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Kommunale und private Betriebe, die Baumbestände und Spielplätze verwalten und kontrollieren müssen
Cloudbasierte Plattform zum Erfassen, Kontrollieren, Pflegen und Organisieren von Bäumen sowie zur Verwaltung von Spielplatzkontrollen. Die Software verbindet GIS- und Datenbanktechnologie mit nutzerfreundlichem Design für raumbezogene Geschäftsprozesse.
Kommunalverwaltung (Bäume, Spielplätze, Grünflächen, Friedhöfe, Straßenkontrolle), Gebäudewirtschaft, Dienstleister im Bereich Grünflächenpflege und Spielplatzkontrolle, Wasser- und Abwasserwirtschaft
Eine Verwaltungssoftware zur digitalen Dokumentation und Verwaltung von Kontrollen, Wartung und Instandhaltung verschiedenster Objekte. Sie unterstützt Kommunen und Unternehmen dabei, Arbeitsprozesse zu digitalisieren und rechtssicher zu dokumentieren.
Kernfunktionen
Digitale Dokumentation von Kontrollen und Wartung
Automatische Erinnerungen an Wartungstermine und Prüffristen
Baumkontrolle und Baumpflege in urbanen Räumen, Verwendung durch Baumkontrolleure, Baumpfleger, Kommunen und Auftraggeber
Mobile Anwendung für Baumkontrollen auf Smartphone und Tablet, mit der Baumbestände erfasst, kontrolliert und verwaltet werden können. Die Software unterstützt die FLL- und VTA-Methode und ermöglicht digitale Dokumentation von Baumbeständen und Pflegemaßnahmen.
Kernfunktionen
Erfassung von Baumbeständen und Kontrollergebnissen
Kartendarstellung zur Orientierung im Baumbestand
Anbringung von Fotos, Notizen und Dokumenten zu jedem Baum
Synchronisation mit Verwaltungssoftware über WLAN oder manuell
Green GIS GmbH (in Zusammenarbeit mit Softplan Informatik GmbH)
Kommunale Verwaltungen und Betriebe für Grünflächenmanagement, Baumkontrolle und Risikomanagement von Baumbeständen
INGRADA ist ein Geoinformationssystem für Desktop und Web zur Verwaltung und Dokumentation von Baumbeständen. Die Software unterstützt Baumkontrollen, Baumpflegemanagement und digitale Erfassung großer Baumbestände.
Städte und Kommunen für die Erfüllung der Verkehrssicherungspflicht bei Bäumen im öffentlichen Raum
StraKo ist ein mobiles Softwaresystem für Baumkontrollen in Kommunen, das auf Tablets und Smartphones läuft. Es ermöglicht systematische Kontrollen der Verkehrssicherheit bei Bäumen sowie deren Dokumentation in Datenbanken.
Kernfunktionen
Baumkontroll-App für mobile Geräte
Automatische Erfassung und Dokumentation von Baumbeständen
Gemeinden, Verwaltungen, Hausverwaltungen, Baumpfleger und Betriebe zur Verwaltung von öffentlichen Flächen, Parks, Wohnanlagen und Betriebsgelände
Eine digitale Lösung zur Verwaltung von Baumbeständen mit Kartendarstellung und Dokumentation. Die Software ermöglicht es, Baumstandorte zu erfassen, Maßnahmen zu planen und Zustände mit Bildern nachzuhalten.
Kernfunktionen
Kartenansicht mit Baumstandorten und Filterfunktion
Verwaltung aktueller und gelöschter Bäume
Maßnahmenplanung und Dokumentation pro Baum
Bilderfunktion für Zustands- und Schadenserfassung
Grünämter, Bauhöfe, Bürgermeisterbüros und Baumpflegefirmen für die Verwaltung und Kontrolle von Baumbeständen
Webbasierte Baumkataster-Software zur effizienten Durchführung von Baumkontrollen und Neuaufnahmen. Das System unterstützt verschiedene Akteure im Baumverwaltungsprozess mit maßgeschneiderten Lösungen.
Immobilienbesitzer, Städte und Kommunen für die Verwaltung von Bäumen und Freiflächen sowie Erfüllung von Betreiberpflichten
Managementtool für Baumkontrolle und Baumpflege, das als Bestandteil des ImmoSpector Managementsystems fungiert. Die Software unterstützt bei der digitalen Organisation von Baumverwaltungsaufgaben und Verkehrssicherung.
