (299 € insgesamt), jeweils bei 12 Monaten Mindestlaufzeit
mh-BIM ist eine BIM-basierte Planungssoftware fuer die technische Gebaeudeausruestung, mit der sich verschiedene Gewerke in einem durchgaengigen Modell planen und berechnen lassen. Die Loesung ist auf die Anforderungen der TGA zugeschnitten.
Heizungs-, Lüftungs-, Sanitär- und Elektroplaner, Anlagenbau-Planer, Tragwerksplaner, Infrastruktur-Planer
auxalia bietet spezialisierte BIM-Software und Erweiterungen für die Gebäudetechnik, den Anlagenbau und andere Bereiche des digitalen Bauens an. Die Lösungen erweitern Autodesk-Produkte und ermöglichen effizientere Planungsarbeit sowie bessere BIM-Integration.
Kernfunktionen
BIM-konforme Konstruktion nach Norm
Erweiterung von Autodesk Plant 3D und AutoCAD P&ID
Elektrobetriebe und weitere Handwerksbranchen (SHK, Kälte & Klima, Bedachung)
Komplettsoftware für Handwerksbetriebe mit Fokus auf Elektro, SHK und andere Gewerke. Die Lösung deckt Angebotserstellung, Kalkulation, Auftragsbearbeitung und weitere betriebliche Prozesse ab.
Bauunternehmen verschiedener Branchen wie Hochbau, Tiefbau, Straßenbau, TGA, Ingenieurbau, Anlagenbau, GalaBau und Abbruch
Pro-Bau/S AddOne ist eine ERP-Software für Bauunternehmen, die die kaufmännische Steuerung im Büro mit der technischen Abwicklung auf der Baustelle verbindet. Dazu gehört ein Modul für das digitale Bautagebuch sowie eine mobile Variante über die Bau-App.
Gebäudetechnik-Planung, Energieberatung und Konstruktion von TGA-Systemen für Fachplaner und Energieberater
AX3000 ist eine umfassende Software-Suite für Gebäudetechnik und Energietechnik, die als Plugin in gängige CAD-Programme wie ALLPLAN, BricsCAD und AutoCAD integriert wird. Sie unterstützt alle Gewerke der Gebäudetechnik sowie Energieberechnungen und virtuelle Besichtigungen.
Kernfunktionen
Module für Lüftung, Heizung, Sanitär, Elektro-Basis, Wohnraumlüftung und Sprinkler
Handwerksbetriebe in der TGA und Anlagenbau, öffentliche Hand, Hausverwaltungen und Immobilieneigentümer
Eine Softwarelösung für die digitale Baudokumentation und Gebäudedokumentation im Bereich Versorgungstechnik und Anlagenbau. Die Software vernetzt Dokumentationspflichten des Bauablaufs mit den Anforderungen des Kundendienstes und der Anlagenwartung.
Sanitär-, Heizungs-, Klima- und Elektrofachbetriebe für Gebäudeplanung und Fördermittelberechnung
Webbasierte Planungssoftware für Heizungs-, Kühlungs-, Lüftungs-, Sanitär- und Elektroplanung mit integriertem Förderrechner. Automatisiert die Berechnung nach aktuellen DIN-, VDI- und GEG-Normen für SHK-Betriebe.
Kernfunktionen
7 Module für Heizlast, Kühllast, Lüftung, Sanitär, Elektro und Wärmepumpen-Auslegung
Automatische Berechnung nach 10+ Normen (DIN EN 12831, VDI 2078, GEG 2026 u.a.)
700+ Geräte in integrierter Datenbank
KfW-Förderrechner mit bis zu 70% Zuschussberechnung
Planung und Optimierung von Gebäudetechnik-Systemen für energieeffiziente Gebäude
Software für die Planung von Gebäudetechnik-Systemen, die als Erweiterung für Autodesk Revit und AutoCAD funktioniert. Sie unterstützt alle Gewerke der TGA-Planung von der Konstruktion bis zur Berechnung.
