Bild: KI-erzeugt
Kategorie · Bau & HandwerkZuletzt aktualisiert 18.7.2026

SHK Angebotssoftware

Kostenlos, unverbindlich und in unter zwei Minuten. Wir stellen dir echte Fragen zur Software, keine Werbung.

Was wir wissen
/shk-angebotssoftware
Anbieter
10
mit Preisangabe
8 / 10
Verifizierte Preise
0
Bewertungen
0

Noch kein verifizierter Preis in dieser Kategorie. Was du siehst, sind Listenpreise der Anbieter. Verifiziert heißt bei uns: aus echten, anonymisierten Abrechnungsdaten, ab einer Mindestzahl an Konten.

Software-Finder

Finde in 5 Fragen die passende SHK Angebotssoftware

Kostenlos, unverbindlich und in unter zwei Minuten. Wir stellen dir echte Fragen zur Software, filtern aus 10 Tools die passenden heraus und begründen jede Empfehlung.

Zone · Organisch

10 Tools im Vergleich

Serverseitig sortiert nach Vollständigkeit und verifizierten Bewertungen. Nicht käuflich.

#01
HERO Handwerkersoftware
HERO Software
Handwerksbetriebe

HERO ist eine gewerkeübergreifende Software für Handwerksbetriebe, die Aufträge, Finanzen, KI-Funktionen und Automationen in einem System vereint. Sie deckt den kompletten Betriebsablauf vom Angebot bis zur Rechnung ab.

Kernfunktionen
  • Rechnungsprogramm und Angebotserstellung
  • Kunden- und Personalverwaltung
  • Digitale Zeiterfassung
  • Digitale Plantafel und Baustellenplaner
Bewertung
Noch keine Bewertung
Zu wenig Daten
ab 5 Konten zeigen wir die Zahl
Preis
HERO Select ab 69 € (59 € Aktionspreis) / mtl., HERO OS ab 119 € (109 €) / mtl., HERO OS Plus ab 299 € (289 €) / mtl., jeweils zzgl. MwSt.
Listenpreis, unverifiziert · Stand 15.07.2026
#02
plancraft
plancraft
Digitalisierung von Abläufen im Handwerksbetrieb

Eine cloudbasierte Software für Handwerksbetriebe, mit der du deine Abläufe von der Angebotserstellung über die Baustellenplanung bis zur Zeiterfassung digitalisierst. Sie umfasst eine Bürosoftware und eine mobile App für die Baustelle.

Kernfunktionen
  • Auftragsdokumente: Angebote, Auftragsbestätigungen, Lieferscheine und Rechnungen
  • Stammdaten verwalten und wiederverwenden
  • Plantafel für Projekt- und Einsatzplanung
  • Projektmappe als zentraler Sammelort
Bewertung
Noch keine Bewertung
Zu wenig Daten
ab 5 Konten zeigen wir die Zahl
Preis
Business 47,92 € statt 59,90 € pro Monat bei zweijährlicher Vorauszahlung, zzgl. USt.
Listenpreis, unverifiziert · Stand 15.07.2026
#03
ToolTime
ToolTime
Handwerksbetriebe verschiedener Gewerke

ToolTime ist eine cloudbasierte Software für Handwerksbetriebe, die Büro und Baustelle verbindet. Sie deckt Angebote, Rechnungen, Planung, Zeiterfassung und Dokumentation ab.

Kernfunktionen
  • Rechnungsprogramm
  • Angebotserstellung
  • Baustellenplanung
  • Zeiterfassung
Bewertung
Noch keine Bewertung
Zu wenig Daten
ab 5 Konten zeigen wir die Zahl
Preis
Solo ab 79 € pro Lizenz/Monat, Team ab 30 € pro Lizenz/Monat (149 € insgesamt), Max ab 30 € pro Lizenz/Monat (299 € insgesamt), jeweils bei 12 Monaten Mindestlaufzeit
Listenpreis, unverifiziert · Stand 15.07.2026
#04
SHK-PRO
SHK-PRO
SHK-Betriebe, Heizungsfachbetriebe, Sanitärinstallateure und Klimatechnikunternehmen

Eine integrierte Betriebssoftware für SHK-Handwerker, die Heizlastberechnungen nach DIN 12831, Angebotsschreibung, Wärmepumpenauslegung und Anlagenüberwachung kombiniert. Die Software nutzt künstliche Intelligenz und LiDAR-Technologie zur Unterstützung von Geschäftsprozessen.