Kommunale Verwaltung und öffentliche Betriebe für die Verwaltung städtischer Infrastrukturen und Liegenschaften
Kommunales Geoinformationssystem mit umfangreichen Verwaltungsmodulen für Kommunen und öffentliche Betriebe. Beinhaltet spezialisierte Kataster-Module zur Erfassung und Verwaltung verschiedener städtischer Infrastrukturen, einschließlich eines Baumkatasters.
Kommunale Verwaltungen und Betriebe für die Verwaltung von Baumkataster und Grünflächendaten
Geoventis entwickelt und vermarktet GIS-basierte Softwarelösungen zur Verwaltung von Baumbeständen und Grünflächendaten für kommunale Einrichtungen. Das Portfolio umfasst verschiedene Softwareprodukte wie GeoOffice, WebOffice und ProOffice, die für die Erfassung und Verwaltung von Baum- und Grünflächeninformationen genutzt werden.
Öffentliche und private Einrichtungen sowie Unternehmen, die Baumbestände verwalten
Digitales Baumkataster zur Verwaltung von Baumbeständen für öffentliche und private Einrichtungen. Die Software wird als Mietservice bereitgestellt und ermöglicht mobile Datenerfassung sowie zentrale Verwaltung von Bäumen, Schäden und Maßnahmen.
Kernfunktionen
Mobile Datenerfassung vor Ort
Zentrale Speicherung von Schäden, Untersuchungen und Maßnahmen
Echtzeit-Überblick über Baumbestände
Benutzerfreundliche Bedienung
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Preis
Drei Pakete verfügbar (Basic, Premium, Max) mit flexibler Abrechnung nach genutztem Funktionsumfang
Kommunale Betriebe und Dienstleister für Baumkontrolle, Spielplatzkontrolle, Straßenkontrolle, Grünflächenmanagement und Infrastrukturüberwachung
Cloudbasierte Software für mobiles Infrastrukturmanagement, Wartung und Kontrolle von Objekten wie Bäumen, Spielplätzen und Straßen. Die Lösung ermöglicht papierlose Datenerfassung im Außendienst mit integrierten Auswertungs- und Reportingfunktionen.
Cloudbasierte Online-Lösung zur Verwaltung und Dokumentation von Baumbeständen. Richtet sich an Baumbesitzer und Baumkontrolleure, die ihre Bäume erfassen und überwachen möchten.
Kommunale und kirchliche Verwaltungen zur Verwaltung öffentlicher Baumbestände, Friedhöfe und Liegenschaften
IRIS 3 ist ein webbasiertes System zur Verwaltung von Baumbeständen und Pflegemaßnahmen öffentlicher Anlagen. Es ermöglicht kommunalen und kirchlichen Trägern die Bearbeitung und Verwaltung von Baumkatasterdaten sowie die Online-Information von Bürgern.
Städte und Gemeinden, kommunale Verwaltungen, Baumkataster-Management
Professionelle Software für das Management von Baumbeständen auf Basis eines Geoinformationssystems. Die Lösung ermöglicht die Verwaltung und Optimierung von raumbezogenen Baumdaten für städtische und kommunale Verwaltungen.
Privatwaldbesitzer, Forstbetriebe, Forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse und Kommunalwald
Digitale Forst-Management-Plattform für Privatwaldbesitzer und Forstbetriebe in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ermöglicht die Verwaltung von Waldbeständen, Holzlistenführung und die Erfüllung von EUDR-Compliance-Anforderungen.
Kernfunktionen
Bestandsverwaltung mit GPS-Polygonen und Baumartenerfassung
Digitale Holzlistenführung mit automatischer Festmeterberechnung
EUDR-Compliance mit Sorgfaltserklärung und Referenznummern
Automatische Generierung von Einschlagsmeldungen in bundeslandspezifischen Formaten
Kommunen, Grundstückseigentümer und Baumdienstleister für die Verwaltung von Baumbeständen aller Größen
arbonet ist eine moderne Cloud-Plattform zur Verwaltung von Baumbeständen und deren Inspektionen. Die Software ermöglicht es Kommunen, Grundstückseigentümern und Dienstleistern, ihre Bäume zentral zu erfassen, zu verwalten und rechtssicher zu dokumentieren.