Kernfunktionen
Heizungsplanung mit Heizlastberechnung und Rohrnetzberechnung
Trinkwasser-, Kälte- und Abwasserplanung mit Netzberechnung
Lüftungsplanung mit Luftkanalnetzberechnung
Gassystemplanung
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Freie Lizenzwahl zwischen Kauf oder Miete, Einzel- und Netzwerklizenzen, Subscription und Updates möglich
Gebäudeautomation und technische Gebäudeausrüstung für gewerbliche und kommunale Gebäude
DEOS AG entwickelt und vertreibt eine umfassende Produktpalette für Gebäudeautomation und Gebäudeleittechnik. Die Lösungen umfassen Gebäudemanagement-Software, Energiemonitoring-Systeme, Automationsstationen und Steuerkomponenten für professionelle TGA-Betriebe.
Kernfunktionen
Gebäudeleittechnik OPENweb und OPENweb Cloud
Energiemonitoring und Energiemanagement
Gebäudemanagement-Software mit integrierten Funktionen
Betriebe der Versorgungstechnik und TGA (Heizung, Klima, Lüftung, Sanitär, Elektro), Energieberater, Planer im Neubau und Bestandssanierung
Modulare Softwarelösung für Planung und Berechnung in Heizung, Klima, Lüftung, Sanitär und Elektro. Umfasst auch Energieberatung, Wärmepumpenplanung, Photovoltaik und Gebäudesimulation.
Bürosoftware für Architektur- und Ingenieurbüros zur integrierten Verwaltung von Projekten, Zeiten und Finanzen. Die Lösung bündelt Projektplanung, Ressourcenmanagement, Zeiterfassung und Abrechnung in einem System.
Energieberatung, Gebäudeplanung, Sanierungsplanung, Behörden und Immobilienwirtschaft in Österreich
Eine Softwarelösung zur Erstellung von Energieausweisen und bauphysikalischen Berechnungen für Gebäude in Österreich. Die Software unterstützt alle Bundesländer und deckt Neubau, Sanierung und Bestandsgebäude ab.
Kernfunktionen
Energieausweiserstellung für Verkauf, Vermietung und Förderanträge
Integrierte Baustoff- und Anlagendatenbanken mit über 9000 Baustoffen und 10000 Anlagenkomponenten
3D-Geometrieimport aus CAD-Programmen und verschiedenen Dateiformaten
Haustechnik-Modellierung für Heizung, Warmwasser, Lüftung und Solaranlagen
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Kostenlose 30-Tage-Testversion verfügbar, Softwareangebot auf Anfrage
Energieplaner, Energieingenieure, Consulting-Büros, Energieversorger und Versorgungsunternehmen, die Fernwärme- und Fernkältenetze planen und auslegen
Künstlich intelligente Software zur Planung und Dimensionierung von Fernwärme- und Fernkältenetzen. Die Lösung unterstützt die Analyse von Gebäudebeständen, die Netzauslegung mit hydraulischer Simulation und den Vergleich verschiedener Szenarien anhand von Kosten und CO2-Bilanzen.
Kernfunktionen
Gebäudestockanalyse und Bedarfssimulation
Szenariovergleich mit CAPEX, OPEX und CO2-Berechnung
Auslegung von Wärmequellen und Wärmepumpen
Hydraulische Netzwerksimulation für Fernwärmesysteme
Energieberater, Ingenieurbüros, Immobilienunternehmen, Handwerksbetriebe, ESG-Berater und Projektentwickler im Bereich Gebäudesanierung und Energieeffizienzplanung
KI-gestützte Sanierungs-Plattform, die automatisch digitale Gebäudemodelle erstellt und Sanierungsvarianten mit Kosten, Förderungen und energetischen Auswirkungen berechnet. Ermöglicht Energieberatern und Ingenieurbüros, Sanierungsplanungen in Minuten statt Wochen durchzuführen.
Kernfunktionen
Automatische Erstellung von BIM-Modellen als digitale Gebäudezwillinge
Normkonforme Energiebilanzberechnung nach DIN V 18599
Automatische Generierung von Sanierungsvarianten mit detaillierten Investitionskosten
BEG-Förderungsberechnung und Wirtschaftlichkeitsanalyse
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Kostenloser Plan vorhanden, kostenpflichtige Pläne ab monatlicher oder jährlicher Abrechnung verfügbar
Maschinen- und Anlagenbau, Industrieautomation, Gebäudeautomation, Elektroinstallation, Schaltschrankbau, Fluid Power Engineering
Du nutzt eine KI-gestützte Elektro-CAD-Software, die es dir ermöglicht, Schaltpläne, Rohrleitungs- und Instrumentierungsdiagramme sowie Schaltschränke auf einer gemeinsamen Plattform zu entwerfen. Die Lösung verbindet alle Engineeringdaten ohne Datenverluste und unterstützt Teams über Sprachgrenzen hinweg.