Kernfunktionen
  • Heizlastberechnung nach DIN 12831 in 3 Minuten
  • LiDAR-Aufmaß mittels iPhone mit ±2 mm Genauigkeit
  • Live-Anlagenüberwachung für 8 Wärmepumpenhersteller
  • KI-basierte Anrufannahme (Lisa AI) rund um die Uhr
Bewertung
Noch keine Bewertung
Zu wenig Daten
ab 5 Konten zeigen wir die Zahl
Preis
ab 49 Euro monatlich oder 1.900 Euro Einmalkauf
Listenpreis, unverifiziert
#05
HandwerkFix
HandwerkFix
Kleine Handwerksbetriebe, insbesondere Elektriker, Maler, Klempner, Dachdecker, Tischler, Fliesenleger und Heizungsbauer

Eine Handwerkersoftware für kleine Betriebe, mit der du Angebote, Rechnungen und Aufträge verwalten kannst. Die Software richtet sich speziell an Handwerksbetriebe wie Elektriker und bietet eine einfache Bedienung ohne lange Einrichtungszeit.

Kernfunktionen
  • Auftragsverwaltung mit Statusverfolgung
  • Rechnungserstellung mit automatischer Mehrwertsteuerberechnung
  • Angebotserstellung und E-Mail-Versand
  • Kalkulation mit Stundensatz und Materialzuschlag
Bewertung
Noch keine Bewertung
Zu wenig Daten
ab 5 Konten zeigen wir die Zahl
Preis
39 Euro pro Monat, alles inklusive
Listenpreis, unverifiziert
#06
smarthandwerk pro
OneQrew GmbH
Handwerksbetriebe, insbesondere Elektrikerinnen und andere Gewerke

Cloudbasierte Handwerkersoftware zum Erstellen von Angeboten, Aufträgen und Rechnungen. Die Lösung funktioniert ortsunabhängig auf verschiedenen Geräten und erfordert keine lange Einarbeitung.

Kernfunktionen
  • Angebotserstellung, Auftragsverwaltung und Rechnungsgenerierung
  • Cloud- und lokale Installation möglich
  • Mobile App für unterwegs
  • Formulareditor mit Logo- und Bildanpassung
Bewertung
Noch keine Bewertung
Zu wenig Daten
ab 5 Konten zeigen wir die Zahl
Preis
ab 49,00 EUR pro Monat
Listenpreis, unverifiziert · Stand 18.07.2026
#07
AngebotsPilot
Elektriker und E-Installation, sowie weitere Handwerksgewerke wie SHK, Solar, Dachdecker, Maler und Schreiner

KI-gestützte Angebotssoftware für Elektriker und Handwerksbetriebe, die in 30 Sekunden professionelle Angebote und Kostenvoranschläge erstellt. Die Software integriert echte Katalogpreise und ermöglicht GoBD-konforme Rechnungserstellung.

Kernfunktionen
  • KI-Angebotserstellung in 30 Sekunden
  • Datanorm-Integration für Großhändler-Kataloge
  • Leistungsvorlagen für wiederkehrende Arbeiten
  • GoBD-konforme Rechnungserstellung mit Abschlags- und Schlussrechnungen
Bewertung
Noch keine Bewertung
Zu wenig Daten
ab 5 Konten zeigen wir die Zahl
Preis
Auf Anfrage
Anbieter nennt keinen Preis
#08
Das Programm
Handwerksbetriebe verschiedener Gewerke, etwa Dachdecker, Maler, SHK, Elektriker oder GaLaBau

Eine cloudbasierte All-in-One-Handwerkersoftware, die Büro und Baustelle vernetzt und auf Handy, Tablet und PC läuft. Sie richtet sich an Betriebe verschiedener Gewerke und bietet unter anderem eine Bautagebuch-Funktion.

Kernfunktionen
  • Angebote, Aufträge und Rechnungen
  • KI-Funktionen wie KI-Angebot und KI-Arbeitsbericht
  • Aufmaß und Zeiterfassung
  • Nachkalkulation und Auswertungen in Echtzeit
Bewertung
Noch keine Bewertung
Zu wenig Daten
ab 5 Konten zeigen wir die Zahl
Preis
ab 39,90 EUR pro Monat und Nutzer
Listenpreis, unverifiziert · Stand 18.07.2026
#09
kwp-bnWin.net
KWP
Elektro- und PV-Betriebe, SHK-Handwerk, Maler, Schreiner, Zimmerer und andere Baunebenhandwerksbetriebe

Kaufmännische Handwerkersoftware für Elektro-, PV- und SHK-Betriebe, die alle Prozesse von der Angebotserstellung bis zur Abrechnung abdeckt. Die Lösung ist modular aufgebaut und passt sich an Betriebe verschiedener Größe an.