Kernfunktionen
Mobile App für Baumkontrollungen nach FLL-Standards mit Online- und Offline-Funktionalität
Webbasierte Verwaltungsoberfläche mit Dashboards und Überwachungsfunktionen
Integration von internen und externen Baumbetreuungsunternehmen
Beliebige Datenstrukturen anpassbar an die Organisation
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Preis
Lizenzierung basiert auf Anzahl der verwalteten Bäume, nicht auf Nutzeranzahl. Kostenloser Testzugang vorhanden. Verschiedene skalierbare Pakete für unterschiedliche Bestandsgrößen.
Kommunale und privatwirtschaftliche Betriebe, die Außenanlagen bewirtschaften, Verkehrssicherheit von Bäumen gewährleisten und Grünflächenverwaltung durchführen
Eine Fachdatenbank zur Verwaltung, Darstellung und Auswertung von Baumdaten. Das System ist FLL-regelkonform und ermöglicht eine zentrale Verwaltung von Katasterdaten sowie die Kommunikation aller Beteiligten.
Digitale Katasterlösung zur Verwaltung von Baumbeständen in Städten und Gemeinden. Die Software ermöglicht die Dokumentation und Nachverfolgung von Instandhaltungs- und Pflegemaßnahmen.
Kommunen, Fachbüros, Baumeigentümer und professionelle Anwender für digitale Baumverwaltung und Baumkontrolle
Treesta ist ein modernes Baumkataster, das digitale Baumkontrolle mit GIS-Technologie verbindet. Die Software ermöglicht flexible Baumverwaltung mit QGIS und QField und arbeitet offline-fähig ohne erzwungene Cloud-Abhängigkeit.
Teil der Bauhofmanagement-Lösung von KOMMSOFT zur Verwaltung von Bäumen in Kommunen und Behörden. Ermöglicht die digitale Erfassung und Verwaltung von Baumbeständen.
Öffentliche Verwaltungen und kommunale Betriebe zur Verwaltung von Stadtgrün, insbesondere für die Erfassung, Wartung und Dokumentation von Baumbeständen
Webbasierte Asset-Management-Suite zur digitalen Verwaltung von städtischen Infrastrukturen, einschließlich Baumbeständen. Mit der Baum App können Bäume mobil erfasst, verwaltet und gewartet werden.
Baumpflege, Baumkontrolle, Gartenbau, Forstwirtschaft und Sachverständigenwesen für die Dokumentation von Artenschutzanforderungen
Eine digitale Anwendung für die fachgerechte Durchführung von artenschutzrechtlichen Überprüfungen bei Arbeiten an Bäumen und Gehölzen. Die Software dokumentiert die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben und ermöglicht die Abrechnung dieser Leistung.
Kernfunktionen
Artenschutzrechtliche Überprüfung in mehreren Prüfstufen
Erfassung und Bewertung von Habitatpotenzial und Habitatstrukturen
Benutzerfreundliche Bedienung direkt am Baum
Papierlose Dokumentation ohne Klemmbrett
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Preis
Kostenlose Demo-Version verfügbar; bezahltes Abonnement für beliebig viele ARÜ-Durchführungen pro Lizenz
Baumkletterunternehmen, Baumwartschaft und Arboristik
Cloud-Software für Baumkletterunternehmen zur Verwaltung von Kunden und Bäumen sowie zur Dokumentation von Arbeitsaufträgen. Die Plattform bietet Inspektionsformulare, Ressourcen zu Klettertechniken und Baumkunde sowie Tools zur Verfolgung von Sicherheitsausrüstung.
Kernfunktionen
Kunden- und Baumverwaltung mit detaillierten Erfassungen
Angebots- und Arbeitsblatterstellung
Foto-gestützte Baumuntersuchungsformulare
Tracking und Verwaltung von Sicherheitsausrüstung
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Preis
9,90 EUR monatlich oder 99 EUR jährlich (geschätzter Wert, genaue Preise im App Store)
Öffentliche Einrichtungen, Kommunen und Dienstleister im Bereich Baumkontrolle und Baumpflege; konform mit FLL-Baumkontrollrichtlinie, VTA und ZTV-Baumpflege
Cloudbasierte Baumkataster-Software für die Verwaltung von Baumbeständen, Baumkontrollen und Baumpflegemaßnahmen. Die Plattform funktioniert auf allen gängigen Betriebssystemen und ermöglicht sowohl Online- als auch Offline-Arbeit.