Kernfunktionen
Elektrotechnische Schaltplangestaltung für Mittel- und Niederspannungssysteme
Schaltschrank-Engineering mit 2D- und 3D-Design sowie Kollisionsprüfung
Rohrleitungs- und Instrumentierungsdiagramme (P&ID)
Fluid-Engineering für pneumatische und hydraulische Systeme
Planung, Engineering und digitales Management von Hochspannungsstationen bei Energieversorgern und Elektrofachbetrieben
Softwarelösung für intelligentes BIM-Design und Engineering von Elektrizitätsstationen mit Funktionen für Datenverwaltung, Digitalisierung bestehender Anlagen und Virtual-Reality-Visualisierung. Die Lösung unterstützt Versorgungsbetriebe bei der digitalen Transformation der Stromnetze.
Kernfunktionen
BIM-gestützte Planung und Auslegung von Substationen nach ISO 19650
Integration von Engineering-Daten in zentrale Datenumgebungen
Bauwesen, Immobilienverwaltung, Facility Management, Infrastruktur, Wohnungsbau, Industriebau und weitere spezialisierte Branchen
PlanRadar ist eine Plattform für Projektmanagement über den gesamten Lebenszyklus von Gebäuden. Sie unterstützt Bauunternehmen, Immobilienverwalter und Facility Manager mit digitalen Werkzeugen für Planung, Dokumentation und Kommunikation.
Gebäudetechnik, Energietechnik, Tragwerksplanung, Stahlbau, Infrastruktur- und Brückendesign, Bauplanung
Umfassende BIM-Plattform für Planung und Bau mit integrierten Fachmodulen für Gebäudetechnik, Energiesimulation, Tragwerksplanung und Infrastrukturdesign. Die Lösung unterstützt Architekten, Ingenieure und Baufachleute von der Entwurfsphase bis zur Ausführung.
Mechanische, elektrische und sanitäre Planung in der Gebäudetechnik für Planungsbüros und Hersteller
BIM-Softwarelösung für Gebäudetechnik-Planung (Heizung, Elektro, Sanitär) mit Integration in etablierte CAD-Programme. Die Software unterstützt Planung, Berechnung und Materialverwaltung für MEP-Designer und Hersteller.
Planung und Berechnung von Heizungs-, Lüftungs-, Klima- und Sanitäranlagen sowie Gebäudemodellierung im BIM-Prozess
Softwarelösungen für technische Gebäudeausstattung, Energieplanung und BIM-Prozesse. Die Produkte unterstützen TGA-Planer, Energieberater und Architekten bei der Planung und Berechnung von Gebäudeanlagen.
Kernfunktionen
Revit Plug-in GBIS für automatisierte MEP-Raumaufbereitung und Netzplanung
Raumtool 3D zur grafischen Gebäudedatenerfassung aus Grundrissen und Plänen
BIM-Funktionalität mit IFC-Import-Unterstützung
Berechnung von Kühllasten, Lüftungskonzepten und hydraulischen Abgleichen
Betriebe der Versorgungstechnik und TGA, Heizung- und Klimatechnik, Lüftungsplanung
Planungssoftware für Heizung, Klima und Lüftungsanlagen mit Modulen für Heizlastberechnung, Heizungsschema-Planung und Lüftungskonzepte. Verfügbar in mehreren Ausstattungsvarianten von Basic bis PLUS mit Erweiterungsmöglichkeiten.
INOVIS Ingenieure für technische Gebäudeausrüstung
Planung von technischen Gebäudesystemen, energetische Sanierung, BIM-basierte Modellierung
Das EED-Tool unterstützt die TGA-Planung durch innovative und nachhaltige Lösungen. Es dient der Schaffung von Planungssicherheit bei der Planung von technischen Gebäudesystemen.
