Kostenlos, unverbindlich und in unter zwei Minuten. Wir stellen dir echte Fragen zur Software, keine Werbung.
Was wir wissen
/rechnungsprogramme-fuer-handwerker-und-bau
Anbieter
12
mit Preisangabe
11 / 12
Verifizierte Preise
0
Bewertungen
0
Noch kein verifizierter Preis in dieser Kategorie. Was du siehst, sind Listenpreise der Anbieter. Verifiziert heißt bei uns: aus echten, anonymisierten Abrechnungsdaten, ab einer Mindestzahl an Konten.
Finde in 5 Fragen dein passendes Rechnungsprogramm für Handwerk und Bau
Kostenlos, unverbindlich und in unter zwei Minuten. Wir stellen dir echte Fragen zur Software, filtern aus 12 Tools die passenden heraus und begründen jede Empfehlung.
Zone · Organisch
12 Tools im Vergleich
Serverseitig sortiert nach Vollständigkeit und verifizierten Bewertungen. Nicht käuflich.
HERO ist eine gewerkeübergreifende Software für Handwerksbetriebe, die Aufträge, Finanzen, KI-Funktionen und Automationen in einem System vereint. Sie deckt den kompletten Betriebsablauf vom Angebot bis zur Rechnung ab.
Kernfunktionen
Rechnungsprogramm und Angebotserstellung
Kunden- und Personalverwaltung
Digitale Zeiterfassung
Digitale Plantafel und Baustellenplaner
Bewertung
Noch keine Bewertung
Zu wenig Daten
ab 5 Konten zeigen wir die Zahl
Preis
HERO Select ab 69 € (59 € Aktionspreis) / mtl., HERO OS ab 119 € (109 €) / mtl., HERO OS Plus ab 299 € (289 €) / mtl., jeweils zzgl. MwSt.
Eine cloudbasierte Software für Handwerksbetriebe, mit der du deine Abläufe von der Angebotserstellung über die Baustellenplanung bis zur Zeiterfassung digitalisierst. Sie umfasst eine Bürosoftware und eine mobile App für die Baustelle.
Kernfunktionen
Auftragsdokumente: Angebote, Auftragsbestätigungen, Lieferscheine und Rechnungen
Stammdaten verwalten und wiederverwenden
Plantafel für Projekt- und Einsatzplanung
Projektmappe als zentraler Sammelort
Bewertung
Noch keine Bewertung
Zu wenig Daten
ab 5 Konten zeigen wir die Zahl
Preis
Business 47,92 € statt 59,90 € pro Monat bei zweijährlicher Vorauszahlung, zzgl. USt.
Dachdecker und andere Handwerksbetriebe für Projektverwaltung, Kalkulation, Angebots- und Rechnungserstellung
Eine digitale Verwaltungssoftware für Handwerksbetriebe mit über 40 spezialisierten Gewerken, einschließlich Dachdecker-Tools. Sie ermöglicht die Verwaltung von Projekten, Angebotserstellung, Rechnungslegung, Kundenverwaltung und Terminplanung.
Kernfunktionen
Angebots- und Rechnungserstellung mit eRechnung-Unterstützung
Projektdateiverwaltung mit bis zu 2GB Speicher pro Projekt
Kundenstammdatenverwaltung mit Import-Funktion
Kalender für Termine und Fristen
Bewertung
Noch keine Bewertung
Zu wenig Daten
ab 5 Konten zeigen wir die Zahl
Preis
14 Tage kostenlos ohne Kreditkarte, danach kostenpflichtig (genaue Preise nicht aufgeführt)
Kleine Unternehmen, Selbstständige, Kleinunternehmer und Handwerker in Deutschland, Österreich und der Schweiz
EasyFirma ist ein Rechnungsprogramm für kleine Unternehmen im deutschsprachigen Raum, mit dem du E-Rechnungen in den Formaten ZUGFeRD und XRechnung erstellen, validieren und verarbeiten kannst. Die Software wird zum Fixpreis ohne Abo angeboten.