Kernfunktionen
Erfassung von Baumdaten mit Geoposition
Speicherung von Fotos und Dokumenten ohne Speicherlimit
GIS-Integration durch Green GIS connect Modul
Rechtssichere Dokumentation mit manipulationssicherer Datenbank
Städte und Gemeinden für das Baummanagement und die Baumkontrolle
Baumkatastersoftware für die Verwaltung und Kontrolle von Baumbeständen. Die Software wird von der Green GIS GmbH entwickelt und hauptsächlich für städtische und kommunale Betriebe eingesetzt.
pg_baum ist eine Softwarelösung für die digitale Verwaltung und Verwaltung von Baumbeständen. Die Anwendung richtet sich an öffentliche, kirchliche und privatwirtschaftliche Einrichtungen und Organisationen.
Kernfunktionen
Digitale Verwaltung von Baumbeständen
Geometriedaten und Lagepläne
Datenbankanbindung
Bearbeitung und Aktualisierung von Baumbestandsinformationen
VertiGIS FM Greenspaces ist eine Enterprise-Software zur Verwaltung und Kartierung von Grünflächendaten. Sie ermöglicht Betrieben des städtischen Grünflächenmanagements die digitale Erfassung und Verwaltung von Baumbeständen und anderen Grünflächen.
Gemeinden, Kantone, private Organisationen und Betriebe mit großen Grünflächenbeständen und mehreren Bäumen an verschiedenen Orten
Eine Software zum Grünflächenmanagement, mit der Baumbestände und Grünflächen an mehreren Standorten effizient verwaltet und gepflegt werden können. Die Lösung richtet sich an Organisationen, die große Grünflächenbestände betreuen.
Kernfunktionen
Verwaltung von Baumbeständen
Grünflächenverwaltung an mehreren Standorten
Effiziente Pflege und Dokumentation
Unterstützung für öffentliche und private Portfolios
Baumverwaltung und Baumkatasterverwaltung für Betriebe
BaumGecko ist eine Baumkataster-Software, die in einer Office-Version und einer mobilen Variante verfügbar ist. Sie ermöglicht Betrieben die Verwaltung und Dokumentation von Baumbeständen.
Ein Baumkataster ist im Kern ein Verzeichnis aller Bäume, für die ein Betrieb oder eine Kommune Verantwortung trägt. Wer öffentliches Grün pflegt, wer als Wohnungsgesellschaft Bäume auf dem Grundstück stehen hat oder wer als Friedhofsverwaltung Verkehrssicherungspflichten erfüllen muss, der kommt um eine strukturierte Erfassung nicht herum. Auf Papier oder in einer Excel-Tabelle funktioniert das eine Weile, bis der erste Sturmschaden kommt und du belegen musst, wann der betroffene Baum das letzte Mal kontrolliert wurde.
Genau hier setzt eine Baumkataster-Software an. Sie verbindet drei Dinge, die vorher lose nebeneinander lagen: den Standort eines Baumes (über Geokoordinaten auf einer Karte), seine Stammdaten (Art, Alter, Stammumfang, Kronendurchmesser) und die Historie aller Kontrollen und Maßnahmen. Aus diesen drei Ebenen ergibt sich, was den eigentlichen Wert ausmacht: die Nachweisbarkeit. Du kannst zu jedem Zeitpunkt zeigen, welcher Baum wann von wem begutachtet wurde und was daraus folgte.
Wichtig ist die Abgrenzung: Eine Baumkataster-Software ist kein GIS-System im vollen Umfang und auch keine reine Auftragsverwaltung. Sie liegt dazwischen. Sie muss die Baumkontrolle nach anerkannten Regeln abbilden, die Terminplanung für Folgekontrollen automatisch erzeugen und die mobile Erfassung im Feld ermöglichen. Wenn ein Anbieter dir erzählt, seine Lösung könne gleichzeitig deine Fuhrparkverwaltung und deine Lohnbuchhaltung, dann kaufst du eine eierlegende Wollmilchsau, die im Kerngeschäft schwächelt.