Was eine Versorgungstechnik und TGA Software wirklich leistet
Wenn du in der Versorgungstechnik oder in der technischen Gebäudeausrüstung arbeitest, hast du selten mit nur einem Gewerk zu tun. Heizung, Lüftung, Sanitär, Klima, oft dazu noch Elektro und Regelungstechnik. Eine Software für diesen Bereich soll dir helfen, den Weg von der ersten Anfrage bis zur Schlussrechnung durchgängig abzubilden, ohne dass du Daten dreimal abtippst.
Im Kern geht es um drei Dinge: die technische Auslegung und Planung, die kaufmännische Abwicklung (Angebot, Auftrag, Rechnung) und die Steuerung der Baustelle oder des Serviceeinsatzes. Manche Programme decken alles ab, viele sind auf einen Teil spezialisiert. Genau da liegt der erste Denkfehler vieler Betriebe: Sie suchen die eine Software, die alles kann, und landen bei einem Werkzeug, das vieles halb kann.
Was hinter dem Begriff steckt
Der Markt ist unübersichtlich, weil unter dem Label sehr verschiedene Dinge laufen. Es gibt Berechnungssoftware, die dir Rohrnetze, Heizlast nach Norm oder Lüftungsvolumen auslegt. Es gibt Aufmaß und Kalkulationsprogramme mit Anbindung an Herstellerdaten und Datanorm. Es gibt Handwerkersoftware mit Fokus auf Angebot, Auftragsabwicklung und Wartungsverträge. Und es gibt CAD und BIM Werkzeuge für die planende Seite.
Bevor du irgendetwas vergleichst, musst du wissen, welchen dieser Bereiche du eigentlich abdecken willst. Ein Planungsbüro hat andere Anforderungen als ein ausführender Betrieb mit dreißig Monteuren im Service. Wenn du beides machst, brauchst du entweder eine Lösung mit sauberen Übergängen oder mehrere Werkzeuge, die miteinander reden können.
Der eigentliche Nutzen
Der echte Wert entsteht nicht durch einzelne Funktionen, sondern durch den durchgängigen Datenfluss. Ein Beispiel: Du legst ein Rohrnetz aus, übernimmst die Materialliste in die Kalkulation, machst daraus ein Angebot, wandelst es nach Auftragserteilung in einen Auftrag um und rechnest am Ende auf Basis des tatsächlichen Aufmaßes ab. Wenn das ohne Medienbruch läuft, sparst du nicht nur Zeit, du reduzierst auch Fehler. Jeder Tippvorgang ist eine Fehlerquelle.
Feature-Deep-Dive
Diese Funktionen zählen im Alltag
Stammdaten und Herstellerkataloge
In der Versorgungstechnik lebst du von aktuellen Artikeldaten. Prüfe, ob die Software Datanorm importieren kann und ob die Kataloge deiner Lieferanten unterstützt werden. Das klingt banal, ist aber der Punkt, an dem viele Programme im Alltag scheitern. Wenn du deine drei wichtigsten Großhändler nicht sauber einbinden kannst, hast du täglich Reibung.
Berechnung nach Norm
Wenn du auslegst, brauchst du Berechnungsmodule, die nach den geltenden Normen rechnen, etwa Heizlast, Trinkwasserdimensionierung oder Rohrnetzberechnung. Wichtig ist, dass die Normstände gepflegt werden. Frag konkret, wie oft und wie schnell der Anbieter reagiert, wenn sich eine Norm ändert. Eine veraltete Berechnungsgrundlage kann dich in der Haftung treffen.
Aufmaß und mobile Erfassung
Das Aufmaß auf der Baustelle ist der Ort, an dem Geld verloren oder verdient wird. Kann der Monteur direkt vor Ort per Tablet erfassen, was verbaut wurde? Läuft das auch ohne stabiles Internet? Synchronisiert es sauber, wenn er wieder Empfang hat? Ein Aufmaßmodul, das nur im Büro funktioniert, hilft dir wenig.
Angebot, Auftrag, Rechnung
Die kaufmännische Kette muss zusammenhängen. Achte darauf, ob du Teilrechnungen, Abschlagsrechnungen und Schlussrechnungen nach den Regeln der VOB abbilden kannst, wenn du im Bauhauptgewerbe arbeitest. Kumulierte Abschlagsrechnungen sind ein Klassiker, den einfache Handwerkersoftware nicht sauber kann.
