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Kategorie · Bau & HandwerkZuletzt aktualisiert 18.7.2026

Schlosserei Software

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10 Tools im Vergleich

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#01
HERO Handwerkersoftware
HERO Software
Handwerksbetriebe

HERO ist eine gewerkeübergreifende Software für Handwerksbetriebe, die Aufträge, Finanzen, KI-Funktionen und Automationen in einem System vereint. Sie deckt den kompletten Betriebsablauf vom Angebot bis zur Rechnung ab.

Kernfunktionen
  • Rechnungsprogramm und Angebotserstellung
  • Kunden- und Personalverwaltung
  • Digitale Zeiterfassung
  • Digitale Plantafel und Baustellenplaner
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Preis
HERO Select ab 69 € (59 € Aktionspreis) / mtl., HERO OS ab 119 € (109 €) / mtl., HERO OS Plus ab 299 € (289 €) / mtl., jeweils zzgl. MwSt.
Listenpreis, unverifiziert · Stand 15.07.2026
#02
ToolTime
ToolTime
Handwerksbetriebe verschiedener Gewerke

ToolTime ist eine cloudbasierte Software für Handwerksbetriebe, die Büro und Baustelle verbindet. Sie deckt Angebote, Rechnungen, Planung, Zeiterfassung und Dokumentation ab.

Kernfunktionen
  • Rechnungsprogramm
  • Angebotserstellung
  • Baustellenplanung
  • Zeiterfassung
Bewertung
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Preis
Solo ab 79 € pro Lizenz/Monat, Team ab 30 € pro Lizenz/Monat (149 € insgesamt), Max ab 30 € pro Lizenz/Monat (299 € insgesamt), jeweils bei 12 Monaten Mindestlaufzeit
Listenpreis, unverifiziert · Stand 15.07.2026
#03
PROFLEX ERP
PROFLEX SYSTEM GmbH
Fenster- und Fassadenbau, Metallbau, Stahlbau, Maschinenbau, Lohnfertigung

Eine maßgeschneiderte ERP-Software für Betriebe im Fenster- und Fassadenbau sowie Metallverarbeitung. Die Lösung deckt alle wesentlichen Geschäftsprozesse ab und wächst modular mit den Anforderungen des Unternehmens.

Kernfunktionen
  • Zeiterfassung
  • Materialwirtschaft
  • Projektplanung
  • Auftragsabwicklung
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Preis
ab 95,00 EUR pro Monat
Listenpreis, unverifiziert · Stand 18.07.2026
#04
STREIT Software
STREIT
Elektrobetriebe und weitere Handwerksbranchen (SHK, Kälte & Klima, Bedachung)

Komplettsoftware für Handwerksbetriebe mit Fokus auf Elektro, SHK und andere Gewerke. Die Lösung deckt Angebotserstellung, Kalkulation, Auftragsbearbeitung und weitere betriebliche Prozesse ab.

Kernfunktionen
  • Angebots- und Rechnungserstellung
  • Kalkulation und Aufmaß
  • Auftragsbearbeitung und Projektmanagement
  • Mobile Apps für die Baustelle
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Auf Anfrage
Listenpreis, unverifiziert · Stand 18.07.2026
#05
HalloPetra
HalloPetra
Handwerksbetriebe aus verschiedenen Branchen wie SHK, Elektro, Bau, Tischlerei, Dachdecker und weitere Gewerke

Eine KI-gestützte Bürokraft, die Handwerksbetrieben bei der Verwaltung von Kundenanfragen, Telefonaten und E-Mails unterstützt. Die Software automatisiert Büroabläufe durch Sprach- und Textsteuerung und erstellt aus Kundenanfragen vorbereitete Aufträge.

Kernfunktionen
  • Telefonassistent mit KI-Annahme
  • E-Mail-Bearbeitung und Priorisierung
  • Website-Erstellung und -Verwaltung
  • Bautagebuch mit Foto- und Sprachdokumentation
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#06
NetSoft Metall
NetSoft
Fenster- und Fassadenbau, Metallbau

ERP-Lösung für Fenster- und Fassadenbaubetriebe mit Modulen für Projektverwaltung, Kalkulation und Fakturierung. Die Software unterstützt Betriebe vom Angebot bis zur Schlussrechnung und ist für Unternehmen von 1 bis 500 Mitarbeitern skalierbar.