Kernfunktionen
E-Rechnungen in ZUGFeRD und XRechnung erstellen, validieren und verarbeiten
Angebote, Rechnungen und Mahnungen schreiben
Produkt- und Kundenverwaltung
Vorlagen im Designer mit eigenem Branding anpassen
Selbstständige und kleine Unternehmen in Deutschland, die Buchhaltung, Rechnungen und E-Rechnungen erledigen wollen
Lexware Office ist eine Buchhaltungssoftware für Selbstständige, mit der du unter anderem E-Rechnungen erstellen, empfangen und verwalten kannst. Die Software automatisiert zudem Buchhaltung und Belegerfassung.
Kernfunktionen
E-Rechnungen erstellen, empfangen und verwalten
Beleg fotografieren und automatisch verbuchen
Bankkonto verknüpfen und Zahlungen automatisch zuordnen
Kleine und mittlere Betriebe im Bau- und Baunebengewerbe
Rechnungs- und Kalkulationssoftware für Handwerks- und Bauunternehmen, die Angebote, Kalkulationen, Aufmaße und Rechnungen in einer Anwendung verwaltet. Die Software wird einmalig erworben und dauerhaft ohne Abonnementgebühren genutzt.
Kleinunternehmer, Handwerker, Freelancer und kleine bis mittlere Unternehmen in Deutschland, die E-Rechnungen erstellen und verwalten müssen.
XRechnungs ist ein Rechnungsprogramm, mit dem du E-Rechnungen in den Formaten XRechnung und ZUGFeRD erstellen, empfangen und verwalten kannst. Es richtet sich vor allem an kleine und mittlere Unternehmen und erfüllt die gesetzlichen Anforderungen der E-Rechnungspflicht.
Kernfunktionen
Rechnungen erstellen mit eigenem Logo und automatischer Umsatzsteuerberechnung
Automatische Erstellung von XRechnung und ZUGFeRD nach EN 16931
E-Rechnungen empfangen und automatisch validieren
GoBD-konforme und verschlüsselte Archivierung in deutschen Rechenzentren
Bewertung
Noch keine Bewertung
Zu wenig Daten
ab 5 Konten zeigen wir die Zahl
Preis
Kostenlos starten möglich, kein Abo und keine Kreditkarte nötig
Handwerker, Dienstleister, Gastrobetriebe, Autogaragen, Freelancer und Start-ups in der Schweiz
Schweizer Buchhaltungssoftware für Kleinunternehmen und Handwerker mit automatisierten Funktionen. Die Software vereinfacht Buchhaltungsprozesse durch Automatisierung und bietet eine kostenlose Startversion zum Testen.
Kernfunktionen
Automatisiertes Buchen von Einnahmen und Ausgaben
Rechnungs- und Offertenerstellung
Lohnabrechnung und Sozialversicherungsabrechnungen
Buchhaltung und E-Rechnung für Gründer, Selbstständige, Freiberufler, Kleinunternehmer und kleine Unternehmen
sevdesk ist eine Buchhaltungssoftware für Gründer und Selbstständige, mit der du unter anderem rechtskonforme E-Rechnungen erstellen und die E-Rechnungspflicht erfüllen kannst.
Kernfunktionen
E-Rechnungen erstellen und E-Rechnungspflicht erfüllen
Rechnungen und Angebote schreiben
Belegerfassung an einem Ort
Banking mit automatischer Verbuchung von Zahlungseingängen
Rechnungsstellung und elektronische Rechnungen für Kleinunternehmer
onRech ist ein benutzerfreundliches Online Rechnungsprogramm für Kleinunternehmer, das neben klassischen PDF-Rechnungen auch E-Rechnungen erstellt und sich mit kostenlosen Apps erweitern lässt.