Wartung und Service
Wer Wartungsverträge hat, braucht eine Verwaltung, die Wiederholtermine automatisch erzeugt, Anlagen samt Historie speichert und dem Monteur vor Ort die letzten Einsätze zeigt. Prüfe, ob die Software Anlagenpässe führt und ob du Prüfprotokolle direkt aus dem System erzeugen kannst.
Schnittstellen
Keine Software steht allein. Du brauchst Übergänge zur Buchhaltung, zum Steuerberater und je nach Betrieb zur Zeiterfassung oder Lohnabrechnung. Frag nach der DATEV Schnittstelle und danach, ob GAEB Dateien für die Ausschreibung importiert und exportiert werden können. GAEB ist für die Zusammenarbeit mit Planern und öffentlichen Auftraggebern entscheidend.
Entscheidungshilfe
Worauf du bei der Auswahl achten solltest
Lass die richtige Person testen
Der wichtigste Rat vorweg: Lass die Software in der Demo von der Person bedienen, die später täglich damit arbeitet, nicht vom Chef und nicht vom IT affinen Sohn. Wenn dein Kalkulator drei Stunden braucht, um ein Angebot zu erstellen, das er im alten System in dreißig Minuten hatte, ist die Software für euch falsch, egal wie schön die Präsentation war.
Prüfe die Datenübernahme
Frag konkret, wie deine bestehenden Daten migriert werden. Kundenstamm, Artikeldaten, laufende Aufträge, Wartungsverträge. Lass dir zeigen, wie das geht, und lass eine Testmigration mit echten Daten machen, nicht mit dem sauberen Demodatensatz des Anbieters. Deine echten Daten sind immer chaotischer.
Achte auf die Tiefe deines Gewerks
Eine allgemeine Handwerkersoftware kann Rechnungen schreiben, aber sie legt kein Rohrnetz aus. Eine Berechnungssoftware rechnet die Heizlast, kann aber keinen Wartungsvertrag verwalten. Wenn dir jemand sagt, das Programm könne alles, sei skeptisch und lass dir genau dein Szenario vorführen.
Cloud oder lokal
Entscheide bewusst, ob du eine Cloudlösung willst oder eine lokal installierte Software. Cloud bedeutet Zugriff von überall und meist automatische Updates, aber Abhängigkeit von der Internetverbindung und laufende Mietkosten. Lokale Installation gibt dir mehr Kontrolle, verlangt aber eigene Serverpflege und Backups. Es gibt kein pauschal richtig, es hängt von deinem Betrieb ab.
Support in deiner Sprache und Zeitzone
Wenn am Freitagnachmittag die Rechnung nicht rausgeht, weil ein Modul hakt, brauchst du erreichbaren Support. Frag, ob es telefonischen Support gibt, zu welchen Zeiten und ob er etwas kostet. Test den Support ruhig schon in der Testphase mit einer echten Frage.
Das sagt unser Experte zu Versorgungstechnik und TGA Software
Markus Laue, Gründer von Toolfolio
Der Fehler, den ich am häufigsten sehe, ist immer derselbe: Der Chef sucht die Software aus, weil ihn die Präsentation überzeugt hat, und fragt die Leute nicht, die später damit arbeiten. Ein halbes Jahr später liegt die teure Lizenz brach und das Team pflegt weiter seine Excel Tabellen, weil die neue Lösung im Alltag zu umständlich ist. Ich sage jedem Betrieb dasselbe: Lass in der Demo die Person die Software bedienen, die morgens um sieben das Angebot rausschickt, nicht dich. Wenn die zufrieden ist, hast du die richtige Wahl getroffen, und wenn nicht, hast du dir viel Ärger erspart.
Total Cost of Ownership
Übliche Preismodelle bei Versorgungstechnik und TGA Software
Beim Preis schauen die meisten Betriebe auf die falsche Zahl. Die Lizenzkosten sind selten das Teure. Teuer wird, was drumherum passiert.