Kernfunktionen
  • Angebotserstellung und Kalkulation
  • Aufmaßverwaltung
  • Material- und Zeitwirtschaft
  • Bestellwesen und Wartungswesen
Bewertung
Noch keine Bewertung
Zu wenig Daten
ab 5 Konten zeigen wir die Zahl
Preis
Software wird zum Kauf angeboten, Mietmodell nicht verfügbar
Listenpreis, unverifiziert
#10
Label-Software
Bunte & Klein GmbH
Haustechnische Handwerksbetriebe und Betriebe der Instandhaltung

Branchenspezifische Software für haustechnische Handwerksbetriebe zur Digitalisierung von Betriebsprozessen. Die Lösung wird ergänzt durch Cloud-IT-Systeme, Schulungen und Beratungsservices.

Kernfunktionen
  • Prozessdigitalisierung für haustechnische Betriebe
  • Projektverwaltung
  • Kundendienstverwaltung
  • Cloud-basierter Zugriff auf Daten
Bewertung
Noch keine Bewertung
Zu wenig Daten
ab 5 Konten zeigen wir die Zahl
Preis
Auf Anfrage
Anbieter nennt keinen Preis
Grundverständnis

Was eine SHK Angebotssoftware wirklich leistet

Eine SHK Angebotssoftware ist im Kern das Werkzeug, mit dem du aus einer Kundenanfrage ein sauberes, kalkuliertes und rechtssicheres Angebot machst. Klingt banal, ist es aber nicht. Im Sanitär-, Heizungs- und Klimabereich hängt an einem Angebot mehr als eine Preisliste: Positionen mit Material und Arbeitszeit, Herstellerdaten, Stücklisten, oft ein Anlagenschema im Kopf des Monteurs und die Frage, ob die kalkulierte Marge am Ende überhaupt übrig bleibt.

Gute Software nimmt dir die stumpfe Arbeit ab und lässt dir die Entscheidungen. Sie zieht Artikeldaten aus einem Katalog (Stichwort Datanorm oder GAEB), rechnet Aufschläge und Lohnkosten automatisch und erzeugt am Ende ein Dokument, das der Kunde versteht und das du im Streitfall vorlegen kannst.

Der Unterschied zu Word und Excel

Viele Betriebe schreiben Angebote in Word, kalkulieren in Excel und pflegen Preise per Hand. Das funktioniert, solange ein Mensch alles im Kopf hat. Es bricht in dem Moment zusammen, wo der Herstellerpreis steigt, der Kollege krank ist oder du fünf Angebote gleichzeitig draußen hast. Eine echte Angebotssoftware hält Artikelstamm, Kalkulation und Dokument zusammen, sodass eine Preisänderung nicht bedeutet, dass du zwanzig Excel-Zellen suchst.

Wo die Software aufhört

Wichtig fürs Erwartungsmanagement: Eine Angebotssoftware ist keine komplette Handwerkersoftware. Manche Lösungen decken nur den Weg von der Anfrage bis zum Angebot ab, andere gehen weiter bis Auftrag, Aufmaß, Rechnung und Nachkalkulation. Wenn du schon eine Warenwirtschaft oder ein ERP hast, ist die Frage nicht nur "was kann das Angebotstool", sondern "wie reden die beiden Systeme miteinander".

Feature-Deep-Dive

Diese Funktionen zählen im Alltag

Artikelstamm und Katalogdaten

Das Herzstück ist der Zugriff auf aktuelle Artikeldaten. In der SHK-Branche läuft das meist über Datanorm-Dateien deiner Großhändler oder über Online-Kataloge. Achte darauf, wie leicht du diese Daten einspielst und aktualisierst. Wenn dein Großhändler quartalsweise neue Preise schickt, willst du nicht jedes Mal einen halben Tag mit Import verbringen. Prüfe auch, ob du eigene Artikel und Leistungspositionen anlegen kannst, denn kein Katalog deckt deine Sonderlösungen ab.