Kernfunktionen
Erstellung von E-Rechnungen und PDF-Rechnungen
Cloudbasiert mit automatischer Synchronisierung
Automatische Backups und kostenlose Updates
Automatisierung von Erinnerungen und wiederkehrenden Rechnungen
Handwerksbetriebe mit Baustellen und Büroarbeit, besonders geeignet für Dachdecker, Elektrobetriebe, SHK-Unternehmen, Abbruchfirmen und Fliesenleger mit 5 bis 50 Mitarbeitern
Eine Kommunikations- und Dokumentationssoftware für Handwerksbetriebe, die WhatsApp-Nachrichten von der Baustelle automatisch sortiert und den richtigen Projekten zuordnet. Sie ersetzt Zettelwirtschaft und chaotische Nachrichtenverläufe durch zentrale Verwaltung von Fotos, Sprachnachrichten und Dokumenten.
Kernfunktionen
Automatische Sortierung und Projektzuordnung von WhatsApp-Nachrichten
Ein Rechnungsprogramm für Unternehmer und Kleinunternehmer, mit dem du schnell Angebote und Rechnungen erstellen kannst. Die Software lässt sich flexibel an deine Bedürfnisse anpassen und kann mit Erweiterungen wie Buchhaltung, Kasse und Netzwerk erweitert werden.
Was eine Rechnungsprogramme für Handwerker und Bau wirklich leistet
Ein Rechnungsprogramm für Handwerker und Bau ist mehr als ein Werkzeug, das eine PDF-Rechnung ausspuckt. Im Kern geht es darum, den Weg vom Angebot bis zum bezahlten Geld ohne Reibungsverluste abzubilden. Auf der Baustelle sieht das anders aus als im Büro einer Agentur: Du hast Aufmaße, Teilrechnungen, Nachträge, Skonto, unterschiedliche Steuersätze und oft mehrere Gewerke, die in einem Projekt zusammenlaufen.
Die eigentliche Leistung ist die Verbindung zwischen den Stufen. Aus einem Angebot wird ein Auftrag, aus dem Auftrag entstehen Teilrechnungen nach Baufortschritt, und am Ende steht die Schlussrechnung, die alle bereits gestellten Abschläge korrekt verrechnet. Wenn diese Kette in der Software funktioniert, tippst du Positionen nur einmal ein. Wenn sie nicht funktioniert, überträgst du Zahlen von Hand und baust Fehler ein, die dir später beim Kunden oder bei der Prüfung auf die Füße fallen.
Ein gutes Programm nimmt dir außerdem die Nachverfolgung ab. Du siehst, welche Rechnung offen ist, wann die Zahlungsfrist läuft und welcher Kunde zum zweiten Mal gemahnt werden müsste. Für einen Betrieb mit fünf oder zehn Leuten ist genau das oft wichtiger als jedes schicke Feature: zu wissen, wo das Geld hängt.
Abgrenzung zur Buchhaltung
Wichtig ist, dass ein Rechnungsprogramm nicht automatisch eine vollständige Buchhaltung ist. Manche Lösungen decken nur den Verkaufsprozess ab (Angebot, Rechnung, Mahnung), andere gehen weiter in Richtung Einnahmen-Überschuss-Rechnung oder Anbindung an den Steuerberater. Kläre früh, wo die Grenze liegt, sonst kaufst du ein Tool und merkst nach drei Monaten, dass die Belege trotzdem im Schuhkarton landen.
Feature-Deep-Dive
Diese Funktionen zählen im Alltag
Angebote und Umwandlung in Rechnungen
Das Herzstück im Handwerk: Du erstellst ein Angebot mit Positionen, Mengen und Einheiten, und wenn der Kunde zusagt, machst du daraus mit einem Klick einen Auftrag oder eine Rechnung. Achte darauf, dass die Software mit Positionen umgehen kann, die eine Menge und einen Einheitspreis haben (etwa Quadratmeter oder Stunden), nicht nur mit einer Pauschalzeile.
Abschlags- und Schlussrechnungen
Am Bau wird selten alles auf einmal bezahlt. Du brauchst Teilrechnungen nach Baufortschritt und eine Schlussrechnung, die die geleisteten Abschläge sauber abzieht. Prüfe das konkret in der Demo: Erstelle zwei Abschläge und dann eine Schlussrechnung und schau, ob das Programm die kumulierte Rechnung korrekt aufbaut. Genau hier trennt sich Bausoftware von allgemeiner Rechnungssoftware.