Kernfunktionen
  • Kalkulation mit über 27.000 Artikelgrunddaten für Stahl, Aluminium und Edelstahl
  • Fakturierung mit Angebots- und Rechnungserstellung
  • Mitarbeiterplanung mit Tages-, Wochen- und Urlaubsplanung
  • Schnittstellen zu Lieferantensystemen wie Hörmann und Datanorm
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#07
Metallbau Software & App
Sander Doll
Metallbauer und Schlossereien

Eine Branchenlösung für Metallbauer und Schlosser mit verschiedenen Modulen wie Aufmaß, Kalkulation, Einsatzplanung und Zeiterfassung. Das System besteht aus einer Desktop-Software und mehreren mobilen Apps für Baustelle und Büro.

Kernfunktionen
  • Handwerker App
  • Bautagebuch App
  • Lagerverwaltung App
  • Zeiterfassungs-App
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#08
TaxMetall / BusinessNow
Vectotax
Metallbau, Stahlbau, Metallverarbeitung, Maschinenbau, Werkzeugbau, Formenbau, Lohnfertigung und diskrete Fertigung

ERP-Software für kleine und mittlere Fertigungsbetriebe, die Auftragsabwicklung, Fertigungsplanung und Unternehmensprozesse in einer zentralen Datenbasis vereint. Die Lösung ist in verschiedenen Editionen erhältlich und kann lokal (On-Premise) oder cloudbasiert (BusinessNow) betrieben werden.

Kernfunktionen
  • Fertigungsplanung mit manueller, automatischer und KI-gestützter Planung
  • Betriebsdatenerfassung und Personalzeiterfassung
  • Bestellwesen und Materialwirtschaft
  • Dokumentenmanagementsystem
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#09
SuccessControl CRM
SuccessControl
Büromanagement, Kundenverwaltung und Rechnungserstellung in Betrieben, die mit Microsoft Office arbeiten

SuccessControl CRM ist eine Bürosoftware für Microsoft Office Anwender, mit der Du Kundendaten verwaltest sowie Angebote und Rechnungen inklusive E-Rechnungen erstellst.

Kernfunktionen
  • Angebote, Aufträge, Lieferscheine und E-Rechnungen erstellen
  • Adress- und Kundenverwaltung mit Kontakthistorie
  • DATEV-Export und digitale Datenübergabe an den Steuerberater
  • Übersicht über offene Posten und bezahlte Rechnungen
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#10
OfficeOn
Robert Bosch Power Tools GmbH
Büro und Baustelle für Handwerksbetriebe und Elektriker

OfficeOn ist eine benutzerfreundliche Software für Handwerksbetriebe, die sowohl im Büro als auch auf der Baustelle eingesetzt wird. Sie richtet sich speziell an Handwerksbetriebe wie Elektrobetriebe.

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Grundverständnis

Was eine Schlosserei Software wirklich leistet

Eine Schlosserei Software ist im Kern das Werkzeug, mit dem du den Weg von der Anfrage bis zur bezahlten Rechnung an einem Ort abbildest. In vielen Betrieben liegt dieser Weg heute verteilt: die Anfrage im E-Mail-Postfach, das Aufmaß auf einem Zettel im Auto, das Angebot in einer Vorlage auf dem Rechner im Büro, die Zeiterfassung auf einem Block in der Werkstatt und die Rechnung wieder im Buchhaltungsprogramm. Jeder Übergang zwischen diesen Inseln ist eine Stelle, an der Daten neu getippt werden, an der Zahlen abweichen und an der etwas liegen bleibt.

Eine gute Software für den Metallbau schließt diese Lücken. Sie hält Kundendaten, Angebote, Aufträge, Materiallisten, Arbeitszeiten und Rechnungen zusammen, sodass eine Information nur einmal erfasst wird und danach überall verfügbar ist. Wenn der Monteur draußen seine Stunden bucht, sollen diese Stunden ohne Umweg in der Nachkalkulation und auf der Rechnung landen.