Feature-Deep-Dive
Diese Funktionen zählen im Alltag
Mobile Erfassung im Feld
Der Baumkontrolleur steht im Regen unter einer Eiche und will nicht mit einem Laptop hantieren. Die Software muss auf dem Tablet oder Smartphone funktionieren, und zwar auch ohne Netz. Offline-Fähigkeit ist keine Kür, sondern Pflicht, weil du im Wald oder am Ortsrand oft keinen stabilen Empfang hast. Achte darauf, dass die Daten später sauber synchronisieren, wenn das Gerät wieder online ist, und dass dabei nichts doppelt angelegt wird.
Kontrollintervalle und Wiedervorlage
Das Herzstück im Alltag ist die automatische Terminverwaltung. Ein Baum mit hoher Verkehrsbedeutung wird häufiger kontrolliert als einer im hinteren Teil einer Grünanlage. Die Software sollte dir aus dem festgelegten Intervall automatisch die nächste Kontrolle vorlegen, sodass kein Baum durchrutscht. Prüfe, ob du Intervalle pro Baum oder pro Baumgruppe unterschiedlich setzen kannst.
Kartendarstellung und Filter
Eine gute Kartenansicht zeigt dir auf einen Blick, welche Bäume überfällig sind, wo Maßnahmen offen sind und welche Bereiche du als Nächstes abfahren solltest. Filter sind hier entscheidend: nach Baumart, nach Zustandsstufe, nach Kontrolldatum. Lass dir in der Demo zeigen, wie schnell du die Bäume herausfilterst, die in den nächsten vier Wochen fällig sind.
Fotodokumentation
Bilder gehören zum Baum. Ein Schadfoto vom Stammfuß oder von einer Pilzkonsole ist im Zweifel dein bester Beleg. Achte darauf, dass Fotos direkt am Baum gespeichert werden und dass die App sie nicht auf halbe Qualität herunterrechnet, sodass du später nichts mehr erkennst.
Auswertung und Export
Am Jahresende willst du wissen, wie viele Kontrollen erfolgt sind, welche Maßnahmen anstehen und wie hoch der Budgetbedarf ist. Prüfe, ob du Berichte erzeugen kannst, die du auch dem Amtsleiter oder der Geschäftsführung vorlegen kannst, ohne die Zahlen von Hand in eine Tabelle zu übertragen.
Entscheidungshilfe
Worauf du bei der Auswahl achten solltest
Der erste Punkt: Lass die Software in der Demo von der Person bedienen, die später damit arbeitet, nicht vom Chef und nicht vom Vertriebler. Ein Baumkontrolleur, der jeden Tag hundert Bäume aufnimmt, merkt in fünf Minuten, ob die Eingabemasken sinnvoll aufgebaut sind oder ob er für jeden Baum drei Klicks zu viel macht. Diese drei Klicks summieren sich über ein Jahr zu Stunden.
Zweiter Punkt: Frage nach dem Datenimport. Fast jeder Betrieb hat schon Daten, sei es eine Excel-Liste, ein altes Kataster oder Bestände aus einer Vorgängersoftware. Kläre vor Vertragsabschluss, ob der Anbieter deine bestehenden Daten übernimmt, in welchem Format er sie braucht und ob das im Preis inbegriffen ist oder als Dienstleistung berechnet wird.
Dritter Punkt: Prüfe die Exportfähigkeit deiner eigenen Daten. Das klingt banal, ist aber der Punkt, an dem viele Betriebe später hängen. Wenn du in drei Jahren den Anbieter wechseln willst, musst du deine Daten vollständig und in einem lesbaren Format herausbekommen. Lass dir schriftlich geben, dass du jederzeit einen kompletten Export deiner Baumdaten inklusive Fotos und Historie erhältst.
Cloud oder eigener Server
Die meisten Lösungen laufen heute als Cloud-Anwendung. Das ist für kleinere Betriebe meist sinnvoll, weil du dich nicht um Updates und Backups kümmern musst. Größere Organisationen mit eigener IT-Abteilung fragen dagegen oft nach einer Installation auf eigenen Servern. Kläre, welches Modell der Anbieter anbietet und wo bei Cloud-Lösungen die Daten liegen.