Aufmaß und GAEB
Wer mit Architekten oder öffentlichen Auftraggebern arbeitet, kommt am GAEB-Format kaum vorbei. Wenn du Leistungsverzeichnisse einlesen und Angebote in diesem Format zurückgeben musst, ist das ein hartes Auswahlkriterium. Für einen reinen Endkundenbetrieb ist es dagegen oft unnötig.
Stundenerfassung und Material
Viele Betriebe wollen die Zeiten der Monteure und das verbaute Material direkt in die Rechnung ziehen. Prüfe, ob es eine mobile Erfassung gibt, mit der der Geselle auf der Baustelle Stunden und Material erfasst, und ob diese Daten ohne Doppeleingabe in die Rechnung fließen.
Mahnwesen und Zahlungsabgleich
Offene Posten im Blick zu behalten, spart bares Geld. Ein automatisches Mahnwesen mit Stufen (Zahlungserinnerung, erste Mahnung, zweite Mahnung) und ein Abgleich mit dem Bankkonto verhindern, dass Rechnungen untergehen. Frag nach, ob eine Bankanbindung möglich ist und wie der Abgleich in der Praxis abläuft.
Schnittstellen und Export
Das Programm steht nie allein. Es muss Daten an den Steuerberater liefern (oft im DATEV-Format) und idealerweise mit deiner übrigen Software reden. Kläre, ob ein Export im Standardformat deines Steuerberaters vorhanden ist, bevor du unterschreibst.
Entscheidungshilfe
Worauf du bei der Auswahl achten solltest
Lass die Person testen, die damit arbeitet
Der häufigste Auswahlfehler: Der Chef klickt die Demo durch und findet alles super. Bedienen muss es aber die Bürokraft oder der Monteur auf der Baustelle. Lass in der Demo genau diese Person eine echte Rechnung erstellen, vom leeren Bildschirm bis zum fertigen PDF. Wenn sie dabei ins Stocken gerät, wird sie es im Alltag auch tun.
Cloud oder lokal
Entscheide bewusst, ob du eine Cloud-Lösung willst (Zugriff von der Baustelle, keine eigene Serverpflege, aber laufende Gebühr und Abhängigkeit von der Internetverbindung) oder eine lokale Installation (einmaliger Kauf, Daten im Haus, aber du bist für Backups und Updates selbst zuständig). Für Betriebe mit mobilen Teams spricht vieles für die Cloud, aber nur, wenn die Baustellen halbwegs Empfang haben.
Wachstum mitdenken
Überleg, wo dein Betrieb in zwei bis drei Jahren steht. Wenn du heute allein arbeitest und in Zukunft drei Monteure hast, brauchst du Nutzerlizenzen und Rechteverwaltung. Ein Tool, das nur einen Einzelplatz kennt, bremst dich dann aus.
Migration der Altdaten
Frag früh, wie deine bestehenden Kunden- und Artikeldaten in das neue System kommen. Kannst du eine CSV- oder Excel-Liste importieren? Musst du alles von Hand nachtragen? Bei tausend Artikeln macht das den Unterschied zwischen einem Nachmittag und drei Wochen.
Support in deiner Sprache und Zeitzone
Wenn am Monatsende die Rechnungen raus müssen und die Software klemmt, willst du jemanden erreichen. Prüfe, ob es telefonischen Support gibt, zu welchen Zeiten und ob er auf Deutsch antwortet.
Das sagt unser Experte zu Rechnungsprogramme für Handwerker und Bau
Markus Laue, Gründer von Toolfolio
Der Fehler, den ich am häufigsten sehe: Der Chef sucht die Software aus und testet sie selbst, aber arbeiten muss damit am Ende die Bürokraft. Nach drei Wochen kommt der Frust, weil im Alltag jeder Handgriff hakt, den in der schnellen Demo niemand ausprobiert hat. Ich sage jedem: Lass die Person, die später täglich damit tippt, in der Testphase eine echte Rechnung von vorne bis hinten erstellen. Was da hakt, hakt für immer, und das kostet dich mehr als jede Lizenzgebühr.