Die verbreiteten Modelle
Es gibt grob drei Modelle. Erstens der klassische Einmalkauf mit einer Lizenz, oft ergänzt um einen jährlichen Wartungsvertrag für Updates. Zweitens das Mietmodell, bei dem du monatlich oder jährlich pro Arbeitsplatz zahlst, meist als Cloudlösung. Drittens modulare Modelle, bei denen ein Grundpreis steht und jedes zusätzliche Modul (Berechnung, Wartung, mobile App) extra kostet.
Gerade das modulare Modell ist tückisch, weil der beworbene Einstiegspreis oft nur die Grundfunktion abdeckt. Wenn du dann die Berechnungsmodule, die Schnittstellen und die mobile Erfassung dazunimmst, sieht die Rechnung anders aus. Lass dir immer ein Angebot über deinen tatsächlichen Funktionsumfang und deine Anzahl Arbeitsplätze machen.
Die versteckten Kosten
Unterschätzt werden regelmäßig die Einführungskosten. Dazu gehören Datenmigration, Einrichtung, Schulung und die Zeit, die dein Team braucht, bis es produktiv arbeitet. Diese Phase kostet dich Produktivität, auch wenn keine Rechnung dafür kommt. Rechne ehrlich damit, dass die ersten Wochen langsamer laufen.
Weitere Posten, an die kaum jemand denkt: die jährliche Pflege der Katalog und Normdaten, Kosten für zusätzliche Nutzer bei Wachstum, Aufpreise für Schnittstellen und mögliche Kosten, wenn du wieder aus dem System heraus willst. Frag beim Anbieter direkt, wie du an deine Daten kommst, wenn du kündigst, und in welchem Format. Wenn diese Frage ausweichend beantwortet wird, ist das ein Warnsignal.
Wie du sauber vergleichst
Rechne nicht den Monatspreis, sondern die Gesamtkosten über drei bis fünf Jahre, inklusive Einführung, Schulung und aller Module, die du wirklich brauchst. Erst diese Zahl macht zwei Angebote vergleichbar. Ein günstiger Einstieg mit teuren Modulen kann über die Laufzeit teurer sein als eine höhere Anfangsinvestition.
Aus der Praxis
Fehler, die in der Praxis wirklich passieren
Die Software nach dem Chef aussuchen
Der häufigste Fehler ist, dass der Inhaber die Software auswählt, weil die Präsentation ihn überzeugt hat, ohne die Leute zu fragen, die damit arbeiten. Ein halbes Jahr später nutzt das Team die alten Excel Tabellen weiter, weil die neue Lösung im Alltag zu umständlich ist. Die Lizenz läuft, das Geld ist weg, gearbeitet wird wie vorher.
Zu viel auf einmal einführen
Betriebe wollen oft am ersten Tag alle Module gleichzeitig nutzen. Das überfordert das Team und alle Fehler treten gleichzeitig auf. Besser ist es, mit dem Kernprozess anzufangen, etwa Angebot und Rechnung, das stabil laufen zu lassen und dann Berechnung, Wartung und mobile Erfassung nacheinander dazuzunehmen.
Keine Testmigration mit echten Daten
Ein Betrieb übernimmt den sauberen Demodatensatz, alles läuft. Dann kommen die echten Kundendaten mit doppelten Einträgen, alten Adressen und uneinheitlichen Artikelnummern, und plötzlich stimmt nichts mehr. Wer vorher mit echten Daten testet, kennt diese Probleme vor dem Umstieg statt danach.
Schnittstellen unterschätzen
Ein Betrieb kauft die Software und stellt erst danach fest, dass die DATEV Schnittstelle nur in einer teureren Ausbaustufe enthalten ist oder dass der GAEB Export nicht das Format liefert, das der Auftraggeber verlangt. Diese Dinge musst du vor dem Kauf klären, nicht danach.
Niemand ist verantwortlich
Wenn nach der Einführung niemand im Betrieb offiziell für das System zuständig ist, verwildert es. Datenpflege bleibt liegen, Fragen sammeln sich, jeder macht es anders. Benenne eine Person, die das System betreut und erste Anlaufstelle ist, auch wenn sie nicht IT gelernt hat.