Was sie nicht ist

Eine Schlosserei Software ersetzt weder deine CAD- oder Konstruktionslösung noch deine Finanzbuchhaltung vollständig. Sie ist die Schicht dazwischen: kaufmännische Auftragsabwicklung plus Baustellen- und Werkstattorganisation. Wer erwartet, dass ein einziges Programm auch die statische Berechnung eines Geländers übernimmt, wird enttäuscht. Sinnvoller ist zu fragen, an welche Nachbarsysteme (Steuerberater, DATEV, Lohnabrechnung) das Programm sauber übergeben kann.

Feature-Deep-Dive

Diese Funktionen zählen im Alltag

Angebots- und Auftragsverwaltung

Das Herzstück. Wichtig ist, dass du Positionen mit Material und Arbeitszeit hinterlegen kannst und dass sich aus einem Angebot per Klick ein Auftrag und daraus später eine Rechnung erzeugen lässt, ohne alles neu einzugeben. Achte darauf, ob du Textbausteine für wiederkehrende Leistungen (Türblatt austauschen, Zaunfeld setzen) speichern kannst. Das spart bei jedem Angebot Minuten, die sich über das Jahr summieren.

Mobile Nutzung auf der Baustelle

Dein Monteur steht auf der Baustelle, nicht am Schreibtisch. Prüfe, ob die App auch ohne stabiles Netz funktioniert und Daten später synchronisiert. Aufmaß erfassen, Fotos zum Auftrag hängen, Unterschrift des Kunden auf dem Tablet: das sind die Dinge, die draußen wirklich gebraucht werden. Eine reine Weboberfläche, die im Funkloch nur einen Ladebalken zeigt, ist im Feld wertlos.

Zeiterfassung und Nachkalkulation

Hier trennt sich Spreu vom Weizen. Die Zeiterfassung muss so einfach sein, dass sie tatsächlich genutzt wird. Wenn der Geselle nach Feierabend im Auto drei Menüs durchklicken muss, um zwei Stunden zu buchen, passiert es nicht. Entscheidend ist danach die Nachkalkulation: Du willst sehen, ob der Auftrag, den du kalkuliert hast, am Ende auch verdient hat oder ob du Stunden verschenkt hast.

Material und Bestellwesen

Profilstahl, Beschläge, Bleche: Wenn die Software Materiallisten aus dem Auftrag ableiten und daraus Bestellungen erzeugen kann, sparst du Doppelarbeit. Manche Lösungen bilden auch ein einfaches Lager ab. Frage dich ehrlich, ob du das brauchst oder ob es nur ein weiteres System ist, das gepflegt werden will.

Wartung und wiederkehrende Aufträge

Gerade bei Toren, Türen und Feststellanlagen steckt Geld in wiederkehrenden Wartungen. Eine Software, die dich an fällige Wartungstermine erinnert und den Wartungsvertrag mit Historie verwaltet, macht aus einmaligen Kunden regelmäßige Umsätze.

Schnittstellen

Ohne saubere Übergabe an die Buchhaltung (etwa DATEV) tippst du Rechnungen ein zweites Mal ab oder dein Steuerberater tut es. Kläre vor dem Kauf, welche Formate exportiert werden und ob dein Steuerberater damit arbeiten kann.

Entscheidungshilfe

Worauf du bei der Auswahl achten solltest

Lass die richtige Person testen

Der wichtigste Punkt zuerst: Lass die Software in der Demo von der Person bedienen, die später damit arbeitet, nicht vom Chef. Der Chef sieht das Dashboard und findet es schön. Die Bürokraft, die täglich zwanzig Angebote schreibt, merkt nach fünf Minuten, ob das Programm mitdenkt oder ob jeder Handgriff drei Klicks kostet.

Passt es zur Betriebsgröße

Ein Zwei-Mann-Betrieb braucht keine Software, die für dreißig Monteure gedacht ist, mit Freigabeworkflows und Rollenkonzepten, die niemand nutzt. Umgekehrt stößt ein wachsender Betrieb schnell an Grenzen, wenn nur eine Person gleichzeitig arbeiten kann. Ordne die Lösung deiner tatsächlichen und deiner geplanten Größe zu.

Datenübernahme

Frage konkret, wie deine bestehenden Kundendaten und offenen Aufträge in das System kommen. Wer sagt "das machen wir schon", soll dir zeigen, wie. Eine misslungene Datenübernahme kostet dich Wochen und die Motivation deines Teams.