Total Cost of Ownership
Übliche Preismodelle bei Rechnungsprogramme für Handwerker und Bau
Der Preis auf der Landingpage ist selten der Preis, den du am Ende zahlst. Es lohnt sich, die üblichen Modelle zu kennen, um nicht in eine Kostenfalle zu laufen.
Abo pro Nutzer und Monat
Das verbreitetste Modell bei Cloud-Lösungen. Du zahlst pro Nutzer und Monat. Das wird schnell teurer, als es zunächst wirkt: Rechne mit der tatsächlichen Zahl der Personen, die Zugriff brauchen, nicht nur mit einem Zugang. Wenn Monteure Stunden erfassen sollen, brauchen auch sie eine Lizenz.
Gestaffelte Pakete
Oft gibt es Basis-, Standard- und Profipakete. Prüfe genau, in welchem Paket die Funktionen liegen, die du wirklich brauchst. Es passiert regelmäßig, dass das Feature, wegen dem du das Tool kaufst (etwa Abschlagsrechnungen oder GAEB), erst im teuersten Paket steckt.
Einmalkauf plus Wartung
Bei lokalen Programmen gibt es oft einen einmaligen Kaufpreis und danach eine jährliche Wartungsgebühr für Updates. Ohne Wartung bekommst du keine Anpassungen an neue gesetzliche Vorgaben. Rechne die Wartung immer mit ein, sonst vergleichst du Äpfel mit Birnen.
Versteckte Zusatzkosten
Achte auf Posten, die extra kosten: Einrichtung, Datenimport, Schulung, zusätzliche Belege pro Monat, Bankanbindung, weitere Mandanten. Frag nach einer Gesamtkalkulation für dein Szenario über drei Jahre, nicht nur nach dem Monatspreis. So siehst du die tatsächlichen Gesamtkosten.
Kosten, die keine Rechnung sind
Denk auch an die Zeit für Einarbeitung und Umstellung. Die ersten Wochen kostet ein neues System Produktivität, weil alle langsamer arbeiten. Das ist normal, gehört aber in deine Rechnung, wenn du entscheidest, ob sich ein Wechsel lohnt.
Aus der Praxis
Fehler, die in der Praxis wirklich passieren
Der Betrieb kauft nach Preis, nicht nach Prozess
Ein häufiger Fall: Ein Betrieb nimmt die günstigste Lösung und merkt nach zwei Monaten, dass sie keine Abschlagsrechnungen kann. Am Bau ist das ein Ausschlusskriterium. Die Ersparnis beim Preis wird durch Handarbeit und Fehler mehr als aufgefressen.
Niemand pflegt die Stammdaten
Eine Software ist nur so gut wie ihre Daten. Wenn Artikel und Preise nicht gepflegt werden, tippt am Ende doch wieder jeder frei ein, und die Kalkulation stimmt nicht mehr. Lege beim Start fest, wer für die Stammdaten zuständig ist.
Die Umstellung mitten in der Hochsaison
Einen Systemwechsel im Frühjahr zu starten, wenn die Auftragsbücher voll sind, führt regelmäßig zu Chaos. Plane die Umstellung in eine ruhigere Phase und stelle nicht am Monatsersten scharf, sondern wenn du Luft hast.
Doppelte Datenhaltung
Ein Betrieb führt die Kundenliste in der neuen Software und parallel weiter in Excel, weil sich niemand traut, das Alte loszulassen. Nach kurzer Zeit weichen die Listen voneinander ab, und keiner weiß, welche stimmt. Entscheide dich für eine Quelle und ziehe das durch.
Kein Test der Schlussrechnung vor dem echten Kunden
Die erste echte Schlussrechnung mit mehreren Abschlägen geht an einen wichtigen Kunden, und die Beträge stimmen nicht. Teste solche Vorgänge vorher mit einem Dummy-Projekt, bevor der erste Kunde die Fehler sieht.
Compliance
Rechtliche Anforderungen in DACH
Rechnungen unterliegen klaren gesetzlichen Vorgaben, und die Software muss dich dabei unterstützen, nicht behindern. Beachte, dass die Details je nach Land unterschiedlich sind und sich ändern. Nimm das hier als Orientierung und stimm dich mit deinem Steuerberater ab.