Kalkulation mit Lohn und Zuschlag

Ein Angebot, das nur Materialpreise addiert, ist gefährlich. Die Software sollte Lohnminuten pro Position kennen, einen Verrechnungssatz hinterlegen und Zuschläge sauber trennen. Konkret: Du willst sehen können, was dich eine Position im Einkauf kostet, was der Kunde zahlt und was als Deckungsbeitrag übrig bleibt. Manche Betriebe merken erst nach Monaten, dass sie unter ihren realen Lohnkosten kalkuliert haben, weil der Verrechnungssatz nie angepasst wurde.

Textbausteine und Vorlagen

Du schreibst nicht jedes Mal neu, dass eine Badsanierung Staubschutz, Entsorgung und Anfahrt enthält. Textbausteine und Angebotsvorlagen sparen die meiste Zeit im Alltag. Prüfe, ob du ganze Leistungspakete als Vorlage speichern kannst, etwa "Heizungstausch Einfamilienhaus Standard", und diese dann pro Kunde anpasst.

Varianten und Alternativpositionen

Im Bad-Geschäft entscheidend: Der Kunde will die günstige, die mittlere und die gehobene Variante sehen. Eine Software, die Alternativpositionen oder Angebotsvarianten kann, spart dir das dreifache Schreiben. Ohne diese Funktion baust du drei Angebote von Hand und verlierst bei der Pflege den Überblick.

Mobile Nutzung und Aufmaß vor Ort

Viele Angebote entstehen beim Kundentermin. Wenn du direkt vor Ort Positionen erfassen oder ein grobes Angebot skizzieren kannst, gewinnst du Zeit und wirkst professioneller. Achte darauf, ob die mobile Ansicht wirklich bedienbar ist oder nur eine geschrumpfte Desktop-Oberfläche.

Schnittstellen

GAEB für Ausschreibungen, Datanorm für Kataloge, eine Anbindung an deine Buchhaltung oder DATEV: Schnittstellen sind unspektakulär, aber sie entscheiden, ob Daten doppelt getippt werden. Frag konkret nach, welche Formate importiert und exportiert werden können.

Entscheidungshilfe

Worauf du bei der Auswahl achten solltest

Lass die Person testen, die damit arbeitet

Der häufigste Auswahlfehler: Der Chef sieht die Demo, findet sie gut, kauft. Dann sitzt der Meister oder die Bürokraft davor und kommt nicht klar. Lass die Software in der Demo von der Person bedienen, die später täglich damit arbeitet, nicht vom Entscheider. Gib ihr eine echte Aufgabe: "Erstell mir das Angebot für die letzte Badsanierung nach." Dann siehst du in zwanzig Minuten, ob es passt.

Cloud oder lokal

Entscheide früh, ob du eine Cloud-Lösung willst (Zugriff von überall, Anbieter kümmert sich um Updates) oder eine lokale Installation (Daten im Haus, keine Abhängigkeit vom Internet auf der Baustelle). Beides hat Berechtigung. Wenn deine Monteure auf dem Land oft ohne Empfang sind, ist reine Cloud ohne Offline-Modus ein Problem.

Migration deiner bestehenden Daten

Frag, wie deine vorhandenen Artikel, Kunden und Vorlagen ins neue System kommen. Wenn du bei null anfangen musst, kostet das Wochen. Manche Anbieter bieten Importhilfen, andere lassen dich allein. Das gehört in die Auswahlentscheidung, nicht erst nach dem Kauf.

Support in deiner Sprache und Zeitzone

Wenn das Angebot beim Kunden klemmt, brauchst du Hilfe heute, nicht in drei Tagen per Ticket. Prüfe, ob es telefonischen Support gibt, zu welchen Zeiten, und ob er die SHK-Branche versteht oder nur allgemeine Softwarefragen beantwortet.

Skalierung

Ein Ein-Mann-Betrieb hat andere Anforderungen als ein Betrieb mit zehn Monteuren und zwei Bürokräften. Denk daran, wo du in drei Jahren stehst. Eine Software, die bei drei Nutzern günstig ist, aber pro weiterem Nutzer stark aufschlägt, kann dich später teuer werden.