Anzahl der Nutzer
Überlege genau, wie viele Personen gleichzeitig arbeiten. Es macht einen Unterschied, ob ein einzelner Kontrolleur das Kataster pflegt oder ob fünf Leute parallel im Feld erfassen und zwei im Büro auswerten. Manche Preismodelle rechnen pro Nutzer, andere pro Baum, und beides führt zu ganz unterschiedlichen Kosten.
Das sagt unser Experte zu Baumkataster-Software
Markus Laue, Gründer von Toolfolio
Der Fehler, den ich am häufigsten sehe, ist die Wahl nach dem schönsten Auftritt statt nach dem Alltag. Ein Betrieb kauft die Lösung, die auf der Messe glänzte, und übersieht, dass die Kontrolleure sie im Regen nicht bedienen können. Dann laufen wieder Notizzettel mit, das Kataster bekommt Lücken, und genau diese Lücken fallen dir im Schadensfall auf die Füße. Ich rate deshalb immer, die Auswahl von der Person entscheiden zu lassen, die später jeden Tag damit arbeitet, nicht vom Chef und nicht vom Vertrieb.
Total Cost of Ownership
Übliche Preismodelle bei Baumkataster-Software
Die sichtbaren Lizenzkosten sind nur ein Teil dessen, was du am Ende zahlst. Ich sehe bei Betrieben immer wieder, dass die eigentlichen Kosten woanders stecken. Deshalb hier die üblichen Modelle und die versteckten Posten, ohne dass ich dir Zahlen erfinde, weil die je nach Anbieter und Baumbestand stark schwanken.
Die gängigen Modelle
Drei Abrechnungsarten sind verbreitet. Erstens die Abrechnung pro Nutzer und Monat, typisch für Cloud-Lösungen. Zweitens die Abrechnung nach Anzahl der erfassten Bäume, was bei großen Beständen schnell ins Gewicht fällt. Drittens eine einmalige Lizenz plus jährliche Wartung, häufiger bei Lösungen für den eigenen Server. Rechne bei jedem Modell auf drei bis fünf Jahre hoch, nicht auf einen Monat, denn erst dann siehst du den echten Unterschied.
Die versteckten Kosten
Der Datenimport wird oft separat berechnet. Wenn deine Altdaten unsauber sind, kann die Aufbereitung teuer werden. Frage danach, bevor du unterschreibst. Ebenso die Schulung: Manche Anbieter schulen kostenlos per Video, andere berechnen Präsenztage. Rechne auch die Hardware ein, wenn deine Kontrolleure robuste Tablets brauchen, die im Außeneinsatz überleben. Und schließlich der Support: Kläre, ob dieser im Preis enthalten ist oder ob du für jede Rückfrage zahlst.
Der teuerste Posten wird oft übersehen
Die Arbeitszeit deiner Leute ist teurer als die Lizenz. Wenn eine schlecht bedienbare Software jeden Kontrolleur pro Tag eine halbe Stunde kostet, dann übersteigt das über ein Jahr die Lizenzgebühr deutlich. Deshalb ist die Bedienbarkeit nicht nur eine Frage des Komforts, sondern eine harte Kostenfrage.
Aus der Praxis
Fehler, die in der Praxis wirklich passieren
Der erste Klassiker: Ein Betrieb kauft die Software, die auf der Messe am besten aussah, und merkt erst nach der Einführung, dass die Kontrolleure sie nicht bedienen wollen. Die Folge ist, dass parallel wieder Notizzettel geführt werden und das Kataster nie vollständig ist. Ein Kataster mit Lücken ist im Ernstfall wertlos.
Der zweite Fehler betrifft die Datenpflege. Eine Software erledigt die Kontrolle nicht von allein. Wenn niemand konsequent die Ergebnisse einpflegt, veraltet der Bestand. Ich habe Betriebe gesehen, die für viel Geld eine Lösung eingeführt haben und drei Jahre später einen Datenstand hatten, der genauso lückenhaft war wie die alte Excel-Tabelle, nur teurer.