Support und Erreichbarkeit

Wenn am Freitagnachmittag die Rechnung nicht rausgeht, willst du keine Ticketnummer mit 48 Stunden Reaktionszeit. Prüfe, ob es telefonischen Support gibt, zu welchen Zeiten und ob er in deutscher Sprache erreichbar ist.

Wachstum und Ausstieg

Überlege dir vor dem Einstieg schon den Ausstieg. Kannst du deine Daten jederzeit vollständig exportieren, wenn du wechseln willst? Wer dich in einem geschlossenen System einsperrt, hat langfristig die stärkere Verhandlungsposition, nicht du.

Markus Laue
Das sagt unser Experte zu Schlosserei Software
Markus Laue, Gründer von Toolfolio

Der häufigste Fehler, den ich sehe, ist, dass der Chef die Software allein aussucht und sich vom Dashboard blenden lässt. Ich frage dann immer, wer eigentlich täglich die Angebote tippt, und meistens ist das jemand ganz anderes, der bei der Auswahl nie gefragt wurde. Ein paar Wochen später liegt der Zettel wieder im Auto, weil das schöne Programm im Alltag drei Klicks zu umständlich ist. Ich rate deshalb, immer die Person testen zu lassen, die später damit arbeitet, und den Betrieb stufenweise umzustellen. Software scheitert selten an Funktionen, sie scheitert daran, dass sie an den Leuten vorbei eingeführt wird.

Total Cost of Ownership

Übliche Preismodelle bei Schlosserei Software

Der Kaufpreis oder die Monatsgebühr ist selten der volle Preis. Rechne die Gesamtkosten über mehrere Jahre, dann siehst du klarer.

Verbreitete Modelle

Du triffst im Wesentlichen auf drei Muster. Erstens das Abo pro Nutzer und Monat, oft als Cloud-Lösung. Zweitens eine einmalige Lizenz mit jährlichen Wartungs- oder Updategebühren, häufig lokal installiert. Drittens Mischformen mit Grundgebühr plus Zusatzmodulen. Keines ist per se besser: entscheidend ist, wie es zu deiner Zahlungsweise und deinem Wachstum passt.

Die versteckten Posten

Achte auf die Kosten neben dem Grundpreis. Dazu gehören Einrichtung und Datenübernahme, Schulung deines Teams, Zusatzmodule (Mobile App, Wartung, Schnittstellen kosten oft extra), zusätzliche Nutzerlizenzen bei Wachstum und Gebühren pro versendetem Dokument oder pro E-Signatur. Frage bei jedem "ab"-Preis nach, was in der günstigsten Variante fehlt.

Die Kosten der Einführung

Der teuerste Posten steht in keinem Angebot: die Zeit, in der dein Team umlernt und langsamer arbeitet. Plane diese Phase ein und rechne sie mit. Eine Software, die zwanzig Euro im Monat mehr kostet, aber halb so lange Einarbeitung braucht, ist am Ende günstiger.

Aus der Praxis

Fehler, die in der Praxis wirklich passieren

Zu viel auf einmal einführen

Betriebe wollen oft am Tag eins alle Module scharf schalten: Angebote, Zeiterfassung, Lager, Wartung. Das Team wird überfordert, nichts wird richtig genutzt, und nach drei Monaten liegt wieder der Zettel im Auto. Führe stufenweise ein. Erst Angebote und Rechnungen sauber, dann Zeiterfassung, dann der Rest.

Die Zeiterfassung, die keiner nutzt

Ein Klassiker. Die Software kann alles, aber die Monteure buchen ihre Stunden nicht, weil es zu umständlich ist oder weil niemand erklärt hat, warum. Ohne gebuchte Stunden ist die Nachkalkulation wertlos, und du kalkulierst weiter im Blindflug. Binde das Team frühzeitig ein und erkläre den Nutzen, nicht nur die Pflicht.

Nur der Chef entscheidet

Wird die Auswahl allein am Schreibtisch getroffen, kauft man oft am Alltag vorbei. Das schönste Auswertungs-Dashboard hilft nicht, wenn das Angebotsschreiben umständlich ist. Hol dir vor der Entscheidung das ehrliche Urteil der Leute, die täglich damit arbeiten.