Compliance
Rechtliche Anforderungen in DACH
GoBD und revisionssichere Buchhaltung
In Deutschland gelten die GoBD, die Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern und Aufzeichnungen in elektronischer Form. Deine Software muss Belege unveränderbar und nachvollziehbar speichern. Achte darauf, dass Rechnungen nach dem Festschreiben nicht mehr spurlos geändert werden können und dass es eine Verfahrensdokumentation gibt. In Österreich und der Schweiz gelten eigene, vergleichbare Aufbewahrungs und Ordnungsregeln, prüfe die für dein Land geltenden Fristen.
Elektronische Rechnung
Das Thema E Rechnung wird für alle relevant. Prüfe, ob die Software strukturierte elektronische Rechnungsformate erzeugen und empfangen kann. Im öffentlichen Auftragswesen ist das bereits gefordert, im geschäftlichen Verkehr kommen weitere Verpflichtungen. Frag den Anbieter konkret, welche Formate unterstützt werden und wie er auf kommende gesetzliche Änderungen reagiert.
Datenschutz
Du verarbeitest personenbezogene Daten von Kunden und Mitarbeitern, damit gilt die DSGVO. Bei Cloudlösungen brauchst du einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung mit dem Anbieter und du solltest wissen, wo die Daten gespeichert werden. Ein Serverstandort innerhalb der EU vereinfacht vieles. Kläre das vor Vertragsabschluss, nicht wenn die erste Anfrage einer betroffenen Person kommt.
Normen und Haftung
Wenn du Anlagen auslegst und berechnest, trägst du fachliche Verantwortung. Die Software muss nach den aktuell geltenden Normen rechnen. Verlasse dich nicht blind auf die Ergebnisse, sondern verstehe, welche Norm in welchem Stand hinterlegt ist. Bei Prüfprotokollen und Anlagendokumentation musst du die einschlägigen technischen Regeln einhalten, die Software ist dabei Werkzeug, nicht Ersatz für dein Fachwissen.
Playbook
So gehst du die Auswahl konkret an
Schritt eins: Anforderungen aufschreiben
Setz dich mit den Leuten zusammen, die täglich damit arbeiten sollen, und schreibt auf, was ihr wirklich braucht. Trenne dabei zwischen Muss und Kann. Muss ist, was ohne die Software nicht geht, etwa Datanorm Import deiner Großhändler und VOB konforme Abschlagsrechnungen. Kann ist alles, was schön wäre. Diese Liste ist dein Maßstab für jeden Vergleich.
Schritt zwei: Vorauswahl treffen
Grenze auf drei bis vier Anbieter ein, die deinen Schwerpunkt abdecken. Wenn dein Fokus auf Auslegung liegt, brauchst du Berechnungstiefe. Wenn dein Fokus auf Service liegt, brauchst du eine starke Wartungsverwaltung. Sortier alles aus, was deine Muss Kriterien nicht erfüllt, egal wie gut der Rest aussieht.
Schritt drei: Demo mit deinem Szenario
Geh nicht in eine Standardpräsentation, sondern gib jedem Anbieter dieselbe konkrete Aufgabe aus deinem Alltag. Etwa: Lege dieses Rohrnetz aus, mach daraus ein Angebot und eine Abschlagsrechnung. So werden die Anbieter vergleichbar und du siehst, wo es hakt. Lass deine Fachleute die Fragen stellen.
Schritt vier: Testphase mit echten Daten
Nutze eine Testphase und arbeite mit echten Vorgängen und einer Testmigration deiner echten Daten. Lass zwei oder drei Mitarbeiter parallel damit arbeiten und Notizen führen, was gut läuft und was nervt. Zwei Wochen ehrlicher Test sagen mehr als jedes Verkaufsgespräch.
Schritt fünf: Gesamtkosten rechnen
Hol dir schriftliche Angebote über deinen echten Funktionsumfang und deine Arbeitsplatzzahl. Rechne die Gesamtkosten über drei bis fünf Jahre inklusive Einführung, Schulung, Module und Pflege. Kläre die Ausstiegsfrage: Wie kommst du an deine Daten, wenn du wechseln willst.
Schritt sechs: Einführung planen
Leg einen realistischen Zeitplan fest, benenne eine verantwortliche Person und führe schrittweise ein. Beginne mit dem Kernprozess, plane Schulungen ein und akzeptiere, dass die ersten Wochen langsamer laufen. Sammle Rückmeldungen aus dem Team und passe die Einrichtung nach, statt sie einmal aufzusetzen und nie wieder anzufassen.