Der dritte Fehler ist die fehlende Ausstiegsklausel. Ein Betrieb bindet sich für Jahre, ohne geklärt zu haben, wie er im Streitfall an seine eigenen Daten kommt. Wenn dann der Anbieter die Preise erhöht oder den Betrieb einstellt, sitzt du fest.
Der vierte Fehler ist zu grobe Datenerfassung am Anfang. Wer beim Aufbau des Katasters an den falschen Stellen spart, etwa keine Fotos macht oder Zustandsangaben nur grob erfasst, der muss später doppelt raus. Es lohnt sich, von Beginn an sauber und einheitlich zu erfassen, auch wenn der erste Durchgang dadurch länger dauert.
Compliance
Rechtliche Anforderungen in DACH
Der rechtliche Rahmen ergibt sich in Deutschland aus der Verkehrssicherungspflicht. Wer einen Baum besitzt oder für ihn verantwortlich ist, muss dafür sorgen, dass von ihm keine Gefahr ausgeht. Kommt es zu einem Schaden, etwa durch einen herabfallenden Ast, dann musst du nachweisen können, dass du deiner Kontrollpflicht nachgekommen bist. Genau diese Nachweisführung ist der Grund, warum ein lückenloses Kataster so wichtig ist.
Für die fachliche Ausführung der Baumkontrolle hat sich in der Praxis ein anerkanntes Regelwerk etabliert, das die Baumkontrollrichtlinie beschreibt. Achte darauf, dass die Software die dort übliche Systematik abbilden kann, also Zustandsbewertung, Kontrollintervalle und dokumentierte Maßnahmen. Eine Software, die diese Logik nicht kennt, zwingt dich zu Behelfslösungen.
In Österreich und der Schweiz gelten eigene Regelungen, die im Grundsatz auf dieselbe Verantwortung hinauslaufen: der Verantwortliche muss die Sicherheit gewährleisten und dies belegen können. Wenn du grenzüberschreitend arbeitest, kläre, ob die Software die jeweiligen Anforderungen unterstützt.
Dazu kommt der Datenschutz. Baumdaten selbst sind unkritisch, aber sobald personenbezogene Daten mitlaufen, etwa der Name des Kontrolleurs oder Angaben zu Anwohnern, greift die Datenschutz-Grundverordnung. Bei Cloud-Lösungen solltest du wissen, wo die Server stehen und ob ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung vorliegt. Frage konkret danach, statt es zu vermuten.
Playbook
So gehst du die Auswahl konkret an
Schritt eins: Bestand und Bedarf klären
Bevor du dir irgendeine Software ansiehst, schreib auf, wie viele Bäume du verwaltest, wie viele Leute erfassen und wie oft kontrolliert wird. Ohne diese Zahlen kannst du kein Preismodell bewerten und keinen Anbieter vernünftig vergleichen.
Schritt zwei: Anforderungen priorisieren
Mach eine Liste mit drei Spalten: Muss, Soll, Kann. Offline-Erfassung ist bei vielen Betrieben ein Muss, eine schicke Diagrammansicht eher ein Kann. Diese Liste bewahrt dich davor, dich von Zusatzfunktionen blenden zu lassen, die du nie nutzt.
Schritt drei: Demos mit den richtigen Leuten
Hol dir zwei bis drei Anbieter zur Demo und lass immer die Person testen, die später arbeitet. Gib ihr eine konkrete Aufgabe, etwa fünf Bäume neu erfassen und einen davon als Schaden markieren. Miss, wie lange das dauert und wie oft sie stockt.
Schritt vier: Vertrag und Ausstieg prüfen
Lass dir die Punkte Datenexport, Laufzeit, Kündigungsfrist und Support schriftlich geben. Kläre, was der Datenimport deiner Altbestände kostet. Rechne die Gesamtkosten auf mindestens drei Jahre hoch.
Schritt fünf: Testbetrieb mit einem Teilbestand
Bevor du alles umstellst, führ einen Testbetrieb mit einem überschaubaren Teil deines Bestands durch, etwa einer Grünanlage. So findest du die Probleme, bevor sie dein ganzes Kataster betreffen, und deine Leute lernen das System an einem kleinen Ausschnitt kennen.