Markus Laue
Das sagt unser Experte zu SHK Angebotssoftware
Markus Laue, Gründer von Toolfolio

Der Fehler, den ich am häufigsten sehe: Es wird nach dem Bauchgefühl des Chefs entschieden, während die Person, die täglich Angebote schreibt, gar nicht in der Demo saß. Ein halbes Jahr später läuft dann Excel heimlich weiter, weil das neue Tool im Alltag nicht passt. Ich sage jedem: Gib der Bürokraft oder dem Meister eine echte Aufgabe in der Demo und lass sie selbst bedienen. In zwanzig Minuten weißt du mehr als in jeder Verkaufspräsentation. Software wird nicht vom Entscheider genutzt, sondern von den Leuten am Schreibtisch.

Total Cost of Ownership

Übliche Preismodelle bei SHK Angebotssoftware

Preise nenne ich hier bewusst nicht, weil sie sich ändern und stark vom Umfang abhängen. Wichtiger ist, dass du die Modelle verstehst und die versteckten Kosten kennst.

Die üblichen Modelle

Du triffst meist auf drei Varianten. Erstens das monatliche oder jährliche Abo pro Nutzer (typisch für Cloud-Lösungen). Zweitens eine einmalige Lizenzgebühr plus jährliche Wartung (typisch für lokale Installationen). Drittens Mischformen mit Grundgebühr und Modulen, die du dazubuchst.

Worauf du bei den Kosten wirklich achten musst

Der Lizenzpreis ist selten das ganze Bild. Rechne folgende Posten mit ein:

  • Einrichtung und Migration: Wird das berechnet, und wenn ja, als Pauschale oder nach Aufwand?
  • Schulung: Braucht dein Team Einweisung, kostet die extra?
  • Katalog-Updates: Sind Datanorm-Importe im Preis oder kostet die Anbindung an bestimmte Großhändler zusätzlich?
  • Support: Ist Telefonsupport inklusive oder ein teureres Paket?
  • Zusatznutzer: Was kostet der elfte Mitarbeiter?
  • Module: Ist die Kalkulation drin, oder ist das ein Aufpreis?

Der Denkfehler bei "günstig"

Eine billige Software, mit der niemand arbeitet, ist teurer als eine mittlere, die läuft. Die eigentlichen Kosten sind die Arbeitsstunden, die im Angebotsprozess versickern. Wenn eine Software dir pro Angebot eine halbe Stunde spart und du hundert Angebote im Jahr schreibst, rechne das gegen die Lizenz. Diese Rechnung solltest du selbst aufstellen, mit deinen echten Zahlen, statt dich auf Werbeversprechen zu verlassen.

Aus der Praxis

Fehler, die in der Praxis wirklich passieren

Der veraltete Verrechnungssatz

Ein Betrieb hat vor Jahren einen Stundensatz hinterlegt und ihn nie angepasst. Löhne, Fahrzeugkosten, Versicherung: alles gestiegen, der Satz gleich geblieben. Über Monate wurden Angebote knapp unter der eigenen Kostendecke geschrieben. Die Software hat brav gerechnet, nur mit falschen Zahlen. Regel: Prüfe deinen Verrechnungssatz mindestens einmal im Jahr.

Katalog nicht aktualisiert

Ein Klassiker: Die Datanorm-Datei ist ein Jahr alt, die Einkaufspreise haben sich verändert, das Angebot rechnet mit alten Materialpreisen. Der Betrieb gewinnt den Auftrag und zahlt beim Einkauf drauf. Lege einen festen Rhythmus fest, wann Kataloge eingespielt werden, und mach jemanden dafür verantwortlich.

Alle bauen ihre eigenen Vorlagen

Drei Bürokräfte, drei verschiedene Angebotsvorlagen, drei Textstile. Der Kunde bekommt je nach Zufall ein anderes Bild vom Betrieb. Einigt euch auf einen Satz gepflegter Standardvorlagen und macht eine Person verantwortlich fürs Aktualisieren.

Software gekauft, aber nicht eingeführt

Der teuerste Fehler: Lizenz bezahlt, dann nie richtig umgestellt, weil im Tagesgeschäft keine Zeit war. Nach einem Jahr läuft immer noch Excel parallel. Wenn du umstellst, plane einen Stichtag und einen Übergang, an dem das alte System bewusst abgeschaltet wird.

Zu viel Funktion, die keiner nutzt

Manche Betriebe kaufen das große Paket mit Projektmanagement, Zeiterfassung und allem, nutzen aber nur die Angebotsfunktion. Kaufe für das, was du in den nächsten ein bis zwei Jahren wirklich brauchst, nicht für ein hypothetisches Maximum.