Datenübernahme unterschätzt

Ein Betrieb startet euphorisch, aber die alten Kundendaten sind nicht sauber importiert. Adressen fehlen, Ansprechpartner sind vertauscht. Jetzt pflegt man während des laufenden Betriebs nach und ärgert sich. Kläre die Übernahme vorher und prüfe eine Stichprobe.

Insellösung ohne Buchhaltungsanschluss

Die neue Software ist toll, aber sie spricht nicht mit dem Steuerberater. Also werden Rechnungen doppelt erfasst. Das frisst die Zeitersparnis wieder auf. Schnittstelle vor dem Kauf prüfen, nicht danach.

Compliance

Rechtliche Anforderungen in DACH

GoBD und revisionssichere Belege

In Deutschland gelten die GoBD für die Aufbewahrung digitaler Belege. Rechnungen und steuerrelevante Unterlagen müssen unveränderbar und nachvollziehbar gespeichert werden. Frage den Anbieter, ob und wie das System diese Anforderungen unterstützt und ob es eine entsprechende Verfahrensdokumentation gibt. Verlass dich nicht auf ein Werbeversprechen, sondern kläre es mit deinem Steuerberater.

Elektronische Rechnung

Das Thema E-Rechnung im geschäftlichen Verkehr entwickelt sich. Für Betriebe wird relevant, ob die Software strukturierte Rechnungsformate erzeugen und empfangen kann. Prüfe den aktuellen Stand für deinen Kundenkreis und ob die Lösung entsprechend mitwächst.

Datenschutz nach DSGVO

Du verarbeitest Kundendaten, also greift die DSGVO. Achte darauf, wo die Daten gespeichert werden (Serverstandort), ob der Anbieter einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung anbietet und wie der Zugriff geregelt ist. Bei Cloud-Lösungen ist der AV-Vertrag Pflicht, nicht Kür.

Arbeitszeiterfassung

Die Rechtsprechung zur Erfassung von Arbeitszeiten hat sich bewegt. Wenn deine Software Arbeitszeiten dokumentiert, ist das nützlich, aber prüfe mit deinem Berater, ob die Art der Erfassung den arbeitsrechtlichen Anforderungen genügt. In Österreich und der Schweiz gelten eigene Regeln, verlass dich nicht blind auf die deutsche Voreinstellung.

Länderunterschiede

DACH ist nicht ein Rechtsraum. Steuersätze, Rechnungspflichtangaben und Aufbewahrungsfristen unterscheiden sich zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz. Wenn du grenzüberschreitend arbeitest, kläre, ob die Software das abbildet.

Playbook

So gehst du die Auswahl konkret an

Schritt 1: Ist-Zustand aufschreiben

Setz dich eine Stunde hin und notiere, wie ein Auftrag heute durch deinen Betrieb läuft, von der Anfrage bis zum Geldeingang. Markiere jede Stelle, an der etwas abgetippt wird oder liegen bleibt. Diese Liste ist deine Anforderung, nicht die Featureliste des Anbieters.

Schritt 2: Muss und Kann trennen

Teile deine Anforderungen in zwei Spalten. Muss: ohne das kaufst du nicht (etwa mobile Zeiterfassung offline, DATEV-Export). Kann: schön, aber verzichtbar. So verlierst du dich in der Demo nicht in Funktionen, die gut aussehen, aber niemand braucht.

Schritt 3: Zwei bis drei Lösungen in die engere Wahl

Mehr als drei kannst du nicht ernsthaft vergleichen. Wähle Lösungen, die zu deiner Betriebsgröße passen, und lade sie zur Demo ein.

Schritt 4: Mit echten Daten testen

Spiele in der Demo einen echten Auftrag durch, den du kennst, mit deinen Positionen und deinen Preisen. Nicht das Musterbeispiel des Anbieters. Und wieder: die Person, die täglich damit arbeitet, bedient, nicht du.

Schritt 5: Referenzen und Support prüfen

Frage nach Betrieben in deiner Größe, die die Lösung nutzen, und ruf dort an. Teste den Support mit einer echten Frage, bevor du unterschreibst. Die Reaktion vor dem Kauf ist meist besser als danach, das ist dein Mindestmaßstab.