Pflichtangaben auf der Rechnung
Eine Rechnung muss bestimmte Pflichtangaben enthalten, etwa den vollständigen Namen und die Anschrift von Leistendem und Empfänger, das Rechnungsdatum, eine fortlaufende Rechnungsnummer, die Steuernummer oder Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, Menge und Art der Leistung sowie den Steuerbetrag. Prüfe, ob deine Software all das im Standard abbildet.
Fortlaufende Nummern und Unveränderbarkeit
Rechnungsnummern müssen eindeutig und lückenlos vergeben werden. Die Software sollte das erzwingen und nicht zulassen, dass du eine erstellte Rechnung einfach nachträglich änderst. Eine korrigierte Rechnung erfolgt über eine Stornierung und Neuausstellung, nicht durch Überschreiben.
Aufbewahrung und revisionssichere Ablage
Geschäftsunterlagen müssen über mehrere Jahre aufbewahrt werden. In Deutschland gelten dabei die Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung (GoBD), die unter anderem eine unveränderbare, nachvollziehbare Speicherung verlangen. Kläre, ob die Software eine solche Ablage bietet oder ob du selbst dafür sorgen musst.
E-Rechnung
Die elektronische Rechnung in einem strukturierten Format gewinnt an Bedeutung, besonders im Geschäft mit öffentlichen Auftraggebern und zunehmend auch zwischen Unternehmen. Prüfe, ob deine Software gängige E-Rechnungsformate erstellen und empfangen kann. Da sich die Pflichten hier gerade bewegen, lass dir den aktuellen Stand vom Anbieter und deinem Steuerberater bestätigen.
Datenschutz
Du verarbeitest Kundendaten, also gilt die Datenschutz-Grundverordnung. Bei Cloud-Lösungen brauchst du in der Regel einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung mit dem Anbieter und solltest wissen, wo die Daten gespeichert werden.
Playbook
So gehst du die Auswahl konkret an
Schritt 1: Prozess aufschreiben
Bevor du dir ein einziges Tool ansiehst, schreib auf, wie bei dir ein Auftrag läuft: vom ersten Kontakt über das Angebot, den Auftrag, die Abschläge bis zur Schlussrechnung und Mahnung. Diese Liste ist dein Maßstab. Jedes Tool prüfst du daran, nicht an der Featureliste des Anbieters.
Schritt 2: Muss und Kann trennen
Mach zwei Spalten. In die eine kommt, was das Tool zwingend können muss (etwa Abschlagsrechnungen oder DATEV-Export). In die andere, was schön wäre. Ein Tool, das ein Muss nicht erfüllt, fliegt raus, egal wie günstig es ist.
Schritt 3: Zwei bis drei Kandidaten testen
Wähl zwei oder drei Lösungen aus und nutze die Testphasen ernsthaft. Erstelle mit jedem ein echtes Angebot, wandle es in eine Rechnung um, mach eine Abschlags- und eine Schlussrechnung. Lass das die Person machen, die später damit arbeitet.
Schritt 4: Gesamtkosten über drei Jahre rechnen
Hol dir für dein konkretes Szenario (Zahl der Nutzer, gewünschte Funktionen) eine Kalkulation über drei Jahre, inklusive Einrichtung, Schulung und Wartung. Erst dann kannst du die Angebote fair vergleichen.
Schritt 5: Migration und Start planen
Leg fest, wie die Altdaten übernommen werden und wann du umstellst. Wähl eine ruhige Phase, richte die Stammdaten sauber ein und teste kritische Vorgänge mit einem Dummy-Projekt, bevor der erste echte Kunde eine Rechnung bekommt.
Schritt 6: Verantwortliche benennen
Bestimme, wer die Stammdaten pflegt, wer die Rechnungen stellt und wer das Mahnwesen im Blick hat. Ohne klare Zuständigkeit verstaubt auch die beste Software.
Wenn du diese Schritte durchziehst, triffst du eine Entscheidung, die zu deinem Betrieb passt, und nicht eine, die dir ein Verkaufsgespräch eingeredet hat.