Compliance

Rechtliche Anforderungen in DACH

Datenschutz und DSGVO

Sobald du Kundendaten verarbeitest (und ein Angebot enthält immer Name, Adresse, oft Objektdaten), gilt die DSGVO. Bei einer Cloud-Lösung brauchst du einen Auftragsverarbeitungsvertrag mit dem Anbieter. Frag, wo die Server stehen. Server innerhalb der EU machen die Sache einfacher. Kläre auch, wie lange Daten gespeichert werden und wie du sie im Zweifel löschst oder exportierst.

Aufbewahrungspflichten

Angebote, die zu Aufträgen und Rechnungen werden, unterliegen den steuerlichen Aufbewahrungsfristen. In Deutschland gelten für geschäftliche Unterlagen mehrjährige Fristen, in Österreich und der Schweiz gibt es vergleichbare Regelungen mit eigenen Fristen. Die genaue Dauer solltest du mit deinem Steuerberater klären, denn hier ändert sich gelegentlich etwas. Wichtig für die Softwareauswahl: Kannst du Dokumente revisionssicher und langfristig ablegen und wieder auffinden?

Pflichtangaben im Dokument

Ein Angebot ist noch keine Rechnung, aber sobald daraus eine Rechnung wird, gelten die gesetzlichen Pflichtangaben (vollständige Firmierung, Steuernummer beziehungsweise Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, korrekter Steuerausweis). Wenn deine Software den ganzen Weg bis zur Rechnung geht, prüfe, ob diese Angaben sauber erzeugt werden. In Österreich und der Schweiz gelten eigene Vorgaben zum Steuerausweis, achte darauf, wenn du grenzüberschreitend arbeitest.

E-Rechnung

Das Thema elektronische Rechnung gewinnt in DACH an Bedeutung, besonders im Geschäft mit öffentlichen Auftraggebern und zunehmend auch zwischen Unternehmen. Wenn du absehbar strukturierte E-Rechnungen erzeugen musst, prüfe, ob die Software das unterstützt oder eine Anbindung dafür bietet. Die konkreten Fristen und Pflichten entwickeln sich, halte hier über deinen Steuerberater den Stand aktuell.

Playbook

So gehst du die Auswahl konkret an

Schritt 1: Ist-Zustand festhalten

Schreib auf, wie ein Angebot heute bei dir entsteht, von der Anfrage bis zum Versand. Wer macht was, mit welchem Werkzeug, wo hakt es? Notiere die drei größten Zeitfresser. Ohne diese Bestandsaufnahme kaufst du blind.

Schritt 2: Anforderungen priorisieren

Teile deine Wünsche in drei Kategorien: Muss (ohne das geht es nicht, etwa Datanorm-Import), Soll (wichtig, aber verhandelbar) und Kann (nett, wenn dabei). Diese Liste ist dein Maßstab in jeder Demo. Sie verhindert, dass dich eine schicke Funktion vom Wesentlichen ablenkt.

Schritt 3: Drei Anbieter in die engere Wahl

Mehr als drei parallel zu vergleichen wird unübersichtlich. Wähle drei, die zu deiner Betriebsgröße passen, und fordere echte Demos an, keine Werbevideos.

Schritt 4: Echte Aufgabe in der Demo

Gib jedem Anbieter dieselbe Aufgabe aus deinem Alltag, zum Beispiel ein typisches Bad- oder Heizungsangebot. Lass es die Person nachbauen, die später damit arbeitet. Miss die Zeit, achte auf Stolperstellen. Nach drei gleichen Aufgaben kannst du vergleichen.

Schritt 5: Testphase mit echten Daten

Wenn möglich, nutze eine Testphase mit deinen eigenen Artikeln und einem realen Vorgang. Ein Tool im Leerlauf zu testen sagt wenig aus. Erst mit deinen Daten merkst du, ob der Import funktioniert und ob die Kalkulation zu deinem Betrieb passt.

Schritt 6: Gesamtkosten aufstellen

Rechne für die verbleibende Wahl die realen Jahreskosten über drei Jahre, inklusive Einrichtung, Schulung, Support und Zusatznutzern. Vergleiche das gegen die Zeit, die du sparst. Erst dann triffst du eine Entscheidung, die auch in zwei Jahren noch trägt.