Schritt sechs: Sauber ausrollen
Plane die vollständige Einführung mit festen Verantwortlichkeiten. Lege fest, wer die Datenpflege übernimmt und wie die Qualität geprüft wird. Ein Kataster ist kein einmaliges Projekt, sondern eine dauerhafte Aufgabe, und nur wenn das klar geregelt ist, bleibt der Bestand aktuell.
Häufige Fragen
Was Betriebe uns zu Baumkataster-Software am häufigsten fragen
Was kostet eine Baumkataster-Software?
+
Die Preise hängen stark vom Modell ab, üblich sind Abrechnung pro Nutzer und Monat, nach Anzahl der Bäume oder eine Einmallizenz mit jährlicher Wartung. Rechne die Kosten immer auf drei bis fünf Jahre hoch, nicht auf einen Monat. Denk auch an versteckte Posten wie Datenimport, Schulung und Hardware.
Brauche ich für ein Baumkataster überhaupt eine Software?
+
Bei wenigen Bäumen reicht eine Tabelle eine Weile, aber sobald es um Nachweisführung der Verkehrssicherungspflicht geht, wird eine strukturierte Lösung sinnvoll. Eine Software verwaltet Standort, Stammdaten und Kontrollhistorie an einem Ort und legt Folgekontrollen automatisch vor. Damit kannst du im Schadensfall belegen, wann welcher Baum kontrolliert wurde.
Funktioniert eine Baumkataster-Software auch ohne Internet im Feld?
+
Gute Lösungen bieten Offline-Erfassung, weil du am Ortsrand oder im Wald oft keinen stabilen Empfang hast. Die Daten werden lokal auf dem Gerät gespeichert und später synchronisiert, sobald wieder Netz vorhanden ist. Prüfe in der Demo, ob die Synchronisierung sauber läuft und keine Duplikate entstehen.
Kann ich meine bestehende Excel-Liste übernehmen?
+
Viele Anbieter bieten einen Datenimport an, oft aus Excel oder aus einer Vorgängersoftware. Kläre vor Vertragsabschluss, in welchem Format die Daten geliefert werden müssen und ob der Import im Preis enthalten ist oder als Dienstleistung berechnet wird. Unsaubere Altdaten können die Aufbereitung verteuern.
Wie komme ich später wieder an meine Daten heran?
+
Lass dir schriftlich zusichern, dass du jederzeit einen vollständigen Export deiner Baumdaten inklusive Fotos und Historie in einem lesbaren Format erhältst. Das ist wichtig, falls du den Anbieter wechseln willst oder dieser den Betrieb einstellt. Ohne diese Klausel kannst du bei einem Wechsel festsitzen.
Welche rechtlichen Anforderungen muss ich beachten?
+
Grundlage ist die Verkehrssicherungspflicht: Du musst nachweisen können, dass du deiner Kontrollpflicht nachgekommen bist. Die fachliche Ausführung orientiert sich an der verbreiteten Baumkontrollrichtlinie, deren Systematik die Software abbilden sollte. Bei Cloud-Lösungen mit personenbezogenen Daten kommt zusätzlich die Datenschutz-Grundverordnung ins Spiel.
Wer sollte die Software in der Demo testen?
+
Die Person, die später täglich damit arbeitet, also der Baumkontrolleur, nicht der Chef und nicht der Vertriebler. Sie merkt in wenigen Minuten, ob die Eingabemasken praxistauglich sind oder ob unnötige Klicks anfallen. Diese Klicks summieren sich über ein Jahr zu erheblicher Arbeitszeit.
Was ist der größte Fehler bei der Einführung?
+
Der häufigste Fehler ist, dass niemand die Datenpflege konsequent übernimmt, sodass der Bestand veraltet. Lege vor dem Ausrollen fest, wer für die Pflege verantwortlich ist und wie die Qualität geprüft wird. Ein Kataster mit Lücken ist im Ernstfall wertlos, egal wie teuer die Software war.
Käuflich ist ausschließlich die Sichtbarkeit in der gesponserten Zone, immer gekennzeichnet. Die organische Reihenfolge, die Bewertungen und die verifizierten Daten sind nie käuflich und werden serverseitig unabhängig berechnet. Preisangaben tragen Stand und Quelle.