Häufige Fragen
Was Betriebe uns zu Rechnungsprogramme für Handwerker und Bau am häufigsten fragen
Was muss ein Rechnungsprogramm für Handwerker können?
+
Es sollte Angebote in Rechnungen umwandeln, mit Mengen und Einheitspreisen arbeiten und Positionen nur einmal erfassen lassen. Am Bau sind Abschlags- und Schlussrechnungen entscheidend, also Teilrechnungen nach Baufortschritt mit korrekter Verrechnung. Zusätzlich helfen Mahnwesen und ein Export für den Steuerberater im Alltag deutlich weiter.
Was kostet ein Rechnungsprogramm für Handwerker?
+
Verbreitet sind Abomodelle pro Nutzer und Monat sowie Einmalkäufe mit jährlicher Wartungsgebühr. Der beworbene Preis ist selten der Endpreis, weil Einrichtung, Schulung, Datenimport und Zusatzfunktionen oft extra kosten. Lass dir für dein Szenario eine Gesamtkalkulation über drei Jahre geben, um Angebote fair zu vergleichen.
Cloud oder lokale Installation, was ist besser?
+
Eine Cloud-Lösung erlaubt Zugriff von der Baustelle und erspart dir Serverpflege, kostet aber laufend und braucht eine stabile Internetverbindung. Eine lokale Installation lässt die Daten im Haus und ist oft einmalig zu bezahlen, dafür bist du für Backups und Updates selbst zuständig. Für Betriebe mit mobilen Teams spricht vieles für die Cloud, sofern die Baustellen Empfang haben.
Kann jedes Rechnungsprogramm Abschlagsrechnungen?
+
Nein, das ist ein häufiges Missverständnis. Allgemeine Rechnungssoftware kennt oft nur einfache Rechnungen, während am Bau Teilrechnungen nach Baufortschritt und eine Schlussrechnung mit Verrechnung der Abschläge nötig sind. Teste diesen Vorgang unbedingt in der Demo, bevor du dich entscheidest.
Was ist GAEB und brauche ich das?
+
GAEB ist ein Standardformat für Leistungsverzeichnisse, das vor allem bei Architekten und öffentlichen Auftraggebern verwendet wird. Wenn du solche Leistungsverzeichnisse einlesen und Angebote in diesem Format zurückgeben musst, ist es ein hartes Auswahlkriterium. Für einen reinen Endkundenbetrieb ist es dagegen meist unnötig.
Muss meine Rechnungssoftware GoBD-konform sein?
+
In Deutschland gelten die Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Unterlagen, die eine unveränderbare und nachvollziehbare Speicherung verlangen. Die Software sollte fortlaufende Rechnungsnummern erzwingen und nachträgliche Änderungen an erstellten Rechnungen verhindern. Kläre den genauen Stand am besten mit deinem Steuerberater.
Wie bekomme ich meine alten Kundendaten in die neue Software?
+
Frag den Anbieter vor dem Kauf, ob ein Import per CSV oder Excel möglich ist. Bei vielen Artikeln und Kunden macht ein Import den Unterschied zwischen einem Nachmittag Arbeit und wochenlangem Nachtragen von Hand. Plane die Migration bewusst ein und prüfe die Daten nach dem Import auf Vollständigkeit.
Wann sollte ich auf eine neue Rechnungssoftware umstellen?
+
Nicht mitten in der Hochsaison und nicht am Monatsersten, wenn die Rechnungen raus müssen. Wähl eine ruhigere Phase, richte die Stammdaten sauber ein und teste kritische Vorgänge wie die Schlussrechnung vorher mit einem Dummy-Projekt. So vermeidest du, dass Fehler beim ersten echten Kunden auftauchen.
Käuflich ist ausschließlich die Sichtbarkeit in der gesponserten Zone, immer gekennzeichnet. Die organische Reihenfolge, die Bewertungen und die verifizierten Daten sind nie käuflich und werden serverseitig unabhängig berechnet. Preisangaben tragen Stand und Quelle.