Schritt 7: Einführung planen

Leg einen Stichtag fest, schule dein Team vor dem Start, nicht danach, und benenne eine Person, die im Betrieb Ansprechpartner ist. Plane, wann das alte System abgeschaltet wird. Eine gute Software ohne saubere Einführung bringt dir nichts.

Häufige Fragen

Was Betriebe uns zu SHK Angebotssoftware am häufigsten fragen

Was kostet eine SHK Angebotssoftware?

Die Preise hängen stark vom Umfang, der Nutzerzahl und dem Modell ab (Abo pro Nutzer, Einmallizenz mit Wartung oder Mischformen). Neben dem Lizenzpreis solltest du Einrichtung, Migration, Schulung, Support und Katalog-Updates einrechnen. Stelle die Gesamtkosten über drei Jahre auf und vergleiche sie mit der Zeit, die du im Angebotsprozess sparst.

Brauche ich zwingend eine Datanorm-Schnittstelle?

Wenn du mit Großhändlern arbeitest und deren Preise nutzt, ist Datanorm-Import in der SHK-Branche fast Pflicht, sonst tippst du Artikeldaten von Hand ein. Prüfe in der Demo, wie leicht sich die Dateien einspielen und aktualisieren lassen. Ein umständlicher Import kostet dich bei jedem Preisupdate Zeit.

Cloud oder lokale Installation, was ist besser?

Das hängt von deinem Betrieb ab. Cloud bietet Zugriff von überall und automatische Updates, braucht aber Internet und einen Auftragsverarbeitungsvertrag. Eine lokale Installation hält die Daten im Haus und funktioniert offline, verlangt aber, dass du dich selbst um Updates und Sicherung kümmerst. Wenn deine Monteure oft ohne Empfang arbeiten, achte auf einen Offline-Modus.

Kann ich meine bestehenden Angebote und Kundendaten übernehmen?

Das kommt auf den Anbieter an. Manche bieten Importhilfen für Artikel, Kunden und Vorlagen, andere lassen dich bei null anfangen. Kläre die Migration vor dem Kauf, denn ein Neuaufbau von Hand kann Wochen kosten und gehört in deine Auswahlentscheidung.

Ist eine SHK Angebotssoftware DSGVO-konform?

Das hängt vom Anbieter und deiner Nutzung ab. Da du Kundendaten verarbeitest, brauchst du bei Cloud-Lösungen einen Auftragsverarbeitungsvertrag und solltest wissen, wo die Server stehen (Server in der EU vereinfachen vieles). Kläre außerdem, wie du Daten exportieren und löschen kannst, um die DSGVO-Vorgaben zu erfüllen.

Wie lange muss ich Angebote aufbewahren?

Angebote, die zu Aufträgen und Rechnungen werden, unterliegen steuerlichen Aufbewahrungsfristen, die in Deutschland, Österreich und der Schweiz jeweils mehrere Jahre betragen. Die genaue Dauer und aktuelle Änderungen solltest du mit deinem Steuerberater klären. Achte bei der Software darauf, dass Dokumente langfristig ablegbar und wieder auffindbar sind.

Lohnt sich Software für einen kleinen SHK Betrieb?

Auch ein kleiner Betrieb profitiert, wenn viele Angebote entstehen oder die Kalkulation sonst unsauber läuft. Rechne mit deinen eigenen Zahlen: Wenn eine Software pro Angebot eine halbe Stunde spart, summiert sich das übers Jahr. Für sehr wenige Angebote im Jahr kann eine schlanke Lösung ausreichen, statt eines großen Pakets.

Wie erkenne ich in der Demo, ob die Software zu mir passt?

Gib dem Anbieter eine echte Aufgabe aus deinem Alltag, etwa das Nachbauen einer typischen Badsanierung, und lass die Person bedienen, die später damit arbeitet. Achte auf Stolperstellen und miss grob die Zeit. Teste wenn möglich in einer Testphase mit deinen eigenen Artikeldaten, denn erst dann zeigt sich, ob Import und Kalkulation zu deinem Betrieb passen.

Käuflich ist ausschließlich die Sichtbarkeit in der gesponserten Zone, immer gekennzeichnet. Die organische Reihenfolge, die Bewertungen und die verifizierten Daten sind nie käuflich und werden serverseitig unabhängig berechnet. Preisangaben tragen Stand und Quelle.