Häufige Fragen
Was Betriebe uns zu Versorgungstechnik und TGA Software am häufigsten fragen
Welche Software brauche ich für Versorgungstechnik und TGA?
+
Das hängt von deinem Schwerpunkt ab. Planungsbüros brauchen Berechnungs und CAD Werkzeuge, ausführende Betriebe brauchen Kalkulation, Aufmaß und Rechnung, Servicebetriebe brauchen eine starke Wartungsverwaltung. Schreibe zuerst auf, welche dieser Bereiche du wirklich abdecken willst, bevor du vergleichst.
Was kostet TGA Software für einen Handwerksbetrieb?
+
Es gibt keine pauschale Zahl, weil die Modelle stark variieren, von Einmalkauf mit Wartungsvertrag bis zur monatlichen Miete pro Arbeitsplatz. Teuer wird oft nicht die Grundlizenz, sondern die Zusatzmodule, die Einführung und die Schulung. Lass dir ein Angebot über deinen echten Funktionsumfang machen und rechne die Gesamtkosten über drei bis fünf Jahre.
Cloud oder lokale Installation, was ist besser?
+
Beides hat Vor und Nachteile. Cloud bietet Zugriff von überall und meist automatische Updates, macht dich aber abhängig von der Internetverbindung und den laufenden Mietkosten. Lokale Installation gibt dir mehr Kontrolle, verlangt aber eigene Serverpflege und Backups. Entscheide nach deinem Betrieb, es gibt kein pauschal richtig.
Muss meine TGA Software Datanorm und GAEB können?
+
Wenn du mit Großhändlern arbeitest, brauchst du Datanorm, um aktuelle Artikeldaten einzuspielen. GAEB brauchst du, wenn du mit Planern oder öffentlichen Auftraggebern zusammenarbeitest, weil Ausschreibungen darüber ausgetauscht werden. Prüfe vor dem Kauf, ob deine wichtigsten Lieferanten und Formate wirklich unterstützt werden.
Wie lange dauert die Einführung einer neuen TGA Software?
+
Das hängt von der Größe deines Betriebs und dem Umfang der Migration ab, es gibt keine feste Dauer. Rechne ehrlich damit, dass die ersten Wochen langsamer laufen, bis das Team eingearbeitet ist. Führe schrittweise ein, beginne mit dem Kernprozess und nimm weitere Module nacheinander dazu, statt alles auf einmal zu starten.
Ist meine TGA Software GoBD konform?
+
Das musst du beim Anbieter konkret erfragen. Wichtig ist, dass Belege unveränderbar und nachvollziehbar gespeichert werden und dass Rechnungen nach dem Festschreiben nicht spurlos änderbar sind. Zusätzlich brauchst du eine Verfahrensdokumentation. In Österreich und der Schweiz gelten eigene, vergleichbare Ordnungs und Aufbewahrungsregeln.
Kann ich meine alten Daten in eine neue Software übernehmen?
+
In der Regel ja, aber die Qualität hängt stark von deinen Ausgangsdaten ab. Lass eine Testmigration mit deinen echten Daten machen, nicht mit dem sauberen Demodatensatz, denn echte Daten enthalten oft Dubletten und uneinheitliche Artikelnummern. Kläre außerdem, in welchem Format du deine Daten zurückbekommst, falls du das System später wieder verlässt.
Worauf sollte ich in der Testphase besonders achten?
+
Lass die Software von den Leuten testen, die später täglich damit arbeiten, mit echten Vorgängen aus deinem Alltag. Gib jedem Anbieter dieselbe konkrete Aufgabe, damit die Werkzeuge vergleichbar werden. Notiere, wo es hakt, und teste ruhig auch den Support mit einer echten Frage, bevor du dich bindest.
Käuflich ist ausschließlich die Sichtbarkeit in der gesponserten Zone, immer gekennzeichnet. Die organische Reihenfolge, die Bewertungen und die verifizierten Daten sind nie käuflich und werden serverseitig unabhängig berechnet. Preisangaben tragen Stand und Quelle.