Schritt 6: Gesamtkosten über drei Jahre rechnen

Addiere Grundgebühr, Zusatzmodule, Einrichtung, Schulung und geplante zusätzliche Nutzer über drei Jahre. Vergleiche diese Summen, nicht die Monatspreise auf der Startseite.

Schritt 7: Stufenweise einführen

Start mit dem Modul, das den größten Schmerz löst. Meist sind das Angebote und Rechnungen. Lauf das drei bis vier Wochen stabil, dann nimm das nächste dazu. So bleibt dein Team an Bord.

Häufige Fragen

Was Betriebe uns zu Schlosserei Software am häufigsten fragen

Was kostet eine Schlosserei Software?

Verbreitet sind Abos pro Nutzer und Monat, einmalige Lizenzen mit jährlichen Wartungsgebühren und Mischformen mit Grundgebühr plus Zusatzmodulen. Konkrete Preise hängen von Betriebsgröße und Funktionsumfang ab. Rechne immer die Gesamtkosten über mehrere Jahre inklusive Einrichtung, Schulung und Zusatzmodulen, nicht nur den Startpreis.

Brauche ich als kleiner Betrieb überhaupt eine Software?

Auch ein Zwei- oder Drei-Mann-Betrieb profitiert, wenn Angebote, Aufträge und Rechnungen an einem Ort zusammenlaufen und nicht mehrfach abgetippt werden. Wichtig ist, eine Lösung zu wählen, die zur Betriebsgröße passt, statt eines Systems für dreißig Monteure. Fang mit den Funktionen an, die den größten Schmerz lösen.

Funktioniert die mobile App auch ohne Internet auf der Baustelle?

Das hängt von der jeweiligen Lösung ab und ist eine der wichtigsten Fragen vor dem Kauf. Manche Apps arbeiten offline und synchronisieren später, andere brauchen dauerhaft Netz. Teste das gezielt in der Demo, am besten in einer Umgebung mit schlechtem Empfang.

Kann ich meine bestehenden Kundendaten übernehmen?

In der Regel ja, aber die Qualität der Übernahme unterscheidet sich stark. Lass dir konkret zeigen, wie deine Daten importiert werden, und prüfe danach eine Stichprobe auf Vollständigkeit. Eine misslungene Datenübernahme kostet viel Zeit im laufenden Betrieb.

Ist eine Schlosserei Software GoBD-konform?

Ob eine Lösung die GoBD-Anforderungen für die unveränderbare Aufbewahrung von Belegen erfüllt, musst du beim Anbieter erfragen und mit deinem Steuerberater klären. Achte darauf, ob eine Verfahrensdokumentation bereitgestellt wird. Verlass dich nicht allein auf Werbeaussagen.

Lässt sich die Software an DATEV oder den Steuerberater anbinden?

Viele Lösungen bieten einen Export für die Buchhaltung an, die Formate unterscheiden sich jedoch. Kläre vor dem Kauf, welche Schnittstellen es gibt und ob dein Steuerberater damit arbeiten kann. Ohne saubere Anbindung tippst du Rechnungen ein zweites Mal ab.

Wie lange dauert die Einführung im Betrieb?

Das hängt vom Umfang und davon ab, wie viele Module du gleichzeitig startest. Eine stufenweise Einführung, bei der du zuerst Angebote und Rechnungen sauber laufen lässt, reduziert das Risiko. Plane die Phase mit ein, in der dein Team umlernt und langsamer arbeitet.

Warum nutzt mein Team die Zeiterfassung nicht?

Meist ist die Erfassung zu umständlich oder es wurde nicht erklärt, warum sie wichtig ist. Wenn ein Monteur nach Feierabend mehrere Menüs durchklicken muss, passiert die Buchung nicht. Wähle eine einfache Bedienung und binde das Team früh ein, sonst bleibt die Nachkalkulation wertlos.

Käuflich ist ausschließlich die Sichtbarkeit in der gesponserten Zone, immer gekennzeichnet. Die organische Reihenfolge, die Bewertungen und die verifizierten Daten sind nie käuflich und werden serverseitig unabhängig berechnet. Preisangaben tragen Stand und Quelle.